Jump to content

Tigerhome - ein Heim für Tiger (est.1998 by sp)

rosenzausel

Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    2.074
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Gewonnene Tage

    67

rosenzausel gewann am 26.Juli

rosenzausel hatte die beliebtesten Inhalte.

Ansehen in der Community

514 "Gefällt mir" erhalten

Über rosenzausel

  • Rang
    erfahrungsarmer Oldie
  • Geburtstag 26.02.1949

Profilinformationen

  • Ich fahre
    Tiger 800XC
  • und
    CB1300 SA
  • Fahrweise
    gummierte Seite nach unten
  • Geschlecht
    männlich
  • Wohnbereich
    Bottrop

Letzte Besucher des Profils

4.075 Profilaufrufe
  1. rosenzausel

    Schmerzende Knie durch Druck von Protektoren...

    Das ist (zuweilen) das Problem, wenn die Voraussetzungen erst den Lösungsvorschlägen hinterher genannt werden *schmunzel* ....dann hat sich mein vorheriger Post durch dich bereits überholen lassen *schnelle Katze*
  2. hochgeholt. Das Thema SAT wird ja nun zusehens aktueller, zumindest was "das nächste TigerhomeTreffen" angeht
  3. rosenzausel

    Schmerzende Knie durch Druck von Protektoren...

    Ja. Ich. Wirkt auch bestens, z.B. bei sportbedingt geschwächten Bändern, verzerrtem Rücken etc. Tapen stabilisiert und ermöglicht dir so ein Bewegen außerhalb der "Schonhaltungen". Und es macht dir bewusst, bitte keine ungewollt schmerzhaften Bewegungen machen zu wollen. Gegen Protektorendruck auf das Knie kannst du es jedoch vergessen. Ich habe - dem steigendem Alter geschuldet - ebenfalls so meine zunehmenden Knieproblemchen, insbesondere bei spitzerem Kniewinkel. Irgendwann schlägt der anfänglich noch eher als leicht empfundene Druck der Knieprotektoren dann durch und ich muss das Bein strecken. Entweder durch vermehrtes Pausieren oder durch zwischendurch mal "Beinablegen" auf den seitlich rausstenden Sturzpads. Letzteres sehe ich aber auch nur als eine Notlösung bis zum nächstmöglichen Pausenplatz. Was soll's, dann entspanne ich eben mal zwischendurch öfter, fahre ich eben bissl weniger Strecke. Führt bei mir allerdings auch vermehrt dazu, dass mir weit ab liegende Treffenadressen nicht mehr so liegen wie noch vor Jahren: Die Anfahrten über deutlich mehr als 400km werden mir so zusehens unangenehmer, und Treffen sollen doch etwas ausschließlich Angenehmes sein und so auch weiterhin für mich bleiben
  4. rosenzausel

    ABS regelt sehr spät

    Das ist vielleicht[!] aus der Gernegewohnheit heraus, sich beim Vollbremsen nicht mangels ABS über das Vorderrad wegrutschend verbremsen zu wollen. Es regelt. Sicher. Effektiv, wenn die Fuhre so dann auch dabei gerade steht. Wenn kein "Kurven-ABS" an Bord, machst du sonst beim Überbremsen in Kurven statt Wegrutschen des Vorderrads (mit Visite der Leitplanke) einen fatalen Satz in die Senkrechte und dann geht's nur noch "geradeaus durch die Kurve" (mit Visite der Leitplanke). Habe ich selbst mal so bei einem Training wissen wollen und naturnah erleben können (mit extra dafür in Kurve gestellten Hütchen und so dort natürlich ohne Planke). Und "sehr spät" sollte da für dein Gefühl bitte lediglich heißen: "Da geht noch mehr und ich habe so bislang da immer noch etliche Meter verschenkt gehabt" Hierbei deinen Roller in den Vergleich zu ziehen, ist auf Grund dessen deutlich kleinerer Reifen (und damit deutlich geringerer Reibwertmöglichkeit der Aufstandsfläche) kein guter Ansatz.
  5. rosenzausel

    ABS regelt sehr spät

    Sodele, ich dazu auch mal wat aus der Senftube drücken wollen möchten, weil "Statements" allein nicht verständlich genug Hintergründe erklären. Wird bissl lang, also nur für die wirklich Interessierten, weniger für die "Selbstüberzeugten" 😜 ...im Zweifelsfall: Einfach weiterscrollen 😘 Länge läuft. Gilt bei Booten, aber auch bei Mopeds. So haben sich hier manche doch ganz bewusst ein wieseliges Kurveneisen ausgewählt gehabt. Dessen Verhalten "in ALLEN Lagen" wird also bissl anders sein, als das von "Langschiffen". Man kauft sich mit Vorteilen einerseits so eben immer auch gewisse Nachteile andererseits mit ein. Bremsen, ABS und Notbremsungen damit. 1. Sicherheitstrainings sind da eine perfekte Trainingsmöglichkeit, sich hierzu "Programme" aneignen zu können, die der Fahrer im Straßenverkehr so zumeist erst dann "ausprobiert", wenn dies im Notfall sein MUSS und dieser Fall dann dazu auch noch, mit Schreck verbunden, bereits eingetreten ist. 2. Alles über die obere Hälfte des Motorrads: Der Schreck lässt sich nur bedingt ausschalten (bedingt, weil die "richtige Programmierung des Fahrers" durchaus schon ein Mehr an sicherem Reaktionsbewusstsein schafft = Selbstvertrauen ins eigene Handeln = Gewinn an Reaktionsruhe). Programmierte Reaktionen sind hingegen erlernbar und setzen sich nur fest durch "üben, üben, üben". Die Anzahl der "gefahrenen Jahre" ist so eher KEIN Indiz für "richtige Reaktionen". Auch fehlerhafte Reaktionen können sich über die Erfahrung der Jahre so festsetzen, weil ebenso immer wieder "geübt" Die Haltung, worin der Begriff "Halt" steckt, ist dabei schonmal einer der ersten Schlüssel zu richtigem Bremsen: Wer von der Ergonomie seiner Sitzposition her bereits nur mit Gewicht auf dem Lenker fahren kann, bzw. sich stützen "muss", hat bei Notbremsungen schonmal schlechte Karten. Egal ob mit oder ohne ABS. Ballen auf die Fußrasten gehört dabei mit zur perfekten Körperhaltung. Halt gibt bei Vollbremsungen nicht das Abstützen mit den Händen auf den Lenker, sondern das "Bauchanspannen" mit an den Tank gepressten Knien (der ist nicht nur für den Sprit da *tztz*), also bei Notbremsungen den Körperhalt in sich selbst tragen und nicht vom Lenker und damit vom Motorrad "tragen lassen". Wer's probiert, weiß, dass das geht. Heißt ja schließlich auch "Lenker" und nicht "Haltestange". Lässt sich so bei jeder "gewöhnlichen Ampelbremsung" realisieren und damit auch programmieren. Richtige Blickführung stabisiliert dabei die Gesamtfuhre über den gesamten Bremsweg. Das heißt (auch wenn es irrational erscheint) dabei dann auch noch WEIT voraus schauen. Stabilisierend weit über das "Ziel" hinweg, ich sehe dennoch alles vor mir im peripheren Blickwinkel. Ausbalanciert oder geeiert liegt so in der Summe eben sehr in der Stabilisierung des Fahrers selbst. Dat Moped tut vornehmlich nur das, was wir ihm "eingeben", so eben bei Notbremsungen auch "Unruhe". Jeder der mal ohne Fußabsetzen stehen und wieder anfahren geübt hat, weiß, wie sehr ein weit und recht hoch vorausschauender Blick da die "Fuhre" erstaunlich gut zu stabilisieren vermag. 3. Alles über die untere Hälfte, also das Dingens auf dem ihr sitzt. "Ausbalancieren". Wir kaufen uns gerne ein "ausbalanciertes" Motorrad mit einer Gewichtsverteilung vorne/hinten von gerne 50:50. "Widersinniger Weise" hat dies vorne zwei Megabremsscheiben und hinten nur eine Zwergenscheibe, und damit beginnt das "Problem" der richtigen Vollbremsung: Schwerpunktsverlagerung beim Bremsen. Beim Bremsen verschiebt/verlagert sich das Gesamtgewicht der Fuhre (Motorrad plus Fahrer) sehr auf das Vorderrad (Gabel presst sich ein). "Hacke" ich nun schreckgezeichnet schnell in die Vorderradbremse, verschenke ich so mangels vorherig bewusst herbeigeführten Anpressdrucks wertvolle Meter: Das ABS springt natürlich an, doch mangels optimal möglichen Anpressdrucks des Vorderreifens eben auch sehr viel früher als ideal möglich wäre. "Greife" ich in die Vorderradbremse, verlagert sich so noch VOR dem höchstmöglichen Bremsdruck das Gewicht als Anpressdruck auf den Vorderreifen, der Bremsweg wird entschieden kürzer. Komisch. Unter der "oberen Hälfte des Motorrads" steht jetzt wesentlich mehr an Punkten, als über das Motorrad selbst. KÖNNTE es demnach sein, dass so auch die Fehlerquellen bei "Eiern in Notbremsungen" bevorzugt auch eher "oben" zu finden sind? *feix* Gehe ich so (und das wird nur nach vielfachem Üben klappen, s.o.) an die Vollbremsung heran, stehe ich dann am Ende des Bremswegs, als noch nach dem optimal sich hierbei zeigenden Ansteigen des "gewichtslosen" Hecks, völlig ausbalanciert sitzend auf meinem Moped und kann mir überlegen, mit welchem Fuß ich das Moped nun gerne abstützen mag. Klappt dies noch nicht so optimal, setze ich hektisch schnell den Stützfuß ab, damit mir das Edelteil doch büdde ja nicht umkippen mag. "Theorie ist Marx und Praxis ist Murks" Ich selbst, auch nach bereits vielfachen Sicherheitstrainings (diese NIE auf von der BG subventioniert hütchenbetüteten Großparkzonen, immer auf dafür optimiertem Trainingsgelände), erwische mich da immer auch wieder "nicht ausbalanciert". Moped eiert auf den letzten Metern schrecklich und ich weiß: DAS IST HEUTE NICHT MEIN TAG, aber es liegt so auch mal wieder voll an und in mir selbst. Nicht am Moped. Geht es perfekt (also mit ausbalanciert möglichem Stehenbleiben ohne Umfallneigung) habe ich es wieder mal perfekt geschafft. Und bei jedem Taining wird es eben auch immer ein bisschen besser und damit sicherer für den ungewollten Ernstfall. *Investitionsgrüße in die eigene Lebenserhaltung* vom "Intelligenzpinkler" Ralph *sry!*
  6. Lust auf ein wenig weniger heiß? Kommt. Spätestens im allgemein doch immer noch wunderschönen September. Heißt SaisonAbschlussTreffen, wobei man an diesem Begriff doch eher noch feilen sollte. Wenn "schön", dann ist das noch "voll Saison". Wäre's nicht mehr schön, wollte schließlich auch keiner mehr kommen. Grübelt schonmal, wie und wo ihr die erfrischendere Jahreszeit verbringen möchtet. Vielleicht ja auch in Geselligkeit? Na dann.... Start-Your-Engines und kommt mit uns in den Jossgrund im Spessart, zu unserem nächst folgenden Tigerhome-Treffen. Kurven garantiert, nette Leute sowieso (siehe dazu schonmal den derzeitigen Anmeldestand). Alles weitere dazu hier oben im Erstbeitrag
  7. Na dann, Wolfgang, ist ja per noch ausstehendem Gutachtergutachten alles noch im offenen Bereich *smile* Danke für die inhaltliche Korrektur meines Beitrags
  8. rosenzausel

    Maximale Schräglage

    Schräglagengefühl und "Angststreifen" sind eigentlich zwei grundverscheidene Themen. Wenn dir in Kurvenfahrt "eben mal kurz" das Vorderrad verrutscht, liegt es nicht unbedingt an der maximal erreichten Schräglage. Das kann auch in gelinderer Schräglage bereits passieren: Wir haben hier im Bergischen in der Kurvenabfahrt zum Cafe Hubraum solch eine "Schweinekurve". Der Asphalt ist dort zwar vertrauenserweckend schwarz, aber glatt. Kein Reststreifen am Vorderrad, jedoch noch "Luft" am Hinterrad kann auch durch Einbremsen IN die Kurve passieren. Wer nicht IN Kurven noch einbremst, hat zumeist eher hinten den Reifen schwarz gefahren, während am Vorderreifen noch sichtbar "Luft" ist. Liegt an der Profilkrümmung des deutlich schmaleren Vorderreifens, der per EInbremsen dann bis zur Kante "platt" gedrückt wird, also kein Zeichen extremer Schräglage, sondern "nur" ein Zeichen für das vom Reifenprofil her mögliche Einbremsen in Schräglage. Reststreifen vorne wie hinten und dennoch schnell durch die Kurve? Geht. Mit Körpereinsatz per Gewichtsverlagerung in eine Art "hanging off light". Dazu braucht's keines rausgestreckt schleifenden Knies. Wenn die Rückenachse des Fahrers schräger steht als die Schräglagenachse des Mopeds, dazu auch noch das Gesäß samt des ganzen Körpers[!] zum Kurveninneren hin versetzt wird, hat schon so mancher "altgediente" Motorradfahrer über den vebleibenden Reststreifen seines Vordermanns gestaunt, wo er doch selber bereits im Grenzbereich "auf Kante" gefahren ist. Ich selbst hätte nie geglaubt, dass die Fußrasten meiner "ollen" 800XC, welche noch keine Fußrastennippel hat, je in Aspaltkontakt kommen würden. Es sei denn mit zugleich flach liegendem Moped. Bis es dann in einem Sicherheitstraining bei einem Ausweichmanövertraining dann doch gefunkt hat. Moped ist nicht weggerutscht, weil der Asphalt auf dem Trainingsgelänge optimale Griffigkeit geboten hat. Geht also auch ohne Nippeltaster an Rasten, WENN der Untergrund dies zulässt. Andernfalls wird's dann eben schnell auch mal teuer
  9. Ist so zu erwarten gewesen. Ich vermute mal, der Gutachter mag ja selbst einen Moppedführerschein haben, doch seeehr viel Fahrerfahrung und noch dazu in Gefahrensituationen dürfte er nicht mit auf den Plan bringen. Geh'n mer mal systematisch ran: # bei (sagen mer mal) 70% der möglichen Schräglage in Kurve, ein durchaus noch nicht grundsätzlich risikobehafteter Schräglagenbereich mit noch deutlich vorhandener Schräglagen-Sicherheitsreserve (so z.B. auch nachlesbar in Bernt Spiegels "Die obere Hälfte des Motorrads"), hast du in Notbremsung ganze 30% der auch nur möglichen Bremskraft verfügbar. Selbst Kurven-ABS ändert da nix an den physikalischen Grundsätzlichkeiten, es vermeidet lediglich "Überbremsungen in Schräglage". ...und du bremst und die Schräglage wird naturgemäß weniger, weil dein Moped nunmal sukzessive weniger schnell in Kurve unterwegs ist. # und irgendwann hast du dann vielleicht nur noch 5% Schräglagenrest in Vollbremsung in dieser Kurve. Dein Moped ist so dann schon kurz vor dem Halt, aber eben auch immer noch "leicht schräg fahrend". ABS setzt in den letzten verbleibenden etwa 10km/h aus. Das ist technisch bedingt, kein ABS regelt bis auf Null runter. Und dann kommt der Moment des Stops. In noch wie immer auch leicht[est]er Schräglage. Dazu vielleicht auch noch die Asphaltneigung in der Kurve (Reifen steht nicht mittig auf). Und es schmeißt dich unweigerlich um. Wenn du nicht den großzügigen Freiraum bis zum Hindernis hast, dein Moped auf dem letzten Meter noch geradeaus fahren lassen zu können. Hast du vielleicht ja sogar gehabt, doch Theorie ist Marx und Praxis ist Mensch, und selbst ein noch so trainierter Mopedfahrer sieht im Schreckmoment einer solchen Gefahrensituation in erster Linie mal nur, seine Haut heil retten zu können. Schreck spielt da eine besondere Rolle und ist auch nicht in noch so vielen Sicherheitstrainings "rausprogrammierbar", nur die "richtigen Reaktionen" sind trainierbar. Gib dem Gutachter ein gleich gewichtiges Moped an die Hand (also kein Fahrrad) und lass es ihn auch nur einen halben Meter mit leichtest eingeschlagenem Vorderrad schieben (also mit nicht einmal 1km/h). Und dann sag' schreckend: Vollbremsung! Er wird es nicht halten können *Tatsache zum Tatbestand* Reaktion auf die Gutachter-Verurteilung: Gegengutachten per einem sachkundigen und auch Motorrad fahrenden Gutachter, der selbst auch bereits Sicherheitstrainings absolviert hat und sich so auch praktisch mit der Fahrphysik eines Motorrads auseinander gesetzt hat. Und auch mit Reaktion in einer Notsituation, sprich: Vollbremsungen in Schräglage. Gruß vom rosenzausel, der in seiner kurzen "Mopedkarriere" von grad mal 12 Jahren bereits über 25 Sicherheitstrainings jeglicher Themeninhalte absolviert hat (und nein, nicht um Hütchen auf 'nem Betriebshofgelände). Und ein Vordiplom in Physik habe ich ebenfalls *Punkt* Good luck, Ralph.
  10. ...und weil ich es immer für wichtig halte, WAS man in solch einem Fall dann WEM sagt: Bist genügend damit involviert gewesen, deine Maschine (einschließlich des hierbei verbundenen Adrenalinschubs) ÜBERHAUPT zum Stand bringen zu können. Aus "deutlicher Schräglage" heraus (etwas, was in deiner Fahrprüfung "damals" sogar ganz bewusst gesehen werden wollte) spricht das bereits für ein Beherrschen deines Zweirads *reicht*
  11. Nana, hier fragst du doch nicht dich, sondern ... 😉 ...obwohl du dir selbst hier bereits die Antworten gibst: Antwort 1: Antwort 2: und guter letzt und in Ergänzung dann auch noch: 8. Du sitzt nicht wirklich mittig auf dem Moped (auch wenn du dies zu tun meinst), oder 9. Du legst die Maschine in Linkskurven in Flucht mit deinem Körper (bzw. die Rückenlinie sogar deutlich schräger als das Moped selbst), und in Rechtskurven drückst du deine Maschine eher leicht, also Maschine eher leicht schräger als deine dazu leicht zurückgenommene Rückenlinie. ....immerhin, ein gutes Thema zu "Die oberen Hälfte des Motorrads"
  12. Wir wollen hier (unter "Lustiges, Witze) doch auch nur unseren Spaß, mal ernsthaft!
  13. Kniekehlenrücklicht machte noch Sinn, wenn der Bückling im Straßenverkehr knieschleifend dann die Breite eines Zweispurfahrzeugs einnimmt. ...wobei icke in den 60igern des letzten Jahrhunderts unter Bückling noch wat anderes verstanden hatte. Bücklinge waren da noch forensische Kioskware (forensisch, weil Kiosk am Marktplatz!, einfach mal gockeln) aus dem ungekühlten Einmachglas *tztztz*, heute fahren sie einäugig (weil EInspurfahrzeug) und ohne Fußfessel frei rum. Manche auch blauäugig, sollte man mal ordentlich von hinten ausleuchten! *feix*
  14. 10 Pluspunkte für diesen Satz
  15. Den überzeugten Schwarzfahrer wird auch die von @Grinsekatze eingestellte Weltneuerscheinung nicht wirklich helfen. Also denjenigen, die einzig Schwarz als Mopedfarbe tolerieren, sich schwarz kleiden und das Ganze noch mit einem mattschwarzen Helm "nach oben hin abrunden" (den gab's bei Luise für'n Fuffi "günstiger" als die weiße Alternative). Rückenansichts-Licht auf Schwarz dürfte so wenig reflektieren, wie Scheinwerfer auf Schwarz. Bis auf die eh aufblitzenden Reflektorstreifen, sofern überhaupt vorhanden. Wenn ich mir hingegen ein Leder in weiß/gelb/rot anziehe, werde ich wenigstens unliebsam als "bunter Affe" wahrgenommen. Nicht weil man dann "über mich spricht" (also lästert), sondern weil ich so bereits über die Auffälligkeit aufgefallen bin *Letzteres ist gut so* Wie bei der Weltneuheit Rückenansichtslicht oder eben auch wie bei der Warnweste. Oder auch, Farbe egal, wie bei einer dieser völlig unauffälligen Rukka-Textiljacken dann mit leuchtend neongelben Stoffeinsätzen. Als gerade noch so "erklärbare Ausweichhandlung" notorischer Warnwestengegner (die hatten Reinschwarz nicht mehr in meiner Größe gehabt *tztztz*) So bin ich da wieder bei der hier eingestellten "Weltneuheit"... ...welche lediglich zeigen dürfte, dass mich als Dosenfahrer grad ein Motorrad überholt hat. Gegen eindeutige Verbesserung der Sichtbarkeit unserer Schmalsilhouette im Straßenverkehr steht zumeist mehr die StVO mit ihren restriktiven Vorgaben zur Fahrzeugbeleuchtung (als Beispiel), als der sinnvolle Wille zum Gesehenwerden. Wo dann Doppelscheinwerfer nicht beide zugleich leuchten dürfen (weil es ja kein "Zweispurfahrzeug" ist), Zusatzscheinwerfer in Fahrt ohne dichtem Nebel nicht zugeschaltet werden dürfen. UND dazu natürlich auch noch das - dann gerne auch per StVO zu erzwingene - Fahrertraining zu "Der hat mir doch noch klar in die Augen geschaut und ist dann dennoch losgefahren", mit der ursächlich dahinterstehenden Deutung dieser nichtverstandenen Unfallaussage. Dann wäre schon manch ein Unfall nicht so passiert, und um deren Vermeidung geht es ja - vorgegeben - auch dem Weltneuheits-Erfinder hier. Oder doch nur um bissl was aus unserem Portemonnaie??? *feix* Ralph, der z.B. im Stroboskoplichteffekt des Hell-Dunkel in sommersonnigen Waldpassagen grundsätzlich immer das Fernlicht einschaltet, um schonmal nicht als Sonnenfleck angefahren zu werden
×