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Tigerhome - ein Heim für Tiger (est.1998 by sp)

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Falls es interessiert.

ich bin für 4 Wochen weg. Habe den Süden gewählt. Ziel- und Planlos unterwegs. Kaspisches Meer im Hinterkopf, ist aber ziemlich weit.

Bin über Italien nach Slowenien, dann Kroatien, dann BiH und nun Serbien, will aber runter nach Montenegro und Albanien, später Griechenland und Türkei.

Wetter soweit ok. halt 27 Grad bei Sonnenschein, ist ein wenig mühsam, aber da muss man durch. Auch die Sache mit dem Regenzeugs, alles mitgenommen und nun nix wie Sonne :rolleyes:

Bin zuerst der Küste entlang, ist zwar landschaftlich gigantisch, aber halt viel Verkehr und wenig Berge. Bin also mehrfach links abgebogen und ab in die Berge. Hat da einige sehr schöne Strassen. Der Asphalt geht halt manchmal aus, aber soweit gefällt es dem Tigerli und mir. Einzig die Hitze macht dem Tigerli ein wenig zu schaffen, sie wird halt manchmal ein wenig inkontinent.

Auch das Tesla Museum besucht, echt speziell, die Hütte, als Geburtsort.

Dann via Mostar nach Sarajevo.

In BiH sind imme noch die Wunden des Krieges zu spüren, viele verbombte Häuser und Einschusslöcher. Auch sollte man die Strasse nicht verlassen, hat noch zuviele Minen.

Hier einige Helgelein.

Gruss

Daniel

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Bearbeitet: von alu

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Ich vermute BiH ist im Umbruch. Das Hotelzimmer war 36 Euro. Ok Prad Pitt und Anglina Jolie waren schon mal hier,.Ist ja auch das einzige Hotel in Town.

Morgenessen war dann ziemlich ausführlich, mehrfach Kaffee, Omlette, dann Brot und Käse und wie immer Tomaten. Ich weiss ja echt nicht, warum man hier immer Tomaten zum Frühstück nimmt. Finde ich ein wenig speziell. Dann noch ein wenig O-Saft. Ganz entspannt. Die Rechnung für das Frühstück war dann 0.75 €. Habe kurz gefragt, ob alles ok sein. Yep, alles i.O.

Ich bin danach nochmals zurück nach Mostar (BiH). Warum, wieso, keine Ahnung. Bin nochmals gleich bei der Brücke abgestiegen. Nachtessen war gigantisch. Habe noch Dessert, Kaffee und Palinka genommen.Der Schnapps war reichlich und nicht auf der Rechnung.Sei alles in Ordnung, ich solle morgen nochmals vorbeikommen.

Danach für einen Absacker in einer kleine Bar. Nadja hat mal in Bern gearbeitet und sich mir gleich angenommen. Als Motorrad Fahrer hast Du sicher Hunger und schon hatte sie ein Tablett mit allerlei Gebackenem mir gerreicht. War sauer und süss, aber viel zu viel. Musste mich da rausschummeln.

Echt liebe Leute hier in BiH.

Gruss

Daniel

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Hallo Daniel,

wünsche Dir viel Spass bei deinem intensiven "kurz Ausflug"

Hast du wenigstens einen vernünftigen Alu Motorschutz für die abgelegene Wege bei Sarajevo.

Falls noch explosives Zeug herum liegt.

Schöne Eindrücke, tolle Gegend und das Wetter scheint auch zu passen.

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Ich bin auch richtig neidisch. Aber wenn wir weiter mit Berichten und Bildern 'gefüttert' werden, dann kann man das mal so durchgehen lassen ...

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Habe heute an meinem Wochenziel arbeiten wollen, nicht mehr als 2500 km pro Woche zu fahren. Hat aber leider nicht ganz geklappt.

Zuerst die unterirdischen Flugzeughangar von Tito, dann Blagag Tekke, einem grossen Heiligtum von BiH. War noch kurz bei den Blevice Wasserfällen und danach rauf in den Norden zur eingestürzten Brücke. Dort hat man mir aus einem fahrenden Auto einen Plastiksack vor die Füsse geworfen, darin war ein riesen Gemauze. Habe den Sack aufgemacht und eine junge Mieze kam zum Vorschein. Alle Läufe waren ok, auch der Schwanz, sie hat auf keinen Druck reagiert, also hat sie den Flug gut überstanden. War ziemlich sauer, dass man Miezen heute noch so behandelt. Die Mieze wollte mich gleich als Futter Diener adoptieren, sie kam mit runter zur Brücke und wollte danach mit mir ins Museum. Habe mir lange überlegt, wie ich der Mieze helfen kann, aber leider keine gute Lösung gefunden.

Im Norden kam dann eine schwarze Front, bin also runter nach Mostar und warte nun in der Gartenbeiz bei der Brücke das Gewitter ab.

Gruss

Daniel

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Bearbeitet: von alu

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Hi Daniel,

danke für die Updates und die schönen Bilder. Tolle Reise!

Viel Spass,

Udo

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Bin von Mostar runter nach Dubrovnik, eigentlich sehr schön, aber absolut überlaufen. Die Stadt nur noch ein einziges Disney Land.Also in den Süden. Grenze zu Monte Negro war ein wenig mühsam. Langes warten in der Hitze und eine Unmenge von Wespen in der Luft. Ein Lastwagen-Anhänger stand dort, lose Pflastersteine auf dem Hänger. Ladungssicherung wird oftmals völlig überbewertet.

Monte Negro, das Land der vielen und guten Beizen, der extrem tiefen Geschwindgkeits Limiten und der vielen Polizei. Die Schmier ist einfach überall. Es wird aber dauernd gewarnt. 40 km/h ausserorts vor einer Kurve ist normal, 80 km/h mit dem Tigerli liegen aber locker drinn.Viele AMG- und Porsche-Fahrer, Italiener und Russen.

Bei Josice hat das Meer einen Einschluss, sieht aus wie eine Walfischflosse. Ein Fähre würde den Weg abkürzen, aber ich habe im Einschluss Perast gesehen und wusste, da musst Du hin.Ich habe ein Zimmer direkt am Meer gefunden, ein altes Fischerhaus,. Perast, einfach Idyllisch. Autofrei, dinieren direkt am Meer. Eine Perle. Unterkunft war sehr günstig, das Essen sehr lecker,aber die Ambiance muss auch bezahlt werden.

Im Internet hat MNE Tourismus einige PDFs zum Download. Auch einige Karten mit schönen Strassen.Bin also rüber nach Kotor. Schöner als Dubrovnik aber fast keine Touris. Danach die Strasse von Kotor Richtung Cetinje, der alten Hauptstadt. Diese Strasse ist für mich eine der Top 3 Strassen dieser Welt. 25 Haarnadeln, tief unten das Meer mit der Walfischflosse Form, Segelschiffe, die Strasse ist eng, alle hundert Meter gab es mal einen Unfall, die Begrenzungssteine sehen migenommen aus. Aber diese Aussicht, genial. Danach geht die Stasse auf 1000 m in eine Hocheben über, kannst einkehren, Käse und Schinken probieren. Ich ging nach Podgorica und rauf in den goldigen Ring, sehenswerte Strassen.

Eher unangenehm: Bei einer Tankstelle sind ca. 80 Leute, schwenken die MNE Fahne und skandieren was. Ich will mich zur Zaptsäule durchschlängeln, das Tigerli ist durstig, ich werde aber massiv geblockt. Stimmung ist plötzlich sehr aggro, Einer fährt sein Auto mir Zentimeter vor mein Tigerli. Ein alter Mann zieht gerade seine Schnappsflasche um sich was zu gönnen. Ich stelle den Motor ab, winke ihm zu und mache eine Trinkbewegung. Er lacht und macht mir aber ein Zeichen, ich solle verschwinden. Ok, danke für den Tipp, quer über den Rasen, danach kurz geschaut, ob alle mein Rössli noch unter dem Tank sind, .

Der goldige Ring oberhalb von Podgorica ist sehr schön, leider kam der Regen und markant Nebel, die Strasse wird sehr eng, kannst noch mit dem Töff einem Auto passieren. Es wird gerade Holz geführt, viele Maschinen mit noch mehr Dieselverlust auf der Strasse, durch das Bäume schleppen auch viele Blätter und Rinde, zusätzlich der Sand vom Regen. Echt mühsam.

Bin nun eingekehrt und warte auf Sonnenschein.

Gruss

Daniel.

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Bearbeitet: von alu

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Hatte in Monte Negro nicht so das Wetterglück. Bin nach dem goldenen Ring noch durch das "Grand Canyon" gefahren, echt schön.Uebernachtung bei der markanten Brücke in einer kleinen Hütte, leider ohne Heizung, wie ich erst am späten Abend realisiert hatte. War dann eher kühl. Die schönene Strassen in Monte Negro sind eigentlich alle auf alpinen Level. War merklich kühl in der Nacht, am Morgen hatte das Tigerli Reif.

Also wieder runter an die Küste zum Wärme tanken.Im Venedig von Monte Negro (Perast). Zimmer direkt am Meer. Tags darauf gings Richtung Albanien.

Albanien, das Land der zehntausend Ein-Mann-Bunker, der vielen S-Klasse Merzen (das alte prollige Dickschiff, welches in Mitteleuropa floppte), viele rechtsgelenkte Merzen, riesige Vekehrskreisel, vier Spuren nebeneinander. Damit es nicht langeweilig wird, fahren Dir dutzende Velo-Fahrer diagonal entgegegen.

Bin nach Shkoder und danach Richtung Albanische Alpen, Boge und Theth. Traumhafte Gegend. Ist eine riesige Sackgasse. Die Anreise im Talboden war zeitraubend, schlechte und völlig verwinkelte Strassen. Beim Aufstieg in den Spitzkehren war die Strasse plötzlich neu, ein Traum. Der Teer führt bis auf einen Bergsattel, danach grober Schotter. Zur Zeit wird markant in Theth gebaut, damit kommen dauerend Lastwagen entgegen und die fahren gerne Strassenmitte. Mir kam dann ein Pathfinder Fahrer entgegen, er war ziemlich am Ende und wir haben ein wenig geplaudert. Er meinte die Strasse sei weiter oben in den Spitzkeren sehr schlecht, er würde niemanden raten dort rauf zu fahren. Da es bereits 18:00 war und die Temperatur markant fiel, bin ich dann umgekehrt.

Unterkunft fand ich bei einer Familie, welche sich ein Standbein mit Touristen aufbauen will. Schlafen, Nachtessen und Morgenessen, alles zu einem Preis, auch Bier und Schnapps. Das Esssen war aus der Region, echt lecker, aber leider viel zu viel. Schnapps wird übrigens auch zum Morgenessen offeriert, da musste ich dann doch ablehnen. Die Milch kam direkt vom Bauern gegenüber, die obersten zwei Zentimeter waren ziemlich nahrhaft. Viel diskutiert über Albanien und den Zwist mit den Nachbarstaaten. Habe dann noch Aepfel und Trauben auf die Reise mitbekommen. Er wollte übrigens den Feedback zur Qualitätssicherung schriftlich haben.

Am Tage darauf von Boge (Albanien/AL) nach Prizren (Kosovo/RKS). Eine absolute Traumstrasse, aber extrem kräftezehrend. Sind eigentlich wenige Kilometer, aber tausende Kurven.

An der Grenze zu RKS musste ich eine Versicherung lösen. Die zuständige Dame in einem gar kleinen Büro, dicke Stromkabel führen von anderen Zimmern zur ihr rein. Im Zimmer ca. 40 Grad, die Dame im Wintermantel, um sich herum Heizkörper. Ich solle Platz nehmen, für mich hat es grad so Platz, Kontakt zur Linken mit einem heissen Heizkörper, Körperkontakt zur rechten mit der Dame. Sie hat keine Berührungsängste. Das Ausfüllen der Formulare daurert fast 40 Minuten, es wird aber viel geplaudert und gescherzt.Mir lief der Schweiss in die Stiefel.

Nun in Prizren (RKS) abgestiegen. Ein wenig geplaudert. Am Tisch waren alles Hochschul Absolventen. Eine Perspektive haben sie nicht wirklich. Auch der Kellner im Hotel hat promoviert. Er hat sich übrigens besorgt um mein Tigerli gezeigt. Er kenne jemanden, welcher bei einem Autoteile Laden arbeite. Die hätten einen 24h Security Service. Ich könne dort das Tigerli übernachten lassen.

Hier noch einige Helgelein.

Gruss

Daniel

PS. Das Tigerli schnurrt zufrieden vor sich hin, auch wenn die Strassen manchmal wirlich garstig sind. Viele Erdrutsche heute, zum Teil ist die Strasse auch ins Tal gerutscht. Kleine Türme aus Steine warnen dann.

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Bearbeitet: von alu

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Ich habe zwei Tage in Kosovo verbracht, wurde aber nicht wirklich warm. Interessant fand ich das Gespräch in Albanien und den Bezug zu den nördlich/östlichen Nachbarn und einen Tag später das Gespräch mit den Hochschulabgängern im Kosovo, welche sich auch zu den Nachbarn äusserten. Jedes Ding hat zwei Seiten.

Von Prizren ging ich nach Prishtina, danach zum UNESCO Weltkulturerbe Visoki Decani Monastery. Panzersperren beim Eingang, Panzerfahrzeuge in Bereitschaft sichern den Eingang, KFOR Truppen mit energischen Auftritt. Ausweis gegen Besucher Badge tauschen. Photos sind verboten. Erinnerungen werden wach an 1995 mit den UNPROFOR Truppen, welche sich auch auf den Schutz der Minestrien konzentriert haben, mit fatalen Folgen. Aber die Kirche ist wirklich sehenswert.

Ich wollte danach im Norden Kosovos über die Alpen nach Albanien, aber die Polizei stoppte mich bei der Anfahrt in die Alpen. Ein hin und her, Sachlage war nicht ganz klar, die Sprache nicht ganz verständlich.Ein Polizist zeigte plöztlich auf die Strasse und hat sie dann auf dem Oberschenkel zerbrochen.Aha, Strasse kaputt. Ja dann vielen Dank, dass ich nicht umsonst in die Alpen gefahren bin.

Also runter nach Prizren und danach mangels Alternativen auf die Bahn Richtung Albanien. Tiere und Fussgänger auf der Autobahn sind ja normal, aber dass 3 Mädels, einander untergehakt, mit dem Rücken zum Verkehr auf der rechten Spur spazieren, während die Autos mit 140 km/h auf der linken Spur an ihnen vorbeiziehen, fand ich dann doch speziell.

Orignell dann eher die Sache mit den Einfahrten und Ausfahrten. Wenn man die für beides nutzt hat man im Nu doppelt soviele Möglichkeiten. Auch schafft eine Flex und ein wenig Handarbeit im Nu eine private Autobahneinfahrt. Den Tankstellenbesitzer auf der Gegenfahrbahn fand ich auch kreativ, mit einer Flex hat er die Mittelleitplanken kurz aufgetrennt, nun hat er doppelt so viele Kundschaft. Ein Schild muss er nicht aufstellen, die Bremsspuren auf der Ueberholspur zeigen an, dass da ab un zu mal jemand auf der Autobahn links abbiegt und quer durch den Gegenverkehr zur Tanke fährt. Immer wieder gerne gesehen sind die Treppen und das querliegende Brett auf den MIttelleitplanken. So kommst Du ohne grosse Problem quer über die Autobahn. Ist auch interessant, dass die Signalisation für die Mautstellen bereits vorhanden sind, inklusive Stop Schild, die Mautstelle fehlt aber. Ich war der einzige welcher auf ca. 20 km/h runtergebremst hat, alle anderen sind mit 140 km/h an mir links und rechts vorbei.

Ab nach Burrel und Kruje. Traumhafte Strassen von Burrel nach Kruje und danach die Panorama Strasse in Kruje, einem ehemals mondänen Sommerkurort. Der Hotelbesitzer hat mal in London gelebt und mag Töff Fahrer. Er bedauert auch ein wenig, dass soviel Bauten in Albanien begonnen, aber nicht fertig gestellt wird. Darfst das Tigerli quer über die Terrasse fahren und hinter der Kaffee Bar parkieren. Die Passstrasse von Burrel nach Kruje ist neu, aber der Anteil im Nationalpark ist Natur.

Bin nun runter ins UNESCO Weltkulturerbe Berat gefahren. Mein Garmin hat mir noch ca. 20 km Schotterpiste dazugemischelt. Ich musste oft bei Bauern fragen, wo die Srassen wohl nun weitergehe. Das Garmin Kartenmaterial ist nicht so der Hit, steht "Unbefestigte Strasse" im Display, aber du stehst im Maisfeld. Also die Abkürzung Elbasan - Berat würde ich niemanden empfehlen. Lieber den grossen Umweg über die asphaltierten Strassen.

Bin nun mitten in Berat abgestiegen, das Haus ist 400 Jahre alt und hat mal einem Justizminister gehört.

Hier noch einige Impressionen.

Gruss

Daniel

Nachtrag. Bilder gehen z.Z.nicht. Werden nachgeliefert.

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Bearbeitet: von alu
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Falls es interessiert.

Daniel

Hi Daniel

Klar tut es das ;-)

Gefällt mir was ich bis jetzt gesehen habe, gerne weiter so... und immer eine Handbreit Asphalt (oder falls gewollt, Schotter) unter den Reifen.

Grüsse

Pascal

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...

und immer eine Handbreit Asphalt (oder falls gewollt, Schotter) unter den Reifen.

...

Hallo Pascal,

danke für den Feedback.

Für mich ist das Tigerli ein schweres Trumm im Schotter. Habe ich gerade gestern wieder gedacht. Nach den ca. 20 km war ich nudelfertig. Mit den Koffern und Topcase (und viel Werkzeug) ist das Ding schwer und versinkt fast im Schotter. Die Gasannahme im tiefen Bereich ist manchmal zu energisch, willst nur ein wenig Gas geben, aber hinten schaufelt es wieder Steine weg und das Ding geht voran. Ein Offroad Modus wäre angebracht. Auch das Gefummel im Display wegen ABS/TC ist mühsam. Denkst Dir lass es sein, kommt ja bald Asphalt, dann kommt Dir unerwartet ein Auto hinter einer Kurve entgegen und das Bremsen ist dann eher dezent. Der hohe Schwerpunkt macht auch ein wenig zu schaffen.

Gruss

Daniel

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Hallo Daniel,

tolle Berichte und tolle Bilder...weiter so :thumbup::D

Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, will ich auch mal dahin...aber mit meinen max. 8-10 Tagen wird es wohl knapp... :unsure:

Wünsche dir noch viel Spaß und unfallfreie Fahrt :biken2:

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Klasse Bericht, schöne Bilder!

Weiter so!

Nimm uns mit in Urlaub :rolleyes:

Gruß

Tron

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Bin in Griechenland auf der Insel lefkada abgestiegen. Ist ein Traum, Meer, Sonnenuntergang und Stimmung wie aus dem Prospekt.

Habe leider kein WiFi bei der schlummermutter. Sie ist ca 70 und läuft extrem gebückt. Aber sehr nett.

Das Wetter ist nicht mehr so gut, war den ganzen Tag in den Bergen, Kam vom Norden, Nun am Meer.

Seit zwei Tagen treibt mich ein Weisheitszahn zum Wahnsinn. Kein Schlaf und kein Essen. Liquid lunch and liquid dinner.

Gruss Daniel

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Daniel, auf einer Gewürznelke herumkauen, das betäubt ein bissl den Schmerz, im besten Fall so lange, bis sich ein Zahnarzt deiner annimmt.

Gute Besserung und halte durch!

Gruß

Georg

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Seit zwei Tagen treibt mich ein Weisheitszahn zum Wahnsinn. Kein Schlaf und kein Essen. Liquid lunch and liquid dinner.

Gruss Daniel

Arghhh... du Armer, ich kenne das! Hatte in meinem Leben schon drei Mal das Vergnügen in den Ferien mit Zahnschmerzen kämpfen zu dürfen. Lustigerweise daheim nie. Wünsche gute Besserung...

Grüsse

Pascal

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Die Insel Lefkada ist ein Traum. Sie ist über eine interessante Brücke zu erreichen. Es ist ein Schiff, welches an einem Pfosten festgemacht ist. Falls Schiffe kommen, dann klappt das Schiff vorne und hinten die Rampen hoch und dreht sich am Pfosten um 90 Grad.

Die Bewohner der Insel wissen um deren Wert, ein Bierchen ist € 5.00. :D

Bin nun diagonal von Lefkada Richtung Trikala, will danach zum Meteora Kloster. Die Reise ging quer durch die Berge, die Strasse war soweit ok, aber zeitaufwändig. Der Beizer vom Hotel von heute ist auch Töff Fahrer, er hat mir gleich vorgeschlagen das Tigerli zur Polizei zu bringen. Er kennt dort jemanden, also steht heute Nacht mein Tigerli zwischen Streifenwagen. :lol: Ist natürlich die Frage, ob dies ein gutes oder schlechtes Omen ist. ;) Wobei ich die ganze Reise nie Probleme mit der Polizei hatte. Morgen will ich langsam Richtung Norden schwenken, allgemeine Richtung Mazedonien.

Hier noch einige Helgelein, starten von Berat, dann zwei UNESCO Weltkulturerben (Butrint und Gijorokaster). Butrint war ganz interessant, eine Stadt welche während den letzten 50'000 Jahren konstant umgebaut wurde.

In Griechenland könntest Du alle zweihundert Meter anhalten, hat überall Kloster und andere Sehenswürdigekeiten.

@Georg und Pascal: Danke für die Tipps. Ich war gestern noch bei einer Apotheke und habe mich mit Ponstan eingedeckt. Heute Abend wieder mal feste Nahrung versucht.

Gruss

Daniel

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Bearbeitet: von alu

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@alu

Ponstan ist geil. Das Zeug hat mir in der Schweiz mal einen 14tätigen Skiurlaub gerettet. Musst nur auf Deinen Magen aufpassen.

Alternativ mal den Einsatz von Ibuprofen testen. Paracetamol wirkt zwar bei Zahnschmerzen stark schmerzlindernd, hilft aber wenig gegen die Entzündung.

Gruß

Wilfried

Bearbeitet: von waxman

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War beim Meteora Kloster und den anderen nahe liegenden Klostern. Ist wirklich eindrucksvoll.Leider kamen ganze Busladungen mit Japanern an,welche dann die ganzen, engen Treppen richtiggehend geflutet haben.

Danach rauf nach Mazedonien, nach Ohrid. Die Stadt mit den 365 Kirchen, das slavische Jerusalem, eine der eher wenigen UNESCO Sites für Kultur und Landschaft. Eine nette Familie kennengelernt, sie haben in einem Wohnblock zwei ganze Etagen gekauft und vermieten die Wohnungen nun. Diese sind extrem sauber und nicht mal 5 Minuten von der historischen Altstadt, Blick auf den See. Alles für 20 Euro, das Tigerli darf in der Tiefgarage übernachten, ist mehrfach mit Badges gesichert.

Die Strassen sind nicht so der Hit in Mazedonien, die Wilbers Federn machen aber einen Super Job.

Vermutlich bleibe ich noch eine Nacht, dann rauf nach Serbien.

Gruss

Daniel

PS. Hier noch die üblichen Farbphotographien

PS. In GR wäre noch Kastoria ganz interessant, liegt an einem See, hat eine Unmenge an Gartenbeizen, lauschige Sache und scheint das Zentrum der Kürschner zu sein. Kannst in jedem zweiten Laden einen Pelz für Deine Liebste kaufen.

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Bearbeitet: von alu
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Heute war ein Tag zum Vergessen.

Zartbesaitete mögen nicht weiterlesen. Ist eh OT.

Es hatte den ganzen Tag Starkregen, dann musste ich wie abgemacht um 8:00 noch das Appartment wechseln und sprach mit den Vermieter über meine wieder stärkeren Zahnschmerzen.Per Zufall war gleich gegenüber meiner Wohnungstür ein Zahnarzt, welcher vom Vermieter empfohlen wurde. Habe noch kurz im Internet nach den diversen Zahnkliniken gesucht und mehrere telefonisch kontaktieren wollen. Kein Erfolg, lag vermutlich am Samstag.

Der Zahnarzt hat sich die Sache angeschaut und meinte er könnte Drainagen legen oder extrahieren. Dachte wenn schon denn schon. Eine Stunde später hat dann der Zahnarzt kapituliert, wir müssten ins Spital. Ok, rauf in Spital, zuerst bei der Radiologie die neusten Geräte bewundert und ein Helgelein erstellt. Zwei Wurzeln sehen aus wie Zapfenzieher, sind spiralartig verdreht. Der Radiologe war sehr freundlich. Die X-Ray sind von Germany, good quality. Ich habe mir jeglichen Kommentar verkniffen.

Der erste Zahnarzt hat dann dem zweiten Zahnarzt vom Spital für die weiteren zwei Stunden assistiert. Sagen wirs mal so, war eher unangenehm. Hast ein grünes Tuch über dem Gesicht und vier Hände setzen allerlei Geräte, mit markant Kraft ein. Danach alles zugenäht und Medi in der Apotheke geholt. Ich war erst nach Mittag wieder in meiner Wohnung, an Töff fahren habe ich nicht mal kurz gedacht.

Der Tag ist gelaufen, morgen kann nur noch schlimmer werden. Werde mir noch eine Flasche Grappa anschnallen. Das Thema Nahrungsmittelaufnahme hat sich heute nicht gestellt.

Morgen soll es aber wieder weiter gehen, im Süd-Westen von Mazedonien hat es schöne Gebiete. Dann gibt es wieder Helgeleins.

Gruss

Daniel

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Das tut schon weh beim Lesen... :trost:

Gute Besserung - und weiter eine schöne Reise!

Gruß, Amadeus :wink2:

Bearbeitet: von Amadeus

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Au weh, ein Zahnarzt, der mitten unter der Prozedur nicht mehr weiterweiß. Eine Horrorvorstellung von mir wurde bei dir Wirklichkeit. Du hast jedenfalls mein ganzes Mitgefühl, Daniel - und Grappa ist nicht die schlechteste Medizin in einem solchen Fall. Gute Besserung!

Gruß

Georg

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Das tut schon weh beim Lesen... :trost:

Gute Besserung - und weiter eine schöne Reise!

Gruß, Amadeus :wink2:

Hallo Amadeus,

ganz so schlimm ist es nicht.

Ich hoffe jetzt auf besseres Wetter, damit ich morgen davon ziehen kann. Heute war den ganzen Tag Starkregen.

Obwohl, von Ohrid und den UNESCO Sachen haben ich nicht so viel gesehen bis jetzt.

Gruss

Daniel

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Au weh, ein Zahnarzt, der mitten unter der Prozedur nicht mehr weiterweiß. Eine Horrorvorstellung von mir wurde bei dir Wirklichkeit. Du hast jedenfalls mein ganzes Mitgefühl, Daniel - und Grappa ist nicht die schlechteste Medizin in einem solchen Fall. Gute Besserung!

Gruß

Georg

Hallo Georg,

der Zahnarzt hat sein Bestes versucht und seine Grenzen erkannt. Finde ich gut, dass er dann gestoppt hat Ein anderer hätte weitergewurstelt.

Für das Röntgen (Panorama Photo aller Zähne) habe ich übrigens 9 Euro bezahlt, (war Nassverfahren in der kombinierten Toilette/Labor, ich durfte beim Entwicklen zuschauen), für den Zahnarzt im Spital 50 Euro. Er hat zuerst lange gerechnet und allerlei Sachen addiert. Nach einiger Zeit schaut er mich an, und fragt ob der runde Betrag für mich ok sei. Er strahlte, als ich im den Schein reichte.

Der erste Zahnarzt wollte kein Geld von mir, da er nur die Hälfte entfernen konnte. Habe ihm gesagt, so gehe das nicht, er war ja den ganzen Vormittag mit mir beschäftigt. Habe ihm den ursprünglichen Betrag plus noch markant Aufbesserung bezahlt, war glaubs um die 10 Euro nominal (aber in lokaler Währung).

Gruss

Daniel

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Hi Daniel,

eine schöne Tour und ein interessanter Bericht, ich wünsche dir aber erst einmal gute Besserung für dein Zahnproblem. Das hört sich schon hart an was du da erlebt hast und ist eigentlich auch so ein Punkt vor dem ich Bedenken oder soll ich sagen Angst habe auf meinen Reisen. Ich freue mich auf eine Fortsetzung.

Grüße Frank

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Danke für deinen interessanten Bericht und die schönen Bilder.

Gute Besserung und viele schöne Kilometer noch!

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:cat-augenzukneifend_02: Gute Genesung in der Ferne.

Auch wenn Zahnschmerzen dir die Freude raubt. Du hast mir/uns große Freude bereitet mit deinen Berichten.

Auch etwas wachgerüttelt, im Leben etwas aus dem Komfortkreis hinauszufahren.

Es ist auch schön erinnert zu werden, dass Hilfe nichts mit bereichern zu tun hat.

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Auch von mir gute Besserung. Hoffe, der Helm passt noch.

Ich finde es oft erstaunlich, wie wenig medizinische oder handwerkliche Tätigkeiten im Ausland kosten. Für mich gilt, je weiter von München weg, umso günstiger und freundlicher wird es.

Weiterhin gute Fahrt!

Udo

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Hilfsbereit und Gastfreundlich sind sie hier, hatte bis jetzt fast keine negative Erfahrungen gemacht. Die Medizin ist halt hier auf dem Stand, welcher wir vielleicht vor 30 oder 40 Jahren hatten. Ich vermute die X-Rays im Spital wurden mal von einer deutschen Klinik gespendet. Aber die funktionieren immer noch. Hier wird vermutlich weniger auf Computer Analysen gesetzt, als auf persönliche Erfahrung.

Bin von Ohrid rauf in den Nord-Westen von Mazedonien. Es hatte in der Nacht stark geregnet, die Strassen waren voll von Sand, roter Erde und ziemlich grossen Steinen. Die Anwohner waren dabei das Gröbste selber wegzuschaufeln, es waren auch diverse Bagger im Einsatz, welch die grösseren Ansammlungen von Schwemmmaterial beseitigen.

An einer Tankstelle hat mich ein Fahrer in einem perfekten Deutsch angesprochen. Er habe 42 Jahre in Deutschland gearbeitet. War eine lange Zeit und schwere Arbeit, nun ist er zurück in Mazedonien und geniesst die Rente. Wobei es halt in Mazdeonien schon nicht gleich wie in Deutschland sei. Ein Thema sei die Sauberkeit. Er engagiere sich in der örtlichen Kommune, sie würden von Zeit zu Zeit das Seeufer vom Müll befreien. Aber schon nach wenigen Wochen sehe es wieder aus wie vorher. Das sei ein Unterschied zu Deutschland. Die Leute hätten hier keine Wertschätzung vor der Natur..

Habe ihm gesagt, dass ich in Albanien gesehen habe, wie eine Metzgerei die Schlachtabfälle bei einem Parkplatz in die Schlucht gekippt hat. Er hat daraufhin einige Worte zu den Nachbarn gesagt, welche ich lieber nicht schreibe.

Es sind schon noch Spannungen zwischen den Ländern zu spüren. Viele Verkehrsschilder sind zwei oder hier im Nord-Westen von Albanien drei-sprachig. Oft ist dann die eine Sprache übersprüht.

In Griechenland ist der Begriff Mazedonien für einen nördlichen Bereich in Griechenland selber reserviert. Ein Land mit dem Namen gibt es aus griechischer Sicht nicht. Das Land nenne man Fyrom.

Die Gegend ist aber wunderschön. Hat mich an die Landschaft in Jurrasic Park erinnert. Saftiges dunkles Grün, dann die vielen Stauseen mit den Variationen in blau, die ockerfarbige Erde, die vielen Felsen. Ein Lastwagen hatte in einer Kurve einen Sack Gips verloren. Das gab eine Farbkombination, der Asphalt, die ockerfarbige Erde welches es durch den Regen auf die Strasse gespült hatte, die dunklen, saftigen, grünen Wälder, dann das unschuldige Weiss, welches grossflächig verteilt war, die Sonne welche ab zu durchbrach.

Eine deutsche Firma baut hier Gips ab. Vermutlich gibt es in Mazedonien markant weniger Umweltauflagen als in Deutschland. Sah traurig aus.

Der Nord-Westen von Mazedonien hat viele Kraftwerke. Ich war erstaunt, hatte so viele Kraftwerke auf dem Balkan gesehen, aber hier in Mazedonien sind alle bemannt. Ich wundere mich, was die den ganzen Tag dort machen.Parkieren und photographieren ist nicht so gerne gesehen. Hast bald einen Typen bei Dir, welcher Dir irgendwas erklären will.

War dann in Skopie, der Stadt mit den tausend Denkmälern. Ueberall Helden der Geschichten, übergross, zwei-, drei- oder mehrfach gross., stolz, wenn nicht protzig oder gegen kitschig. Eine Denkmäler sehen aus, wie wenn sie in Hollywood oder in China entworfen wären.

Bin weiter Richtung Grenze zu Serbien, die Hotels sind plötzlich Mangelware. Mein Hotel hat ein nach hinten angebautes Restaurant. Zur Zeit ist eine Hochzeit im Gange. Als ich eincheckte machte die Musik gerade Pause, die Ueberraschung war danach umso mehr geglückt. Auf dem Balkan wird jede Hochzeit mit ziemlicher lauter Musik begleitet. Mir wurde aber sofort Bier offeriert, dann ein Nachtessen, ich durfte in der Küche allerlei Sachen Naschen, die kochen wirklich gut, deftig, viel Aromen. Alle sind sehr freundlich.

Gruss

Daniel

PS. Das mit dem Zahn hat sich gut entwickelt, fast keine Schmerzen.

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Hi Daniel

Klingt doch gut wie sich alles entwickelt. Das ehemalige Jugoslawien ist auch eine Ecke welche mir noch unbekannt ist, aber nach Aussagen einiger Kollegen definitiv wert ist mal unter die Räder zu nehmen. Von daher... gerne weiter so.

Grüsse

Pascal

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Hallo Pascal,

der Balkan ist sicher eine Destination. Hat da einige landschaftliche Perlen. Sind aber mittlerweile halt relativ viele Staaten, mit diversen Währungen. Musst halt immer ein wenig schauen, dass Du die lokale Währung wieder weg kriegst.

Ich war kurz in Serbien, auf der Hauptachse Richtung Belgrad. Die wird aber gerade zur Autobahn ausgebaut, musst alle paar Kilometer von der Hauptstrasse auf die Bahn und kaum bist Du im letzten Gang auf der Bahn schon wieder auf eine Hilfsstrasse runter. Die Lastwagen bremsen dann immer auf Schritttempo runter. Hatte einen Einfall, ich könnte doch quer durch Kosovo und oben wieder nach Serbien raus. Die Idee war brilliant, aber die Ausführung ...

Die Strasse war aber irgendwann mal Kopfsteinplaster, welche man schon unzählige Mal mit Asphalt geflickt hatte, ein Dauertest für die Wilbers Federn, Danach ging es in die Berge, die Strasse wurde eng und im höheren Teil wurden gerade auf ca. 10 km Länge die Bäume links und rechts der Strasse mit einer Art Kreissäge zurückgeschnitten. Das ganze Geäst, inklusive ganzer gefällten Baumstämme lag auf der Strasse. Zusätzlich haben die Forstfahrzeuge markant Diesel verloren. Es schimmerte in allen Regenbogenfarben, im oberen Teil bei den Spitzkehren eher mühsam. Hatte auch geregnet und markant abgekühlt.

Der Zoll Serbien – Kosovo war ein Witz. Meine ID hat er mir gleich wieder retour gegeben, ich dachte coole Sache und wollte gleich weiterfahren. Er bellte mich an „Passport or no Kosovo“. Ok, habe Pass rausgesucht. Er verschwand im Häuschen. Nach 10 Minuten wollte er mir die Sache mit der Versicherung verklickern, aber die hatte ich ja bereits. Das hat ihn vermutlich gereizt. Ich musste das Topcase ausräumen und auf der Strasse ausbreiten. Er hat alles durchgesehen und verschwand wieder im Häuschen. Einige Zeit später durfte ich noch die Koffer links und rechts auspacken und präsentieren. Ich bin ja bekennender Plastiksack und Gefrierbeutel Fetischist beim Töff Fahrer. Er hat jeden Beutel ertastet und auch in der Schmutzwäsche gewühlt. Beim Plastiksack mit den Sandalen meinte er fündig geworden zu sein, war aber halt nichts. Er hat mich dann plötzlich weitergeschickt. Das Ganze dauerte sicher 45 Minuten, es hatte stark geregnet, war 6 Grad und dem Berg blies eine starker Wind. So ein Häuschen ist dann sicher eine angenehme Sache. Ein Autofahrer musste übrigens in dieser Zeit die Kennzeichen abschrauben und ist dann ohne Kennzeichen Richtung Serbien gefahren. Siehst Du auch oft in Kosovo, Auto ohne Kennzeichen.

Danach runter nach Prishtine, zum Glück weniger Diesel auf der Strasse. War dann ziemlich verwundert, Garmin meint Prishtine Stadt Zentrum in 3.5 km und ich stehe im tiefen Wald? Kommst dann um eine Kurve und Prishtine liegt vor Dir. Bin kurz durch und weiter nach Mitrovice, gute und schnelle Strasse.

Der Regen liess nach und dann kam sie endlich, die vermutlich schönste Strasse in Kosovo: Die Strecke Mitrovice rauf in den Norden nach Serbien. Eine rote Marslandschaft, bizarr schimmernde Felsen, die Sonne kam nochmals hinter den Wolken hervor. Wirklich schöne und schnelle Kurven, gut die Sache mit den 60er und 40er Tafeln vor den Kurven war halt auch hier. Aber ich liess dem Tigerli und mir zur Belohnung ein wenig Auslauf in 3. und 4. Gang. Die Strasse war sauber, wenig Steine oder Diesel und ich wollte das Goretex ein wenig trocknen lassen.

Nach einer Kurve waren dann zwei Schmier, die hatten uns vermutlich bereits gehört. Es war an einer engen Stelle im Tal. Der gut genährte Beamte hat mich sofort mit Belehrungen eingedeckt. Habe ihm nach einiger Zeit gesagt, dass ich nur englisch verstehe, das hat seine Stimmung nicht wirklich verbessert. Wir konnten uns auf keine Sprache einigen, wobei, eigentlich hätte ich ja mal bei einer vorgeschlagenen Sprache auch mal zustimmen können. Hätte ich, tat ich aber nicht, da der Schmier kein Englisch sprach und ich ja englisch offeriert hatte.

So pochte er mehrmals energisch auf den Tourenzähler und wollte mir dann was zeigen. Wir haben dann beide auf den Tourenzähler geschaut und er hat irgendeine Zahl gesucht. Aber wir fanden nur 1 bis 12 und das sollte ja wirklich erlaubt sein .Ziemlich verärgert hat er mich dann weitergeschickt, wobei ich nicht ganz sicher bin, ob er mich nicht auf kosovarisch zum Teufel gewünscht hat.

Grenze Kosovo – Serbien war kein Problem, dauerte 5 Minuten. Eine Schlummermutter mit einer Bar gefunden und ein Restaurant zum Essen gesucht. Ist ein wenig ein Problem in Serbien, zum Teil sind die Restaurant oder Hotel schlecht angeschrieben. Ich irrte relativ lang umher, bis ich Leute gefragt hatte. Fast gegenüber meiner Schlummermutter war ein Restaurant. Gut das Licht in der Gaststube brannte nicht und ich brauchte fast 5 Minuten bis ich ein Lebenszeichen vorfand. Die Beizerin hat dann doch noch Licht für mich gemacht und wirklich gut gekocht. Sie wollte mir noch ein Zimmer anbieten aber ich hatte ja bereits eine Schlummermutter. Sie war ein wenig sauer und ich habe sie auf schlechte Beschriftung und das fehlende Licht angesprochen. Sie meinte, die Leute würden halt ihr Hotel kennen.

Rauf nach Kraljevo, Pozega und die sehr schöne Strecke über die Berge nach Valjevo. Landschaftlich sehr schön, ein See mit unzähligen Fischerhäuschen, Restaurants etc. Eher enge Strasse, aber guter Zustand.

Ein entgegenkommender Autofahrer hatte noch bei einer Vollbremsung einen Hund leicht angefahren. Der Hund hatte sich danach unter dem Auto verkrochen, ich konnte ihn nicht rauslocken. Bevor ich was weiter machen konnte, ist der Autofahrer einfach über den Hund weitergefahren. Der hat sich zum Glück nicht bewegt und wurde nicht weiter verletzt. Der Lastwagenfahrer hinter dem Auto wollte auch gleich anfahren, da bin ich vor den Lastwagen gestanden und habe den ziemlich grossen Hund aufgehoben und brachte ihn auf die andere Strassenseite. Dabei wurden mir fast die Zehen von eiligen Autofahrer abgefahren. Ich wollte den Hund untersuchen, er hatte vermutlich schon mehrfach Kontakt mit Autos, aber er ist relativ rasch aufgestanden unter der Leitplanke durch und ging Richtung Gebüsch. Er hat sich nochmals kurz umgedreht und mich angeschaut, dann ist er weiter gehumpelt.

In Serbien wurde ich noch von einem Autofahrer gestoppt, es war ein Töff Fahrer aus einem Vorort von Belgrad. Er war voller Lob über Enduro Töffs und wollte mich gleich zu sich einladen. Belgrad stand allerdings nicht mehr auf meinem Plan, da war ich letztes Jahr zweimal auf dem Weg nach Bulgarien. Wir haben noch ein wenig geplaudert.

Von Valjevo Richtung Tuzla. Grenze Serbien – Bosnien war eine Sache von 5 Minuten. Bin relativ früh in einem Hotel abgestiegen. Morgen gehts quer durch Bosnien, will rauf nach Kroatien und langsam Richtung Schweiz.

Gruss

Daniel

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Bin heute quer durch Bosnien. Es hatte die ganze Nacht gedonnert und geblitzt und ausgiebig geregnet. Am Morgen habe ich deshalb wieder den Schutz für das Topcase montiert. Das Tigerli schmeisst allen Dreck genau auf das Topcase Schloss. Danach geht oft das Gewürge los, da Sandkörner ins Schloss geraten.

Es war am Morgen noch einigermassen sonnig, die Landschaft noch schön. Herbstwälder in allen Farbvariationen. Wenn der Wind kam, dann hat es Dir fast die Sicht genommen,weil soviele Blätter runterkamen.

Danach kam der Regen und der kam heftig. Die Temperatur fiel runter, also rein ins Schwerwetter Zeugs. Ich wollte unbedingt über die Grenze nach Kroatien, aber die letzten 30 km wurden zäh. Links und rechts überschwemmte Felder, dann ging die Strasse an einem Berg entlang und da kam Wasser und Geschiebe auf die Strasse.

An einer Stelle war dann fertig, der Gegenverkehr war am warten. Vom Berg her kam kam markant Wasser und Geschiebe quer über die Strasse. Schlamm, Steine, Wasser, Aeste. Habe ein wenig zugeschaut und mir die Karte vorgestellt. Die nächste Strasse wäre ca. 150 km Umweg.Es war bereits 18:00, ich wollte nur noch über die Grenze nach Kroatien. Dachte da gehst du durch. War nicht ganz zu Ende gedacht, bzw, das TC nicht abgeschalten. Habe versucht ein Tempo zu halten, aber plötzlich war die Leistung weg und TC flackert im Display. Das Wasser konnte man gut am Vorderrad spüren. Also Gefummel im Display, neuer Start, aber hinten gräbt sich das Ding einfach ein, hat sich einfach abgesenkt, hättest das Ding so parkieren können. Der Autofahrer ist dann mal vorsichtshalber 5m zurückgefahren. Habe es danach mit wippen versuchen, vorwärts und rückwärts und irgendwann war ich aus der Mulde draussen. Würde ich vermutlich so nicht mehr versuchen. Das Wasser hatte markant Gewalt.

Also ab über die Grenze Bosnien - Kroatien, dauerte 5 Minuten. Dann die grosse Ueberraschung. Auf kroatischer Seite ist nicht allzuviel, von Hotel oder so ganz zu schweigen. Bin deswegen wieder retour nach Bosnien. Die Zöllnerin hat mich gleich durchgewunken, musste keine Papiere zeigen, wir kannten uns ja bereits.

In der CH kam anscheinend der Wintereinbruch. Ich überlege mir nach Graz zu fahren und dort den Zug nach Feldkirch nehmen.

Gruss

Daniel

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Bearbeitet: von alu

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Am Morgen war das Ausmass des Hochwasser gut zu sehen. Gegenüber meinem Hotel war ein Aussichtsrestaurant direkt am Fluss. Am Abend zuvor hatte da noch jemand mit einem Eimer Wasser geschöpft, heute war die Terrasse nicht mehr zu sehen.

Bin dann rauf nach Zagreb, war aber mühsam. Strassen waren überflutet, Umleitungen, viel Geschiebe auf der Strasse. Hier ist man aber auf Selbsthilfe ausgerichtet. Viele Anwohner waren selber am schaufeln. Auch als die Strasse am Abend zuvor verschüttet war, habe ich im nächsten Dorf jemanden mit einem Schaufelbagger auf dem Weg zur Stelle gesehen. Sah relativ unkompliziert aus.

In Zagreb habe ich mir kurz die Fäden ziehen lassen. War gratis, bzw ich habe dem Zahnarzt ein schönes Schweizer Sackmesser geschenkt. Er hat gestrahlt.

Dann kurz bei ÖBB wegen dem Autoreisezug Graz - Feldkirch angerufen. Die Idee war ja gut, aber es war alles ausgebucht. Deshalb von Zagreb bis kurz vor Mailand gefahren.Es war kalt und hat markant geregnet. In Italien war es es aber besser. Hatte nicht die beste Autobahnausfahrt erwischt. Bin die längste Zeit quer durch Rebberge gefahren und am Schlus zurück zur Bahn. Dort war eine Fernfahrerkneipe welche auch Zimmer hatte. Die Zimmer waren absolut durchgestylt und riesengross.War die mit Abstand teuerste Unterkunft, aber sie war es wert.

Am Freitag dann via Gotthard Tunnel nach Hause, war aber eher kühl, ich kam von Mailand nach Zürich aber fast ohne Regen.

  • Total 8500 km
  • Unzählige Male getankt
  • Die TKC-70 haben sich sehr gut bewährt, ich war mehrere Male froh um das Profil
  • Keine Platten gehabt, aber im Profil des Vorderrads eine ziemliche Schnatter entdeckt.
  • Das Tigerli hat immer geschnurt, nie gemuckt
  • Einzig in Albanien, wo jede Tankstelle eine eigene Marke hat, da hat sie am Morgen nicht immer gleich alle Pferde motivieren können. Da musst Du halt zwei Minuten warten und ein wenig Gedult haben.
  • Viele interessante Gespräche geführt, z.B. n Albanien, beim pedantischen, Zettel liebenden Beizer, passionierter Opernsänger, welcher dir gerne mit 100 db Arien vorspielt und dann ganz dezent frägt, wer könnte wohl so gut singen? Wir haben stundenlange Gespräche über das Leben geführt und uns quer durch das Angebot getrunken. Dort konnte ich auch meine Töffkleider waschen.
  • Am Zoll eigentlich fast nie Probleme gehabt
  • Auch mit der Schmier eigentlich nie was gehabt.Nie Bussen bezahlt,
  • Unterkunft von € 10 (Albanien) bis € 50 (Italien)
  • Essen im Schnitt € 5
  • Benzin von € 1 (Albanien) bis € 1.7 (Italien)
  • Was ich nicht vermisse: Oel und Diesel auf der Strasse
  • Was hat sich bewährt: Das Tigerli und eine gewisse Gelassenheit.

Gruss

Daniel

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Hallo Daniel, Klasse!

Da fährt jemand mir einer Explorer 8.500 km nur mal so - bin dann mal weg.

Unerschrocken würde ich meinen. :respect: Danke fürs Mitfahren (in Sessel)

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