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JLine

Tipps für Schottland 2015

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Hallo,

ich bin gerade bei der Planung einer Schottland-Tour 2015.

Da wir leider nur 6 Tage (plus 2 Tage für An- und Abreise) Zeit haben, habe ich mal eine Runde mit ca. 2.000 km zusammengestellt (siehe Anhang).

Vielleicht könnten die Schottland-Experten unter euch mal einen Blick darauf werfen und den einen oder anderen Tipp geben,

was wir noch mitnehmen und was weglassen sollten (eher weglassen, 330 km/Tag ist jetzt schon eher zu viel für die kleinen Straßen).

Vielen Dank

Jürgen

Schottland 2015

Schottland_2015.gpx

Bearbeitet: von JLine

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Hallo Jürgen,

für eine ähnliche Tour habe ich knapp 3 Wochen gebraucht. Du willst doch bestimmt auch die Landschaft geniessen und nicht durchrasen, was eh nicht geht. Auch hier oder da mal was besichtigen. Rechne mal eher mit ca. 150 km pro Tag. Gerade für die wunderschöne Westküste braucht man mehr Zeit.

Gruss Bert

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Hallo Jürgen,

für eine ähnliche Tour, und wir sind allerdings noch bis an die Spitze von Kintyre gefahren, haben wir uns doppelt so viel Zeit genommen (in den Highlands 170-250 km/Tag), einfach um Zeit für Besichtigungen und Muße übrig zu haben. Aber für den ersten Trip hätte ich unter den Vorgaben fast die gleiche Tour ausgeplant. Beim nächsten Mal kann man dann ja Loch Ness umfahren, die Lowlands auch etwas erkunden und die Stellen ein zweites Mal anfahren, was einem beim ersten Mal schon gut gefallen hat. Es wird super - und ich beneide Dich ein wenig, weil bei uns Schottland (die Dritte) erst vmtl. 2016 wieder auf dem Plan steht.

Gruß

tigerjoe

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Uih, da habt ihr euch aber einen ganz schönen Schleifen angedacht in nur 6 Tagen.

Da würde ich glaube ich nicht mitfahren wollen. Da seid ihr sicherlich nur von morgens bis abends am heizen und habt nur noch zeit zum schauen wenn ihr auf die Fähren wartet.

Schau dir mal meine Tour(auch hier zu finden) an die wir dieses Jahr an zehn Tagen gefahren sind.

Wenn ihr die so fahren wollt , empfehle ich euch die Fähren fest zu buchen (in Mallaig haben wir schöne drei Stunden im Hafen bei reichlich Cappucino verbracht) hat aber den Nachteil das ihr Pünktlich da sein solltet, oder aber Cappu`s trinken.

Westküste ist sicherlich schöner als die größen Städte und die Ostküste.

Sehenswerte Sachen/Strecken gibt es da noch reichlich - die werde ich dann beim nächsten mal abfahren.

Isle of Mull waren wir nicht, wenn ihr nach Skye fahrt empfehle ich euch dringend nach Elgol zu fahren (südwestlich von Bradford) Atemberaubende Eindrücke die aber natürlich wieder Zeit kosten.

Will euch da auf jeden Fall nicht reinreden, aber ich würde die Tour zeitlich verlängern oder aber die Strecke überdenken.

Ansonsten lasst euch ja nicht von Schottland abringen, das ist einfach nur genial.

Wenn ihr weitere Info´s haben wollt - gerne.

Neidisch bin ich trotzdem auf euer Vorhaben.

Uli

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Absolut machbar wenn man Fahren und nicht Spazieren gehen will. Schätze, Ihr seid mit der einen oder anderen Besichtigung so ca. 8 Stunden täglich unterwegs. In den B&Bs gibts Frühstück eh in der Regel zwischen 8 und 9. Heißt, Ihr seid pünktlich zum Feierabendbier am Ziel.
Sitze jetzt am Handy - melde mich in Kürze vom Rechner dazu.

Bearbeitet: von NCC1701DATA

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So, jetzt mit etwas mehr Zeit:

Praktisch dieselbe Tour wie Ihr sie fahren wollt, habe ich mit einem Freund letztes Jahr gefahren - sogar in einem Tag weniger und entgegen Eurer Planung im Uhrzeigersinn, nicht zuletzt weil dann die notwendigen Fährpassagen ohne größeren Zeitverlust perfekt passen. Lediglich Tag 4 war sehr stramm und wir sind abends doch recht kaputt in Pitlochry angekommen. Wir würden aber auch nicht mehr den Schlenker über Thurso machen - an der Nord- + Ostküste der Halbinsel herrschte ziemlicher Sturm, es war bitterkalt und regnerisch und wir wurden auf unseren Mopeds ganz schön durchgerüttelt, was körperlich sehr anstrengend war. Aber Ihr habt ja eh vor, durch das Landesinnere Richtung Durness zu fahren. Haben wir auch schon mal gemacht und war die bessere Entscheidung. Insgesamt liegt unser Fokus in Schottland auf Fahren, Fahren, Fahren. Gerade Edinburgh würde ich als Mopedfahrer links liegen lassen - für eine Stadtbesichtigung kann man auch mal für ein Wochenende mit dem Flugzeug anreisen...

Hier also unsere Tagesetappen mit Anmerkungen:

Tag 1:

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Hier auch schon der Grund, warum wir in der Regel IM Uhrzeigersinn fahren. Im Prinzip gibt es ja nur zwei sinnvolle Möglichkeiten, ins "richtige" Schottland nördlich der Linie Glasgow/Edinburgh zu kommen. Auf dem Hinweg fahren wir für gewöhnlich erst mal Richtung Westen (Hadrian's Wall ist schon wunderschön!) um dann mit der Fähre McInroy's Point -> Hunter's Quay (fährt alle paar Minuten, keine Reservierung notwendig) nach Dunoon überzusetzen und somit den Verkehrsmoloch Glasgow auszusparen. Wir sind bis Oban gefahren, um am nächsten Morgen die erste Fähre nach Mull bequem nach dem Frühstück zu erwischen. Sind ~ 490 km - hört sich stramm an, ist aber doch locker zu schaffen, weil es zwischendurch immer Strecken gibt, die mit recht hohem Schnitt gefahren werden können. Ausserdem könnte man zur Not ab Inverary auch noch über A819/A85 abkürzen, wobei man dann allerdings einen wunderschön kurvigen, achterbahnartigen Streckenabschnitt auf der A816 zwischen Lochgilphead und Oban verpasst.

Tag 2:

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310 wunderschöne Kilometer. Man sollte nur auf die Zeit achten, denn das rechtzeitige Erreichen der Fähranschlüsse in Tobermory und vor allem in Mallaig - unbedingt im Netz vorreservieren - es wird (wohl aufgrund der limitierten Plätze zum Festzurren?) immer nur eine festgelegte Anzahl Mopeds mitgenommen, da kann man schon mal Pech haben, auch wenn die Fähre selber nicht ganz voll ist - sind wichtig. Wir hatten jedenfalls genug Zeit, um in Tobermory einen halbstündigen Fotostop und in Mallaig im Café eine ausgiebige Mittagspause einzulegen.

Tag 3:

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Unbedingt auf der Halbinsel Applecross den Applecross Pass mitnehmen - ein absoluter Höhepunkt! Mittagspause dann im Applecross Inn. Dann weiter bis Ullapool nur noch Landschaft, Landschaft, Landschaft... 408 beschwingte Kilometer, die vor allem hinter Applecross nur so unter den Reifen durchrauschen.

Tag 4:

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Mit 585 km die härteste Etappe - die ich so auch nicht wieder machen würde. Wie schon geschrieben hatten wir zusätzlich im Norden noch Pech mit dem Wetter, aber auch im Sonnenschein geht das ganz schön auf die Kondition. Aber Ihr habt ja einen Tag mehr und könnt die Etappen sowieso "kleiner" aufteilen.

Wunderschön ist die Strecke durch den Cairngorms Nationalpark über Tomintoul, Lecht Ski Centre, Braemar (einfach mal ins Fife Arms Hotel reingehen!) und das Tal von Glenshee - für mich fahrerisch einer der ABSOLUTEN Höhepunkte in Schottland!

Tag 5:

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385 km, darauf abgestimmt, die Fähre in Newcastle pünktlich zu erreichen, deswegen sind auch ein paar Kilometer langweilige Autobahn (dafür aber über die Forth Bridge) zwischen Glasgow/Edinburgh dabei. Mittagspause machen wir immer in Peebles, die anschliessende Fahrt am River Tweed und durch den Kielder Forest sind noch mal landschaftliche Höhepunkte. Kurz nach Erreichen der A68 DIREKT am ersten Parkplatz links anhalten - da steht (Achtung: Fotoalarm!) der berühmte schottisch-englische Grenzstein mit dem vielleicht noch berühmteren Dudelsackspieler. Von da an geht es mit relativ hohem Schnitt Richtung Edinburgh. Am Flughafen gibt's noch mal eine Tankstelle zum vollmachen (wenn man anschliessend der Ausschilderung zur Fähre folgt - man wird aussen über Schnellstrassen um Newcastle herumgeleitet - kommt keine mehr und in Holland war der Sprit immer noch teurer). Wir kamen nach bequemer Fahrt eine knappe Stunde vor Ende der Einschiffzeit an der Fähre an.

Fazit:

Eure Tour ist abolut machbar - wenn Euer Fokus auf Fahren liegt. Wenn Ihr allerdings an jedem Schloss anhalten oder zwischendurch Destillen besichtigen wollt, dann solltet Ihr tatsächlich einkürzen. So oder so: Die Unterkünfte würde ich auf jeden Fall vorbuchen - Abends noch anfangen zu suchen, kann auf z.B. auf Skye oder in Ullapool durchaus langwierig sein. Dazu ein Tipp: Neben hotels.com gibt es auch die Seite laterooms.com - dort ist die Auswahl gerade an B&B sehr groß!

Allerletzter Hinweis:

Plant diesmal nicht zuviel Touristisches ein - Ihr kommt sowieso wieder. ;)

Ist mir auch passiert, nachdem ich vor Jahren angefixxt war. Dann ist immer noch Zeit - und diesmal eben mit Ortskenntnis - manche Dinge zu vertiefen, dafür andere Dinge auszulassen. Und lasst auf dem Motorrad UNBEDINGT Loch Ness aus - Tourifalle, landschaftlich vergleichsweise uninspirierend aber dafür die vielleicht verkehrsreichste Strasse in den Highlands (Reisebusse, holländische Wohnmobile - muss man mehr wissen?)...

Man hat es vielleicht rausgelesen: Ich bin absoluter Schottland-Fan und werde auch dieses Jahr mindestens einmal, vielleicht sogar noch ein zweites mal da sein.

VIEL SPASS!!!!

Bearbeitet: von NCC1701DATA

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Vielen Dank schon mal für eure Inputs. :thx1:

Mein Freund und ich reisen schon eher wegen dem Motorradfahrens und weniger wegen Besichtigungen in andere Länder.

In der Regel sind wir 8 - 9 Stunden am Tag unterwegs, davon meisten 6 - 7 Stunden reine Fahrzeit. :biken2:

In den Pyrenäen sind wir heuer 2.050 km in 5 Tagen gefahren, alles in den Bergen bzw. Nebenstraßen. :biken1:

Trotzdem ist mir klar, dass die Route ehrgeizig ist, vor allem wegen der Fähren mache ich mir um den Zeitplan Sorgen (Wartezeit, verfügbare Plätze, ..).

Es gibt aber einige Stellen bei der Tour, wo man ja bei Bedarf (Zeitnot, Wetter, Panne, ...) ein Stück abkürzen kann.

Danke vor allem auch an NCC1701DATA: Wenn du als absoluter Schottland-Fan die ähnliche Route gefahren bist und empfiehlst, kann mein jetziger Tourenplan schon mal nicht so schlecht sein.

Trotzdem nehme ich natürlich weitere Anregungen gerne entgegen.

Gruß

Jürgen

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Wegen der Fähren keine Sorge: Die wirklich IMMER vollen (hier nur Oban - Mull und Mallaig - Skye) kannst Du online verbuchen, bei den anderen kommst Du so mit. Auf der Fähre ab Tobermory waren wir sogar die einzigen Fahrgäste!

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Vorab: Ich bin fast die gleiche Route in diesem Jahr gefahren aber in 13 Tagen.

Zu welchem Zeitpunkt wollt Ihr denn fahren? Wollt Ihr campen oder B&B? Rechnet mal mit einem Stundenschnitt ohne größere

Pausen von 50-60 km/h. Auf den Singletracks im Westen auf weniger. Auch wenn dort wenig bis gar kein Verkehr ist, die Kurven

sind sehr oft sehr schlecht einzusehen und man muß dementsprechend vorsichtig fahren - ich habe dieses Jahr auch einmal

vor einem Bus gelegen....

Wenn B&B und kein Selbstverpfleger, soll heißen die nächste Kneipe sollte fußläufig erreichbar sein, wird es ab Ende Mai ab

16:00 Uhr knapp mit ortsnahen B&Bs, inbesondere auf Skye! Oder Ihr müßt vorbuchen, dann darf aber nichts dazwischen kommen.

Kürzt die Route ab, wenn Ihr wenigsten etwas von der Landschaft erleben wollt, Isle of Skye z.B. würde ich vom Wetter abhängig

machen, lohnt sich bei Dauerregen oder Nebel nicht.

Schön ist es in Schottland fast überall, die Westküste von Durness bis Applecross aber ist die Krönung!

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Gast harpoh

Ich war diieses Jahr in Schottland: 3000 km in 12 Fahrtagen war ok, incl.reichlich Regen. Auch der ein oder andere Stop war drin. Allerdings nie eine lange Mittagspause, da ein schottisches Frühstück locker den ganzen Tag satt macht. B&B in der Hochsaison in der Nähe touristischer Highlights kann sehr eng werden, bzw. teuer.

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...wenn ich mir die Fähre von Ijmuiden nach Newcastle erlaube, dann

wollte ich auf die Frage "wie war Schottland" nicht nur antworten können

"der Asphalt war in Ordnung"

Über eine [mir!] schöne Frau "laufe" ich auch nicht einfach hinweg, der wollte ich Zeit widmen

*ich weiß, eine äußerst egoistische Einstellung*

Wer's jedoch "braucht", an diesen einmaligen Landschaften eben mal "vorbei fahren" zu wollen/müssen/möchten, dem soll's Spritverbrennen hier nicht madig gemacht werden.

Nur... "Tipps zur Reise", das ist mir[!] dazu wie Perlen vor die S....treckenjunkies ;)

Schottland ist wie eine Schatztruhe:

ich bin erst wirklich "da" gewesen, wenn ich dann auch unter den Deckel geschaut habe.

Für Asphalt-mit-Kurven gibt's andernorts sicherlich vorzüglichere Landschaften.

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Schottland ist wie eine Schatztruhe:

ich bin erst wirklich "da" gewesen, wenn ich dann auch unter den Deckel geschaut habe.

Für Asphalt-mit-Kurven gibt's andernorts sicherlich vorzüglichere Landschaften.

Stimmt genau, aber wie du sagtest! Jedem das Seine!

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Wahrscheinlich werden wir noch einen Tag anhängen, es wären dann ca. 290 km/Tag.

Die Tour werden wir mal so belassen, vielleicht die Anreise- und Abreise zu den Inseln Skye und Mull über

die Fähren noch anpassen.

Sollten wir nach den ersten Tagen merken, dass es zu stressig wird und wir zu wenig von Schottland mitbekommen,

können wir die Tour ja unterwegs noch kürzen.

Vielen Dank für eure Meinungen und Anregungen!

Gruß

Jürgen

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Im aktuellen Tourenfahrer ist ja auch gerade eine Reise von Schottland vorgestellt.

Hat jemand dazu vielleicht noch Erfahrungen oder kann ein netter Abonnent mal den Track downloaden?

Schöne Weihnachten :xmas23::xmas15:

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Moin zusammen,

ich bin auch schon den Winter über am planen der Schottlandtour (12 Tage inkl. Anreise)...

Wir sind alle um die 30 und wollen eher lange im Sattel sitzen... mit Ausnahmen der unten genannten Sehenswürdigkeiten. Wobei wir nicht alle genau unter die Lupe nehmen. Je nach Zeit wird das dann entschieden und ein Foto davor kann auch schon mal genug sein...

Meistens sind links und rechts noch kleinere Sehenswürdigkeiten die ich unten nicht extra genannt habe...

Es ist die erste Tour nach Schottland und ich denke wir haben da schonmal seeeehr viel zu sehen aber wie bereits oben geschrieben wird die Sucht eventuell Einzug halten ;).

Da unsere Gruppe in den Alpen meistens ca. 350km gemacht hat nehme ich einfach an, dass wir in Schottland trotz Single Track Roads mit der gleichen Kilometerzahl sogar besser hinkommen und somit mehr Zeit für Sehenswürdigkeiten bleibt. Ansonsten habe ich für jeden Tag eine abgespeckte Tour in der Hinterhand.

Die abendlichen Schlafplätze sind gebucht. Ich persönlich finde ich es schöner ein Tagesziel vor Augen zu haben. Pubs in der Nähe gibts auch. :D

Vielleicht habt ihr noch ein paar Anmerkungen. Danke fürs lesen...

Tag 1 - Anreise nach Amsterdam

Tag 2 - Newcastle nach Edinburgh (200km)

> Millenium Bridge, Jedburgh Abbey und Edinburgh selbst

Tag 3 - Edinburgh nach Braemar (380km)

> Forth Bridge, Falls of Dochart, Trossachs Loop, Edradour, Glamis Castle

Tag 4 - Braemar nach Inverness (360km)

> Balmoral Castle, Dufftown-Speyside, Crovie, Bow Fiddle Rock, Carrbridge

Tag 5 - Inverness nach Thurso (293km)

> Dunrobin Castle, Whaligoe Steps, Old Pulteney Dist., Duncansby Heads

Tag 6 - Thurso nach Ullapool (329km)

> Smoo Cave, Durness Beach, Bay of Clachtoll, Ardvreck Castle

Tag 7 - Ullapool nach Skye (344km)

> Applecross, Eilean Donan Castle, Skye

Tag 8 - Skye nach Fort Augustus (347km)

> Isle of Skye, Old Man of Storr, Cill Chriosd, Loch Ness

Tag 9 - Fort Augustus nach Oban (375km)

> Ben Nevis, Glennfinnan Viaduct+Royal Scotsman, Isle of Mull(+Staffa Tour?)

Tag 10 - Oban nach Dumfries (386km)

> Rest-and-be-Thankful-View

Tag 11 - Dumfries nach Newcastle (199km)

> Hadrianswall, Engel des Nordens

Tag 12 - Amsterdam zurück nach Deutschland...

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Bearbeitet: von shalu

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Wir werden im Sommer ebenfalls in Schottland sein. Allerdings nur ca. 2600km auf 11 Tage. Ich denke durch die Fähren und durchaus schlechtes Wetter sind 350km pro Tag recht sportlich. Zumindest wenn man noch Fotos machen will, oder sich etwas anschauen möchte. Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch, ob schon alle Unterkünfte gebucht sind oder man Vorort sucht bzw. sogar das Zelt benutzt.

Jetzt schon alles buchen ist so unflexibel, daher Zelt und spontan mal hier und da ein B&B.

Die Route schaut so aus: (noch in Planung)

Route - Motoplaner

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Hallo an alle Planenden.

Ich bin 2010 mit 3 Freunden in Schottland gewesen. 13 Tage, übernachtet haben wir in B&B ausser die erste Nacht in Edinburgh. Da haben wir in einem Hotelzimmer mit abgeschlossenem Parkplatz genächtigt und dieses vorab über hrs gebucht.

B&B vor Ort buchen bietet mehr Individualität.

Allerdings solltet Ihr bei der Planung über die Einplanung eines Puffertages nachdenken. Unverhofft kommt oft. Sollte nichts unvorhergesehenes passieren, bleibt man z.B. 2 Tage an einem Ort und macht ne Rundtour mit Destillenbesichtigung.

Wer noch Anregungen sucht, oder die ganze Story unserer Tour zum verkürzen der Winterabende lesen möchte, kann gerne auf der Homepage meines Kumpels und damaligen Mitfahrers Gerd reinschauen.

www.motourbike.de

Bearbeitet: von moseltiger
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Moin,

die Fahre von der Isle of Mull nach Oban (Craignure > Oban) muss man reservieren was z.B. bei Tobermory (> kilchoan) nicht geht da die Routen sehr häufig verkehren.

Nur da muss man ja eine Uhrzeit angeben - gibts da Kulanzen oder habt ihr euch auch eine Zeit rausgepickt und seid dann auch zwingend dort gewesen?

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Ein paar Anmerkungen von mir:

~ 360 km/Tag sind völlig problemlos machbar - selbst wenn es Regnen sollte. Für weniger würde ich mich persönlich auch gar nicht erst in den Sattel setzen...

Ich habe zwei absolut fahrenswerte Strecken mal grün markiert.

1. A87 - Eilean Donan Castle bis Invergarry

2. A82 - Glencoe

Euch würde etwas von Schottland fehlen, wenn ihr da nicht gefahren seid.

Dafür habe ich die A82 von Inverness bis Fort Augustus am Loch Ness entlang (tief-)rot markiert - sicher ein touristisches "must have", aber zum Moppedfahren extrem abtörnend. Eine der vielbefahrensten Strassen in Schottland, vollgestopft mit zockelnden Touri-Reisebussen und holländischen Wohnmobilen - Überholen extrem gefährlich! Muß man mehr wissen? Auch wenn es manchem Unkundigen schwer zu vermitteln ist, ausgerechnet Loch Ness ausgelassen zu haben - ich würde da nicht noch mal langfahren!

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Ach so:

Auf der Fähre Tobermory -> Kilchoan waren wir seinerzeit ganz alleine...

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Weiterhin bin ich auch ein Freund davon, die Quartiere vorher zu reservieren. Man fährt abends einfach ran und ist da - kein u.U. erfolgloses suchen. Ullapool z.B. ist ein Ziel, wo ich auf gut Glück - zumal schon mit mehreren Personen - gar nicht erst hinfahren wollte.

Bearbeitet: von NCC1701DATA
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NCC1701DATA, Danke! Ich besprech das mal mit der Gruppe - wobei die (und ich auch) natürlich mal Loch Ness besucht haben wollen.

Die Tour Glencoe hatte ich auch drin - habs aber leider nicht mit der Mull-Tour vereinigen können ohne umzudrehen und dann wieder hoch Richtung Glenfinnan.

Ich könnte natürlich den vorigen Tag so umbauen, dass wir Glenfinnan schon anfahren.... na mal sehen ;)

Hast du noch einen Tipp wegen dem Vorreservieren der Fähren - über Kulanzen finde ich nix... wie soll man sowas planen auf die Uhrzeit genau planen ...

...

Ach so:

Auf der Fähre Tobermory -> Kilchoan waren wir seinerzeit ganz alleine...

...

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Hallo Shalu,

ihr solltet das Loch Ness einfach auf der anderen Seeseite unter die Räder nehmen. Dort ist die Straße größtenteils ein singletrack und sehr wenig Verkehr. Ausserdem lohnt es sich an den Falls of Foyers eine Pause zu machen. Dort gibt es neben den Wasserfällen in das Loch Ness nämlich noch ein tolles Café an der Straße.

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Moin Klaus,

die einzige Variante wie ich auf die Südseite des Loch Ness komme ist komplett bis Inverness zurück zu fahren. Das ist es mir dann doch nicht wert.

DIe Falls of Foyers hatte ich schon gespeichert - für den nächsten Schottland-Besuch. Alles kriegt man eben leider nicht unter den Hut. ;)

Da wir in Fort Augustus übernachten kann ich auf die Loch-Ness-Nebenstraße wie in meiner Route oben dann auch verzichten und wir sehen es dann auch.

Dann drehen wir eben ein paar mehr Kilometer auf Skye...

Danke bislang für eure Tipps!

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Hast du noch einen Tipp wegen dem Vorreservieren der Fähren - über Kulanzen finde ich nix... wie soll man sowas planen auf die Uhrzeit genau planen ...

Grundsätzlich MUSS man keine Fähre vorreservieren - und bei der von Kilchoan nach Tobermory kann man das auch gar nicht. Scheinbar ist es auch nicht unbedingt nötig - wie schon gesagt waren wir auf unserer Tour zur Mittagszeit die einzigen Fährgäste unter der Woche.

Oban - Craignure bin ich bisher auch nur einmal (aber bestimmt nicht zum letzten mal!) vorreserviert gefahren. Fähre war zwar recht voll, aber ein paar Mopeds zusätzlich hätten schon noch gepasst.

Ihr fahrt ja die Gegenrichtung und in Anbetracht Eures Tagesplans (scheinbar wollt Ihr ja auch nicht nur am Ben Nevis vorbei, sondern auch noch rauf...) bleibt eingentlich nur die letzte Fähre um 19.00 Uhr, damit Ihr auf Mull auch noch genug Zeit habt die wunderbaren Strassen zu erfahren. Die solltet Ihr dann aber auch vorreservieren. Von Kilchoan nach Tobermory würde ich die Fähre um 13.45 nehmen - das ist realistisch zu schaffen und Ihr hättet dann für Mull rund 4 Stunden.

Grundsätzlich sind die Zeitangaben beim google Maps Routenplaner schon realistisch bezüglich der reinen Fahrzeit - damit habe ich den Zeitplan meiner Touren immer ziemlich realistisch im Vorfeld planen können.

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Hallo,

so, wir sind zurück aus Schottland und die Tour ziemlich genau so wie in meinem Eingangsposting beschrieben gefahren.

Wir haben noch Abstecher nach Urquhart Castle am Loch Ness, nach Elgol auf der Insel Skye und zum Hadrians's Wall eingebaut, dafür aber Glen Orchy weggelassen,

da das Wetter zu dem Zeitpunkt sehr schlecht war.

Für uns hat die Länge gepasst, weil großteils überraschend hohes Tempo gefahren werden kann. :biken2:

Nur einige Single Trail Roads (vor allem auf den Inseln) kann man nur langsam befahren.

Außerdem haben wir keine Besichtigungen gemacht, sondern sind nur für Fotos, Essen und Tanken stehen geblieben (und natürlich am Abend zum Schlafen ;) ).

Als Dank für die Tipps und Anregungen werde ich in den nächsten Tagen (oder Wochen?) noch einen Bericht mit einer Beschreibung der Tagesetappen und ein

paar Fotos hier reinstellen. Vielleicht hilft das all jenen, die Schottland noch in Planung haben.

Das Land ist auf alle Fälle eine Reise wert ! :bang:

Gruß

Jürgen

Bearbeitet: von JLine

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Als Dank für die Tipps und Anregungen werde ich in den nächsten Tagen (oder Wochen?) noch einen Bericht mit einer Beschreibung der Tagesetappen und ein

paar Fotos hier reinstellen. Vielleicht hilft das all jenen, die Schottland noch in Planung haben.

Unbedingt, da warte ich drauf.

Aber schön das es dir gefallen hat

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Hallo,

so nun wie versprochen ein kleiner Bericht mit ein paar Fotos.

Schottland 2015

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Tag 1: Krummnußbaum – Amsterdam

1.085 km, Fahrzeit 9:22, Ø 116 km/h

Beim Einchecken beim Terminal war nur der Reisepass notwendig und man bekam zwei Boarding-Karten. Eine war für die Kabine und schon der Schlüssel dafür und die andere sollte am Motorrad verbleiben. (Ich steckte sie in den Tankring.)

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Im Cardeck wurde einem nur der Platz zugewiesen, die Spanngurte hingen an den Seitenwänden und man musste sein Motorrad selbst mit zwei Gurten verzurren. Man sah viele unterschiedliche Befestigungen, ich spannte links und rechts die vordere Gabelbrücke nieder.

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Dann ging es über seitliche blaue Türen zu den Kabinendecks. Man sollte übrigens sofort alles Notwendige mitnehmen, da die Cardecks bis zur Ankunft in Newcastle abgesperrt werden. Ich hatte so gepackt, dass ich nur das Topcase mitnehmen musste, den Helm ließ ich mit einem Spiralschloss gesichert beim Tiger (manche machten das auch ohne Schloss).

Bearbeitet: von JLine
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Tag 2: Newcastle – Hawick – Selkirk – Peebles – Leadburn – Forth Road Bridge – Blairgowrie – Braemar – Tomintoul – Grantown-on-Spey

421 km, Fahrzeit 5:41, Ø 74 km/h

Bei der Fahrt durch Newcastle fiel mir sofort ein Vorteil des Navis auf: die Meilen-Geschwindigkeitsbeschränkungen werden am Navi in km/h angezeigt!

Über die A696 fuhren wir zur Grenze nach Schottland. Für den Grenzmann im Kilt waren wir zu wenige, er holte sich lieber einen Happen vom Imbisswagen.

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Kurz nach der Grenze ein erstes Highlight: links zweigte eine kleine Straße nach Bonchester Bridge und weiter nach Hawick ab. Hier bekam man einen ersten Eindruck von der Schönheit und Weite des Landes.

Ab Hawick ging es auf breiteren und schnelleren Straßen bis zur Autobahn bei Edinburgh, dann die Autobahn entlang über die Forth Road Bridge (daneben die schöne Forth Railway Bridge) und bei Perth auf die A93.

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In Blairgowrie haben wir uns im netten „Caterna Cafe“ gestärkt, bevor es in die Grampian Mountains ging.

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Ab dem Glen Shee waren Straße und Landschaft dann so, wie man sich Schottland vorstellt:

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Ein paar Kilometer nach Braemar befuhren wir auf der kleinen Verbindungsstraße zur A939 unsere erste Single Track Road, nicht wissend, dass noch sehr viele folgen würden.

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Die A939 bis Grantown-on-Spey führte durch sehr schöne Landschaft, war wieder zweispurig und sehr schnell zu fahren, da kaum Ortschaften das Fahrvergnügen unterbrachen.

Am Ziel des Tages mieteten wir uns im „Seafield Lodge Hotel“ (88 Pfund für ein Doppelzimmer) ein und aßen dort auch sehr gut zu Abend. Gleich nebenan gibt es übrigens eine Whisky Bar.

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Bearbeitet: von JLine

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Tag 3: Grantown-on-Spey – Inverness – Urquhart Castle – Beauly – Bonar Bridge – Lairg – Tongue – Durness – Scourie – Drumbeg – Inverkirkaig - Ullapool

438 km, Fahrzeit 6:33, Ø 67 km/h

Zuerst ging es meist auf der Autobahn nach Inverness und dann auf der A82 mit etwas mehr Touristenverkehr nach Urquhart Castle. Den Eintritt von 8 Pfund sparten wir uns und machten nur einen Fotostopp.

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In Drumnadrochit kauften wir noch ein paar Souvenirs und fuhren dann über die A833 und Beauly auf die A9 nach Norden. Ab Alness war die Straße sehr schön und schnell, später auch die A836 bis Lairg.

Auch die Landschaft lieferte wieder faszinierende Eindrücke, z.B. bei Bonar Bridge:

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Ab Lairg wurde die A836 zur Single Track Road, und das ganze 80 Kilometer bis Tongue.

Für mich einer der schönsten Abschnitte der Reise: wunderschöne, wenn auch kahle Landschaft, kaum Verkehr, keine Orte und kaum Häuser.

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Es war auch unglaublich still, wenn man an den vielen „Passing Places“ mal stehenblieb und das Motorrad abstellte.

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Ab Tongue ging es die A838 entlang Richtung Durness. Durch den Kyle of Tongue führte eine aufgeschüttete Straße. Da bei uns bei uns aber gerade Ebbe war, war vom Meer nicht viel zu sehen.

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Vor Durness ging es noch sehr schön dem Loch Eriboll mit Sandstränden entlang und bei den Smoo Caves machten wir einen kurzen Halt.

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Von der Tankstelle in Durness weg (Tanken nur mit Karte!) folgten wir den Wegweisern zum Cafe „Cocoa Mountain“: von außen unscheinbar, aber innen schön eingerichtet mit Mehlspeisen und herrlichen Pralinen.

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Ab Unapool tauchten dann auch die ersten Berge auf und es gab immer wieder schöne Plätze für eine Pause.

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Irgendwann waren wir dann froh, als die Single Tracks zu Ende waren und wir wieder etwas zügiger fahren konnten. Ich würde daher beim nächsten Mal nur den Abschnitt über Drumbeg fahren, aber die Strecke über Inverkirkaig weglassen und die „Hauptstraßen“ A837 und dann A835 nach Ullapool nehmen.

Dort hatten wir zum ersten (und nicht letzten) Mal Probleme, zwei Doppelzimmer zu bekommen. Da das Royal Hotel aber mit 105 Pfund ohnehin nicht viel teurer war als die B&B (85 Pfund), haben wir dort genächtigt.

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Nach einem schönen Spaziergang aßen wir im sehr zu empfehlenden Restaurant „The Seaforth“.

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Tag 4: Ullapool – Badcaul – Poolewe – Kinlochewe – Shieldaig – Fearnmore – Applecross – Eilean Donan Castle – Kyleakin – Portree

320 km, Fahrzeit 4:30, Ø 71 km/h

Der ganze Tag war ein schöner Mix aus schnelleren Straßen und Single Track Roads, von denen man immer wieder schöne Ausblicke auf das Meer hatte.

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Nach einer Pause im Applecross Inn ging es über den gleichnamigen Pass, der uns aber leider mit Regen und Nebel empfing.

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Nach dem obligatorischen Abstecher zum Eilean Donan Castle, bei dem wir uns wieder den Eintritt sparten (und das bei Flut besser aussieht), fuhren wir über die Brücke in Kyleakin auf die Insel Skye.

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Dort waren die ersten Kilometer etwas mühsam mit dichterem Verkehr, dann wurden die zweispurige Straße und die Landschaft immer schöner, bis es ab Sligachan dann richtig toll nach Portree ging.

Wieder ein netter Ort mit bunten Häusern, vielen Geschäften, Restaurants, Hotels, Tankstelle und Supermarkt. Allerdings war es wieder schwierig zwei Zimmer zu bekommen, aber schließlich kamen wir in einem kleinen B&B um 70 Pfund unter.

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Tag 5: Portree – Culnaknock – Uig – Dunvegan – Sligachan – Elgol – Fähre Kylerhea – Cluanie Inn – Invergarry – Spean Bridge – Glenfinnan – Lochailort – Salen – Kilchoan – Fähre – Tobermory

439 km, Fahrzeit 7:09, Ø 61 km/h

(Die Fahrzeit kommt mir etwas lang vor. Ich glaube, da sind die beiden Fähren mit ca. 45 Minuten auch enthalten.)

Zu Beginn fuhren wir die sehr schöne Nordrunde mit „The Old Man of Storr“ (leider im Nebel) und dem tollen Aussichtspunkt „Kilt Rock Waterfall“.

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Der Abschneider nach Uig (Single Track Road) wäre sicher sehr schön, leider hatten wir aber ähnliches Wetter wie am Applecross.

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Die restliche Skye-Runde war nicht ganz so spektakulär, beim Abstecher nach Elgol war zumindest bei unserem Wetter die Anfahrt aufregender als der Aussichtspunkt selbst.

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Also fuhren wir schnell zurück und über eine 11 km lange enge Single Track Road zur kleinen Fähre in Kylerhea (Pause von 13:00 bis 13:30!).

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Nun ging es in schneller Fahrt durch ein schönes Tal auf der A87 bis Invergarry, leider hatte das Fahrvergnügen mit dem Einbiegen auf die A82 ein jähes Ende, denn den vielen Verkehr Richtung Fort William waren nicht mehr gewohnt. Aber es war ja nur ein kleines Stück und auf der A830 nach Lochailort konnten wir schon wieder ein flotteres Tempo anschlagen.

Dort bogen wir nach Süden auf die A861 ab und die Straße schlängelte sich nun wieder sehr schön (zweispurig) dem Meer entlang.

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Bei Salen fuhren wir auf einen wunderschönen Single Track ab, der abwechselnd durch Wälder und durch alpin anmutendes Gelände Richtung Kilchoan zur Fähre zur Insel Mull führte.

Wieder ging es auch dem Meer entlang und es gab einige schöne Plätze um eine Pause machen.

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Die Abfahrt der Fähre sollte man halbwegs pünktlich treffen, da es in Kilchoan eigentlich keine Gastronomie gibt und der Hafen nur aus einem Wartehäuschen besteht. Die Überfahrt nach Tobermory kostete ca. 20 Pfund und da wir ziemlichen Seegang hatten, mussten wir unsere Motorräder während der 35 minütigen Schaukelei halten.

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Tobermory ist ein schön gelegener Ort mit einigen Hotels, B&B und Restaurants, aber wieder dauerte die Zimmersuche eine Weile, bis wir in einem Guest House um 70 Pfund ohne Frühstück fündig wurden.

Beim Warten auf die Fähre hatte ich zufällig einen Nagel in meinem Hinterreifen entdeckt, da aber kein Druckverlust zu bemerken war, entfernten wir ihn und es konnte am nächsten Tag ohne Probleme weitergehen.

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Tag 6: Tobermory – Dervaig – Fanmore – Balnahard – Strathcoil – Fähre Fischnish/Lochaline – Inversanda - Fähre Ardgour/Corran – Glencoe – Tyndrum – Benmore – Callander – Edinburgh/Forth Railway Bridge – Edinburgh Zentrum – Stow – Melrose

442 km, Fahrzeit 7:43, Ø 57 km/h

Dreiviertel der Umrundung von Mull waren Single Trails und sehr langsam, aber auch sehr schön. Zu Beginn gab es auch einige Steilküsten. Alles war ein bisschen rauer und wilder als die bisherigen Landschaften.

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Den letzten Teil der Mull-Runde konnten wie wieder sehr zügig fahren und das war auch das einzige Mal in Schottland, dass wir deutlich über dem Speedlimit unterwegs waren. Ich hatte unterwegs kurz errechnet, dass wir eventuell die Fähre um 10:45 noch erreichen könnten und uns dann die Wartezeit von 45 Minuten auf die nächste ersparen würden. Und tatsächlich erreichten wir um 10:42 den Pier von Fishnish (wo wieder nur ein Wartehäuschen stand), allerdings hatte die Fähre ein paar Minuten Verspätung, also wäre die Eile nicht notwendig gewesen (Spass gemacht hatte es trotzdem).

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Nach ca. 20 km bogen wir rechts ab und nahmen die kleine Straße (B8043) über Kingairloch zur Fähre von Ardgour nach Corran. Das Sträßchen, natürlich Single Track, war zwar in einem schlechten Zustand, aber die Landschaft war sehr schön, zeitweise sehr nah am Meer auf Meereshöhe (vor allem bei Flut) und links gingen die Berge steil nach oben.

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Die Fähre nach Corran geht alle 20 bis 30 Minuten und an der Anlegestelle ist das „Ardgour Bar & Restaurant“, in dem man gut essen und einen guten Zeitpunkt für die Fähre abwarten kann.

Nach der Überfahrt hatte uns die A82 und der viele Verkehr wieder, aber der löste sich nach und nach auf und ab Glencoe konnten wir wieder schnelleres Tempo durch tolle Landschaften fahren.

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Eigentlich hatten wir noch Schleifen über Kinlochleven und Glen Orchy geplant, aber leider war das Wetter sehr schlecht sodass wir beschlossen, direkt nach Edinburgh zu fahren.

Die Strecke bis zur Autobahn war nicht schlecht, aber natürlich kein Vergleich zu dem, was wir schon hinter uns hatten.

In Edinburgh steuerten wir zuerst die bekannte Fort Railway Bridge an und dann das Stadtzentrum, um ein bißchen zu bummeln und uns ein Zimmer zu suchen.

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Aber Staus und die ersten negativen Zimmeranfragen (und deren Preise) veranlassten uns dazu, noch bis Melrose weiterzufahren.

Und das war eine gute Entscheidung: Melrose ist ein netter Ort mit einigen Hotels, Geschäften und Restaurants.

Weil aber an diesem Wochende ein Festival stattfand, mussten wir wieder etwas mehr Zeit in die Zimmersuche investieren. Da wir uns danach auch noch das Melrose Abbey aus dem Jahre 1136 ansahen, wurde es etwas spät und wir hätten fast nichts mehr zu Essen bekommen, weil in den Restaurants die Küche meist um 20:30 schließt. In einem Hotel konnten wir unseren Hunger dann doch noch stillen.

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Tag 7: Melrose – Ancrum – Bonchester Bridge – Saughtree – Castleton – Longtown – Brampton – Greenhead – Hadrian’s Wall entlang nach Low Brunton – Newcastle Zentrum – New Castle Hafen

231 km, Fahrzeit 3:42, Ø 62 km/h

Da wir am Vortag weiter als geplant gefahren waren, wollten wir heute noch den Hadrian’s Wall dazunehmen.

Es ging recht flott Richtung Süden,

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bis Herbert auf seiner Multistrada wild mit den Händen fuchtelte: sein Tank würde bald leer sein (20 Liter für 310 km, ich muss ihn zu einer Triumph überreden!).

Also suchten wir mit dem Navi die nächste Tankstelle, aber fünf Kilometer davor war die Ducati endgültig aus. Hans holte mit einer Wasserflasche einen Liter Benzin und nach dem Auftanken ging es weiter.

Der Hadrian’s Wall war eher enttäuschend, recht viel sah man nicht mehr von ihm. Vielleicht waren wir wegen der schnellen Planung aber auch an den falschen Orten.

Also fuhren wir weiter nach Newcastle ins Zentrum (Northumberland Street) zu einem kleinen Bummel und zu Starbucks auf Kaffee und Kuchen, um die letzten Pfund los zu werden. (Auf der Fähre kann man auch noch mit Pfund bezahlen, aber das wußten wir da noch nicht.)

Danach ging es rechtzeitig zur Fähre, das Prozedere kannten wir ja jetzt schon. Diesmal wurden wir allerdings als Lückenfüller nebem Auto eingewiesen, was mit den Seitenkoffern doch einigermaßen eng war.

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Tag 8: Amsterdam – Krummnußbaum

1.090 km, Fahrzeit 10:00, Ø 109 km/h

So, soweit mein kleiner Bericht von insgesamt 4.466 km, davon 2.291 in sechs Tagen auf der Insel.

Die schon dort waren werden das alles ja kennen, aber vielleicht ist er für jene, die eine Schottland-Reise planen, ein kleine Hilfe und Inspiration.

Ich kann eine Tour auf die Insel nur empfehlen: wunderschöne Landschaften, tolle Straßen (nichts für Heizer!), freundliche Menschen und auch über das Essen kann ich nicht meckern (und der Linksverkehr ist auch kein Problem).

Sollte noch jemand Fragen haben, dann gerne hier oder als PM.

(je früher umso besser, jetzt kann ich mich noch an Details erinnern und ich werde auch nicht jünger ;) )

Gruß

Jürgen

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