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fredis-garage

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    http://www.fredis-garage.de
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  • Ich fahre
    mehrere Triumph .1. Tiger 1200
  • und
    tiger 800 -2014-on road
  • Fahrweise
    Tourer
  • Geschlecht
    Ja, ist vorhanden.
  • Wohnbereich
    velbert
  • Interessen
    Alles rund um das Motorrad, Laufen/ Wandern, Werkstatt, Tüfteln, Navigation
  • Hier zum:
    Helfen und Helfen lassen

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  1. Es ist schon verdammt viel Unsinn aus dem BMV verzapft worden. Der von Joe hier eingestellte Text ( auch dann nicht mehr zulässig ist, wenn....)gibt die Auslegung her, dass Reifenhersteller vormals Freigaben für unterschiedliche Reifendimensionen erteilen durften. Da hat er Recht. Jetzt wird es kompliziert, deshalb soll nur der weiterlesen, der bis zur Halskrause in dem Problem steckt. Das ist eine Abhandlung, die ich seinerzeit für FHS verfasst und in meinem Blog einfacher dargestellt habe: http://www.fredis-garage.de/2009-08-20/20-An-und-Umbauten-an-MotorraedernRecht-Stand-2016.html Es gab schon vor der Zeit dieses Fachartikels daS Problem, dass sich Reifenhersteller anmaßten, Freigaben in einem ihnen nicht erlaubten Umfang zu erteilen. Es war also hoch an der Zeit, Klarheit zu schaffen- was nun geschehen ist. In den Bundesländern wurde dieses Problem bei den damals zuständigen TüV auch unterschiedlich bewertet. Erinnern möchte ich auch an das Dilemma mit den Winterreifen für Motorrädern, bei dem das BMV mehrfach gezwungen war, seine eigene Gesetzesgrundlage zu ändern. Auch die von Kleener eingestellte "Freigabe" stellt klar, dass zunächst einmal die BE erlischt. Dann wird unter Bezug auf die EG-Richtlinie/Anhänge ausgesagt, dass der infrage stehende Reifen ohne weitere Abnahme unter Mitführung der Freigabebescheinigung montiert sein darf. Das muss ich selbstverständlich anerkennen- hier bricht europäisches Recht nationales Recht (was längst nicht immer der Fall ist). Schlußfolgerung: Ich bin ein viel zu kleines Licht, um heute an solchen Ungereimtheiten etwas ändern zu können. Unser versierter, allgemein anerkannter Verkehrsminister mit angeborenem Sachverstand wird es schon richten. Dem Motorradfahrer, der eine Freigabescheinigung für geänderte Reifendimensionen hat, ist jedenfalls nichts vorzuwerfen. fredis-garage
  2. joe: Ich glaube, du irrst dich ein wenig. Der Reifenhersteller konnte die Reifengröße nicht freigeben. Es war ihm möglich, innerhalb der gesetzlichen Vorgaben, welche sind: Durchmesser; Breite im Verhältnis zur Reifenhöhe ab Felge; Karkasse (meint diagonal oder radial); Geschwindigkeitsindex; Loadindex einen Reifen frei zu geben, um zum Beispiel die Eintragung einer bestimmten Reifenmarke zu ändern. Dagegen konnte der Fahrzeughersteller auch eine andere Größe (zuletzt bei Triumph mit Datum vom 18.12.2014 bei der Tiger 800 A08, Ao82) frei geben. Das war im Rahmen der Erteilung der ABE, bzw. COC so vorgesehen, damit in der laufenden Serie Änderungen einfließen konnten. Die Abweichung von der bisherigen Regelung besteht darin, dass ein Schreiben des Herstellers nicht mehr ausreicht, um die rechtlich wirksame Freigabe zu bekommen..... So ist meine Lesart. fredis-garage
  3. Die EBC neigen vor allem nicht zum Quietschen und waren für die TeX gut. Die Brembos sind im Zusammenwirken mit der Bremsanlage der Tiger kaum zu toppen. Fred
  4. Nein, nein- habe mich unglücklich ausgedrückt- du warst eigentlich nicht gemeint. Schließlich hast du zu Recht nachgebohrt. Mich hat da eher die ein- oder andere Antwort- sagen wir- irritiert. gruß fred
  5. Grundsätzlich: - Tyre öffnen - "Extras" - Google Maps Schlüssel anklicken - neues Fenster: Zeige mir die Vorgehensweise lesen----Projekt klicken - dann unbedingt alle 3 Optionen "Mapes": Routes" und "Places" anklicken. So funktioniert Tyre wie zuvor und zeigt die genauen Strecken an...... In meinem Blog (http://www.fredis-garage.de/2019-07-26/389-Ersatz-fuer-Tyre,-bearbeiten-der-mit-Tyre-erstellten-Routen.html) habe ich es etwas präzisiert fred
  6. Du wirst letztendlich nur weiter kommen, wenn du weitere Teile der Bremsanlage vergleichst. Besser noch, du wendest dich an Menschen, die täglich (mit Triumph) damit umgehen. Da du im Sauerland/Ruhrgebiet zu Hause bist, bietet sich z.B. Triumph Düsseldorf, Höherweg 230 an. Ich selbst tausche mich dort gelegentlich aus, weil ich eben nicht jeden Tag mit diesen Maschinen umgehe. Zu deinem Einwand: Ich habe dir hier sowohl meine technische Meinung wie auch als ehemaliger Dozent für Verkehrs- und Zulassungsrecht den rechtlichen Hintergrund (kurz) dargestellt. Ich sehe keinen Grund, davon abzuweichen. Zum Recht: Die Bremsanlage ist stets als Einheit zu verstehen. Nicht eine einzige Komponente darf getauscht werden, ohne das sie baugleich ist oder eine eigene BE hat. Zur Technik: Die Regelung der Bremsleistung erfolgt u.a. über den Modulator. Die Größe der Bremskolben (Geber und Nehmer) Handkraft und Druck. Der Modulator bestimmt elektronisch angesteuert den Bremsdruck, der an die Bremszangen weiter geleitet wird. Das siehst du richtig, wenn du vom ABS-System sprichst. Umgekehrt wird durch Sensoren an den Rädern dieser Modulator so beeinflußt, dass das blitzschnelle Öffnen und Schließen seiner Kolben ein Blockieren verhindert. Ich sehe in diesem Forum schon eine Menge an Sachverstand und gutem Willen- ziehe auch meinen Hut bei ziemlich vielen Beitragen, aber aber aber- das Thema Zulassunsrecht ist nicht umsonst als "Schräubchenkunde" verschrien. fred
  7. Das kommt auf den Aufwand an, beginnend bei 50,-€. Je mehr Nachweise du vorlegen kannst. Ansonsten mußt du bei deinem Tüv nachfragen und schildern, was du gemacht hast. Hilfreich sind COC Papiere beider 1050 Modelle, noch besser ein bereits ausgestelltes Gutachten zu einem gleichartigen Umbau. Aber du hast- wie geschrieben-ja schon Kontakt zu einem Prüfer aufgenommen. Und noch einmal: Anrufen, welche TüV oder DEKRA Stelle darf abnehmen. Die Kosten können sich auch auf einige 100,-€ summieren- z.B. beim Tuning von Motoren.sogar noch mehr fred
  8. Meine Meinung als ehemaliger Dozent für Zulassungsrecht: Motorräder mit Telegabel, deren Außenrohre durch Klemmfäuste gehalten werden, sind regelmäßig an den Klemmungen verstärkt (Durchmesser geringfügig größer). Die Verstärkung erlaubt ein geringfügig weiteres Durchstecken der Gabel. Innerhalb dieser Vorgabe erkenne ich kein Erlöschen der Betrieberlaubnis. Bei Übertreibungen käme es jedoch erkennbar zu einer Gefahr- Zitat § 19 StVZO: eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist . Dass Erlöschen der BE wäre die Folge Anders die Schwinge Das Anbringen der anderen Schwinge bedarf der Eintragung in Form der Einzelabnahme. Der Prüfer muss dazu besondere Befugnisse haben, die nicht bei jedem Sachverständigen vorliegen. Er erstellt ein entsprechendes Gutachten und trägt ein- oder auch nicht. Deshalb ist bei derartigen Umbauten eine vorherige Rücksprache immer angebracht. fredis-garage
  9. Es ist scheinbar für dich die einzig interessante Frage. Steffen wollte auch wissen, ob der Tausch erlaubt ist. Die Antwort hat er. Wenn du wissen willst, ob Zange und Beläge technisch auf das jeweils andere Modell passen, kann ich nur eine schwammige Antwort geben. Die unterschiedlichen TeileNr. sagen zunächst einmal, dass es auch technisch zumindest nicht ohne Nachteil geht. Genau könnte ich antworten, wenn die 201 und die 301 zwecks Versuch in meiner (privaten) Werkstatt wären. Umbauen würde ich trotzdem nicht, ohne mich rechtlich mit einer ABE für Teile oder einer Typgenehmigung abzusichern. Das könnte sonst Kopf und Kragen kosten Eine Nachfrage bei T. hilft dir da ggf weiter. fred
  10. Das ist doch meine Antwort, die allgemeingültig ist. Das andere war der Rabatt. Das spezielle Modell müßte der Fragesteller schon nennen. fred
  11. Es würde mir leid tun, wenn dich mein Beitrag zum Gähnen gebracht hat- Du kommst doch zum gleichen Ergebnis, wie ich. Der Unterschied liegt darin, dass ich nicht immer mein gesammeltes Fachwissen an den Mann bringen will. Ob und wie ich zu meinen Schlußfolgerungen komme, sollte dich nicht interessieren. Wichtig ist, dass sie zutreffen und dem Fragesteller helfen. Klare Ausage wie gehabt: Tausch der Bremsanlage von 301 auf 201 oder Teilen der Bremsanlage nur mit neuer BE oder Typenbescheinigung des Herstellers. Wer weiter in die Tiefe gehen will findet in der FZO (Fahrzeugzulassungsverordnung) und in der StVZO (Straßenverkehrszulassungsverordnung) die Gesetzesgrundlage für diese Aussage. fred
  12. Zitat: Das die Bremssättel unterschiedliche Teilenummern haben hängt nur daran, dass man sie nur im Gesamtpaket mit den unterschiedlichen Bremsbelägen kaufen kann. fred
  13. HELI Kommentar ist zu hinterfragen Ich schrieb: Wenn es keine bauartbedingten Unterschiede bei den Handbremszylindern (Geberzylinder) geben würde, wäre der Tausch rechtlich zulässig. Das sagen die die gleichen TeileNr. aus. Deshalb hier Zustimmung meinerseits. Bei dem Bremssattel ist das Gleiche der Fall, Die Bremssättel haben unterschiedliche TeileNr. ???? (Ein Widerspruch in der eigenen Aussage) Das die Bremssättel unterschiedliche Teilenummern haben hängt nur daran, dass man sie nur im Gesamtpaket mit den unterschiedlichen Bremsbelägen kaufen kann. Warum wohl?? Zitate hervorgehoben. Ob und wie es zu unterschiedlichen TeileNr. kommt ist der Beurteilung durch den Sachverständigen überlassen. Bei unterschiedlichen TeileNr. ist erst einmal die Baugleichheit nicht gegeben. fredis-garage
  14. Das habe ich bei meiner ersten Ausbildung 1963 wie folgt kennengelernt: Um einen möglichst hohen Wirkungsgrad bei 4-Taktmotoren zu erreichen und den Kraftstoffverbrauch niedrig zu halten überschneiden sich die Ein-Auslaßzeiten der Ventile. D.h. Ein- und Außlaßventil sind zeitweise gleichzeitig geöffnet. Verdeutlicht wurde dies mit Hilfe eines Schneckendiagramms, technisch verwirklicht durch die Nockenwellen mit der Höhe der Nocken und ihrem Anschliff. Es sollte also möglichst wenig Verlust an Kraftstoff-Luftgemisch bei gleichzeitig guter Füllung des Zylinders und vollem Ausstoß der Abgase erzielt werden. Es gab damals etliche Tricks dazu- aber nach meiner Erinnerung noch keine verstellbare Nockenwellen- geschweige denn per Öldruck verstellbare Wellen. Dass heute über Langlöcher fein justiert werden kann, ist ein eher kleiner Fortschritt. Mit der heutigen aufwendigen und teueren Methode der Verstellung nach Drehzahl läßt sich sogar der Drehmomentverlauf beeinflussen-ist jedoch nicht oft anzutreffen. Bei Zweitaktmotoren war das so nicht zu realisieren, weil die Steuerung durch die Stellung des Kolbens über Kanäle erfolgte (Ein-Auslaß-Überströmkanäle) weshalb sich der technische Vorteil der doppelten Anzahl von Arbeitstakten je Kurbelwellenumdrehungen verlor. Versuche mit zusätzlichen Ventilen schlugen Fehl. Stahlmembranen beim Einlaß brachten Verbesserung (z.B. Yamaha RD-Modelle) ebenso eine von z.B. bei Maico angewandte Methode mit Drehschiebereinlaß. Es wird abzuwarten sein, ob E-Fahrzeuge das Ende des Verbrennungsmotors/Hubkolbenmotors bedeuten. Das hatte man schon einmal beim Erscheinen des genialen Wankelmotors gedacht. M.E. wird es noch zahlreiche Verbesserungen beim Hubkolbenmotor geben- insbesondere, was den Schadstoffausstoß anbelangt, der entscheidend von der Art des "Kraftstoffs" abhängt. fredis-garage
  15. Wenn es keine bauartbedingten Unterschiede bei den Handbremszylindern (Geberzylinder) geben würde, wäre der Tausch rechtlich zulässig. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall. Um das Erlöschen der BE zu vermeiden, müßte der Tausch durch den anerkannten Sachverständigen oder Prüfer eingetragen werden. Bei der Bremsanlage ein schwieriges Unterfangen- aber auch nicht ganz unmöglich. Der Tausch der Bremsbeläge allein ist eher denkbar, wenn sie eine KBA-Nr. haben, aus der sich die Verwendbarkeit für verschiedene Motorräder und deren Bremszangen ergibt. Die Bremsanlage eines Motorrades wird stets ingesamt betrachtet- heißt, dass weder die Bremszange allein noch der Geberzylinder einzeln ohne eigene BE getauscht werden darf. Gleiches gilt für die Bremsschläuche- auch diese brauchen mindestens eine Typprüfung, d.h. sie müssen nach Anbau in der Regel zusätzlich geprüft werden (damit der An/Einbau fehlerfrei ist). fredis-garage
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