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turbotiger

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  • Ich fahre
    800 XCA
  • und
    Fahrrad
  • Fahrweise
    Zügig onroad, crash-lastig offroad
  • Wohnbereich
    5xxxx

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  1. Ha, wenn das viel ist ist ja alles noch in Ordnung. Ich erinnere mich, als ich bei meiner alten Yamaha zum ersten Mal die Abdeckung runter hatte (unwissend dass sich da solche Ablagerungen bilden). Da war quasi noch genau so viel Platz übrig sodass das Ritzel noch drehen konnte Und Ich stimme den anderen hier zu, du schmierst zu oft. Wenn du auch noch oft reinigst wirst du das Leben deiner Kette erheblich verkürzen.
  2. Wie zur Hölle bringst du das alles unter? Ich hab meine Werkzeugrolle nach außen verlagert. Unter die Fahrersitzbank passt ja eigentlich nur die ADAC Karte und untern Sozius ein Buch zum Lesen bis der ADAC da ist. Nicht mal einen Schlauch bekomme ich da unter ohne Quetschen. Hab da normalerweise nur das Schloss drin.
  3. Da hier ein Mangel an Berichten über offroad-orientierte Reifen herrscht, möchte ich mal etwas meine Erfahrungen mit dem Mitas E-09 Dakar schildern. Den Reifen habe ich für eine TET-NL&BE Tour sowie eine Roadbooktour in den Vogesen aufgezogen. Gesamte Laufleistung bis zum jetzigen Zeitpunkt ca. 2500 km, davon <100 Autobahn/Autostraße und vermutlich 40% offroad. Das Fahrprofil offroad reicht von einfachen Schotterpisten über Waldwege, holländische Sandwege, tiefen Sand (wer den TET-NL Süd kennt, kennt die Stelle) wie am Strand, steinige Wege in den Vogesen sowohl mit kleinen als auch großen Brocken. Mein Fahrwerk habe ich an dessen Grenzen gebracht (v.a. Gabel), der Reifen war eher unbeeindruckt. Plattfüße gab es keine. Der Reifen ist sehr steif, was wohl auch der Diagonalbauweise geschuldet ist. Auf den Reifen kann man sich (ohne Felge!) problemlos draufsetzen. Die Steifigkeit macht das Aufziehen des Reifens nicht gerade einfach. Und es bedeutet auch, dass ein Absenken des Luftdrucks nur bedingt Abhilfe schafft wenn der Grip doch einmal nicht reicht. Auch bei 1.5 Bar erhöht sich die Aufstandsfläche am Hinterreifen kaum. Das bringt mich auch zu der größten ´Schwachstelle´; im Sand ist der Reifen wahrlich kein Wunder. Wie gut hier andere Reifen sind, kann ich nicht sagen, aber im Vergleich zu der Performance auf festerem Sand, Matsch, Schotter, losen Steinen ist die Performance in tieferem oder weicherem Sand nicht sehr gut. Als nächstes werde ich den Anakee Wild aufziehen und diesen auch mal im Sand ausprobieren. Da die Tiger aufgrund ihres geringen Nachlaufs im Sand ohnehin schon ihre Schwierigkeiten hat, ist das insgesamt die Schwachstelle des ganzen Setups offroad. Die Straßenperformance des Reifens ist in etwa so, wie man es sich von einem Blick auf das Profil vorstellt. Hinten ist der Reifen sehr flach im Vergleich zu vielen anderen Reifen, das heißt die maximale Schräglage bevor man auf der Kante fährt ist recht gering. Ich schätze mal nicht viel mehr als 30 Grad. Somit fährt man auf kurvigen Strecken oft auf der Kante, wo der Stollenabstand auch sehr groß ist. Beherztes Angasen wird mit Rutschen oder - falls eingeschaltet - mit signifikanter Traktionskontrolle quittiert. Die komfortabel fahrbare Kurvengeschwindigkeit ist in Ordnung, man sollte aber natürlich bedenken dass der Reifen Fehler weniger verzeiht als ein Straßenreifen. Die Bremsleistung ist auch nicht sonderlich gut, wohl hauptsächlich aufgrund des hohen Stollenabstands sowohl vorne als auch hinten. Ich bremse mit dem Reifen sehr früh und sehr sachte, wenn ich kurvige Strecken fahre, bzw. versuche sehr rund zu fahren. Das Hinterrad ABS hatte recht oft Schwierigkeiten, ein Blockieren zu verhindern. Was die Leistung bei Nässe anbelangt kann ich nur sagen: man muss fahren wie auf Eiern. Abbiegen bei Nässe erfordert bereits Vorsicht, Schräglage muss minimal gehalten werden und für das Bremsen sollte man sich Platz lassen. Zum Schluss noch etwas über die Laufleistung. Der Reifen hat erstaunlicherweise besser gehalten, als der E-10 Dakar am Hinterrad einer R1100GS die die gleiche Strecke mitfuhr. Beschädigungen an den Stollen gab es zwar, bei dem Belastungsprofil hätte ich allerdings schlimmeres erwartet. Nach den 2500km ist der Reifen schon sehr abgeflacht, trotz einigem Kurvenfahren und eher wenig Beladung hinten (Luftdruck ca. 2.6 Bar). Ich fahre den Reifen jetzt noch ca. 500 km BAB nach Hause und dann wird gewechselt. Mit mehr als 3000 km würde ich also bei einem solchen Fahrprofil nicht rechnen. Wenn mehr Straße gefahren wird vielleicht sogar weniger! Interessanterweise haben die Mittelstollen vorne ein Abnutzungsprofil das ich so noch nicht gesehen habe. Die Mittelstolle ist quasi in der Mitte ´versetzt´. Vielleicht weiß ja einer von euch, wie das entsteht. Ich hoffe, hiermit jemandem bei der Reifenentscheidung helfen zu können!
  4. Naja, deswegen gleich eine Vollkasko als nötig zu sehen halte ich für vorschnell. Wenn man sich bei 70 km/h ablegt, dann kann man eher froh sein, wenn am Motorrad nichts großes passiert. Die Soziusfußrasten schauen nunmal raus. Und selbst wenn die verschraubt wären würde das noch lange nicht bedeuten, dass der Rahmen dann nicht beschädigt wird. Abschrauben der Fußrasten ist ohne weiteres eh nicht "erlaubt", da das Fahrzeug dann nicht mehr zum Betrieb mit zwei Personen geeignet ist. Selbiges gilt für die Soziusabdeckungen, die man oft an Supersportlern sieht. Würde so vorgehen wie @mtb, ich denke es besteht eine gute Chance dass der Hauptrahmen keinen erheblichen Schaden genommen hat der nicht reparabel wäre. Dir natürlich weiterhin gute Besserung!
  5. Den Schlüssel brauchst ja auch wenn du unterwegs die Kette spannen willst..
  6. Vielleicht eine Heizweste in Erwägung ziehen. Die Sitzheizung ist zwar nett, bringt aber wenn man richtig friert leider nicht viel.
  7. Meiner zeigt jetzt vorne deutliche Sägezahnbildung, vermutlich von stärkeren Bremsmanövern, auch mit 30-40 kg Zuladung. Hat fast 8T km gelaufen und noch Reserven aber kommt jetzt wahrscheinlich frühzeitig runter deswegen.
  8. Da ist der Heckrahmen dann zwar verschraubt, dafür die Wandstärke teils lächerlich (1190 Rahmenbruch, mal googeln). Stimme aber absolut zu, die Tiger 800 hat ein update verdient. Etwas leichterer, zweiteiliger Rahmen mit abnehmbaren Fussrasten wäre zeitgemäß.
  9. Hä? Genau das gleiche hab ich doch auch geschrieben. Mein Punkt war, dass im Normalfall alles okay ist, wenn man nicht Pech hat und irgendwo sehr ungünstig aneckt oder hängen bleibt.
  10. Also mit montiertem Kofferhalter und den standard-Motorschutzbügeln habe ich da mittlerweile wenig Sorgen, dass sich der Heckrahmen wegen den Fussrasten verziehen könnte oder diese abbrechen. Ich hab meine 800er jetzt schon ca. 10 mal abgelegt im Gelände, ok immer bei niedriger Geschwindigkeit. Einmal lag sie auch auf der Strasse, wegen langsamem Auffahrunfall von hinten. Alles noch top. Klar, wenn man sich mit ordentlich Zack ablegt könnte es anders aussehen, aber das ist ja bei anderen Motorrädern nicht anders. Wenn ich vor hätte, Dakar zu fahren, würde ich die Dinger abflexen, aber für die Dinge die man als normalsterblicher so treibt sollte es in Ordnung sein.
  11. Hallo, dieses Video zeigt wie's geht: Start bei ca. 5:00 falls der Link nicht automatisch da einsteigt.
  12. Interessantes Abnutzungsprofil an deinem Hinterreifen - ganz aussen ist ja noch fast das ganze Profil da . Also 12,5 hätte meiner definitiv nicht gehalten, aber ich bin ihn nicht ganz an die Abnutzungsgrenze gefahren wie du. Noch als Anmerkung zu meiner Einschätzung: Rutscher am Kurvenausgang können mit dem Gas gut provoziert werden, sind aber stets kontrollierbar.
  13. Ich hab meinen jetzt übrigens nach 6000 km wechseln lassen, wieder Rally STR drauf. Das Profil hat sich in den letzten 1500km auf jeden Fall weniger stark abgebaut als zu Beginn. Der Reifen ist top, gefällt mir sehr gut. Von den hier angesprochenen Problemen (Lenkerbewegung) kann ich praktisch nichts bestätigen. Auf nasser Fahrbahn hatte ich einen Vorderradrutscher, als der Reifen noch relativ neu war (Ausfahrt zweispuriger Kreisverkehr, ca. 40 kmh). Bin den Reifen vor zwei Wochen 4500 km durch Europa gefahren, hab auch ein Endurotraining gemacht. Im Schotter (trocken) sehr kompetenter Reifen meiner Meinung nach. Auf der Straße geht das Fussrastenkratzen (mit und ohne 40kg Gepäck) ohne Nippel dran super gut. Spurtreue ist gut. Anfangs ist der Reifen kippelig, legte sich aber spätestens nach 400-500 km. Hätte auch nicht gedacht dass der Reifen so agil ist, wie er ist. Da ist der Tourance Next (den ich im Übrigen nicht mag) kein Stück besser. Wenn der Vorderreifen auch runter ist montiere ich wahrscheinlich K60 Scouts, um mal den Vergleich zu ziehen.
  14. Und noch mehr: warum zur Hölle kostet das Teil 73 Euro? Dafür gibt's ja schon fast nen neuen Kettensatz!
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