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Tigerhome - ein Heim für Tiger (est.1998 by sp)

geosidecar

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  1. Servus Kely Sehr interessant! Wenn ich es richtig verstanden habe, wird deine Eigenentwicklung mit einer T400 verhochzeitet? Das wäre dann (für mich) noch interessanter! Ich bin etwa 80.000 km mit einer T400 unterwegs gewesen und hatte dabei oft die Idee daraus mal ein Dreirad zu basteln bzw. basteln zu lassen. Hier bei uns in ländlicher Region entstehen ja handwerklich gut gemachte Edelstahlboote und das war dann auch der Plan. Meistens kommt es anders, aber kommt Zeit kommt vielleicht auch wieder Gespann ... Viel Spaß beim Bauen und bis zum Roll-out. Was hältst Du davon einen Thread zu eröffnen und uns teilhaben zu lassen? Gruß, Wolfgang
  2. Ein super Töff, Christoph! Und wieder ein hervorragendes Beispiel dafür, dass sich unser Hobby und unsere Leidenschaft nicht ausschließlich auf die Angebote von Herstellern, Händlern und Zubehörverkäufern beschränkt ... Wolfgang
  3. Klasse, dass sich animiert durch diesen Thread einige Tiger-Dompteure für das Thema Dreirad interessieren. Jede Art von 2- oder 3-Rad hat eine gewisse Faszination, Gerhard und mich verbindet dabei die Möglichkeit Hobby und Familie zusammen zu bringen, andere nehmen den Hund mit auf die Tour und sogar die Motorradtour mit Papagei gibt es (Insider wissen was ich meine). Vor- und Nachteile gibt es überall, welches Potential ein Gespann hat ergibt sich häufig erst auf den zweiten oder dritten Blick und mit ausreichend Erfahrung. Zwei Beispiele: Dass unser Familienmotorrad mit 775 kg zul. Gesamtgewicht nicht gerade ein Leichtgewicht war ist klar, was wir aber alles für den Campingurlaub an Bord hatten, erstaunte regelmäßig. Familienzelt, Tisch, 4 Stühle. ein aufblasbares Ruderboot, alles kein Problem Spurrillenempfindlichkeit und kräftezehrendes Rangieren sind bei einem Autoreifen als Vorderreifen logisch. Lösung = ein Rollerhinterreifen (mit entsprechendem V-Index) auf die Vorderradfelge. Am Ende des Projekts hatten wir ein TÜV-Gutachten und ein mehr als komfortables Fahrgefühl. Berichte über Erlebnisse und weitere "Optimierungen" würden den Rahmen hier komplett sprengen. Egal wohin, egal womit, Spaß und Lebensfreude - und bleibt fasziniert! Wolfgang
  4. Für viele ist das Thema Gespannfahren digital -> Leidenschaft oder geht gar nicht Wir waren ein Familienjahrzehnt in ganz Europa unterwegs und ich trauere der Entscheidung des Familienrats hinterher das Gespann aufzugeben (wenigstens konnte eine andere Familie damit beglückt werden). Kommt Zeit, kommt wahrscheinlich auch irgendwann wieder Gespann. Es stehen ja Mopeds in der Garage die das Potential zum Umbau hätten ... Ich bin gespannt wie der Virus bei Euch wirkt und ob es mehr wird als "nur" die Seitenstraßen in der Umgebung. Mit dem richtigen Gespann können alle Touren gemacht werden, mit dem Defender habt ihr aber sicher ein mehr als akzeptables Kontrastprogramm. Egal wie, egal wohin, bleibt fasziniert und genießt es! Wolfgang
  5. Noch was: Sonnen- und Windschutz! Die Kleinen können das nicht so einschätzen und wir Eltern sollten das Thema ernst nehmen! Gruß Wolfgang
  6. Servus "railago" Beim Erstversuch war unsere Tochter 3 Jahre und unser Sohn 6 Jahre jung. Für die Tochter habe ich einen herkömmlichen Kindersitz (wie im Auto) verwendet, für unseren Sohn eine Saison lang eine Sitzerhöhung. Gesichert wurden beide mit Hosenträgergurten. Das Thema Helm ist heikel, weil bei kleinen Kindern die Nackenmuskulatur noch nicht ausgebildet ist und deshalb das Gewicht des Helms minimal sein sollte bei maximaler Stabilität. Da gibt es leider nicht viel an Auswahl und von den Angeboten von den einschlägigen Zubehörläden rate ich ab. ich wurde damals bei speziellen Ausrüstern im www fündig (habe aber inzw. alles verkauft). Wichtig ist m.E., dass es Halbschalen- bzw. Jethelme sind. Es ist auch für Kinder sehr eng im Seitenwagen und das Gesichtsfeld sollte groß sein. Ein weiteres sehr wichtiges Thema ist der Gehörschutz (entweder integriert im Helm oder als add-on unterm Helm). Für die Kommunikation mit den Kindern haben wir uns für eine Baehr-Gegensprechanlage entschieden. Die Tiro plus ist super, aber ein Kostentreiber. Alleine vier Headsets für vier Helme kosten Geld, von der Anlage ganz zu schweigen! Ist aber trotzdem zu empfehlen weil mit zwei Regelkreisen ausgestattet die Kommunikation zu dritt (oder viert) möglich ist, aber z.B. nur die Kinder im Boot ihre Märchenkassetten (sorry: heute eher mp3-Player) hören können. Überrollbügel war am EML integriert. Achte mal bei den ersten Touren darauf, ob die Kinder schläfrig werden, oder die Kleidung nach Abgasen riecht. Oft entsteht ein Unterdruck hinterm Seitenwagen und Abgase ziehen ins Boot. Dass man das nicht haben will ist klar und dass das auch wieder Optimierungen erfordert (und Geld kostet) auch ... Weitere Fragen beantworte ich gerne Wolfgang
  7. Servus "railago" Das Budgetthema ist bei Gespannen immer im Fokus, denn es sind wie wir wissen drei Komponenten zusammen zu bringen: Fahrzeug, Seitenwagen, Hochzeit Ich stand vor ähnlichen Herausforderungen und Fragen (lange her), denn wir hatten uns auch entschlossen unser Hobby und Familie miteinander zu kombinieren. Gebrauchtangebote waren (sind) überschaubar, besonders wenn das zur Verfügung stehende Budget eher niedrig ist. Ich möchte Abstand nehmen von Ratschlägen (irgendjemand hat mal gesagt: "Ratschläge sind auch Schläge"), sondern von herausragenden und wunderschönen Reisen mit einem Gespann mit 4-Personen-Zulassung berichten. Ich denke, das werden auch für unsere Kinder unvergessliche Erfahrungen bleiben. Voraussetzung dafür war aber ein qualitativ hochwertiges Gespann mit Schwinge. Dass es im Laufe der Jahre zu Optimierungen kam war Teil des Projekts und hat den Spaß für alle deutlich erhöht - die Basis was aber auch gut und sicher (GSX 1100 G mit EML 2001). Mit einer T400 als Zugfahrzeug habe ich immer geliebäugelt und vielleicht wird das ja irgendwann noch was ... Der von mir in meiner ersten Antwort genannte Gespannbauer macht m.E. auch für kleines Geld vernünftige Sachen und kann auf jahrelange Erfahrung zurück blicken. Vielleicht hilft Dir diese Info und falls es weitere bräuchte zum Gespannfahren mit Kindern stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung. Bis dahin viel Spaß und sichere Fahrt Wolfgang
  8. Tippe eher auf Karl aus Mickhausen, aber lassen wir uns mal überraschen ... Also railago, klär uns doch bitte mal auf ...
  9. Servus Dirk Für Dein bevorzugtes Terrain und für die großen Touren ist die Ex ein super Motorrad. Ich würde immer zu einem Modell mit Speichen greifen (einfach der Optik wegen), aber das ist wie vieles Geschmacksache. Die Grundausstattung ist grds. ordentlich und ausreichend, Anpassungen kannst Du wie bei jedem anderen Bike individuell (und je nach Geldbeutel) vornehmen. Nach inzw. 23 Jahren auf der T400, der 955i und aktuell der Ex bei deutlich sechsstelligen Kilometern kann ich von keinem einzigen (nennenswerten) Defizit bzw. schaden berichten. Herausragend ist m.E. der Motor und der in der Ex super funktionierende Kardan. Der Offroad-Einsatz wird sich sehr wahrscheinlich auf Schotter beschränken, das geht aber ohne jeden Zweifel. Die Qual der Wahl ist in diesem Fall doch eher eine Lust ... Gruß Wolfgang
  10. Auf 4 Rädern bewegen wir unseren Körper, auf 2 und 3 Rädern unsere Seele

  11. Gute Entscheidung Fritz! Was Du in der dritten Zeile schreibst trifft auch auf mich zu und deshalb bin ich mir sicher, dass Du mit Deinem Kätzchen Spaß haben wirst. Lass sie schnurren (an der gemeinsamen Tour mit Björn beteilige ich mich ggf. auch gerne) Gruß Wolfgang
  12. "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht" Die genannten Strecken fahre ich seit den Achtzigern mit Zwei- und Dreirädern. Bei unserer Leidenschaft gibt es vieles was uns verbindet und vieles was uns trennt (fast wie im richtigen Leben). Die Entscheidung über Fahrweise, Risikobereitschaft und Materialeinsatz trifft jeder selbst und Regelverstöße führen zu Konsequenzen. Regeln aufzustellen um bestimmte Übertreibungen zu sanktionieren finde ich grds. in Ordnung, dass ein elektronisch gesteuerter Klappenauspuff (wie z.B. häufig an 2-rädrigen Modellen aus Milwaukee oder 4-rädrigen aus Zuffenhausen verbaut) legal ist und bei 60 km/h Lärm verursacht der durch diese Regel eigentlich verhindert werden soll, ist mir dabei schleierhaft. Was soll eigentlich limitiert oder sanktioniert werden? Muss das 60-Schild nicht auch um ein Schild max. 80 db ergänzt werden? Und dazu noch "keine Gangwechsel erlaubt"? Und "Subwoofer bei geöffnetem Cabrioverdeck ausschalten"? Fragen über Fragen ...
  13. Servus Silberlocke Gratuliere für die treffende Beschreibung eines uns verbindenden Lebensgefühls. Tiger (in diesem Fall als Plural zu verstehen) bewegen mich und meine bSdW seit 1994. Wir hatten in 23 Jahren das Vergnügen eine Entwicklung zu begleiten und zu "erfahren". Von der ersten T400 bis zur TEx, es macht immer noch Spaß und Freude. Die Tiger sind die Konstante in unserem Hobby, flankiert von Dreirädern mit 4-Personen-Zulassung um das Lebensgefühl mit der gesamten Familie teilen zu können (s. Avatarbild), ergänzt durch alte Schätzchen und blubbernde V2 mit denen wir es auf andere Art und Weise, aber mit ebenso viel Emotion genießen. Unbeschreiblich wie viele interessante Menschen wir trafen und kennen lernen, wie viele Bilder im Kopf sind und schöne Erinnerungen hervor rufen, wie viele Touren wir noch planen und erleben wollen. Unser Hobby hat so viele Facetten und bietet so reichlich Raum für Individualität und Gemeinschaft. Bleib(t) fasziniert! Wolfgang
  14. Ich finde Deine Fragestellungen legitim - für die 1970er und 1980er! Bremsen waren Verzögerungshilfen. Motorleistung wurde durch freiwillige Selbstkontrolle der Hersteller reduziert. Fahrwerkseinstellungen nahm man durch die Drehrichtung am Gaszug vor. Verkehr gab es in den von den definierten Zielregionen, aber selten Prozessionen und Polonäsen. Die Rennleitungen der Reiseländer waren (mit hier nicht zu erwähnenden Ausnahmen) freundlich und kooperativ. Gepäcksysteme und Koffer? Eine zweite U-Hose und eine Zahnbürste! Meine heutige TEx hat mehr Leistung und ein besseres Fahrwerk als GP-Maschinen des beschriebenen Zeitfensters - wahrscheinlich wären die Amerikaner mit der Rechnerleistung der heutigen Bordelektronik bis zum Mars geflogen. Sind also ein paar Kilo wesentlich für den Genuss und den Fahrkomfort? Aus meiner Sicht nein. Genuss, Freude und Spaß an unserem Hobby definieren sich über andere Parameter. Welche das sind legt jeder für sich selbst fest. Tolle und unfallfreie Touren in 2017 mit oder ohne Gewichtsreduzierung!
  15. Ich finde es klasse, dass sich so viele von Euch an der Diskussion beteiligen und dass es so differenzierte Meinungen zum Thema DIGITALISIERUNG gibt. Gerne mehr davon ... Wir teilen alle die Begeisterung der motorisierten zwei- und dreirädrigen Fortbewegung und deshalb werden wir kaum rational oder vorbehaltlos mit Themen umgehen, die unser Hobby betreffen. Ich kenne zwar die Quelle nicht, aber dem Spruch "auf vier Rädern bewegen wir unsere Körper, auf zwei Rädern unsere Seele" stimme ich vollständig zu. Meine Schätzchen unterscheiden sich nicht nur durch die Motorcharakteristik (V2, Reihendrei- und Reihenvierzylinder), sondern eben auch bzgl. der elektronischen Ausstattung und dem Anteil digitaler Bauteile die von Software gesteuert wird. Faszinierend und mysteriös zugleich. Dass Hersteller mit Rücksicht auf sicherheitsrelevante Themen die Haltbarkeit von Bauteilen nicht beeinflussen erscheint mir eher eine Hoffnung, als eine betriebswirtschaftliche Betrachtung der Möglichkeiten. Die Expertisen von bestimmten Berufsgruppen (die von Ceri benutzte Bezeichnung "Eigentumsübereignung von Fahrzeugen der gehobenen Klasse" finde ich Weltklasse!) werden sich eben von Mechanik auf Diagnostik und Informatik verlagern müssen. Bitte beteiligt Euch weiterhin am Thema und bleibt fasziniert Wolfgang