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Moe

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Moe last won the day on December 4 2018

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About Moe

  • Rank
    Moppedhiker
  • Birthday 05/01/1989

Contact Methods

  • Website URL
    http://www.moppedhiker.de

Profile Information

  • Ich fahre
    Tiger t709
  • Fahrweise
    Genießer
  • Geschlecht
    männlich
  • Wohnbereich
    Welt
  • Interessen
    Moppeds, Fotografieren, Wandern, Sport

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3,110 profile views
  1. Hallo Alf, ist das Thema noch aktuell? Ich kann das Trax ADV Topcase von SW-Motech nur weiterempfehlen. Hab ich seit anderthalb Jahren quasi täglich im Einsatz und bin voll zufrieden
  2. Nein nein, Modeka hat uns vor der Reise mit Textilkombis ausgestattet und dafür dürfen sie unsere Bilder verwenden
  3. Wie geil ist das denn? Sehen wir auch gerade zum ersten mal
  4. Ja, das ist schon immer ein ordentlicher Aufwand. Es kommt noch dazu: Stativ herausholen, Stativ aufbauen, Stativ abbauen, wieder einpacken... Machen wir aber nur an Orten wo wir der Meinung sind, dass es sich wirklich lohnt. Häufig ist ja auch nur einer von uns beiden auf dem Bild, dann geht es schneller. Aber ich finde, der Aufwand lohnt sich. Die Fotos sind so eigentlich immer interessanter und man ist ja häufig nur ein einziges Mal an diesen Orten. Außerdem haben wir ja keine Zeitbegrenzung
  5. Das stimmt! Alleine wäre so manche Passage echt beschissen... Und ist auch immer gut wenn man das schwere Mopped nicht alleine aufheben muss. Nicki , der Tiger und ich, damit sind wir komplett
  6. Noch mal ein kleines Update: Wir sind mittlerweile auf den Straßen (und vor allem auch den Pisten) Perus unterwegs. Durch die Regenzeit wird so manche "harmlose" Piste zur schlammigen Herausforderung. Mit dem Tiger konnten wir aber alles soweit bewältigen und die wunderschönen Landschaften entschädigen auch die schweißtreibenden schlamm-Abschnitte. Außerdem hat es unser Tiger auf das Cover der Zeitschrift Motorrad Abenteuer geschafft. In der aktuellen Ausgabe berichten wir auf zwölf Seiten über unsere Erlebnisse auf der Lagunenroute in Bolivien Beste Grüße aus Peru!
  7. Moin Tom, vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich hab den nippel abgeschraubt und es kann ein bisschen Wasser und Dreck raus. Der nippel selbst scheint mir völlig dicht zu sein. Da bekomme ich keinen Draht durch. Muss man da mehr Gewalt anwenden? Wenn ich das richtig verstehe, löst die Reinigung des Kanals aber vermutlich auch nicht das Problem, dass der Tiger nicht anspringt, oder? Also Tank ab, Benzin entsorgen, Pumpe ab, alles reinigen, zusammenbauen, neues Benzin besorgen?
  8. Hallo zusammen, Vor knapp zwei Wochen sind wir liegen geblieben. Während der Fahrt ist der Motor ausgegangen. Wir wurden abgeschleppt und der Mechaniker hat gesagt, die Benzinpumpe wäre mit Wasser und Dreck zu. Er hat den wohl den Tank saubergemacht und danach lief es wieder. Seit wir das Mopped zurück haben ist es von Tag zu Tag immer schwerer angesprungen und man musste viel Gas geben damit der Motor richtig anspringt. Heute morgen springt er gar nicht mehr an. Das Benzin hier in Bolivien ist echt beschissen und möglicherweise ist wieder Dreck/Wasser im Tank. Jetzt hab ich die linke Seitenverkleidung abgemacht und festgestellt, dass unter dem Tank ein Schlauch fehlt. Ist dieser Schlauch zur Entlüftung? Führt der ins Nichts? Der Nippel, an dem der Schlauch stecken sollte: muss ich den rausschrauben um Dreck/Wasser rauszubekommen? Habt ihr irgendwelche Ideen? Danke im voraus und liebe Grüße Moe
  9. Darüber machen wir uns im Moment noch nicht so viele Gedanken. Zur Zeit ist das unser normales Leben. Aber ich hab von anderen Reisenden gehört, dass man viel zu schnell wieder in einen "normalen" Alltag verfällt.
  10. Wenn du Fragen hast und wir dir irgendwie weiterhelfen können, kannst du dich immer gerne melden Wir sind jetzt ziemlich genau ein Jahr unterwegs und haben es jetzt auch mal geschafft ein paar unserer bewegten Bilder zusammenzuschneiden, wir hoffen es gefällt euch!
  11. Waren nur kleine Fläschchen Ich weiß ja nicht wie weit du schon in der Vorbereitung steckst, uns haben die Seiten von den Krad-Vagabunden und TimetoRide sehr geholfen. Das stimmt schon günstig ist es nicht. Dafür ist halt der organisatorische Aufwand super gering, du fährst auf das Schiff, das Schiff fährt zu deinem Ziel, du fährst runter - fertig. Beim Verschiffen muss man sich einen Container organisieren, am besten andere Leute finden, mit denen man sich den Container teilen kann um Kosten zu sparen. Dann das Mopped zum Hafen bringen, von da wieder zurück kommen. Du weißt nicht genau wann das Containerschiff ankommt und musst dann früh genug vorfliegen, vom Flughafen zum Hafen kommen, in der Nähe des Hafens auf dein Motorrad warten. Dann musst du denn Zoll organisieren möglicherweise gibt es noch Hafengebühren usw.. Alles in allem ist der finanzielle Unterschied dann auch nicht mehr so groß. Und die Fahrt über den Ozean war in unseren Augen wirklich ein Erlebnis wert. Die Hafenbesuche, fantastische Sonnenauf- und Untergänge, Sternenklare Himmel ohne Lichtverschmutzung, Delfine die das Schiff begleiten. Für mich ist die Frage vor allem, ob man ein Zeitlimit hat oder nicht. Das ganze dauert halt eine Weile
  12. Wow, wir sind begeistert von euren vielen tollen Antworten! Vielen lieben Dank! Das macht Spaß zu lesen. Soviel vorweg, uns war wirklich nie langweilig. Neben uns waren noch acht andere Reisende auf dem Schiff mit denen wir viel Zeit verbracht haben. Es gab einen Kickertisch, Tischtennis, einen kleinen Fitnessraum und wir hatten viele Bücher auf dem Kindle und Filme sowie Hörbücher auf dem Computer. Oft hab ich mich einfach auf das Deck in einen Liegestuhl gelegt, auf das Meer geblickt, die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und Hörbücher gehört. Manchmal gab es Delfine zu sehen. Nicki hat tagsüber viel an ihrer Masterarbeit gesessen. Abends haben wir uns häufig mit einer Flasche Wein (Es gab jeden Tag eine zum Mittag und eine zum Abendessen) den Sternenhimmel angesehen. Ausserdem hatten wir viele Landgänge in Hamburg, England, Spanien, Senegal, 3 x in Brasilien und Argentinien. Weinachten und Silvester wurden mit der Crew gefeiert. Wie lange wir noch unterwegs sind? Keine Ahnung ehrlich gesagt, wir haben keine Verpflichtungen. Es ist mehr eine Frage nach dem Geld als nach der Zeit, aber im Moment kommen wir noch sehr gut über die Runden, weil ich auch von unterwegs genug für Kunden aus Deutschland arbeiten kann. Das klingt auf jeden Fall nach einem guten Plan wobei 2-3 Wochen eigentlich viel zu wenig für Südamerika sind. Und btw. SA geht nicht nur mit 50 oder 60 wir haben auch schon einige Reisende getroffen die ü60 sind und als Rentner aufgebrochen sind um die Welt zu bereisen. Dann aber meistens mit einem Campervan (hat sicher auch seine Vorzüge). Sehr gerne, für dieses Jahr sind wir wohl leider schon ein bisschen spät. Super! Willst du auch nach Südamerika? Nach langer Recherche sind wir auf die italienische Reederei Grimaldi gestoßen. Soweit ich weiß, sind das die einzigen, die Passagiere und Moppeds von Europa nach Südamerika mitnehmen. Gebucht haben wir dann über die Agentur Seabridge https://www.seabridge-tours.de. Für das Motorrad haben wir 700 Euro gezahlt und für uns als Passagiere etwa 2000 Euro pro Kopf. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht viel, man muss aber bedenken dass wir 42 Tage Vollverpflegung hatten, sämtlicher Papierkram abgenommen wurde und es keine weiteren Gebühren gab. Wir konnten in Antwerpen einfach mit dem Motorrad vom Schiff fahren und fertig. Aber allein die Erfahrung der Schiffsreise es definitiv wert. Wir werden hier auf jeden Fall weiter berichten. Beste Grüße aus Bolivien
  13. Moe

    Moppedhiker

    Mit dem 709er sind wir auf großer Reise gehen. Ende 2017 sind wir mit unserer Weltreise gestartet und befinden uns im Moment in Südamerika. Auf unserem Blog moppedhiker.de berichten wir über unsere Reise. Aktuelle Updates gibt es auch bei und bei facebook.com/moppedhike, wo wir uns natürlich auch über ein Like freuen Liebe Grüße aus Argentinien Nicki & Moe
  14. Hallo liebe Tigerfreunde, meine Freundin Nicki und ich sind nun fast ein Jahr mit unserem Tiger 885i auf Weltreise und ich denke, es ist höchste Zeit, hier im Forum von unserer Reise zu berichten. Ich versuche mich kurz zu halten. Alle Geschehnisse unserer Reise zu erzählen, würde den Rahmen sprengen. Ausführlichere Geschichten von den Höhen und Tiefen gibt es auf unserer Internetseite www.moppedhiker.de nachzulesen. 2017 haben wir uns den Tiger gekauft, Jobs und Wohnung gekündigt und alles, was nicht in die Motorradkoffer passt, verkauft oder verschenkt. Aufgebrochen sind wir direkt nachdem ich mein Studium beendet habe, Nicki hatte nur noch ihre Masterarbeit fertig zu schreiben. Um den Tiger etwas reisetauglicher zu machen, wurde ein Afrika Twin Motorschutz angebaut, selbstgebaute Lampengitter und Bärenkrallen angebraucht sowie Kotlügel und Lenker erhöht. Damit Nicki auch fahren kann, haben wir mit einem Brotmesser die Sitzank tiefergelegt. Alles ein bisschen Pfusch, aber durchaus funktional. Im Dezember sind wir in Wiesbaden durch Schnee und Kälte in Richtung Antwerpen aufgebrochen. Dort sind wir auf das Frachtschiff "Grande Amburgo" gefahren, welches uns in 42 Tagen über den Atlantik bringen sollte. Nachdem wir auf der Frachtschiffreise viele Häfen, unter anderem in Dakar und Rio de Janeiro, angesteuert haben, ging es in Montevideo, Uruguay wieder ans Festland. Mit dem eigenen Motorrad auf amerikanischem Boden, ein fantastisches Gefühl. In den ersten Wochen in Südamerika haben wir bei über 40 Grad Celcius die Strände und Menschen Uruguays kennengelernt. Der Kulturschock war geringer als erwartet, vieles läuft genauso wie in Europa, nur die Lebensmittelpreise waren exorbitant teurer. Als nächstes sollte es in den südlichsten Süden Südamerikas gehen. Entlang der Atlantikküste ging es tausende Kilometer geradeaus durch Argentinien. Fahrerisch war es super langweilig, sich die Reifen eckig zu fahren, aber die Menschen, das Essen und die spannende Tierwelt Argentiniens haben den mangelnden Fahrspaß wieder wett gemacht. In "Tierra del Fuego", also Feuerland angekommen, haben wir nicht nur die stärksten Winde, sondern auch eine fantastische Lanschaft kennengelernt. Über Schotter und Stein haben wir die erste große Etappe unserer Reise erreicht: Den südlichsten Punkt der Welt, den man mit dem Motorrad erreichen kann. Entlang der Anden ging es durch Patagonien wieder in den Norden. Gründe Wälder, schneebedeckte Berge, blaue Lagunen und kurvige Offroadstrecken begleiteten unsere Reise. Auf dem Weg nach oben haben wir ständig von Argentinien nach Chile und wieder zurück gewechselt. Die immerzu fantastischen, kurvigen Andenpässe waren die nervigen chilenischen Grenzkontrollen wert. Da wir nicht nur gerne auf dem Mopped sitzen, sondern auch gerne wandern, sind wir immer wieder abgestiegen, um die Anden zu Fuß zu erkunden. Eine achttägige Wanderung völlig außerhalb der Zivilisation in Chile war eine der größten Herausforderungen überhaupt. Nachdem wir monatelang in Santiago de Chile auf ein neues Kettenkit von Triumph warten mussten, welches letztendlich nie angekommen ist, sind wir mit altem Ritzel und neuer Kette in den Nordwesten Argentiniens aufgebrochen. Die Felsformationen in der Hochwüste haben uns besonders beeindruckt. Etwas vergleichbares wie die Mondlandschaften dort haben wir nie zuvor gesehen. Die warmherzigen und immerzu hilfsbereiten Argentinier haben wir auf unserer Reise besonders ins Herz geschlossen. Außerdem haben wir nie zuvor so gut gegrilltes Fleisch wie hier gegessen. Als nächstes ging es über die Atacama Wüste in Chile und die legendäre Lagunenroute nach Bolivien. Nicht nur auf dieser abenteuerlichen Straße durften wir unsere Fahrkünste zu zweit auf einem vollbepackten 240 Kilo Mopped unter Beweis stellen. Immerhin haben wir es geschafft, nur einmal im tiefen Sand zu stürzen. Fairerweise muss man sagen, dass wir vorher schon etliche Male auf unserer Reise den Tiger in die stabile Seitenlage gebracht haben. Doch ich muss sagen, das Mopped ist robust und bisher nicht die schlechteste Entscheidung für unsere Reise. Die hohe Zuladung, die Stabilität und der große Komfort für Fahrer und Sozius machen es zu unserem Mopped. Auch wenn wir manchmal mit dem hohen Gewicht und so einigen Unzulänglichkeiten bei der Wartung zu kämpfen haben. In den teils über 4000 Höhenmeter liegenden Pässen hat das Motorrad nie gezickt. Lediglich das Kühlwasser geht uns viel zu schnell flöten. Häufig werden wir von Südamerikanern gefragt, warum wir mit einer Triumph unterwegs sind. Sie können nicht verstehen, dass wir als Deutsche nicht mit einer BMW reisen. Und ja eine BMW hätte sicher auch Vorteile. Die Ersatzteilverfügbarkeit wäre besser und es gibt hier Mechaniker, die sich mit einer GS auskennen. Triumph ist hier eher exotisch, vor allem ein Tiger von 1999. Neuere Tiger sieht man häufiger auf der Straße. Nun ja, mit einer BMW wäre es bestimmt nur halb so spaßig. BMW kann jeder Es ist noch nichts Ernstes mit unserem Tiger passiert und ich glaube, er wird uns noch lange begleiten. Auch das Forum hier ist eine große Hilfe und ich bin sehr froh darüber, bei all unseren Fragen hier kompetente Ansprechpartner und eine tolle Community zu finden. Da wir beide keine großen Schrauber sind und uns alles auf der Reise selbst beibringen müssen sind wir verdammt dankbar! Unser Ziel ist es, einmal um die Welt zu tigern. Wir wollen zusammen mit der großen Katze wieder in Deutschland ankommen, ohne ein Flugzeug zu besteigen. Drückt uns die Daumen! Ich möchte hier weiterhin in unregelmäßigen Abständen berichten. Wer außerhalb des Forums unsere Reise verfolgen möchte, findet uns neben der oben genannten Internetseite unter selbigen Namen auch auf Facebook, Instagram, Twitter und Youtube. Bis demnächst, beste Grüße aus Cochabamba, Bolivien
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