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Tigerhome - ein Heim für Tiger (est.1998 by sp)

haegartiger

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    männlich
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    Erlangen

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  1. Hallo T1050 Fan Tiger ist zwar nicht Streeti, aber : Die Streeti meiner Frau war wochenlang krank und auch etliche Tage beim Freundlichen. Das Ding ging beim Runterschalten oder an der Ampel mit deutlicher Drehzahlabsenkung einfach mal so aus. Streeti ist EZ 06/2008 mit 77000km und eigentlich top gepflegt, tja bis auf die Innereien des Kupplungsschalters. Du hattest Regen davor und nu spinnt der Tiger ....... zerlege den Schalter und mach die Kontakte sauber UND ! stelle die Kontakte leicht nach. Allerdings brauchst Du mindestens dreieinhalb Hände um diesen schei.....ähm mistigen Schalter wieder zusammen zu bauen. Kontakte leicht nachstellen deshalb, weil der primitive Aufbau unkontrolliert große Übergangswiderstände produziert. Hab den Spass provoziert und den Kontakt mit Widerständen durchgeschaltet. Ab ca. 1kOhm spinnt die Streeti ...... also Kontakt sauber putzen. Nachdem ich mir bei der Streeti soviel Mühe bei der unerklärlichen Fehlersuche mit der Drehzahlsenke bzw. Motorabsterben gemacht habe hab ich das auch bei der Tiger ausprobiert. Ergebnis: Tiger funktioniert, welch Wunder, fast genauso wie die Streeti. PS: Viel Spass beim Teilesuchen wenn der Schalter "explodiert". Da ist ne Feder drinne und winzig kleine Teile. Sieht man perfekt auf dem Garagenboden :-) :-)
  2. Hallo Kollegen Der Bitte nach mehr Info oder Bezugsquellen soll hiermit nachgekommen werden. Meine Batterie ist von Stein Dinse (www.stein-dinse.de). Hier sind es die Unibat X Race Lithium Wer Spass am Basteln hat sollte sich mal bei http://shop.lipopower.de umsehen. Da kann man sich mit Headway-Zellen selber Starterbatterien zusammenstellen (spart Geld) oder komplett fertige kaufen. Mein Wunschkandidat mit 15 Ah Zellenkapazität hätte dann so etwa 35 Ah einer normalen Batterie entsprochen, mal eben 220,-- Euro und ne Quälerei für den armen Anlassen ...wohin mit dem verfügbaren Startstrom :-) ... und das Ganze mit gerade mal dem halben Gewicht. Bei http://www.linergy-shop.de/ gibt es auch die Headway´s. Die 123 Rundzelle werden auch in Elektrofahrrädern als Standart verbaut. Wenn die Dinger sehr klein sind dann auch auf den möglichen Entladestrom achten. Da gibt es welche mit 10 C und mit 25 C. Unser Anlasser ist mit 30 A abgeichert. Somit kann der Startstrom auch nicht höher sein da sonst die Sicherung stirbt. Bei Rundzellen mit 10 C sollte die Zelle also mindesten 3Ah haben. Bei 25 C wären es eben über 1,3 Ah. Habe eine zigarettenschachtelgroße Startbox mit 1Ah also lächerlichen 12 Wh. Der Winzling hat meinen kalten Tiger bei -3 Grad im letzten Oktoberurlaub mehrfach angestartet. Habe mich seit Weihnachten nach LiFePo4 Akkus umgesehen ....... das Angebot wird immer reichhaltiger. Es springen scheinbar immer mehr auf diesen Akku-Typ auf. Sollte sich der Akku in der Streeti meiner Frau verabschieden dann kann ich mit Headways sogar eine höhere Nennkapazität im Identischen Bauraum zusammenstellen. Mit dem Pi-Daumenfaktor 2,5 dann mehr als ausreichend Bums beim Starten. Beim Eigenbau aber immer auf einen geigneten Ballancer achten. Ohne diesem Bauteil könnte unfreiwillig eine Fistelstimme entstehen (knall-bum unter der Sitzbank). Mit Balancer reicht eine einfache Konstantspannungsquelle mit so etwa 14,4 V ..... kommt ein klein wenig auf den Balancer mit seine Schaltschwelle an. Im Grunde nichts hochwertiges. Meine drei ProCharger kann ich auf der Motorradseite in Rente schicken. Grüße aus dem Frankenland Hägartiger
  3. Hallo Kollegen Habe meine LiFePo mittlerweile mehr als zwei Monate und 3500 km im Betrieb. Was soll ich sagen: Das Ding geht bisher perfekt. Startschwierigkeiten ade !!!! Im kalten Zustand vom Motor springt dieser sorfort an. Alleine das Geräusch wie der Anlasser mit Kraft und nicht gequält den Motor durchdreht ist sehr überraschend. So hörte sich der Tiger jedesmal an wenn ich mit der bisher gewohnten 95 Ah Ersatzstarterbatterie oder dem klitzekleinen LiFePo Starthilfeschächtelchen überbrückt hatte. Das ganz Gefummel mit Blei-, Gel- oder Vliesbatterien und mittlerweile drei großen Ladegeräten für die Motorradbatteerien hat somit wohl ein Ende. So langsam wird die Familie neugirig auf die Batterie. Die beiden Duc´s der Söhne quälen ihre Batterien auch ganz nett. Nur eben kann man dort "orgeln" bis die Batterie leer ist. Die Jungs spitzen aber nach der Gewichtseinsparung ..... grad mal 25 Prozent sprich locker 3 kg eingespart, da muß man viel Carbonteile umbauen um das heraus zu bekommen. Grüße aus dem Frankenland Hägartiger
  4. Moin moin Kollegen ...wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten ...grrrr :-) Nur so am Rande (ich bekomme nix dafür) ! LiFePo am Abend auf der Couch bestellt,mit Kreditkarte bezahlt und keine 31 Stunden später an der Haustür in Empfang genommen. Batterietyp ist die Lithium 11. Die Anschlüsse sind leider genau vertauscht ..... macht nix: Rotes Kabel zum Anlasserrelais demontieren und gegen mindestes 16 Quadrat mit 300mm Länge tauschen. Das kann man perfekt an beiden Enden wieder an die originalen Punkte anschrauben. Der Minuspol iist nicht ganz so elegant. Verlängerung mit ca. 150 mm (ebenfalls mindestens 16 Quadrat) an der einen Seite auf den bisherigen Anschluss schrauben. Mehrere Schichten Schrumpfschlauch sollten den Kontakt auch auf Dauer wasserdicht halten. Silikonkabel mit vielen vielen Einzeladern erleichten das Leben bei der Montage. Diese Kabel sind sehr flexibel, ansonsten hindengeln macht es auch. Der Umbau kann bei Nichtgefallen rückstandslos beseitigt werden. Das können manche anderen Vorschläge nicht bieten. Zum Laden des LiFePo Akkus noch dieses. Da ist ein sogenannter Balancer fest mit eingebaut. Es geht jede Spannungsquelle die idealerweise nicht mehr als 4x 3,7 Volt sprich 14,4 Volt liefert. Der lieferbare Strom ist eher Nebensache ...... je mehr desto schneller. Batterie hat nahezu keinen Memoryeffekt. So wie sie geliefert wurde (13,40 Volt) verbaut und sofort benutzbar. Meine Lima liefert im Stand 13,80 Volt und bei Drehzahl 13,5x Volt ...... warum auch immer! Das reicht jedenfalls um den LiFePo aufzuladen und am Testknopf mit Vollanzeige eine kompletten Ladezustand zu zeigen. Es gibt auch von Bosch so einen Batterityp. Da ist die Geometrie nicht so perfekt. Die einzigste passende Batterie baut deutlich kleiner und ich denke mal somit auch mit weniger Kapazität. Kostet aber genausoviel, sprich ca.125 Euro. Grüße Hägartiger
  5. Hallo Kollegen 8. Saison beginnt und die dritte Batterie tot .... naja wir kennen das ja. Bitte keine "dummen" Sprüche über eine ungenügende Batteriewartung! Bin im Zweithobby Funktionsmodellbauer und hab so meine Erfahrungen mit Ladegeräten und Akkus kaputt pflegen oder ihnen ewiges (naja fast) Leben zu spendieren. Habe immer wieder eiferssüchtig auf die Hubifliegerakkus geschaut. Wigen fast nix bei enormer Leistungsdichte. Nur eben sind die normalen Lipos auch explosionsgefährdet bei unsachgemäßer Nutzung. Nun ja, ich hab schon was für meine Rente getan (drei motorradfahrende Jungs) möcht aber tortzdem noch gerne länger mit tiefer Stimme problemlos fahren. Meine Jungs haben mir letzten Geburtstag eine Starthilfe geschenkt. Ein LiFePo Akku mit wahnsinnigen 12 Wh. Geradezu lächerlich gegenüber einer 12 11Ah Gelbatterie. Das Starthilfepack hat letztes Jahr im Urlaub bei minus 3 grad jeden Morgen das Tigerle auf Knopfdruck zum Leben erweckt. Die gerade mal im zweiten Jahr arbeitende Bleibatteri (Markenqualität von BOSCH ...lach weg) hat nur ein dezentes klack klack bei diesen Temperaturen am Anlasserrelais hören lassen. Warum also nicht auch ein LiFePo Akku ins Tigerle. Habe lange gesucht und keine einigermaßen geometrisch passende Starterbatterie gefunden, ja bis vor kurzem bei Stein Dinse eine neue Baugröße heraus kam. Maße in mm :(LxBxH) 134x75x133 passt also perfekt bis auf 16 mm verschenkte Baulänge. Naja die Pole sind auch vertuscht ..... neue Kabel in der Firma gepresst und fertig. Batterie ausgepackt, eingebaut und das Tigerle gestartet ....... mein Anlasser drehte noch nie und das meine ich ernsthaft, so hoch und das Tigerle sprang sofort nach dem Winterschlaf an. Naja das kann ja auch Zufall sein ..... nein ist es nicht !!!!! Saisoneröffnungstour mit 280 km abgespult und die Batterie hat am nächsten morgen immernoch 13,45 Volt Ruhespannung. Anlasserknopf gestreichelt und die jetzt vom Vortag komplett geladene Batterie auf den Anlasser losgelassen. Bei 3 Grad in der Garage ist der Tiger augenblicklich und sofort angesprungen. Sogar besser als die Street Triple meiner Frau mit neuer 7Ah Gelbatterie. Ich spare deutlich über drei Kilogramm Masse ein und habe jetzt einen erstmalig identisch startwilligen Tiger wie die 675-er Streeti. Für die Bastellwilligen unter euch gibt es noch stärkere Bausätze von http://shop.lipopower.de .Da reden wir dann aber von 200 Euro und mehr und nicht mehr über 119,75 Euro. Wenn die neue LiFePo Starterbatterie auch nur einen Bruchteil ihrer Lade-Entladezyklen ableben kann dann sollte sie immer noch deutlich länger halten als eine Gel Batterie. LiFePo soll 3000 komplette Ladezyklen halten, unsere normalen Starterakkus aber nur ca. 300. Werd über die Dauerhaltbarkeit immer wieder berichten. Grüße Hägartiger
  6. Hallo Ralf Ich liebäugle mit den Headway 40152 .... nach dem Motto viel hilft viel. Mich nervt das Startvehalten vom Tiger ungemein. Was mich allerdings interresiert: Da muß ja irgendwo noch ein Balancer in der Landschaft seinen Job verrichten. In der Bosch 0 986 122 613 ist der schon im Gehäuse mit eingebaut. Hast Du sowas separat gekauft oder selbst gebaut. Die selbstgebaute Headwaybatterie im ausgebauten Zustand laden ist nicht sosehr das Problem. Als Modellbauer ist man ladegerätetechnisch brauchbar aufgestellt. Die Bosch ist ja durch die interne Elektronik entsprechend abgesichert. Nur eben 2 kg "Sprengstoff unter dem Hintern" ist nun wiederum auch nicht mein Fall :-) . Hab mir schon den Plan zurecht gelegt: Bosch kaufen und wenn tot (warum eigentlich, hat ja deutlich mehr Lade-/Entladezyclen als AGM) dann Elektronik weiterverwendet und die Zellen durch die größeren ersetzt. Meinen Modellbauladegeräten ist es wurscht ob nun kleine oder große Akkus zum Laden dranhängen. Der Balancerstrom ist das Begrenzende. Der Rest geht über die Ladezeit in Ordnung. Einmal anorgeln juckt so einen Akku ja wohl herzlich wenig. Mal ein ganz anderer Lösungsansatz zum Thema Tiger is ne Anstartpussi: In der Elektronik muß es einen Spannungssensoranschluss geben. Tippe da ganz heftig auf den A6. Der B6 ist der Pluspol für den Starvorgang über das Starterrelais (42) zum Anlasserrelais (40). Das Motorsteuergerät schaltet also bei vermeintlicher Unterspannung einfach den +12V Pegel am B6 weg. Man könnte ja mit einer Schottkydiode und einem dicken Kondensator dem Relais für einige wenige Sekunden eine Reservespannungsversorgung vorgaukeln. Wenn der A6 tatsächlich die Spannung kontroliert könnte man alternativ diesen Anschluss so abpuffern. (Wäre das jetzt ein neues Forumsthema? ) Wie oft hab ich mir gedacht noch ein bis zwei Umdrehungen und dann würde der Tiger anspringen.... Grüße aus Franken Hägartiger
  7. Hallo Kollegen Auch auf die Gefahr hin das man mich einer Themenverfehlung bezichtigt .... :-) Was hat bitteschön ein seitliches Spiel im wenige Zehntelmillimeterbereich mit einer schlechten Schaltbarkeit zu tun ??? Alle Vorredner haben über das Spiel quer zur Betätigungsrichtung gesprochen. Jungs das ist doch sowas von wurscht. Tja es sei den man holt das etwas schlabrige Schalthebelchen geringfügig besser in die Betätigungsrichtung ...sprich Fuß runter, Fuß rauf. Keiner der Teilnehmer hier hat sich über das zugroße Passspiel aufgeregt !! In der Bohrung ist entweder zuviel Luft oder der Bolzen ist im Laufe der Zeit etwas eingelaufen. Verschleiß kann ich zumindest an meinem Tiger ausschliessen weil der fast totgepflegt wird (ja gefahren ist er mittlerweile aber auch schon ..... so 59000km). Was wirklich geholfen hat war letztes Jahr den ganzen Hebeltrieb zerlegen und wieder leichtgängig machen. War ernsthaft erschrocken wie hart die beiden Gelenkköpfe sich drehen ließen. Optisch von aussen immer perfekt sauber. Ok, dann war bei mir auch das Gestänge nicht optimal auf der 90 Grad Stellung. Alles gereinigt, neu geschmiert und geometrisch richtig montiert und siehe da: Es lies sich deutlich leichter .....wohlgemerkt nur leichter! schalten. Die hakeligen Zahnräder, klebenden Kupplungsscheiben, kaltes Motoröl ..... kurz, all die netten Sachen die unseren Tiger zum bekannten "RACK" beim ersten Schalten bewegen, waren damit nicht wirklich behoben. Was noch ansatzweise eine Verbesserung brachte war das schnöde Gummi am Hebel gegen viele Kugellager auszutauschen. Das hab ich hier von jemanden im Forum mal bekommen. Leider hat sich die vordere Schraube verabschiedet und irgendwann auch der Fünferpack Kugellager. Jetzt hab ich nur einen ca. sechs Millimeter dicken "Stachezel". Leute der wird auch so bleiben !!! Ich muß meinen Fuß nun nicht mehr so weit unter den Hebel wuchten ....... weniger Fußbewegung ist nötig. Und wenn nun einer noch sagt der Schuh leidet an der Oberseite .... konnte noch nichts feststellen. Meine saubere und richtig eingestellte Schaltkulisse läßt ein warmes Getriebe mit ganz leichtem Zwischengas butterweich schalten. Beim Anfahren hakt es trotzdem und macht Radau .... fast wie die Gummikühe. Jungs findet euch halt damit ab: Das Tigerle hat nun mal nicht das Getriebe einer CBF 1000 oder sonst einer andereen Yogurtbecherkiste. Na mal abwarten ob die Jungs aus Britanien bei der nächsten Sporttiger endlich mal ein richtiges Getriebe verwenden..... Grüße aus Erlangen Hägartiger PS: Gerhard ich bring Dir mal meinen Schalthebel zum Nacharbeiten vorbei ...... der sieht ja irre gut aus :-)
  8. Hallo Gerhard (Sivercleaner) Gib mi mal nen Tip wie Du deinen Tiger so sauber hälst.Ok das ist ne Sport und somit jünger als meine englische (nicht thaländische) Raubkatze. Birgits Streeti wird am Motorblock trotz heftiger Pflege immer stumpfer. Dein Tiger glänzt ja nur was geht ...... sagt ja nix mehr bei einem Frankentigertreffen wegen meinem sauberen Tiger. Gegen deinen ist ja mein Tiger noch ein "Dreckbär". ...ok falscher Inhalt, hier geht es um spröde Schläuche! Meine sind nach sieben Jahren (65000km) noch absolut rissfrei. Was macht ihr eigentlich ??? Grüße Hägartiger
  9. Hallo Holger Normalerwweise bin ich recht neidisch auf dein Fachwissen zum Tigerle ....... aber bei den Kupplungsscheiben liegst Du teileweise falsch. Ich bin Spezialist für Blechbandzuführanlagen vom Coil. Bei ZF-Sachs in Schweinfurt stehen acht Anlagen von mir auf denen ausschliesslich Kupplungsscheiben und Ronden für Zweimassenschwungräder mit anschliessender Weiterverarbeitung hergestellt werden. Die Thematik verzogene Kupplungsscheiben ist mir durch jahrelange Praxis bestens bekannt. Ich wollte es erst nicht so deutlich herüber bringen. Die obere Kupplungsscheibe mit den Noppen wäre bei ZF sofort in den Müll gegangen. Warum: genau hinsehen, die Noppen sind unterschiedlich tief (Materialdickenschwankungen ?? ==> Coilmaterial von minderer Qualität) und auf einer Seite kann man ein doppeltes Prägebild erkennen. Der Pfuscher von Mitarbeiter der hier nochmal im Werkzeug nachgeschlagen hat sollte mal die Qualitätskontrolle zu spüren bekommen. Hier wird manuell aufgrund von heftigen Qualitätsproblemen versucht ein Bauteil zu retten. Die ursprunglich glatten Scheiben sind schwieriger herzustellen und somit auch teurer. Das Richtergebniss der im Fertigungsprozess eingebundenen Richtmaschine ist hier entscheident. Verwendet man nur eine einfache Maschine mit 8 oder gar nur 6 Walzen so läßt sich die Coilkrümmung nicht aus dem Blechband in geforderter Einbauqualität herstellen. Das geht nur mit einer Vielwalzenrichtmaschine ab 17 Walzen, besser 21 Walzen. Es kommt auf die plastische Durchformung des Materialquerschnittes an. Der sollte bei Präzissionsteilen wie unsere Kupplungsscheiben besser 80 Prozent sein. Das ist schwierig, erfordert Knowhow und ist teuer. Irgendwie ist es bitter wenn nachgebesserter Produktionsausschuss mit einer deutlich sichtbaren mangelhaften Nacharbeit als technische Verbessung verkauft wird! Wenn ich keine hochwertige und teure Richtmaschine einsetzte und/oder qualitativ niedriger eingestuftes Coilmaterial auf einer Maschine verarbeite die von einem Anlagenbetreuer bedient wird, der von Richttechnik keine Ahnung hat (unsere Firma gibt Schulungen zum Thema Richttechnik) dann muß ich Nachbessern ... ansonsten, schlechtes Ergebniss siehe oben. Und jetzt noch was zum Thema kleben. Ist schon richtig, die Zwischenscheiben mit dem Reibbelag sind genutet. Es kann schon hier eine gewisse Menge Öl dazwischen strömen, die Dremelarbeit ist hier komplett überflüssig. Wie Du richtig angesprochen hast: Man muß Öl zwischen die Scheiben bekommen. Bei den viele Flächen die hier versorgt werden müssen wird nur durch das Wegnehmen des Druckes (Kupplung ziehen) nicht automatisch Öl in den Zwischenraum gespült. Und die geringene Mengen in den Vertiefungen ....... das ist akademisch über die Funktion dieser ungleichförmig verteilten und vertieften Täschchen zu diskutieren. Die Riefen zwischen den Reibbelägen haben hier wohl zwei Größenordnungen mehr Inhalt als die "Murksdellen". Wichtiger wäre es das der Kollege der die Bilder gemacht hat die Tragbildmarkierungen an der Innen- und Aussenverzahnung der Kupplungskörbe beseitigt. Insbesondere die Innenverzahnung sieht schlecht aus. Das Tragbild der abgearbeiteten glänzenden Flächen ist wie eine kleine Wanne mit Rundungen. Die Scheiben zentrieren sich dort und wollen dann erstrecht nicht mehr freiwillig auseinander. Die Aussenverzahnung hat hier rechteckige Auflageflächen. Das Feinschneidwerkzeug der Scheiben mit den Reibbelägen gehört in die Werkzeugreivsion. Die Schneidkanten sind abgenutzt/stumpf ....... ok, das erkennt man als Werkzeugmacher der in seinem Job die Kunden bei Prozessproblemen beraten muß/soll/kann. Ich für meinen Fall würde lieber die ursprünglichen Scheiben ohne Noppen nehmen. Die gibt es warscheinlich in der Form nicht mehr. So und jetzt den Klugscheissermodus wieder aus. Grüße aus Franken Hägartiger
  10. Hallo Kollegen im Forum Die technisch überarbeiteten Kupplungsscheiben mit dem Rautenmuster sind keine supertolle Fehlerbehebung von Triumph mit viel Hirnschmalz, sondern schlicht und ergreifend ein Produktionsverfahren zur Herstellung von genaueren ebenen Blechteilen. Das Verfahren nennt sich Prägerichten. Ich habe solche Werkzeuge in meiner aktiven Zeit als Werkzeugmacher mehrfach hergestellt. Hat von uns Älteren noch jemand die Erinnerung an seinen Kassettenrecorder? Ich habe meinen mehrfach zerlegt ........ und alle Blechteile hatten dieses Rautenmuster. In hochwertigen Geräten der Unterhaltungselektronik gibt es das heute noch. Wenn mir jetzt noch jemand erzählen möchte diese Kupplungsscheiben lassen sich besser lösen wegen der kleinen Vertiefungen (das eingeprägte Material wirft eine Wulst im Hundertstelbereich auf) der hat im Physikunterricht nicht aufgepasst. Schon mal versucht einen Glasplatte von einer anderen Glasplatte abzuheben wenn Flüssigkeit dazwischen ist ?? Geht nicht !! Ist eine der beiden Scheiben stark verkratzt ..... geht genauso wenig. Ich habe solche Festsaugeeffekte genügend oft in unseren Maschinen. Da hilft nur einen kleine Schmiernut um diesen Effekt zu unterbinden. Das Öl muß einströmen können. Aufgrund der geringen Reibflächenhöhe (Fläche mit den Noppen) strömt das Öl sofort ein. Die Kupplung ließe sich sehr sehr sehr gut trennen wenn man mit einem Dremel lauter kleine Nuten radial auf beiden Seiten einritzen täte. Nur, wer wird das machen? Ich habe auch Probleme mit meiner Kupplung. Erster Gang und RRAACCKK. Das wird nur besser wenn das Öl warm und somit dünner ist. Was man oben auch noch gut sehen kann: Die eingearbeiteten Mitnehmernasen am Korb. Die müßten richtig raus sonst rasten die Scheiben wieder. sorry wenn ich hier einen Strohhalm mit einem netten Wunschdenken knicke ....... Grüße aus Erlangen Hägartiger
  11. Hallo Miteinander Möchte noch zwei Personen nachmelden. Nein, nicht mich und meine bessere Hälfte, sondern einen Tigertreiber aus dem Ruhrpott. Der ist hier in Deutschland zu Besuch und stellt euch vor: Der kennt kein Schäufele !! Wie richtige Bratwürste schmecken können hat er vorletztes Wochenende in Pegnitz erlebt. Nehmt also bitte Rücksicht auf seine Essvorlieben und lasst ihn Fragen was hier gut ist :-). Alex ist kulinarisch ein Nordlicht. Die fränkische Küche ist ihm somit fast unbekannt. Und aus Verständigungsgründen manchmal auch etwas hochdeutsch. Der Mann hat beim Fränkisch meiner Birgit öfters kapituliert. Ich mit meinem Bremer Migrationshintergrund muß hier auch einiges mehrfach lesen um es zu verstehen ........ seid so nett und treibt es nicht zu heftig :-) Meine bessere Hälfte wird nicht mitkommen. Die treibt sich am Nachmittag mit der Mädelsgruppe aus Fraken von Motorradfahrerinnen aus Facebook bei der Kati herum ..... wird also bei mir ein Männerabend. Mein Essenswunsch: Mindestens ein Schäufele. Tippe auf ein Zweites... Grüße aus Erlangen
  12. Was sind das für Zusatzlampen unter dem Scheinwerferblock ?????? DAAAAS sieht gut aus. Gibt es auch Bilder mit montierter Frontmaske ? Grüße aus Franken Hägartiger
  13. Hallo Kollegen Auch der Tiger ist umgerüstet auf Kegelrolle im Lenkopf. ABER !!! Was für eine elende Schlamperei von Triumph bei der Montage der Lagerringe gemacht hat ist enorm. Zuerst den oberen Ring von unten mit einem 35-iger Hydraulikrohr herausgeklopft. Ging absolut einfach. Hab dann allerdings Fressspuren vom verkanteten Einschlagen gefunden. Die rauhe Oberfläche etwas nachgearbeitet und den heruntergedrückten Span in der Ecke entfernt. Als gelernter Werkzeugmacher mit entsprechender Werkstattausrüstung kein Thema, nur ärgerlich. Dann von oben den unteren Lageraußenring herausgeklopft ..... ging ebenfalls problemlos. Was ich dann allerdings im Lagersitz sehen konnte hat mich aber richtig wütend gemacht.. Der Außenring wurde über fast die gesamte Länge in den Lagersitz verkantet hineingedroschen. Schlussendlich schob das gehärtete Teil sogar noch eine Aluminiumfreßmaterialwelle vor sich her. Die hat sich dann schön in die Ecke gedrückt. Anhand der Markierungen auf dem Lagerring konnte man sehen das der Ring ungleichmäßig Druck abbekommen hat. Man kann nur etwa sechs Berührpunkte am Lagerring sehen. Mein Freundlicher bekommt die Fotos als Beleg für den Montagepfusch. Hier war ich dann aber ordentlich gefordert den Lagersitz wieder herzustellen. Glücklicherweise hat der neue Ring einen erheblich größeren Radius in der Ecke und ich konnte mit viel Gefühl den Span in der Ecke entfernen. Lageraußenring oben wie unten einsetzen war kein großer Akt. Mittlerweile ist alles montiert und der Lenker schwingt ebenfalls wie bei der Streeti aus beiden Richtungen in die Mittelstellung. Die Leichtgängigkeit ist ein Traum, kann ich nur jedem empfehlen den Umbau vorzunehmen. Grüße Hägartiger
  14. ...einer geht noch ???? Schäufele ich komme Grüße Jürgen
  15. Hallo Kollegen Streeti (ja ich weis wir sind im Tigerforum) ist wieder zusammengebaut ........ was für ein Unterschied. Hab den Lenkkopf mit entsprechender Vorspannung eingestellt und die Lager zuvor mit Wälzlagerfett eingegüllert. Bah, was ist das Zeug klebrig. Trotz Vorspannung lies sich die untere Gabelbrücke mit dem kleine Finger anstubsen und bewegen. Hat hier jemand was von unrunden Lagersitzen gesagt ...... mein Rahmen ist perfekt. Alles wieder angebaut und der Lenkkopf dreht sich aus beiden Richtungen aufgrund der Kabel, Schläuche und Bowdenzüge in etwa in die gleiche Position. Das schwere Vorderrad fehlte allerdings. Bin absolut begeistert. Der Nilosring an der Unterseite dichtet den Lagersitz sauber ab. Hab dort alles komplett mit Fett aufgefüllt. Das sollte sehr sehr lange reichen bis was „trocken“ ist. Die Oberseite hat ja zusätzlich noch die Kunsstoffhaube in der Stellmutter. Wenn nächste Woche die Streeti beim Kundendienst ist dann kommt der Tiger an die Reihe. Bin gespannt wie der Tiger dann fährt. Grüße Hägartiger