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Wenn der Wasseranteil unter 1% liegt muss nicht gewechselt werden. Das kann man messen und wurde bei mir auch so gehandhabt.

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Ok, das ist schlüssig!  :thumbup:

 

Leider sind die meisten Werkstätten nicht so ehrlich. Manchmal habe ich den Eindruck, die haben Meßgeräte, bei denen grundsätzlich die rote Leuchtdiode leutet. So mal bei meinem PKW bei einer großen Werkstatt- und Ladenkette erlebt. Die Bremsflüssigkeit war noch kein Jahr alt!

 

Gruß

Steffen

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es ist bekannt dass so Läden wie z.B. ATU einen Kunden versuchen zu verunsichern um dann mehr am Fahrzeug machen zu können.

 

Wie sollen die sonst auch Ihre Angebote finanzieren?

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Posted (edited)
Am 20.8.2019 at 12:28 schrieb Edi:

es ist bekannt dass so Läden wie z.B. ATU einen Kunden versuchen zu verunsichern um dann mehr am Fahrzeug machen zu können.

 

Wie sollen die sonst auch Ihre Angebote finanzieren?

Das kann ich nicht bestätigen (ohne dort verwoben zu sein)!

 

Generell haben Angebote auf der anderen Seite "ihre Finanzierung". So spricht man auch von Lockangeboten- das mag sein. Das ist jedoch nicht nur den Substitutionsdienstleistern zuzuschreiben. Das machen die Premiumanbieter gleichermaßen.

 

Festzustellen ist, dass freie & billige (Betonung auf billig) Motorradwerkstätten nicht dauerhaft existieren. Dass sie wegen Reichtums  geschlossen wurden, bezweifle ich ....und Premiumhändler werden zu Mehrmarkenanbietern.

 

Doch den Blick auf die billigen Freelancer:

Manchmal findet man die ehemaligen Betreiber in Angestelltenverhältnissen wieder und das sogar in derselben Branche.

Dies ist weniger gleichbedeutend mit technischer Minderleistung, wohl aber mit Misswirtschaft!

 

Wenn die Differenzierungsstrategie im Sinne von "Billig-Werkstatt" eröffnet wird, dann muß mit dieser Art der Preisführerschaft vorsichtig umgegangen werden! Eine derartige Differenzierungsstrategie schließt von Beginn an große Marktanteile aus und der Zulauf bleibt zunächst gering. Steigerung nicht ausgeschlossen. Doch was dann?

 

Die (Betriebs-) Kosten sind für alle Betreiber in etwa gleich, doch je größer der Betrieb umso größer die Skaleneffekte für Kostenvorteile.

Das heisst, in einem bestimmten Range kann der "freie & billige" seinen Preis gestalten. Doch erst mit einem signifikanten Preisunterschied bei vergleichbarer Leistung geht der Kunde zum Freelancer.

Die Schwierigkeit dieser Billig-Strategie besteht darin, kontinuierlich am Markt zu bestehen und derweil mit den Parametern Kosten und Leistungen zu jonglieren- mehr ist es nicht!

 

Fazit: Der (billige) Preis ist ein strategisches Instrument! Und nährt zudem das Image des Billigheimers, welches sich durch die Kundendenke zwangsläufig auch auf die Leistungsstellung überträgt. Oder vise versa: Zielgruppe "Financial Weak" -> Die Solvenz beeinträchtigt den Cashflow.

 

So hat der freundliche Freelance-Service über einen Zeitraum die Geldbeutel kostenbewusster Biker geschont, konnte aber selbst nicht überleben! 

ATU ist hier ein schlechtes Beispiel, denn diese Marke hat sich bereits in D etabliert. Oben zitiertes Vorgehen kenne ich eher von den "Wimpel-und-Fahnen-Werkstätten".

Edited by Maxxy

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Moin!

Um mal aufs Thema zurückzukommen:

Ich hab meine TEX gestern von der 3. Jahres-Inspektion abgeholt (gut 24Tkm).

Ist jetzt wenig aussagekräftig, da noch Reifenwechsel und Wechsel der Gabelsimmeringe dabei war, aber ich bin wieder sehr zufrieden mit der Arbeit.

Reifen sind richtig geil (Michelin PR5 Trail), Gabel ist wieder knackig und dicht und der Spaß hat nur gut 440,- Euro gekostet. Ich hatte mit mehr gerechnet...

Unverschämt finde ich dabei nur den Preis von T für die Gabelsimmeringe. Fast 100,- Euro zzgl. MwSt. :wacko: Die Dinger kosten im Ek sicher keine 10,- Euro.

Aber dadurch wird der Preis meiner Werkstatt nur noch besser find ich.

 

P.S.: Die haben immer noch eine wie ich finde schöne schwarze T400 mit BOS-Pötten auf dem Hof stehen für schlappe 1000,- Euro ;)

 

  • Thanks 1

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Inspektion, zwei Reifen mit Montage und Simmeringe gewechselt für 440,00 ???

Unglaublich.......

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Nee, die Reifen hab ich natürlich mitgebracht 😉

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Posted (edited)
Am 19.8.2019 at 12:23 schrieb Steffen_MK:

Beim zweiten Jahresservice die Bremsflüssigkeit nicht zu wechseln finde ich suboptimal

 

Siedepunkt wurde gemessen, neuwertig.

 

Fraunz

Edited by Funbiker1

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@Maxxi

ATU ist zeitlich etabliert wurde aber schon immer nur durch fortlaufende Finanzspritzen vor dem Konkurs gerettet.

 

Betrug gibt es auch bei den Premium-Marken, was ich in 2 Fällen nachweisbar feststellen konnte (PKW-Bereich)

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Hallo,

 

hier mal ein aktuelle Info zu den Inspektionskosten bei einer

Tiger 1200 Bj. 2018 für eine 32.000er Inspektion ohne besondere Vorkommnisse und Wünsche:

900 Euro.

 

Gruß

Michael

  • Thanks 1

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das ist schon heftig, waren des nur die Inspektion oder sind da andere Dinge (Reifen TÜV etc.) dabei?

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Die Preise variieren bei der 32.000 Inspektion erheblich- das ist die Inspektion, bei der alles gemacht werden muss. Dabei kommt es stark darauf an, ob Ventile nur geprüft oder auch eingestellt werden müssen. Auch der Standort der Werkstatt (z.B. Landeshauptstadt) wirkt auf den Preis. 900,- € würde ich also je nach Aufwand noch als i.O. bezeichnen.

 

fredis-garage

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Also es war nur die reine Inspektion.

20190906_142422.jpg

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Das kann ich locker toppen. :angry:
Inspektionskosten (32.000 km): 1.200 € (kein Bremsflüssigkeitswechsel!)
Und jetzt der Hammer:
Es wurde ALLE Ventile eingestellt!!!
Neben der Rechnung habe ich auch das Einstellblatt mitbekommen.
Dort konnte ich sehen, dass keines der Ventile außerhalb der Toleranz lag, jedoch alle der nahe an der unteren Grenze.
Sie wurden dann so eingestellt, dass das Spiel möglichst nahe an der Obergrenze lag, was ja auch sinnvoll ist.

Aber eigentlich hätte doch nichts gemacht werden müssen, oder sehe ich das falsch?

Gruß
 jobi

 

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Wahrscheinlich hatten sie gerade einen AZUBI da gehabt der es mal lernen musste. :lol:

 

vor 20 Minuten schrieb jobi:

Aber eigentlich hätte doch nichts gemacht werden müssen, oder sehe ich das falsch?

 

Spaß beiseite, mit diesen gleichmäßigen, unteren Toleranzwerten wäre sie vermutlich noch an Varadero-Hannes vorbei gefahren. 

Nichts genaues weiß man zwar nicht, aber ich hätte es nicht machen lassen. Das Messprotokoll ist allerdings wirklich ein Novum.

 

Gruß Rheinweiss 

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vor 31 Minuten schrieb Rheinweiss:

Nichts genaues weiß man zwar nicht, aber ich hätte es nicht machen lassen.

 

Ich auch nicht, aber da wird man ja nicht gefragt. Es wird eine 32.000er Insp. beauftragt und da ist dann halt
Ventilspielkontrolle sowie ggf. -einstellung vorgesehen :cry2:

Klar, ich hätte evtl. einen "Handlungsschwellwert":lol: vorgeben können, aber soweit habe ich dann auch nicht gedacht.

Bei der 64.000er bin ich dann schlauer :wistle:

 

Gruß

 jobi

Edited by jobi

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Beim unteren Toleranzwert macht es schon Sinn die Ventile einzustellen. Beim oberen, na ja, da klapperts ein bisserl lauter und es fehlen vielleicht 2,3 PS, aber am unteren kann es dann nach weiteren 10TKM sein, dass Ventile durchbrennen - dann wird es richtig teuer :wistle:

 

Ich habe jetzt "nur" den Part Motor machen lassen , 32000er, neue Kerzen, Ventilspiel, Drosselklappen synchronisieren, das Zeug eben, wofür man T-Spezialgeräte braucht, 40AW, 3 Kerzen, Dichtungen, waren auch € 470.-

 

Öl wechseln, Bremsbeläge kontrollieren und Probe fahren kann ich ja auch selbst :biken1:

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Stöööhn, alle wollen High Tech. Jedoch will keiner das dazugehörige Wartungsspektrum.  

 

Komme  aus dem Präzisionsmaschinenbau und daher sind solche Diskussionen sehr ermüdend für mich. Der Kundschaft wird nichts aufs Auge gedrückt,nur um extra Flocken zu generieren. Der Life Cycle ist ausschlaggebend und daher ist Maintenance die Prämisse für einen Dauerläufer...und werden Geiz-ist-Geil- mit-do- it yourself-und-habe-keine-Ahnung-und -kanns-mir-eigentlich-nicht-leisten gepaart, dann ist das Geheule groß , wenn aufgrund eigener Inspektionsvorstellungen und-handlung teures Material in`Arsch geht..

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Am 6.9.2019 at 10:03 schrieb fredis-garage:

Die Preise variieren bei der 32.000 Inspektion erheblich- das ist die Inspektion, bei der alles gemacht werden muss. Dabei kommt es stark darauf an, ob Ventile nur geprüft oder auch eingestellt werden müssen. Auch der Standort der Werkstatt (z.B. Landeshauptstadt) wirkt auf den Preis. 900,- € würde ich also je nach Aufwand noch als i.O. bezeichnen.

 

fredis-garage

 wenn geprüft wird ist ja die Hauptdemontage um an die Ventile zu kommen schon gemacht, dann dürfte das Einstellen nicht mehr viel ausmachen.

 

Oder müssen die Nockenwellen runter?

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vor 50 Minuten schrieb Maxxy:

Stöööhn, alle wollen High Tech. Jedoch will keiner das dazugehörige Wartungsspektrum.  

 

Komme  aus dem Präzisionsmaschinenbau und daher sind solche Diskussionen sehr ermüdend für mich. Der Kundschaft wird nichts aufs Auge gedrückt,nur um extra Flocken zu generieren. Der Life Cycle ist ausschlaggebend und daher ist Maintenance die Prämisse für einen Dauerläufer...und werden Geiz-ist-Geil- mit-do- it yourself-und-habe-keine-Ahnung-und -kanns-mir-eigentlich-nicht-leisten gepaart, dann ist das Geheule groß , wenn aufgrund eigener Inspektionsvorstellungen und-handlung teures Material in`Arsch geht..

Bin jetzt nicht der Motoren Guru, "High Tech" wären für mich z.B. Hydro Stössel. Wartungsfreundlich und gab's z.B. bei Honda schon in den 80 ern. Wer fährt heute noch mit der Dose zum Ventile einstellen. Für mich ist das auch nur ein Motor, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Ansonsten gefällt mir die Lösung von Ralph ganz gut. Da meine Garantie nächstes Jahr eh rum ist und die 32.000 vorher nicht erreicht werden eine gute Alternative. Den Rest kann ich auch selbst. 

Holger

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vor 4 Stunden schrieb holger02:

Bin jetzt nicht der Motoren Guru, "High Tech" wären für mich z.B. Hydro Stössel. Wartungsfreundlich und gab's z.B. bei Honda schon in den 80 ern. Wer fährt heute noch mit der Dose zum Ventile einstellen. Für mich ist das auch nur ein Motor, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Ansonsten gefällt mir die Lösung von Ralph ganz gut. Da meine Garantie nächstes Jahr eh rum ist und die 32.000 vorher nicht erreicht werden eine gute Alternative. Den Rest kann ich auch selbst. 

Holger

 

Volle Zustimmung! Ich hatte in den 80ern einen Escort XR3 mit diesen Hydrostößeln. Da würde ich beim Triple dann nicht unbedingt von High Tech sprechen, zumindest in diesem Punkt.

 

 

vor 5 Stunden schrieb Maxxy:

Stöööhn, alle wollen High Tech. Jedoch will keiner das dazugehörige Wartungsspektrum.  

 

Komme  aus dem Präzisionsmaschinenbau und daher sind solche Diskussionen sehr ermüdend für mich. Der Kundschaft wird nichts aufs Auge gedrückt,nur um extra Flocken zu generieren. Der Life Cycle ist ausschlaggebend und daher ist Maintenance die Prämisse für einen Dauerläufer...und werden Geiz-ist-Geil- mit-do- it yourself-und-habe-keine-Ahnung-und -kanns-mir-eigentlich-nicht-leisten gepaart, dann ist das Geheule groß , wenn aufgrund eigener Inspektionsvorstellungen und-handlung teures Material in`Arsch geht..

 

Wie ich oben schon schrieb: Alle Ventilspiele waren innerhalb des Sollbereichs. Da kann man doch wohl gewinnbringende Übereifrigkeit vermuten.

 

Gruß

 jobi

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Hydrostößel sind das Gegenteil von High-Tech das diese nicht gerade bekannt sind für die Einhaltung exakter Steuerzeiten.

 

Wenn das soviel besser wäre würde man dies auch in Rennmotoren einsetzen :no:

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Seh ich auch so. Drehzahl und Motorwärme sprechen eindeutig dagegen.

Variable Ventilsteuerung bei Autos macht den Einsatz ebenso unmöglich.

 

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vor 9 Stunden schrieb Edi:

 wenn geprüft wird ist ja die Hauptdemontage um an die Ventile zu kommen schon gemacht, dann dürfte das Einstellen nicht mehr viel ausmachen.

 

Als ich das Mopped in der Werkstatt abgab, meinte man, dass ich - wenn nichts eingestellt werden müsse - mit ca. 900.-€ rechnen könne. Also ca. 300.-€ weniger.

 

vor 4 Stunden schrieb Edi:

Hydrostößel sind das Gegenteil von High-Tech das diese nicht gerade bekannt sind für die Einhaltung exakter Steuerzeiten.

 

Wenn das soviel besser wäre würde man dies auch in Rennmotoren einsetzen :no:

Mag sein, dass das kein High-Tech ist, hab' ich auch nicht behauptet. Wollt's nur erwähnen, dass es schon vor 30 Jahren Technik gab, die Ventilspiel-Einstellarbeiten überflüssig gemacht haben :prosttogether:

Gruß

 jobi

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vor 14 Stunden schrieb jobi:

mit ca. 900.-€ rechnen könne

 

Bei solchen Preisangaben werden grundsätzlich 10% +Toleranz und die MwSt "vergessen" :wacko:

 

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Ist zwar nicht vergleichbar, aber fällt auch unter Inspektionskosten.

 

Meine (ex) XRX hat bei ca. 28300 km ein neues Kurbelgehäuse bekommen.

Da dies exakt nach zwei Jahren der Fall und die jährliche Inspektion fällig war, wurde in diesem Zug die 32000er vorgezogen.

 

Nach Abzug der Arbeiten, die unter den Garantieaufwand (Kurbelgehäuse) gefallen sind, blieben noch ca. 350.- Euro zu bezahlen.

 

Edited by Mobed

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in welcher technischen Anweisung an die Service-Leute steht dass man das Spiel auf die obere Grenze einstellen soll :totlach:

 

Damit stimmen die Steuerzeiten garantiert nicht mehr wie vorgesehen und die Leistung ist auch verringert.:wacko:

 

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vor 9 Stunden schrieb Edi:

in welcher technischen Anweisung an die Service-Leute steht dass man das Spiel auf die obere Grenze einstellen soll :totlach:

 

Damit stimmen die Steuerzeiten garantiert nicht mehr wie vorgesehen und die Leistung ist auch verringert.:wacko:

 

 

Also ich bin jetzt kein Fachmann auf dem Gebiet, aber ich finde es logisch, dass, wenn man schon einstellt, sich an die obere Grenze herantastet. An die untere Grenze kommt das Spiel ja im Laufe der Zeit ohnehin wieder.

Und die Steuerzeiten sollten doch trotzdem stimmen, schließlich bleibt man ja noch innerhelb des Soll-Bereichs.

 

Gruß

 jobi

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bist Du Techniker? Glaube nicht nach deiner Aussage.

 

Die Steuerzeiten der Ventile hängen direkt auch mit dem Ventilspiel zusammen.

 

Wenn das Spiel zu groß eingestellt ist öffnen die Ventile später und schließen auch noch früher.

 

Zudem öffnen die Ventile nicht so weit wie vorgesehen, insgesamt also eine verkürzte "Atmung" des Motors.

 

Toleranzen sagen nur aus, dass die Mechanik innerhalb deren keinen Schaden nimmt, deshalb ist so eine Einstellung dennoch nicht korrekt

Edited by Edi

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Moin Edi,

 

natürlich stimmt deine Argumentation. Man kann aber auch für das maximale Ventilspiel votieren, wenn man nicht das letzte Quentchen Leistung benötigt. Durch die "längere" Schließzeit der Ventile können diese mehr Wärme an das Volumen des Zylinderkopfes abgeben (weniger Gefahr von verbrannten Auslaßventilen, Materialschonung) und der nächste Wartungsaufwand wird geringer, da mehr Weg zur Verfügung steht, bis das Ventilspiel wieder zu klein wird. Ich persönlich bin bei meinen Arbeiten immer auf die obere Grenze gegangen, da dann nach 20 TKm eine einfache Kontrolle reichte....

 

Schöne Grüße

Jens

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vor 1 Stunde schrieb Edi:

bist Du Techniker? Glaube nicht nach deiner Aussage.

 

Bist Du ein "Gerne-Leute-Beleidiger"? Ich glaube schon nach deiner Aussage.

 

vor 1 Stunde schrieb Edi:

Die Steuerzeiten der Ventile hängen direkt auch mit dem Ventilspiel zusammen.

Wenn das Spiel zu groß eingestellt ist öffnen die Ventile später und schließen auch noch früher.

Zudem öffnen die Ventile nicht so weit wie vorgesehen, insgesamt also eine verkürzte "Atmung" des Motors.

 

Keine neuen Erkenntnisse.

 

vor 1 Stunde schrieb Edi:

Toleranzen sagen nur aus, dass die Mechanik innerhalb deren keinen Schaden nimmt, deshalb ist so eine Einstellung dennoch nicht korrekt

 

Der Soll-Bereich wird vom Fahrzeughersteller vorgegeben und der Mechaniker hat sich daran zu halten. Also ist das Spiel auch nicht "zu groß" eingestellt worden. Innerhalb Soll-Bereich = korrekt.

 

Was ich moniert hatte, war, ob es nötig gewesen wäre, das Spiel einzustellen, obwohl noch alle im Soll-Bereich (nahe des unteren Grenzwertes) waren.

Hättest Du jetzt geantwortet "Die Einstellung war sinnvoll, weil das Ventilspiel in den nächsten 32.000 km garantiert aus dem Sollbereich herausfällt", wäre das für mich eine brauchbare Aussage gewesen.

 

Gruß

 jobi

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Wie kann man jemand beleidigen wenn man feststellt dass er kein Techniker ist, wobei Du das ja selbst sogar gesagt hast?

 

Ich hab Dich nicht beleidigt, Du fühlst Dich beleidigt, das ist ein großer Unterschied.

 

Jedenfalls ist beim Ventileinstellen immer der Mittelwert einzustellen, dass das anders sein sollte wäre mir neu.

 

Dass die Ventile eingestellt werden wenn das Spiel wie Du sagst am unteren Grenzwert ist, das ist klar denn dann bekommen die Ventile bei weiterer Verringerung zeitlich nicht mehr genügend Kühl-Kontakt zu den Ventilsitzen und können durchbrennen.

Edited by Edi

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Ja ja, man kann aus allem eine Wissenschaft machen...und sich gegenseitig vergrätzen.

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vor 48 Minuten schrieb jobi:

Hättest Du jetzt geantwortet "Die Einstellung war sinnvoll, weil das Ventilspiel in den nächsten 32.000 km garantiert aus dem Sollbereich herausfällt", wäre das für mich eine brauchbare Aussage gewesen.

 

Genau das ist der Punkt.

Wenn sich die Ventile nach 32TKM schön gleichmäßig etwas gesetzt haben aber nicht aus der Toleranz gewandert sind, dann ist der Motor kern gesund und man braucht sich auch die nächsten 32 TKM keine Sorgen zu machen. So jedenfalls meine Meinung. 

 

Das Ventilspiel auch noch für Überlegungen zur Leistungsoptimierung mit einzubeziehen ist mir bei Serienfahrzeugen übrigens viel zu theoretisch. 

Zu wissen was man alles machen könnte ist ja nur die eine Seite. Die andere und noch schlauere Seite ist es, zu wissen was man alles lassen kann. :wistle:

 

Gruß Rheinweiss

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vor 1 Stunde schrieb Edi:

Wie kann man jemand beleidigen wenn man feststellt dass er kein Techniker ist, wobei Du das ja selbst sogar gesagt hast?

 

Ich habe geschrieben, dass ich kein Fachmann (bezogen auf das Thema) bin.

Du aber hast verallgemeinert  und mich als Nichttechniker abgestempelt. Das ist ein riesen Unterschied.

Und da wüsste ich auch gerne, welche meiner Aussagen mich in deinen Augen zum Nichttechniker werden lässt? Die, dass man gerne etwas näher zur Obergrenze justiert, um sagen wir mal "auf der sicheren Seite" zu sein. Oder die, dass die Steuerzeiten stimmen, solange man im Soll-Bereich bleibt. Sind für mich beides korrekte Aussagen.

 

vor 1 Stunde schrieb Edi:

Jedenfalls ist beim Ventileinstellen immer der Mittelwert einzustellen, dass das anders sein sollte wäre mir neu.

Dass die Ventile eingestellt werden wenn das Spiel wie Du sagst am unteren Grenzwert ist, das ist klar denn dann bekommen die Ventile bei weiterer Verringerung zeitlich nicht mehr genügend Kühl-Kontakt zu den Ventilsitzen und können durchbrennen.

 

Das sind jetzt zwei Aussagen, mit denen ich was anfangen kann. Aber jetzt mal ein konkretes Beispiel.

Betrachtung: rechtes Auslassventil des 1. Zylinders (möchte hier nicht die ganze Einstelltabelle posten).

Ventilspiel Soll: 0,275 - 0,325

Ventilspiel alt: 0,28

Shim alt: 2,30

Shim neu: 2,25

Ventilspiel neu: 0,32

So oder ähnlich für alle weiteren (Auslass-Ventile)...

 

Nach meiner Meinung wäre die Justierung nicht nötig gewesen. Und nur das wollte ich hier diskutieren.

 

Danke Rheinweiss für Deinen konstruktiven Post.

 

Gruß

 jobi

 

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gerade jetzt wo die Ventile sich alle gleichmäßig "gesetzt" haben macht es Sinn diese auf den Mittelwert einzustellen, denn es kommen dann kaum Veränderungen mehr

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