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srk

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    KTM 1290 Super Adventure R
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  1. Die 690er Enduro ist viiiiel zu hoch. Die 690 Duke im Originalzustand ebenso. Eine 800er Tiger ist bei 1,59m und Anfängerin echt Quatsch. Wenn Du das erste Mal drunter liegst und es mal so richtig weh tut, dann verlierst Du die Lust am Moppedfahren. Wenige Monate nach der Führerscheinprüfung offroad fahren zu wollen, ist auch mal mindestens ambitioniert. Da muss man richtig Talent haben, sonst endet das Ganze nach wenigen Metern mit Aua und teuer. Weißt Du, ich bin 1,92 und das bei zarten 100 Kilo. Für mich sind Reiseenduros Spielzeuge. Dafür pass ich nicht auf die schönen kleinen Triumphse. Es hat alles Vor- und Nachteile. ABER: Ein Motorrad sollte Dich nie überfordern. Dann lieber was kleines. Ich schließe mich den Vorrednern an: Lass das lieber sein und such Dir ein Mopped, was zu Dir passt. Eine Reiseenduro ist es sicher nicht. Nur weil der Freund das kann und cool findet, muss das für Dich nicht auch passen. Mach die erste Saison mal langsam. Glaub mir, ein gebrochener Knöchel verheilt eher schlecht. Das noch im schottischen Niemandsland: Dann kannst Du für 20.000 Euro nen Helikopter rufen. So was macht man, wenn man (Jahrzehnte) Erfahrung hat, das passende Mopped für sich und den Einsatz gefunden hat und weiß, worauf man sich einlässt. Der schottische Asphalt kann schon herausfordernd genug sein.
  2. Also, ich brauche nicht zwingend elektronische Fahrwerke. Hier im Fred haben zuvor andere geschrieben, die neue Tiger 900 hätte sowas. Und das stimmt einfach nicht. Ich persönlich fahre zwei KTMsen mit ohne elektronischen Fahrwerk. Ich habe aber auch nix gegen solche Fahrwerke - es kommt halt auf den Einsatzzweck an. Und klar braucht man selten mehr Leistung als 95 PS. Für die meisten Fahrer würden sogar 50 oder 60 PS mit entsprechenden Drehmoment reichen. Dennoch soll der Motor ja eine Weiterentwicklung sein und der Preis ist deftig. Da darf man ja schon mal etwa mehr erwarten als beim Vorgänger, finde ich. Die 95 PS sind übrigens in erster Linie Euro 5 geschuldet. Es werden fast keine 48 PS Tichers zugelassen. Ne FJ1200 war seinerzeit vor dreißig Jahren (???) der Oberhammer! Hatte selber mal kurz eine. Aber das ist halt auch lange her. Heutzutage wäre mein Anspruch an eine Reisemaschine definitv ein anderer.
  3. Klar bekommt die neue Tiger eine Chance. Ich persönlich glaube auch nicht, dass sie nicht funktioniert oder so. Die letzte 800er Tiger hielt und halte ich für eine ausgesprochen spaßige und hervorragend umgesetzte Reiseenduro. Nur der Preis war nicht wettbewerbsfähig vor nem Jahr. Dennoch kann man anmerken, dass Triumph für einen nun ebenso hohen Preis, wir reden hier von fast 16000 Euro (!!!) ein zumindest mal günstigeres Fahrwerk verbaut und den Motor zwar mit hundert Kubik mehr in die Euro 5 gehievt hat, dabei aber genau keine Mehrleistung raus kommt. Damit ist der Motor erstmal schlechter als der Vorgänger. Egal, ob ich die Mehrleistung brauche oder nicht. Wir haben bei der 1200er Tiger miterleben müssen, dass Triumph inzwischen beim Motorenbau weit weg ist vom Standard und selbst die eigens gesetzten Leistungsversprechen nicht einhält. Und mal ehrlich, die Dinger sind zu teuer. Es gab vor wenigen Wochen die erste Africa Twin Generation im Abverkauf für unter 11000 Euro. Letztlich werde ich im Frühjahr nach einer Probefahrt mehr wissen. Schaun mer mal.
  4. Dann sag ichs nochmal ganz brutal: Soooooooo furchtbar wichtig kann der Händler ja nicht sein, wenn man alles ohne ihn bewerkstelligt bekommt. Wenn ich alle ET im Inet kaufen kann, wenn ich alles am Mopped selber schraube, wenn ich nur junge Gebrauchte über mobile.de kaufe, ja, wofür dann noch ein Markenhändler? Hier klaffen Anspruch einiger und die Wirklichkeit da draußen meilenweit auseinander. Wenn ihr da nicht einkauft und auch keine Reparaturen machen lasst, dann wird kein Händler der Welt überleben können. Zu verlangen, in jedem größeren Ort müsse ein Triumph-Händler mit vollem Herzblut aber ohne Marge jederzeit für einen da sein, wird auf Dauer nicht funktionieren. Und auch, wenn das hier keiner hören will, die Zukunft liegt nicht darin, dass ein alteingesessener Motorradhändler für euch da ist, sondern darin, dass der Mutterkonzern das ganze Thema schlussendlich selbst abwickelt oder nur noch über einige wenige Leuchtturmhändler, die eben die neuen Geschäftsmodelle mitgehen wollen und können. Wenn ich ein Elektromopped habe, dann sind die aktuellen Inspektionen so nicht mehr nötig. Wenn der Hersteller von Haus aus attraktive Abomodelle (Mietmodelle, Kaufmodelle, Finanzierungsmodelle etc p..) anbietet, dann braucht man den kleinen Schrauber an der Ecke nicht mehr bzw. dieser hat plötzlich kein Geschäftsmodell mehr. Und genau das passiert doch gerade schon in er Autobranche. Auch wenn der Zweiradmarkt bei solchen Themen gerne mal ein halbes Jahrzehnt hinterher hinkt: Das wird so kommen.
  5. Aber jetzt mal ehrlich, sind wir da nicht Dinosaurier in einer sich immer schneller ändernden Welt? Und ohne jetzt jemanden zu Nahe treten zu wollen: Immer soll der Händler vor Ort das Argument schlechthin für den Motorradkauf zu sein. Und dann werden die Ersatzteile online bestellt und das Mopped so lange bei mobile.de gedreht, gewälzt und beobachtet, bis mann inkl. Lieferung den bundesweit günstigsten Preis bekommt. Wenn mir der Händler persönlich am Herzen liegt, dann mache ich sowas nicht. Ich habe in den letzten vier Jahren 5 NEU-Moppeds gekauft und überlege grade das sechste zu bestellen. Überlegt mal, was ich an Kohle für die Moppeds und die Inspektionen an meine Händler überwiesen habe. Und dabei habe ich auf Händlerseite so unfassbar schlechte Verkaufsgespräche, so mies arbeitenden Werkstätten, so lustloses und schlecht informiertes Personal erlebt, dass mir tatsächlich ein oder zwei Mal der Kragen geplatzt ist. Mein Fazit: Es ist wurscht, wo man kauft. Wichtig ist, dass der Händler die Kiste bringt und zur Inspektion wieder abholt. Die sind alle ausgelastet und haben alle ein Personalproblem. Ob ich meinen Händler "toll" finde, hängt nur an der persönlichen Beziehung zu meinem Gegenüber ab. Ich lebe einfach damit, dass es a) kaum noch Markenhändler gibt und b) diese kaum in der Lage sind, meine Ansprüchen gerecht zu werden. Ich freu mich, wenn was funktioniert und versuche mich nicht zu dolle aufzuregen, wenn nicht. Ja, es nervt, wenn man nen halben Tag unterwegs ist, um ne Probefahrt zu machen. Aber so schlimm ist das nun wieder auch nicht, weil man das ja nicht tagtäglich macht. Schlussendlich wird in einem Jahrzehnt der Moppedmarkt ebenso wie der Automarkt ein einziges Abomodell sein. Dann ist es wurscht, wer der Händler ist und wo der sitzt. Ist ja beim KFZ-Leasing schon heute so. Ich nehm das günstigste Angebot inklusive Anlieferung und fertig. Kann auch direkt vom Hersteller sein - ist mir egal. Ich mach da auch keine Probefahrten mehr. Ich erwarte einfach, dass der Hersteller in irgendeiner Form dafür sorgt, dass ich nicht zuviel Lebenszeit mit Anmeldungen, Inspektionen, Reparaturen etc. verbringe. Wie er das macht, ist doch ziemlich egal. Beim Motorrad sind da bei einigen hier richtige Emotionen dabei. Ohne diese würde der Händler keine Rolle mehr spielen. Mit dem hab ich einmal im Jahr Kontakt, nämlich zur Inspektion. Wenn die Hersteller die Maschinen in einem Onlineshop abgeben würden, und zwar ohne die Händlermarge, wer von euch würde denn noch zu "seinem" Händler eilen? Mal ehrlich? Hand aufs Herz!
  6. Die letzte XCA, die ich auch Probe gefahren bin (und recht begeistert hier im Forum davon berichtet hatte), hatte ein WP-Fahrwerk, was ziemlich gut um nicht zu sagen fast schon perfekt funktioniert hat. Jetzt sind wir bei Showa, was theoretisch nichts heißen mag, praktisch aber das günstigere Fahrwerk sein dürfte. Ist mir halt bei der Präsentation der neuen 900er Tiger aufgefallen.
  7. OK. Ein kritischer Blick war offenbar nicht gewünscht. Alle Einschätzungen beruhen momentan nur auf Papierwerten. Mich interessieren die Entwicklungen auf dem Motorradmarkt und deshalb genehmige ich mir auch mal die eine oder andere Probefahrt. Da kommen mitunter überraschende Ergebnisse bei raus. Also nur, Wenn Du gestattest natürlich.
  8. Mmmhhh. Triumph hat sicherlich einiges richtig gemacht bei der 900er. Aber gerade beim Thema Fahrwerk wird das Bild doch ein wenig düsterer. Anders als hier im Fred zweimal geschrieben, gibt es eben KEIN elektronisches Fahrwerk. Lediglich in der Top-Top-Variante kommt ein elektrisch verstellbares hinteres Federbein. Der Rest hat auf den ersten Blick erstmal günstigere Federelemente als die Vorgängergeneration verbaut. Da iss nix mehr mit WP-Fahrwerken. Das mag in der Praxis funktionieren. Muss es aber nicht. Meine Erfahrungen mit Triumph-Fahrwerken sind außerhalb der wenigen mit WP eher ernüchternd gewesen. Bei 100 Kubik mehr den Motor bei 95 PS zu belassen, ist ein Armutszeugnis für die Motorenentwicklung bei Triumph. Völlig egal, ob einem das ausreichen mag. Sie hätten ja nun auch eine offene und eine auf 95 PS gedrosselte Variante bringen können. Das Leistungsdiagramm spricht da leider eine eindeutige Sprache. Nach oben raus wird die Leistung weg geregelt. Und das ist keine gute Idee bzw. hat auch schon anderen Herstellern wie KTM die Verkaufszahlen verhagelt. Optisch finde ich sie zwar gelungen, aber ein wenig altbacken ist das Design schon. Es lehnt sich halt stark an den Entwurf von Anfang der 2010er an. Und die Farben sind wie immer im Triumph-Regal weit weg von interessant. Schlussendlich wird das aber alles keine große Rolle spielen. Die Preispolitik wird wie in den vergangenen zwei oder drei Jahren einem Erfolg im Wege stehen. Anders gesagt: Die wird einfach zu teuer werden. Noch vor fünf Jahren konnte man die Topvarianten der 800er Serie neu für 9000 Euro kaufen. Für die aktuelle rechen ich da mal mit 16k in Deutschland (nicht in Österreich), weil die alte schon bei 15,5k war. Hinzu kommt ein immer weiter ausgedünntes Händlernetz. Mein nächster Händler ist 130 Kilometer weg. Und man hat die EICMA verpennt. Wie auch immer das geht. Fast 800.000 Besucher konnten nix von der neuen Tiger sehen. Eine Probefahrt werde auch ich machen. Kaufen dürfte eher schwieriger werden.
  9. Gute Entscheidung! Und das meine ich wirklich so. Das passt. Ohne Dich verärgern zu wollen: Das Keyless funktioniert bei KTM und auch bei Triumph tadellos. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Ich hab von Anfang an gedacht, warum kauft der eigentlich keine BMW? Da fühlt er sich doch sicher viel wohler mit, weil das Vertrauen da ist bzw. in die Marke projiziert wird. Du darfst jetzt nur nicht den Fehler machen, in einem BMW-Forum mal nach defekten Bremsen zu suchen. Das gibts da nämlich ebenso zuhauf. Es lässt sich allerdings nicht verallgemeinern. Also keine Panik, geniess Dein neues Mopped!
  10. Ich kann euch konkret sagen, warum es bei mir keine 1200 XCA geworden. Trotz viel Sympathie für die Marke und ein immer-schon-mal-haben-wollen bei der Explorer seit vielen Jahren: - erst 2018/19 mit vernünftigem Fahrwerk und angemessener Ausstattung zu bekommen - dann viiiiel zu teuer. 19k gegen 13,5k für eine 1290 SAR. Selbst ausstattungsbereinigt war die KTM einige Tausend Euro günstiger. Dabei mehr Leistung und mehr Drehmoment, technisch auf neuestem Stand, dichteres Händlernetz, fast 40 Kilo (!!!) leichter. Die fehlerhafte Leistungsangabe hat mich auch geärgert. Das gebe ich zu. Und aktuell? Auf der EICMA steht wahrscheinlich schon die neue 1290er KTM Adventure. Was bringt Triumph? Hoffentlich kommt die neue 1000er. Bin da aber skeptisch.
  11. Die Kofferträger sind SW-Motech Trax (ADV), oder? Die sind starr montiert, nicht schwimmend gelagert. D.h. die Koffer können nicht mitpendeln wie beispielsweise bei den neueren KTMsen und auch eigentlich bei der Explorer. Damit sollte beladen wirklich bei 130 Schluss sein. Das würde ich auch nicht mit anderer Fahrwerkseinstellung oder dergleichem mehr herausfordern wollen. Du hast echt Glück gehabt bei Deinem Sturz.
  12. Ich weiß zwar nicht, was das jetzt mit dem Thema zu tun hat, aber die Anhängersprüche kann man nur machen, wenn man im Jahr mal ein paar hundert Kilometer um den eigenen Kirchturm fährt. Ich habe bei meinem Touren dieses Jahr insgesamt 4500 Kilometer Anreise mit dem Hänger gehabt. Alles Autobahn bis ins Starthotel. Warum sollte ich freiwillig 4500 Kilometer AB fahren wollen? Und keine Sorge, danach folgten noch 20.000 Kilometer auf dem Mopped. 4500 Kilometer mehr auf dem Mopped haben auch was mit Reifen, Inspektion, Wertverlust und Aufwand zu tun. Dann ist halt Tag 1 der Moppedtour mit dem Hänger, Tag 2 bis 17 aufm Mopped, Tag 18 wieder aufm Hänger. Und das ist dann auch gut so. Ein Abstandsradar auf der Maschine macht natürlich auch nur für die Sinn, die eine Reiseenduro artgerecht bewegen. Und dann auch mal Überführungsetappen haben. Auch hier gilt: Bleib ich in meiner eigenen Region und fahre dann im Jahr 2500 Kilometer, dann brauche ich sowas nicht. Ansonsten kann ich es ja einfach nicht mit bestellen. Oder, und jetzt kommts, ich schalte ihn einfach nicht ein, wenn ich nicht mag. Meine Tourenplanung geht nächstes Jahr von Sizilien bis ans Nordkap, nach Polen und nach Griechenland. Gerne mit Hänger an Tag 1 und mit ACC. Ich fahre alleine nächstes Jahr mehr Touren, als so manch anderer in seinem ganzen Leben. Und nehm mir deshalb einfach mal das Recht raus, mit Anhänger anzureisen und einen ACC zu kaufen.
  13. Ob nun 160 oder 170 PS ist wahrscheinlich 95 Prozent der Fahrer wurscht. Mir auch. Aber ein Problem ist das für mich nun auch nicht. Ist dann halt so. Ohne Tempomat möchte ich nicht mehr sein. Auf langen Touren hat man immer wieder Überführungsetappen drin, wo das dann echt Sinn macht. Zudem kostet wohl nur der ACC extra, der normale Tempomat nicht. Also ich werde wieder die neue nehmen, sobald verfügbar. Mir gefällts. Und ja, mit ACC, nur um mal zu sehen, wie das so ist.
  14. Ganz so schlimm ist es nicht. Eine 790 ADV ist schon sehr handlich unterwegs. Das spürt man sofort. Der tiefe Tank macht schon Sinn. Gefällt halt nicht jedem. Bei der neuen 1290er fällt es kaum noch auf. Finde ich zumindest. Robust ist der neue Tank allerdings. Du brauchst definitv keine Sturzbügel mehr. Haben inzwischen genügend Leute mit der 790er ausprobiert. Das ist kein Problem, sondern ebenfalls ein Vorteil. Du sparst Dir die 5 Kilo für den Sturzbügel.
  15. Also: - Der ACC wird nicht Serie sein, sondern eine Option, die man zukauft - Einen Notbremsassistenten wird es sehr wohl geben. Es gibt die entsprechenden Erklärvideos von Bosch auf YT - Der Motor wird natürlich wieder mehr Leistung haben. 170 PS sind anscheinend bestätigt. Und ganz persönlich gefällt sie mir auch. Der neue Tank wird den Schwerpunkt erheblich senken. Die Frontmaske ist gefälliger geworden. Das Heck filigraner. Kann was.
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