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rosenzausel

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About rosenzausel

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    erfahrungsarmer Oldie
  • Birthday 02/26/1949

Profile Information

  • Ich fahre
    Tiger 800XC
  • Fahrweise
    gummierte Seite nach unten
  • Geschlecht
    männlich
  • Wohnbereich
    Bottrop

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  1. Sodele, bin gestern in Telgte (östlich nahe bei Münster) auf einem Parkplatz gestanden. 5x hatte ich da bei vorbeiziehendem Lärm auf der Vorflutbrücke über die Ems gedacht: Boah wat für'n Idiot mit seinem Motorrad. Und dann habe ich jedesmal auch noch mal hingeschaut: 3x ist es ein aufgemotzt überlauter PKW gewesen und 2x ein Motorrad. Ich wünschte mir mehr Fairness im Umgang mit all diesen völlig unnötigen, schwanzverlängerernden Lärmerzeugern: Schmerz könnte heilsam sein --> mit 4 Wochen Fahrverbot in Zusammenhang mit solch illegal manipulierten Lärmerzeugern ( = Fahren ohne Betriebserlaubnis), Räderzahl völlig egal, ich tät's unterschreiben. Und wer im 1./2.Gang mit über 10.000 UPM brüllend durch eine Ortschaft zuckelte gehörte für mich ebenso dazu. Ob das nun grad noch so "StVO-konform" sei oder nicht, es ist vermeidbar und schonte die Ohren Dritter vor solcherart Gewalteinwirkung. *Zauselmeinung*
  2. Tach Kay, hast du schonmal eine Vollbremsung bis hin zum Stillstand gemacht bzw. machen müssen? Nein, das ist gewiss nicht "normal", und Richtisch, da ist man am scharf bremsen dann schon lange vorbei, ....und voll beim Notbremsen. Ich nehme jetzt mal Bezug auf ein dir sicherlich recht gut nachvollziehbares Beispiel "Normal" ist es auch nicht, wenn du, von der A31 kommend, mit streng angenommenen 50km/h die Hauptstraße nach Kirchhellen rein fährst und dir in der kurzen 30iger Zone auf Höhe der Seitenstraße "Im Schwarzwald" dann "auf einmal" ein flotter Fahrradfahrer über den dort ausgewiesenenen Zebrastreifen quer rüber schießt (du dürftest diese sehr spezielle Stelle kennen ). Und weil dieser Lümmel dann in letzter Sekunde auch noch einen ihm grad entgegenkommenden Rollatorschieber vergegenwärtigt, fasst er selbst und noch mitten auf diesem Überweg in seine Felgenbremse und rutscht hin. ......mehr als bis zum Stillstand zu bremsen bleibt dir da nicht mehr
  3. Richtig. Genau DAS und nicht mehr Nun ja, ALLES IN BLAU steht da so nicht geschrieben. Das ist ausschließlich eine "persönliche Vermutung" ...was durch die Wiederholung auch nicht wahrer wird: ES STEHT DA NICHT GESCHRIEBEN Was macht eigentlich der geübte Motorradfahrer, der sich in Genussgeschwindigkeit durch die Landschaft bewegt? .... (also NICHT derjenige, der sich auf einer deutschen Land- oder Bundesstraße ein Stück trockenen, sauberen und verkehrsfreien Asphalts sucht, um da mit 160 km/h entlang brettern zu wollen ) ... und ihm da "auf einmal" ein aus dem Wald kommendes Wildschwein oder ein Moutaunbikefahrer quer kommen sollte? Oder ein Kind, welches urplötzlich zwischen zwei abgestellten Fahrzeugen hervor kommt? Oder oder? "Zart anbremsen" (weil man "scharf" doch schließlich nur aus dem Hochgeschwindigkeitsbereich heraus "einbremst") oder sich zu einer scharfen Vollbremsung entschließen wollen?
  4. ...ich täte versuchen wollen, die Arme beim Bremsen GRUNDSÄTZLICH NUR auf den Lenker "AUFLEGEN" zu wollen, damit möglichst keine körpereigenen Kräfte über den Lenker Unruhe in die Fuhre bringen kann. Also keinesfalls "am Lenker festhalten", nur "weil es ja anders wohl kaum geht". .......es geht "anders" *versprochen* Wer schonmal ein richtiges "hanging off" probiert hat, der weiß darum, dass der gesamte Körper ohne jegliche Lenkerhaltehilfe bewegt und auch gehalten werden kann
  5. Besonders empfehlenswert dazu ist dieser Hinweis: ....und der gilt für Motorräder mit wie auch ohne ABS. Ich hatte da schon Trainings, an deren Tagen ich eher verzweifelt bin und andere, an denen mir Vollbremsungen mehrheitlich ideal gelungen sind. Scharfes Bremsen ist nunmal nicht der Alltag beim Fahren, dieses immer wieder mal testen zu sollen ist - aus meiner Sicht - ein spürbarer Zugewinn an Sicherheit. Interessant sind mir hierbei die folgenden "Aspekte": Nö. Bei einer Vollbremsung bzw. scharfem Bremsmanöver schau ich mal auf das Thema hier: "Bremsschwerpunkt". OK, ist eher ein zusammengesetzter Begriff aus "Schwerpunktsverlagerung beim Bremsen": Bei Vollbremsungen verschiebt sich nunmal das Gesamtgewicht in Richtung Vorderrad, das Hinterrad wird leicht, und ab "leicht" kommt "hebt ab". Da kann ich noch so sehr auf das Pedal für die Hinterradbremse drücken. Wo kaum bis kein Gewicht mehr aufliegt, kann auch nur noch kaum bis keine Bremswirkung mehr erzielt werden. Selbst bei Maschinen MIT ABS hebt das Hinterrad auf den letzten Metern spürbar ab (so ab etwa den letzten 10km/h vor Stillstand) und das ist völlig normal und physikalisch erklärbar. Genau DAGEGEN lässt sich bei Sicherheitstrainings trefflich trainieren. "Instabil" heißt ja noch nicht, dass das Vorderrad bereits blockiert. Ich tippe da eher auf ein "wird extrem unkontrollierbar wackelig" Volle Bremsung ohne Gewicht auf den Lenker verlagern zu brauchen ist Trainingssache. Und JA das geht, mit Knie an den Tank gepresst und entsprechender Körperspannung. Und damit ich dies in mir programmiert habe, mache ich dies bei jedweder Bremsung, also auch bei "Genussbremsungen" vor einer roten Ampel. Dazu dann auch noch "Blick weit voraus", weil dies die Fuhre aus Motorrad+Mensch so unheimlich stabilisiert. Irgendwann brauchte ich dann nicht mehr darüber nachzudenken: Es ist mir in Fleisch und Blut, also auch im Fall einer Vollbremsung. Und was da dann im Abschluss solch einer schärferen Bremsung passiert ist genial: Ich komme (im Idealfall) im absoluten Gleichgewicht zum Stehen und kann mir überlegen, mit welchem Bein ich mich abstützen möchte. Klappt selbst bei Wiederholungen in einem Training nicht durchweg, doch es klappt so zunehmend häufiger .....wobei ich dann wieder bei @brummer und seinem dringlichen Anraten wäre: Sicherheitstrainings machen, und das am besten (aus meiner Sicht) jedes Jahr wieder.
  6. rosenzausel

    Corona

    Noch etwas: EGAL welche Meinung der eine oder andere hier vertritt: Ich gehe da beim Lesen durchweg von aus, dass jede hier abgegebene, kritische Meinung immer auch ihre eigene Geschichte hat. Die der eigenen, sozial wie auch wirtschaftlich gesegenen Lebensgeschichte, sehr auch die der eigenen "Marktforschung" aus der Flut der derzeit uns an die Hand gestellten "Unterlagen" im Internet. Keiner möchte hier mit seiner Meinung "das Land regieren" und sicherlich will hier auch niemand die Meinung eines Anderen manipulieren. Es sind "Meinungen" und nicht "Wissen", so wie Meinungen (im Glauben[!] um das bessere Wissen) sich eben auch bei Wahlen unterschiedlich zeigen. Sonst stünde es bange um unsere Demokratie. Fazit: Bleibt auch weiterhin verträglich miteinander, auch wenn hier Meinungen mal arg divergieren sollten. Damit wir bei einem nächstmöglichen Treffen "morgen" auch alle wieder ein Bierchen MIT - einander trinken können und WOLLEN
  7. rosenzausel

    Corona

    Schweden - ist EIN Weg. Kann aber muss nicht so auch übertragbar sein. Das Ergebnis kann erst im Nachhinein formuliert werden. Grippezeit und Klima. Hier ist auch ein Blick auf die derzeit grad zu Ende gehende, aktuelle Grippewelle: https://interaktiv.morgenpost.de/grippe-monitor-deutschland/ Auch hierbei entspricht die Zahl der gemeldeten Todesfälle nicht der Zahl der "nach Einschätzung daran Verstorbenen". Dazu einfach mal die Jahreswellen anklicken und die Zahl der Gemeldeten mit der Schätzzahl der Toten vergleichen. Die Endgültigkeit wird auch hier immer erst im Nachhinein festgelegt. Vergleich DDR. Ist hier nicht von @greinsen so aufgestellt, sondern erst durch seine "Nachredner" so formuliert worden. So aus Christians Hinweis auf die Beschränkung von Grundrechten (insbesondere die der Freiheit) in "Schlussfolgerung" auf einen von ihm mit keinem Wort angestrebten Systemvergleich. Merke: Aus EINER wahren Prämisse allein ist kein logischer Schluss möglich, dazu gehören ZWEI wahre Prämissen (so habe ich dies in der Schule gelernt und so ist dies auch immer noch nachlesbar). Italien. Da ist - insbesondere auch in den Medien - die Sonderstellung der UNESCO-Weltkulturerbe Stadt "Bergamo" zu "Italien" pauschaliert worden. Schlagzeilen lesen sich nunmal besser, wenn Katastrophenberichte mit Bildern von Zelten auf grüner Wiese ausgegeben werden. Zudem fehlt hierbei auch der Vergleich der Gesundheitssysteme samt vorh. Intensivbetten in Bezug auf die Bevölkerungsgröße. Da hat Italien weniger als 1/3 der bei uns verfügaren Intensiv-Behandlungsplätze in Bezug auf die Bevölkerungsgröße. USA. Ein ganz spezieller Fall, nicht nur in Bezug auf das dort kümmerlich ausgebildete bzw. nach Obama sogar rückentwickelte Sozialsicherungssystem. Kein vergleichbarer Arbeitsmarktschutz, Krankenversicherung in Abhängigkeit von einer Anstellung, also rein schon vom Ansatz her überhaupt nicht vergleichbar. Politik. Besteht - aus meiner[!] Sicht - zu einem (wenn nicht DEM) großen Teil aus dem Hang zur eigenen Profilierung sowie der eigenen Gesichtswahrung. Dies in Bezug auf die eigene Person, in überschaubarer Zeit anstehender Wahlen, in der Parteizugehörigkeit. WENN unser derzeitiger Innenminister noch vor wenigen Tagen die Vorgehensweise von Herrn Söder als vorbildlich besonnen gelobt hat, ist dies auch ein Hochloben in Treue zur eigenen Pateilinie der CSU. OK, er konnte da wohl noch nicht wissen, dass Herr Söder nun seit gestern einen Lockerungswettlauf mit Herrn Laschet um den "besseren Ministerpräsidenten" in Gang setzen würde *Schalk* ZUGLEICH hat genau dieser Innenminister in den 90iger Jahren per seiner damaligen Gesundheitsreform das hiesige Gesundheitssystem auf das Wesentliche (und dabei noch tragbare) eingeschrumpft. Dies betrifft so auch per Kostendruck den Einfluss auf Lieferketten (im Ergebnis hier jetzt auch per Kostendruck aus China) und die Vorhaltung von Schutzausrüstungen, die so keinem Krankenhaus- bzw. Pflegeheimträger in derzeit nötiger Menge auch per Bezahlung solcher Vorratshaltungen zugestanden wird. Das geht unter der Rubrik "Sprechstundenbedarf" in die Kostenkürzung der Krankenkassen. Aber wer hat das alles, und dies auch noch zugleich, heute noch präsent "auf dem Schirm"? Genau dieses politisch so gewollte System ist mehrfach wieder gewählt worden. Also MUSS es jetzt in Krisenzeit so auch funktionieren, sonst könnte man sein historisches Gesicht nicht wahren. OK, unter den gegebenen Voraussetzungen funktioniert es jetzt sogar vorbildlich. Gesundheit. Der "Chefvirologe" hat schonmal in seiner Vorausschau auf die Auswirkungen der Schweinegrippe "versagt" gehabt. Sicherlich nicht auf Grund nachvollziehbarer Fehleinschätzungen sonder in Bezug auf die sich damals auch erst anschließend real eingestellte Nichtgefährdung unseres Gesundheitssystems. Außerdem ist er als Virologe des staatlichen RKI ja irgendwie auch der Politik verantwortlich. Ein nochmaliger "Gesichtsverlust" ist für ihn solange nicht zu befürchten, solange anderweitige Forschungsansätze (Prof. Streecks Untersuchung in Gangelt) bekrittelt klein gehalten werden und seine eigenen [Ein]Schätzungen von deren Grundlagen her nicht offengelegt zu werden brauchen. Zumindest nicht "dem Volk". Dazu gehört für MEIN Verständnis z.B. auch die Offenlegung der Herkunft der Schätzzahl "Reproduktionszahl R", die uns lediglich als "wahre Größe" präsentiert wird. Wer mehr darüber wissen will, muss selber nachfoschen. Im Ergebnis erhalten wir tagtäglich immer noch die Aussage über die "aktuell Gesamtinfizierten" (also eine "Zahl von gestern") ohne die Zahl der aktuell Infizierten gleichermaßen ins Rampenlicht gestellt zu wissen. Diese muss man sich ausrechnen, wenn man die Zahlen am abendlichen TV schnell genug zu erfassen weiß (und nein, es ist NICHT meine Aufgabe als Bürger, mir diese aus nichtoffiziellen Medien herauslesen zu müssen). Das bleibt somit eine politische Darstellung der Ist-Situation. @greinsen Womit ich - im Kreis - wieder bei Christian bin, der nichts weiter anzuregen versucht hat, als staatliche Maßnahmen (dazu gehören auch staatlicherseits vergebene Informationen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen/Rundfunk) BITTE zu hinterfragen und nicht einfach nur als "gegeben" hinnehmen zu wollen. Letzteres hatten wir schonmal. Da haben uns unsere Eltern dann erzählt, dass sie ja gar nicht (mehr) anders konnten als zu folgen, was blieb ihnen denn auch anderes übrig? Ob das nun SS, Stasi, Ordnungsamt oder wie auch immer heißt ist dabei (zumindest mir) völlig brause. Ich hinterfrage. Heißt damit nicht auch zugleich, dass ein Infragestellen gleich auch durchweg ALLE derzeitigen Maßnahmen für übertrieben oder unangemessen hält. In diesem Zusammenhang möchte auch ich zugleich auch klarstellen, dass Versuche mich in meiner Sicht einem politischen Randfeld zuordnen zu wollen, kläglich daneben schießen.
  8. rosenzausel

    Corona

    Ich möchte hier mal etwas differenzieren. Alles was @Tiger-Hai in seinem Vorbeitrag geschrieben hat, ist so absolute Realität: Wir hier in D haben sehr gute Voraussetzungen zur Eindämmung der Pandemie wie auch in der Sozialabsicherung zur Überlebensstrategie wirtschaftlich Betroffener. Das ist die eine Seite. Vergleiche mit "anderen Staaten" und deren Systemen möchte ich nicht anstreben, da diese von den dortigen Voraussetzungen her fast durchweg nicht vergleichbar sind. Und nun bitte auch die andere Seite dieser Münze nicht ganz außer acht lassen: @greinsen hat einen Teil seines Lebens unter der erzwungenen "Folgschaft" der Bevölkerung in der ehem. DDR gelebt, dem von der Bevölkerungszahl kleineren Teil der jetzigen BRD. Somit jetzt auch dem kleineren Teil der Skeptiker unter uns? Ich vermute[!], das Christian kein grundsätzlicher Gegner jeglicher derzeitiger Maßnahmen ist, diese jetzt in Bezug auf Lockerungen (wirtschaftlichen Entspannungsmaßnahmen) jedoch differenzierter begündet und entschieden haben möchte. Also z.B. nicht nach dem Prinzip, dass z.B. nur jedes zweite Hotelbett belegt werden darf, sondern z.B. nach der Maßgabe, wie Hotelgäste beim Frühstück getrennt gesetzt werden können. Da hat die eine Einrichtung nur einen begrenzten Frühstücksraum, die andere Einrichtung hat einen zusätzlichen Festsaal, welcher Entzerrung leicht machbar macht. --> Differenzierung statt einen Hut über alles gestülpt lassen zu wollen. Auch in den alten Bundesländern besteht derzeit ein gehöriger Zuspruch zu jedweder derzeitiger Maßnahme, insbesondere von all denjenigen, die z.B. in Bayern leben (dem Bundesland mit der derzeit größten Infektionszahl "über alles"). Dies ungeachtet der derzeit dort aktuell verbleibenden Infizierten. Diese Zahl der positiven Entwicklng des Infektionsgeschehens wird vom staatlichen RKI auf dessen Webseite ja nicht veröffentlicht. Warum nicht? Weil dies evtl. politisch so nicht gewünscht ist, muss ich mir solche Entwicklungszahlen "anderweitig" beschaffen? Mecklenburg-Vorpommern plant Lockerungen im Bereich des Tourismus. Sind unter den hierfür zuständigen Experten auch Hoteliers und/oder Gastgewerbetreibende mit am Tisch? Ist eine Erlaubnis einer Belegung zu max. 50% bzw. bei "festen Häusern" eine Wiederbelegungsfrist von 7 Tagen (Leerstand) auch wirtschaftlich vertretbar? Brauchen da manche Campingplätze erst gar nicht zu öffnen, weil dies nur ein Sterben auf Raten bedeutete? Dies auch, wenn die Plätze selbst von ihrer Grundstruktur her durchweg deutlich mehr als 2m Abstand gewährleisteten? Ist 50% einfach nur eine "angenommene Zahl" wie die 800m² bei Ladenflächen? Besonnenheit bedeutet aus meiner[!] Sicht auch das beständige Hinterfragen aller bislang getroffenen Maßnahen zur Einschränkung von Grundrechten. Da verlasse auch ich mich nicht allein auf die Korrektheit politischer Direktiven eines Bankkaufmanns, dem ein einzelner Virologe Empfehlungen zu politischen Verhaltensweisen an die Hand gibt. Auch nicht auf die Belobigung des Bayerischen Ministerpräsidenten durch unseren Innenminister aus derselben Parteilinie. Politik hat sicherlich gesamtgesellschaftlich zu erfolgen. Damit auch in der Risikoeinschätzung all derer, die derzeit eher "durch" als "mit" dem Coronavirus sterben. Gesundheitlich wie auch wirtschaftlich zu sehen. Der Mix macht hier die Musik. Ging es zuvorderst um die Grenzen unseres Gesundheitswesens, geht es derzeit um die Verhinderung einer Zweiten Welle. Anschließend können wir nicht sicher sein, ob es zur nächsten Infektionswelle im Frühjahr 2021 dann nicht auch eine Mutation der derzeitigen Virusmutation geben KÖNNTE, aus welcher sich so dann leicht die weitere Aufrechterhaltung von gewissen Einschränkungen herleiten ließe. Und so weiter.... ...und all das allein in Gedanken um jedes einzelne Leben, dass so dann doch nicht zu schützen ist, wenn es NICHT "durch" sondern "mit" Corona stirbt. Den Preis werden wir eh alle zahlen, denn "der Staat" sind wir selbst in der Summe. Gibt es hier unter den Motorradkollegen vielleicht auch ein paar Gastronomen oder Köche? User, welche grad darüber grübeln mögen, ob sie sich in Bezug auf die gar nicht so schnell vorübergehenden EInschränkungen schlichtweg für den falschen Beruf-ohne-Aussicht entschieden haben? Dann schreibt doch bitte mal etwas über eure ganz persönlichen Bauchschmerzen. Schließlich wollen wir ja wohl alle nicht, dass nach Lockerung bzw. gar Aufhebung derzeitiger Einschränkungen jede Menge an Jalousien ganz einfach nicht mehr aufgezogen werden. Kann z.B. eine Villa Löwenherz, die von den Zimmerbelegungen her eher von gut ausgebuchten WEs als von ein paar wenigen Wochentagsgästen lebt, auch bei einer maximal 50%-Belegung leben? Oder ist das uns doch eher alles egal, weil es uns ja nicht in Person selbst betrifft?
  9. rosenzausel

    Corona

    Ich gebe @greinsen vom Grundsatz her Recht. Einschränkungen von Grundrechten ohne deren Auflösung hatten wir in der deutschen Geschichte schon, und das sowohl im Dritten Reich wie auch in der DDR. Begründungen sind da allenthalben gegeben worden, und diese wurden geschluckt (oder, wie am 17.Juni, mit Panzern überrollt). Dass Maßnahmen getroffen zu werden haben VOR einem anzunehmenden Crash des Gesundheitssystems ist aus meiner Sicht gut und richtig. Die für Ostern vorhergesagte Überstrapazierung unseres Gesundheitssystems ist (auch deshalb) ausgeblieben. Derzeit stehen nicht mehr die Kapazitäten des Gesundheitssystems als Grenzwert an, also gibt es politisch gefasste "neue Grenzen". Auf "Null" wird die Ansteckung nicht zu drücken sein, es sei denn, wir begeben uns in ein Leben im Glashaus: Das Virus ist nunmal in der Welt und weder "austrockenbar" noch kann man es erschießen. Auch Folgemutationen sind zu erwarten, so wie diese bei den Influenza-Viren auch immer wieder auftreten (deshalb auch aktuell die " Grippe 4-fach Impfung"). Dass Maßnahmen zunächst sehr umfassend ausgesprochen werden, entspricht der Notwendigkeit schnellen Handelns. Dass alle diese Maßnahmen nun auch differenzierter zu prüfen sind, was so auch weitere Lockerungen erlaubte, ist auch aus meiner Sicht ein Gebot der Stunde. Aber nun geht es ja um die Verhinderung einer/der 2.Welle (die schon vom Ansatz her nicht die Gravität der 1.Welle auf unser Gesundheitssystem haben wird). Ob diese kommen kann oder kommen wird entspringt ebenfalls Schätzungen. Schätzungen sind bei medizinwissenschaftlich noch unbekannten Entwicklungen sicherlich ein "Wohl wollend" gemeintes Instrument. Und da ein Bankkaufmann (Herr Spahn) genauso wie eine Physikerin (FRau Merkel) nunmal keine Virologen oder Mediziner sind, bleibt unseren Politikern nicht viel anderes übrig, als auf die wissenschaftlichen Meinungen Letzterer hören zu wollen. Und diese kommen nunmal aus dem staatlichen RKI und in Person von Herrn Drosten bzw. Herrn Wieler (Letzterer als Veterinär ebenfalls fachfremd). Es bleibt somit bei der wissenschaftlichen Einschätzung eines Einzelnen, der sich hierbei durchaus auch politisch empfehlend äußert. Und das ist schon im Wortsinn "einsame Spitze". Meinungen anderer Wissenschatler/Virologen werden da gerne außen vor gestellt bzw. als unzureichend in Frage gestellt. "Man" ist somit durchaus gewillt, sich "sein Gesicht" als maßgebender Empfehler für politische Entscheidungen wahren zu wollen. --> Ein Virologe bestimmt und beeinflusst damit letztlich Maß-gebend politischen Entscheidungen, welche nach unten exekutiv durchgereicht werden. Um so mehr besteht der Bedarf nach peinlich genauer Prüfung getroffener Maßnahmen. Eine bissl schmale Messerschneide der Entscheidungsgewalt in einem System der "Gewaltenteilung". Also sollte jede Maßnahme nun um so genauer prüfend hinterfragt werden, ob sie tatsächlich begründbar haltbar ist (siehe z.B. die in meinem Vorbeitrag angeführten Sportbeispiele in Bezug auf Tennis und Judo, und nicht gleichmachend "Sport in Vereinen ist zu unterlassen"). *Zauselmeinung* ....die allein damit, dass ich sie habe nicht auch in allen Punkten richtig zu sein braucht
  10. rosenzausel

    Corona

    Dass es hier bei uns in D wie auch in Österreich, der Schweiz und in Dänemark zu einer bislang bestens beherrschbaren Situation gekommen ist, ist sicherlich insbesondere auch den getroffenen Maßnahmen zu verdanken. Und dass diese Maßnahmen sich derzeit als teilweise unlogisch und unangepasst erweisen mögen, liegt natürlich auch in der Unmöglichkeit, jeden Einzelfall akribisch prüfen zu können. So ist ein großes, „normales Möbelhaus“ mit deutlich über 800m² sicherlich weniger ein Gefahrenherd als eine vielerseits angesteuerte Bäckerei oder ein IKEA-Haus, in welchem vom Konzept her jeder Besucher in Schlange durch alle Abteilungen geführt wird. Beim Sport entsprechend. So haben 2 Tennispartner auf einem Platz mit ca. 20m sicherlich einen akzeptablen Abstand zueinander, zwei Judokas im Training gewiss nicht. Mehrere Motorradfahrer in Gruppe bilden "in Fahrt" sicherlich eher keine Gefahr der gegenseitigen Infektion, 30-40 Motoradfahrer an einem der geliebten Treffpunkte sind da schon als bedenklich einzustufen. Wo soll da jetzt in Bezug auf’s Motoradfahren die genaue Grenze gezogen werden? Bei uns hier ist deshalb an WEs die Grafenmühle gesperrt, Ordnungsamt kontrolliert: Der Übermut vieler Einzelner hat dies leider so notwendig gemacht.
  11. rosenzausel

    Corona

    Ketzerisch? ...oder AUCH nur eine Sichtweise, welche rein von daher die getroffenen Maßnahmen nicht grundsätzlich in Frage stellt. ("getroffenen" heißt nicht auch ALLE getroffenen Maßnahmen, sonst hätte ich dies hier so geschrieben. Womit wir bereits bei der Filterung von Informationen wären, die dann jeder nach seinem ganz persönlichen Ermessen zu seiner "Meinung" herauszulesen "weiß") 83Mio Einwohner in D, mit einer vereinfacht kühn angenommenen, durchschnittlichen Lebenserwartung von 83 Jahren. --> pro Jahr sterben somit bei uns jährlich 1Mio Menschen an wie und was auch immer. --> das macht pro Monat eine naturgegebene Sterblichkeit von ca. 83000 Menschen. Natur-gemäß bevorzugt Alte, Kranke und Schwache. Wobei "eigener Haushalt" immer noch mit eine der größten Unfallgefahren (damit nicht gleich auch mit direkter Todesfolge) darstellt und nicht der Verkehr oder Spazierengehen, Motorradfahren etc. Dazu gehört auch z.B. einfaches Fallen im hohen Alter mit den Folgen Oberschenkelhalsbruch und nachfolgend schwächender, langer Bettlägerigkeit. --> Weiterhin ist es bekannt, dass insbesondere für den Zeitraum Jan.- April in allen vorangegangenen Jahren eine erhöhte Sterblichkeit nachgewiesen werden konnte. Siehe auch: https://interaktiv.morgenpost.de/grippe-monitor-deutschland/ --> Weiterhin ist es wohl bekannt, dass bis heute nur ein geringerer Teil der Bevölkerung eine für sich persönlich verfasste Patientenverfügung erstellt hat, in welcher insbesondere auch das medizinische Versorgungs-Verhalten im Endstadium wie auch im fortgeschrittenen Stadium von Alzheimer und Demenz festgelegt worden ist. Dies insbesondere bei den Älteren. So werden heute aus medizinischer Sicht auch immer noch Menschen am Leben erhalten, die ihren Willen zu einem weiteren Lebenserhalt für sich selbst so gar nicht mehr formulieren können. Da der Tod (z.B. durch Geräteabschaltung) eine für jeden Einzelfall unumkehrbare Entscheidung darstellt, wird somit jeder mit jedweden Mitteln so lange am Leben erhalten, wie dies medizintechnisch möglich ist. Wenn er selbst dies nicht, z.B. per Patientenverfügung, für sich ausgeschlossen haben sollte. Und das ist grundsätzlich auch gut so. --> Wer hat das nicht schon gelesen gehabt, dass ein Hund alsbald seinem verstorbenen Frauchen/Herrchen in den Tod folgt? Wie ist das dann beim Menschen (z.B. dem höhergradig Dementen), welchem, nun isoliert von seinen Angehörigen, so sein letzter Lebensinhalt genommen wird? Ist dessen hieraus resultierende, vorzeitig erfolgte Sterblichkeit erfassbar, wo er schon die gegenwärtige Gesamtsituation für sich nicht mehr zu verstehen weiß? Gehörten diese Menschen, auch ohne an COVID-19 erkrankt zu sein, nicht ebenso in die Fallstatistik? Wären sie auch ein "Fall", wenn es die derzeitigen Maßnahmen in ihrer gegenwärtigen Gravität (nicht für den Hund, "nur" für den Menschen) so nicht gäbe? Meine Schwiegermutter hatte Wasser in der Lunge und ist dann im letzten Jahr auch daran gestorben. Sie ist nicht daran erstickt, das Atmen ist ihr ja möglich gewesen. Sie ist auf Grund dessen rein aus Sauerstoffmangel dann milde hinweg geschlummert. Nicht der böseste Tod, wenn man zuvor nur noch mit Morphinen schmerzfrei gehalten werden konnte. Ihre Vorerkrankung ist fortgeschrittener Krebs im Endstadium gewesen, sie war medizintechnisch "austherapiert". Heute würde dieselbe Person sicherlich bei aufgetretener COVID-19 als klares Opfer von COVID-19 herhalten müssen, die Symptome mit "Wasser in der Lunge" sind dieselben, die damit verbunden unzureichende Sauerstoffversorgung ebenso. WIE es zu dieser Situation "Wasser in der Lunge" gekommen ist (z.B. per Pneumokokken-Infektion), wurde nie per Obduktion nachgehalten. Es ist einfach so gewesen *Punkt* Eine "Gegenrechnung" zu all denjenigen, die NICHT auf Grund von ererbten, angeborenen oder im Laufe ihres Lebens aufgetretenen Krankheiten mit COVID-19 den Tod erleiden, wird es nicht geben. Nicht geben können. Dazu gehören AUCH Kinder mit Organtransplantationen, Menschen mit vielleicht nichtmals erkannten Herzklappenfehlern etc. Die Folgesterblichkeit auf Grund der Corona-Einschränkungen ist nicht erfassbar. Was nicht damit gleichzusetzen ist, dass es diese nicht bereits gibt oder nicht geben wird. SOLLTE sich im Nachhinein[!] erweisen, dass die März/April Sterblichkeit in 2020 für Deutschland deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre liegt, so wäre dies sehr den gegenwärtigen Maßnahmen geschuldet. Ungefragt dessen, was der einzelne Verstorbene hierzu für sich selbst verfügt hätte, wenn er dazu in der Lage gewesen wäre (Die Konjunktive häufen sich). Der oberste Virologe der Bonner Universitätskliniken Prof. Streeck hat bei seinen Recherchen bislang noch keinen Fall feststellen können, bei dem ein Mensch ohne relevante Vorerkrankungen durch - besser MIT - COVID-19 gestorben ist. Ist diesem Mann zu trauen, weil er aus einer - aus staatlicher Seite her immer noch ausstehenden - Felduntersuchung heraus "feststellt" und nicht "eine aus der gegenwärtigen Situation heraus extrapolierte Meinung" vertritt? Fragen, mit denen sich BITTE jeder für sich selbst auseinandersetzen sollte. Dies ist damit keine wie immer auch gefärbte Meinungsvergabe durch mich, es soll nur den Weitwinkelblick dafür schärfen, dass uns gegebene „Zahlen“ allein ein aus meiner[!] Sicht nur unzureichendes Bild der realen Situation zu erfassen vermag. Ist anders auch kaum möglich. Selbst die „Reproduktionszahl R“ basiert auf Schätzungen und diese auf realitätsgenäherten Vermutungen (ohne flächendeckende Tests nicht anders machbar) und wird selbst vom RKI als ein nicht allein maßgebender Wert eingestuft.
  12. rosenzausel

    Corona

    Danke Gerhard, Zuversicht, wie diese da für uns in D herauslesbar ist, tut gut Dazu noch zwei weitere Links, da nicht allein die Bundesland-spezifischen Dunkelfärbungen auf der RKI-Seite (mit ausschließlichem Bezug auf die insgesamt seit Anbeginn Infizierten) eine Aussage darstellt, sondern insbesondere die Zahl der derzeit noch verbleibenden "Virenschleudern" https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries und https://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/# So lässt sich die fortlaufende Entwicklung mit Ausblick auf die Zukunft viel besser einschätzen, als nur durch beständiges Obendrauf-Rechnen. Dazu dann auch noch, - dass sich die Zahl der aktiv Infizierten im Laufe der letzten 2 Wochen halbiert hat, sowie - dass sich die Zahl der Neuinfektionen pro Tag derzeit schon auf 1000 und weniger verringert hat. Und das "TROTZ" der vielerseits kritisierten "viel zu schnellen Lockerungsmaßnahmen" ab/seit 20.April.
  13. rosenzausel

    Corona

    ...und JETZT büdde noch jemand, der den Hintergrund für das Maskentragen WIRKLICH und KOMPLETT verstanden hat
  14. rosenzausel

    Corona

    Sooo abwegig ist dies in Teilen gar nicht, denn: Zitat aus WIkipedia zum IQ: Der durchschnittliche IQ liegt bei 100. Im Bereich von 70–84 spricht man von einer Lernbehinderung. Und man sollte derzeit schon verstehen können, wie das mit dem Ansteckungspotenzial funktioniert und wodurch. Aus meiner[!] Sicht wäre es natürlich famos, dies nicht allein am Alter festmachen zu wollen (warum nicht? Na ich bin 71, deshalb "natürlich nicht" *tztztz*) Tach Jens, ich habe deinen Beitrag mit gewissem Genuss gelesen, leider sind darin aber auch grundsätzliche Fehler bzw. Fehleinschätzungen vorhanden. So z.B. was Herrn Lindner betrifft (ich wundere mich derzeit recht oft, wie EInzelbemerkungen aus Zusammenhängen gerissen werden, nur um auf diese Weise spezielle Leute in Grund und Boden argumentieren zu können), so wie hier: Dazu zuvorderst: Ich bin kein FDP-Wähler. Zur Aussage: Herr Lindner ist absolut nicht für eine umgehende Aufhebung der/aller Einschränkungen. Stimmt so nicht, also bitte solche Meldungen nicht nur aus irgendwelchen Schlagzeilen entnehen, sondern entsprechende Sendungen bitte mitverfolgen wollen, denn: Er sagt recht präzise, dass Einschränkungen fallgebunden ausgesprochen werden sollten und nicht mit einem Rasierer alles über einen Kamm geschoren. Betrifft so z.B. auch die 800m²-Zufallsregel. In einem Autohaus oder einem großen Möbelgeschäft/Küchenstudio bewegen sich auf deutlich mehr als 1000m² nur absolut wenige Menschen mit unterschiedlichen Suchkriterien auf gleicher Feldgröße. Da probesitzen kaum mal zwei sich wildfremde Menschen zur selben Zeit auf derselben Couch. Beratungen passieren so in bester Corona-Vorbereitung auf Abstand und durch Trennscheibe. Selbst im Baumarktstehen da schonmal eher zwei Menschen nahebei vor der Rubrik "Schrauben, Muttern & Nüsse" Andererseits ist ein Möbelhaus wie z.B. IKEA darauf ausgelegt, dass möglichst alle Besucher durch alle Abteilungen geführt werden, was Nähe und damit Begegnungen fördert. Wenn ich ein Bett suche, muss ich so auch erst an den Badezimmern, Wohnzimmern und Küchen vorbei und zur Kasse geht es dann ausschließlich über die gemeinsam zu durchschreitende "Deko- & Kleinteileabteilung". Vereinssport ist derzeit nicht gewünscht. Auch wenn sich zwei Tennisspieler auf dem Platz in einer Entfernung von 20m zueinander bewegen. Sie KÖNNTEN ja hernach noch zu einem gemeinsamen Bierchen "zusammen an derselben Theke" sitzen, die eh geschlossen ist. OK, ich spiele kein Tennis, also soll mir das ja wohl schnurz sein. Oder doch nicht, weil dann doch "irgendwie" alles miteinander zusammenhängt...? Hingegen wird die Gastronomie durch die Senkung der MwSt. auf 7% nun deutlich entlastet: Für all die Sächelchen, die sie derzeit gar nicht verkaufen darf, weil geschlossen. Wo ist da "Hirn"? Wer denkt sich so etwas Hirn - rissiges aus und versteht es dann auch noch den Menschen mit einem IQ von deutlich über 80 als zweckbezogen sinnvoll zu verkaufen? Das mich Erschreckende dabei ist: Es klappt, das mit dem Verkaufen solcher "logischen Zwangsfolgerungen zur derzeitigen Corona-Krise. Was mich[!] ebenfalls erschreckt, ist die Tatsache, dass dieses Virus-Molekül jetzt nunmal in der Welt ist und so auch bleiben wird. Und dass manch einer echt davon überzeugt ist, dieses Virus könne man "austrocknen" und damit tatsächlich aus der Welt schaffen. Wie klein darf diese Welt sein? Vorgartengröße? Damit wär's OK, es gäbe dazu dann ja vielleicht echt einen Weg: Wir bleiben fortan ALLE zu Hause. Nicht für jetzt, auch nicht für "bis morgen" oder "bis Impfstoff", sondern lebenlänglich. Zumindest doch bitte "in unseren Grenzen". Also in etwa so wie Reisefreiheit in der DDR gutgeheißen gewesen ist, sozusagen "in Freiheit hinter virtuellen Mauern", bis dass der Tod uns aus welchen Gründen auch immer ereilen wird, Hauptsache nur nicht als Zuwachszahl der Corona-Statistik, damit das RKI nicht erfassen kann, wie dreckig uns in diesem "Neuen Leben" so ergangen ist.
  15. rosenzausel

    Corona

    Naja, Entscheidungen in dieser Richtung "laufen" doch bereits: Damit es weniger Tote "durch" Corona gibt, werden all die Hochaltrigen, fortgeschritten Dementen und bettlägrigen Langzeit-Pflegefälle von ihren Sozialkontakten völlig isoliert. Ein wenn nicht sogar DER einzig ihnen noch verbleibende Lebensinhalt ist ihnen genommen. Und dann sterben genau diese Menschen so dann auch früher: Weil sie in dieser ihnen auferlegten Isolation nicht mehr leben wollen. Nicht als Tote MIT Corona, doch als Versterbende DURCH die ihnen unverständlichen Folgemaßnahmen von Corona: Trennung von den Angehörigen is hin zum eigenen Tod. ....ist dann so wie bei dem Hund, der nach Versterben seines Herrchens (Rudelführers) für sich selbst auch keinen Lebensinhalt mehr sieht, oder wie bei einem Wespen- oder Bienenvolk, dass wenige Tage nach dem Tod seiner Königin ebenfalls stirbt. Wird nicht erfasst, weil so nicht "nachweisbar". Tot durch Corona passt da aber dennoch. Auch DAS sind alles Menschen mit einem Recht auf ein langes Leben. ...und jetzt bitte mal "sortieren", wer da nur lang oder besser doch länger leben darf
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