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Tigerhome - ein Heim für Tiger (est.1998 by sp)

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Hallo,

 

bin schon zweimal im Transit durch Moldavien und dachte, da könnte man ja mal einige Tage verbringen. Muss ja nicht unbedingt Transnistrien sein.

 

War da schon mal jemand ausgiebig unterwegs?

 

Aktueller Plan ist am letzten Arbeitstag von Zch nach Feldkirch (A) und dort via Nachtzug nach Graz (A). Habe das noch nie gemacht, soll aber ziemlich entspannt sein.

 

Dann quer durch H und dann ist es noch offen.

 

Die Grenzübergänge unten bei RO - UKR sind eher ein wenig zeitäufwändig, wobei retour UKR - RO eher sehr mühsam war.

 

Zeit wären die ersten zwei August Wochen. Hat jemand Interesse?

 

Gruss

 

Daniel

 

PS. Ein Service ist noch geplant, auch die MPR 4 (mit dem gelickten Loch) müssen runter und TKC 70 rauf.

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TKC 70 sind montiert, ein kleiner Service ist gemacht. Die TKC 70 schon ein wenig eingefahren, die ersten 500 km bist Du nie dort in der Kurve, wo Du eigentlich sein willst.

 

Übermorgen Abend von Feldkirch (A) nach Graz (A) mit dem Nachtzug. Das Buchen hat mich eine Stunde gekostet. Must ja auf zwei Webseiten buchen. Die alte Site für den Töff kein Problem, dauert 3 Minuten. Bei der neuen Site für den Schlafwagen haben sie einem kreativen Designer freie Hand gelassen. Logik sieht anders aus. Mit Win 10 oder WIN 7 auf englisch kannst Du keinen Schlafwagen buchen. War mit der Lady 30 Minuten am Telephon. Am Schluss hat sie eingestanden, dass es Probleme mit den Browser gäbe. Mit Win 7 auf deutsch kein Problem. Shöne neue Welt, virtuelle Server zum Testen sind ja heute so was von teuer ...

 

Ich freue mich auf Rumänien, Moldavien, Ukraine.

 

Gruss

 

Daniel

Bearbeitet: von alu

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Bin via Nachtzug von Feldkirch (A) nach Graz (A) und danach gleich rüber nach Satu Mare in Rumänien.

 

Rumänien ist markant im Wandel, da wird gebaut, bei der Dampfbahn hat es nun Hotelkomplexe wie in einer Grosstadt.

 

Also rüber nach Moldawien. Ein wenig Geduld an der Grenze ist angebracht. Im Auto vor mir ist Vasilica und wir kommen ins plaudern. Hier fällt mir zuerst auf, dass viele Autos in Moldawien ausländische Numernschilder haben. Auf das angesprochen grinsen die Besitzer nur. Mmh, ein Unfall in Moldawien sollte man also vermeiden.

 

Also rein ins Moldawien, ist eine grosse Ebene, lange gerade Strassen, sozialistische Prachtsalleen. In den 80er Jahren gab es einen Anbauplan für Nussbäume, welche die Strassen zieren.

 

Bin dann gleich rüber in den Osten, zur Zigeunerhauptstadt. In Moldawien ist ein Preiskrieg um das Benzin im Gange. Es hat unglaublich viele brandneue Tankstellen, zum Teil kleben noch die Schutzfolien auf dem Alumiium an der Türe. Die verkaufen das Benzin für knapp einen Franken. Die bisherigen Tankstellen müssen mit dem Preis runter und sind bei 0.75 CHF angelangt.

 

Moldawien ist das Land, wo die Touristen keine Gefahr haben, andere Touristen anzutreffen. Das könnte ich so unterschreiben. Hotels hat es vereinzelt, die Quailität ist aber markant unterschiedlich.

 

Hier ist es wichtig, sich immer mit dem Namen vorzustellen und die Hand zu schütteln. Erst danach solltest Du nach dem Weg fragen.

 

Hatte noch ein kleines Intermezzo mit dern Politia, mir wurde eine Stadtrundfahrt sagen wir mal sanft vorgeschlagen. War ein Lada, ca 1965, hatte bei allen Türen keine Griffe mehr, die Spurgelenke waren ausgeschlagen, die Räder eierten rum, die Hinterachse ist nur ansatzweise der Vorderachse gefolgt und bei Tempo 30 hat es der Polizistin fast das Steuerrad aus der Hand geschlagen. Das Auto war völlig vermüllt, anscheinend essen und schlafen die auch im Auto. Die Polizistinnen waren aber cool, eine konnte einige Wörter englisch, die anderen hatten sie vermutlich begleitet, damit ich keine Dummheiten machte. Wir konnten am Schluss alles klären, dauerte sicher zwei Stunden, welche sich aber einiges länger anfühlen.

 

Ach ja, als ich zur Polizei Wache fuhr, habe ich auf dem Trottoir parkiert und bin in die Wache rein. Das war übel, ganz übel. Es kamen gleich ein halbes Dutzend Typen angestürmt und haben mir gesagt, wenn ich den Töff nicht sofort auf der anderen Strassenseite parkiere gehts ab in den Knast. Tja was willst dann sagen, also nochmals raus und umparkieren.

 

In der Nacht hatte es heftig geregnet am morgen waren die Strassen mit Erde überspült. Es hat hier so eine dunkle Erde. War eine richtig glitschige Sauce, schon zu Fuss musst Du aufpassen, dass es Dich nicht hinschmeisst.

 

Als ich einer Kneipe kurz eingekehrt war, kam ein Typ vorbei, er hatte mein Bremsscheiben Schloss in der Hand. Das gehöre doch sicher zu meinem Töff. Ich war völlig perplex, der hat das Ding gefunden und hat dann mich gesucht und mir das Ding zurückzugeben. Ich hatte es am Gepäckträger festgemacht, aber durch die Schotterstrecken hatte es sich vermutlich gelöst.

 

Bin nun in der Hauptstadt angekommen und überlege mir morgen nach Transnistrien zu fahren. Falls ja, dann aber mit einem Bus, mit dem Töff gibt es anscheinend endlos Papierkrieg. Ich werde mal heute Abend die Leute in den Kneippen ein wenig anquatschen. Sozialismus, oder zumindest der gescheiterte Versuch, sieht man aber auch hier genug.

 

Gruss

 

Daniel

 

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Rumänien, Schlummermutter

 

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Vasiliaca, war mit ihrer Telephon Nummer ziemlich schnell.

 

 

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Strassen wie Landepisten, oft nur die inneren Spuren asphaltiert.

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Ein Zigeunerpalast in der Zigeunerhauptstadt Europas.

 

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Nationalgericht, lecker!

 

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Brunnen prägen das Land.

 

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Nussbäume zum abwinken. Gab ein Anbauplan, nun hat es überall Nussbäume ..

 

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Kids, waren ziemlich vif.

 

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Findet man immer noch überall.

Bearbeitet: von alu
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Hier einige Helgelein von heute

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Grosse Ebenen.

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Ab und zu ein wenig Kunst. Ist gut gemacht

 

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Kleiner Umweg, damit mein Tigerli nicht ganz vergisst, dass auch ein Einspur SUV mal abseits von Asphalt fahren kann.

 

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Gänze haben Vortritt.

 

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Sieht man überall. Man kann damit problemlos kurz die Bremsen überprüfen oder den Kardan flicken.

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Meine Loge, war vor 50 Jahren vermutlich mal die beste Absteige.

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Kaffee ist nicht so einfach zu kriegen in Moldawien. Normalerweise wird heisses Wasser mit Fertigpulver vermischt und das danach Kaffee genannt. 

 

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War gerade eine Hochzeit, da hatten sie ganz viele Scheinwerfer an. Sah gigantisch aus. Alles in Gold. Hatte mich zurückgehalten und als die Hochzeit fertig war, habe ich noch kurz fotographiert. Genau in dem Augenblick schalten sie die Schweinwerfer wieder aus. Schade, hätte ein schönes Photo gegeben.

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Was man so halt braucht ...

 

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Angie und die Boxer Brüder scheinen Punkte zu machen.

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Aus der Sozi Zeit

 

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Anwärter für die "Geht mich doch nix an Auszeichnung"

Bearbeitet: von alu

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War gestern Abend noch in einem der Besten Restaurant in der Stadt. War eines mit Georgischen Spezialitäten. Wir wurden aber nicht ganz kulinarische Freunde, das Huhn hatte eine absolut geniale Garlic Sauce, aber den Adler hatten sie mehrfach zu Tode gegrillt. Mein Magen hatte danach sich im Verlaufe der Nacht auch zur Sache geäussert, war eher unangenehm. Die Dusche hatte ja nur kaltes Wasser. 

 

Ist übrigens so, dass blau und rot auf den Armaturen nicht unbedingt einen Bezug zur Temperatur haben muss. 

 

Das Hotel Chrisnau hat seinen Reiz, ist halt ein wenig östlich angehaucht. Wie in Odessa, wenn die  Balkone wegfaulen, schraubt man einfach die Türen zu. Hatte ja eine kleine Luke für den Sauerstoff. AC war nicht und die Abendsonne hatte das Zimmer zu einem Backofen machen lassen. Hatte mir deshalb Ventilatoren organisiert und die Hitze durch die offene Zimmertüre in das Treppenhaus abgeleitet.

 

Ein anderes Hotel musste her. Habe nun ein relativ neues Hotel gefunden, angeblich war nur noch das grösste Zimmer frei, was mir allerdings später von anderen abgewiesenen Gästen bestätigt wurde.

 

War lange in den kühlen Parks und habe mit Leuten ein wenig wegen Transnistrien geplaudert. Kostet nur einige EUR mit dem Bus, mit dem zweifachen Zoll und so dauert es den ganzen Tag. Mal schauen, habe heute ja meine neue Schlummermutter unmittelbar beim Markt und dem Busbahnhof, sind nur 5 Minuten.

 

Schlummermutter ist vermutlich auch der falsche Begriff, die Mädels sind knapp 20 Lenze und präsentieren ihre Vorzüge mit ziemlich extravaganter Kleidung. Und es gibt nicht nur intellektuelle Vorzüge in dieser irdischen Welt.

 

Das Hotel ist noch im Umbau, hat Sauna, Schwimmbad, Massagen und so.

 

Die Vasilica ist ja auch einiges jünger als ich, vielleicht schreibe ich ihr mal ein SMS.

 

Heute kein Interemezzo mit der Politia, alles ruhig in geordneten Bahnen.  

 

Gruss

 

Daniel

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Meine bescheidene Post-Sozalistische Loge, ein wenig im pompösen Frankreich Schloss Stil.

 

 

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Hier konnte sich jemand verwirklichen.

 

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Bin mitten drinn, bei der Verwaltung.

 

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Schöne grosse Parks, angenehm kühl. Hier einmal ein Brunnen vor der Sozi Zeit. Die Kunst ist ja dann immer so grobschlächtig, viel Beton, eckig, massiv, nur nichts Filigranes.

 

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Immer wieder Brunnen.

 

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Ist halt ein wenig die Kehrseite Geld scheint Mangelware zu sein.

 

 

Bearbeitet: von alu

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Gast Ceri
vor 3 Stunden schrieb alu:

die Mädels sind knapp 20 Lenze und präsentieren ihre Vorzüge mit ziemlich extravaganter Kleidung. Und es gibt nicht nur intellektuelle Vorzüge in dieser irdischen Welt.

 

Das ist mal wieder der Beweis das eine stetige Durchmischung der Völker durchaus vorteilhaft sein kann. Dagegen führt Abgeschiedenheit eher zur "Inzucht" und zu nicht so schönen Menschen.

 

 

Hallo Alu,

Aber auch abseits dieses Themas freue ich mich auf deine Bilder und die Berichterstattung aus diesem für mich faszinierenden, jedoch unbekannten Land.

Hoffe das du uns weiterhin an deiner Reise teilhaben lässt.

 

Gruß, Ceri

 

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Ich war heute kurz in dem Land, welches es gar nicht gibt, Transnistrien.Das ist ein abtrünniger Teil von Moldawien, welcher auf Russland ausgerichtet ist.

 

Kanst gut einen Tagesausflug von Chisinau aus machen. Am Besten mit dem Bus. Der Busbahnhof war ein absolutes Gewusel, habe mir ein Billet geholt, der Bus sollte in 5 Minuten fahren, Habe dann einen Busfahrer gefragt, der hat etwas einem anderen Busfahrer zugerufen und mir gedeutet zu ihm zu gehen. Dieser wiederum hat den nächsten Busfahrer über meine Absicht informiert. So gab es einen kleinen Stafettenlauf und ich kam punktgenau beim richtigen Kleinbus an. Es hat wirklich über 100 von diesen Bussen dort. Der Bus war bis auf den letzten Platz voll, auf dem Weg hat er noch diverse weitere Fahrgäste mitgenommen.

 

Zoll war unkompliziert, Moldawien zeigt ein wenig Militär und Knarren, Transnistrien zeigt keine offenen Knarren. Habe den Pass gezeigt und musste drei mal meinen Namen wiederholen. Dachte mir, was soll das. Da gibt er mir einen kleinen Ausdruck, auf welchem alle Informationen vom Pass drauf sind, er hat alles kurz abgetippt, auch die lange Passnummer. Einen Scanner habe ich nicht gesehen. Das 10 Stunden Visum ist gratis, ohne Töff hast auch keine Probleme mit Versicherung und so. Er hat mir zweimal gesagt, dass ich bis heute um diese Uhrzeit wieder draussen sein soll. Die Busse fahren bis 18:45 in einem Abstand von 10 - 15 Minuten.

 

Tiraspol ist nicht unbdedingt das Highlight, eigentlich ähnlich wie Chisnau, Plattenbauten, Prachtsalleen, aber mit markant weniger Leuten, alles etwas noch verfallener und noch günstiger.

 

Musst ja Geld tauschen. Die Lei von Moldavien kannst Du vergessen, die haben lieber EU. Für 10 EU habe ich eine Cola, ein Mineralwasser, zwei Glas wirklich guten Wein (der war exzellent), eine Pizza, ein Bier, die Busfahrkarte retour nach Chisnau und zweimal WC bezahlt.

 

Es hat auch hier viele Wechselstuben und Apotheken welche immer offen haben. Zusätzlich auch viele Unterwäsche Läden (?), für Frauen wie auch für Männer. Haustiere werden hier auch geliebt.

 

Rückreise war auch sehr angenehm, habe nicht einen Kleinbus,sondern einen 50er Plätzer erwischt, wir waren aber nur ca. 6 Gäste. Zoll sehr schnell, der Zöllner kam kurz rein, mit seinem steifen hohen Hut, war so ein Milchbubi, das sah echt komisch aus und wollte nur den Ausdruck. Wobei die meisten den Pass gezeigt hatten, die mussten keinen Zettel zeigen.

 

Heute Abend zurück im Hotel, aber hier hat die Stimmung umgeschlagen, schade, Ein Paar aus Frankreich war nicht glücklich, sie hatten im Internet gebucht und bezahlt. Vor Ort mussten sie 1.5h warten, dann hiess es, alles ausgebucht und Geld könne man nicht zurückzahlen,höchstens einen Bankcheck. Nach langen Diskussionen wurde dann eingewilligt, das Ehepaaar zur Bank zu begleiten. Kundenfreundlichkeit sieht anders aus.

 

Auch bei mir sind sie am rumnörgeln, wollen das überteuerte Bier genau bezahlt haben, Retourgeld haben sie angeblich nicht. Ist ein wenig peinlich, wenn Du gerade vorher den Wechselgeld Betrag gegeben hast. Das mit der Kundenfreundlichkeit haben sie noch nicht so drauf, wie schon Anfangs Woche. Ein wunderschönes Restaurant mit Terrasse, ich will auf der Terrasse essen, aber nein das geht nicht. Das Restaurant ist aber leer. Oder im Hotel, ich will ein Glas Wein oder eine kleine Flasche Wein im Garten. Nein das haben wir nicht. Beim Morgenessen im Keller sind die Wände voll mit Weinflaschen in allen Grössen. Schade.

 

Zeit um die Zelte anzubrechen und rüber nach Rumänien zu fahren

 

Gruss

 

Daniel

Bearbeitet: von alu

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Busbahnhof in Chisinau, Chaos .. die Minibusse sind in der Ueberzahl

 

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Die Fahrt von Chisinau nach Transnistrien kostet weniger als ein Bier im Restaurant.

 

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Bahnhof in Tiraspol

 

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Alte Pracht ...

 

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Viele Alleen, aber alles verfallen, die Pärke voller Unkraut.

 

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Töffs sind nicht so gerne gesehen. Zum Glück ist mein Tigerli in Chisinau

 

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Viele Plattenbauten ...

 

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Ja, Plattenbauten

 

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Viele Läden für Haustiere ...

 

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Schöne alte Gebäude

 

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Helden der Arbeit ?

 

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Ich hatte einen wirklich guten Wein erwischt, die Pizze hatte einen ganz spezielln Teig und Käse, passte aber alles

 

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Geldwechsel ist Pflicht, Vergiss die Lei von Moldavia

 

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Nochmals stilisierte Helden

 

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Wäre was, ist nicht weit weg ...

 

Seitdem ich an einer Russenhochzeit das Liebeslied an Odessa mehrfach gesungen haben, reizt es mich immer wieder dort zurückzukehren.

 

Nachtrag:

Bin bei meinem Schlummi in einen Mitarbeiter des Ministerium für auswärtige Angelegenheiten reingerannt Wir haben ein wenig geplaudert.

Die Demonstranten, welche vor dem Regierungssitz campieren haben einen Bezug zu einer EU-Geldspritze von einigen Mia EU. Diese ist allerdings verpufft und Nachforschungen haben ergeben, dass die beteiligten Banken nicht nachweisen konnten, wie der Geldfluss tatsächlich war. Deshalb wurden auf äusseren Druck diese beiden Banken geschlossen. Dummeweise zahlt eine der Banken die Renten hier aus. Damit haben viele Einwohner nun ziemlich Probleme

Der Weg von MD via Transnistrien nach UA ist absolut zu meiden.Auch der Weg von MD nach UA ist am Wochenende beschwerlich, viele fahren da runter um sich am schwarzen Meer zu entspannen. Auf der Strecke hat es es auch diverse geschwindigkeits Messtellen, die Chinesen hätten auch eine Streckenabschnittsanlage installiert.

 

Bearbeitet: von alu

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Servus Daniel,

 

hab deinen Thread gerade erst entdeckt - sehr feine Bilder gewürzt mit interessanten Infos :thumbup: 

Ich kenne Moldawien bislang ja nur vom Durchfahren auf der Heimreise von Odessa, aber vielleicht sollte man dort doch einmal ein paar Tage investieren. Ist ja vomier heimgar nicht so weit weg...

 

Söhne Rest-Reise noch!

 

So long,

 

da Wolf

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Habe die Zelte in Chisnau abgebrochen und bin zurück nach Rumänien. Aktuell bin ich aber bereits wieder in Ungarn.

 

Warum nicht Odessa? Ich weiss es nicht. Nachdem ich in den Deutschen vom Ministerium reingerannt bin, hatte ich noch ein Intermezzo, diesmal der eher unangenehmen Art und ich hatte danach keine Lust mehr.

 

Bin von Chisnau direkt nach Fagars gefahren. War noch mühsam, waren 600 km,  hat dort keine Ost-West Strassen, alles ist ein wenig Nord-Süd ausgerichtet.Aber mein Garmin hat mit viel Fleiss die kleinsten Strassen rausgesucht und ich durfte so richtig Staub schlucken.

 

War zuerst in Brasov, aber alles völlig überlaufen, Hotel ausverkauft und überteuert. Ist mir der Spruch von einem Rumänien in Erinnerung gekommen, in Fagaras ist hat es auch eine Stadtmauer und alles ist halb so teuer.

 

Es hat sich wieder mal bewahrheitet, am Samstag Abend in Rumänien gehört Dein Töff ab 18:00 weit weg von der Strasse. Hier haben sie randaliert bis die Sonne aufging. Ich war zweimal in der Nacht kurz unten auf der Strasse, konnte nicht schlafen und habe mir einen Schlummi geholt.

 

Danach halt das übliche RO Programm. Transfagarasn an einem Sonntag, mal was ganz neues, 5km Stau.

 

In Sibiu abgestiegen, bei einer meiner Schlummermutter in Sibiu. Sie hat mich gleich erkannt und mir bald ein Bier in die Hand gedrückt. Ok, ich war bereits unter der Dusche, aber das hat sie nicht gestört.

 

Also Transfagarasn wiederholt, danach Transalpina. Dann noch die Eishöhle.

 

Vieles hat sich verändert in Rumänien, überall diese vielen neuen Pensiune, brandneu. Die alten Schlummermütter werden mit 45 Jährigen Geschäftsleuten ersetzt, vermutlch 20 Jahren im Westen gearbeitet und nun neue gebaut und sie wittern das Geld.

 

Schon in den kleinen Dörfern bauen sie nun die Strassen aus, sanieren die Zentren.

 

Ganz extrem war es bei der Eishöhle. Als ich das erste Mal da war, war die Strasse im Bau. Ich bin dann zu Fuss raufgewandert, ein kleiner Hund hat mich begleitet. Heute sind beide Strassen, vorne und und hinten fertig. Oben hat es nun Parkplätze für 5 Lei, ein Riesengedränge und Pensiune nach Pensiune. Einerseits mag ich es ja ihnen gönnen, anderseits geht auch viel verloren.

 

Wie auch unten im Dorf, früher gab es dieses Holz Haus mit den Lebensmitteln (oder auch Bier). Am Abend traf sich hier das Dorf und hat Bier getrunken auf den Holzbänken. Nun hat es nebenan ein grosses Geschäft, das Holz Haus war zugesperrt.

 

Auch aufgefallen, in Ungarn hat es markant Polizei. Ich hatte diese Reise Glück, nur einmal per Blaulicht, Lichthupe und Lautsprecher ermahnt worden, Ansonsten alles ok.

 

Ich werde nun durch H gondeln und dann vermutlich noch kurz in Bayern übernachten und danach nach Hause.

 

So ich suche noch einige Helgelein raus.

 

Gruss

 

Daniel

 

PS. Kam von Moldawien rüber nach Rumänien und sehe endlich wieder mal Töff Fahrer an der Tanke. Aha, 3 waagrechte Löwen, Nachbarn von mir. Wollte ein wenig Smalltalk machen und werde gleich aufgeklärt, warum man nie, aber wirklich nie eine 1200 Tiger kaufen soll. Alles ist schlecht, beginnt vom Motor, über das Fahrwerk zum Gewicht. Habe dann nicht viel gesagt, mir aber mehr dabei gedacht.

 

 

 

Bearbeitet: von alu

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Weg von Chisnau nach Fagaras

 

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Helden ....

 

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Noch mehr Helden, nun in RO

 

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Interessantes Bild, muss es mir zuhause ganauer anschauen

 

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Die schöne Kirche, die fotographiere ich jedesmal ...

 

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Man gönnt sich sonnst ja nix in Fagaras ..

Bearbeitet: von alu

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Fagaras am Sonntag Morgen ...

 

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Die üblichen Helgelein von der Transfagarasan ..

 

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Ja, kennen wir doch alle ...

 

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Aber so einen Riesenstau hatte ich noch nie erlebt.

 

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Mit dem Auto kein durchkommen, mit dem Töff, mmh ...

 

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War nicht ganz sicher, was dieser Typ machte.

 

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Cooler Eigenbau ...

 

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Ach ja, Sibiu ...

 

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Wie immer sehr gut gegessen in Sibiu

Bearbeitet: von alu

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Yep, Motociclone heisst das Ding. Der Fahrer war absolut cool, wir haben herzhaft gelacht.

 

 

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Nochmals kurz die Transfagarasan

 

 

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Und gleich die Transalpina, wenn man ja schon da ist.

 

Kurz noch was gegessen. Würde sagen Lamm..

 

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Neue Schlummermutter gefunden, sehr herzlich, freundlich, angenehm. Habe sofort Leute kennengelernt und wir haben viel gelacht.

 

Aber zwei Dinge sind nicht so einfach hinzunehmen.

 

Die 2 Liter Buddeln mit dem glasklaren Wasser, wo Du dauernd draus drinken sollst. Alle behaupten, sie hätten das beste Wasser von ganz Rumänien in der Buddel.

 

Und dann noch die Farben im Zimmer ... Zum Glück hatte ich bereits genügend Feuerwasser ...

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Bearbeitet: von alu

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Danke für die Bilder - noch knapp 3 Wochen und dann geht's auch für mich nach Rumänien.

 

Freue mich wie Bolle drauf :cat-augenzukneifend_16:

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Sorry, kann keine Bilder mehr hochladen.

 

Jetzt ist Schluss.

 

PS. Kam noch in ein ziemliches Gewitter mit einem Murgang. Ein Unimog mit Schneepflug (?) ist daraufhin voll Schmackes in den Murgang reingefahren. Für alle zum Nachschreiben, das sollte man nicht machen.Ne, wartet lieber auf einen Schaufelbagger oder so. Der Unimog, war glaubs das grösste Ding, was man kaufen kann, er hat fast den Salto vorwärts gemacht. Der Schneepflug hat brutal gebremst.

Bearbeitet: von alu

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Mal schauen, ob ich nun die letzten Bilder noch hochladen kann. Nein geht leider nicht. Quota erreicht? 

 

Deshalb meine Schlussgedanken:

 

Nochmals nach Moldawien:

  • Vermutlich nicht, es ist noch nicht bereit für Touristen.
  • Sehenswürdigkeiten hätte es vermutlich schon noch einige.
  • Chisinau hat ein pulsierendes Nachtleben. Bin mehrfach auf Tango und Salsa gestossen.

 

Leute in Moldawien:

  • Kommst relativ schnell ins Gespräch mit den Leuten. Sie sind überrascht, dass da jemand das Land bereist und dann noch mit dem Töff.
  • Ich war völlig überrascht, dass mich jemand wegen dem Bremsscheiben Schloss gesucht und tatsächlich gefunden hat. Das fand ich absolut cool.
  • Im gleichen Restaurant kam dann kurze Zeit später dieser Typ rein, dachte mir, was ist denn mit Dir passsiert? Zweikampf gegen einen Mähdrescher verloren? Er wollte zu mir an den Tisch sitzen und mir was erklären, aber er konnte (nicht mehr) sprechen. Habe daraufhin das Langenscheidt "Ohne Wörterbuch" gezückt und er hat mir seine Geschichte gezeigt und mit Gesten erklärt. Sie waren eine Gruppe von Jugendlichen und sind mit ihren Scootern auf der Strasse ausserhalb der Stadt gewesen. Anscheinend sind sie schneller und immer schneller gefahren, bis es ihm das Vorderrad verrissen hat und er einen ziemlichen Sturz hatte. Er war lange Zeit im Krankenhaus, hatte lange Zeit starke Schmerzen und kann nun nicht mehr sprechen. Er hat mich ehrfürchtig angeschaut und wollte danach noch den Töff berühren. Am Schluss meinte er ganz verlegen, ob ich ihm nicht eine Cola zahlen würde.
  • Dann diese ältere Zigeunerin mit ihren Enkelkindern im Restaurant. Sie hatte ein Gesicht mit vielen Lebensfurchen und ihre Augen blitzten. Die hätte ich liebend gerne mit meiner Studio Kamera fotographiert. Habe dann weitergegessen als plötzlich jemand sang, Ich war völlig überrascht, dachte kurz Radio/CD oder doch Live, kann nicht sein. Versteckte Kamera? Die hatte eine Stimme, das ging durch und durch. Die Enkelkinder haben dann Geld gesammelt und sie hat mich beim rausgehen kurz frontal in die Augen gesehen oder besser stechend fixiert.

 

Strassen in Moldawien:

  • Fand ich gar nicht so schlecht.
  • So richtige Landepisten, meist sehr breit, aber nicht immer alle Spuren asphaltiert.
  • Wenn die Lastwagen auf den Schotter rausfahren um dich durchlassen, solltest Du das Visier schliessen. Da fliegen die Steine.
  • Oft von hier an den Horizont. Bist oft dreistellig unterwegs und legst noch eine Schippe Kohle auf. Und plötzlich ist das Vorderrad in der Luft, hast eine Verwerfung übersehen. Vorderrad ausrichten und wieder runter auf die Strasse, Wilbers sei Dank.
  • Abseits der grössern Strassen Schotter, kleinere Strassen auch oft nicht geschottert sondenn nur Dreck. In der Nacht hatte es kurz geregnet, am Morgen sind dann all diese Jeeps auf die Hauptstrasse eingebogen, die Reifenprofile, aber auch die Radkästen voll mit dieser schwarzen Erde. Das knallt Dir danach frontal in den Töff.

 

Transnistrien:

  • War ein Ausflug wert, aber eigentlich siehst nicht wirklich viel anderes als in Moldawien. Die Einheimischen fahren zum Einkauf rüber.
  • Der Typ vom Deutschen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten fand die Idee nicht so prickelnd. Deutschland vertritt die Schweiz konsulatorisch in Moldawien, offiziell hätten sie aber keinen Kontakt mit Transnistrien.
  • Mit dem Auto/Töff sollte man sowiso nicht rüber fahren.

 

Rumänien:

  • Völliger Bauboom, überall neue Pensiune. Kannst nun wirklich überall eine Bleibe finden. Habe zwischen 60 bis 180 RON bezahlt, wobei die günstigste Bleibe nicht die schlechteste war.
  • Ein wenig geht der Charme verloren.
  • Habe meine Landkarte kurz angeschaut, gibt glaubs wenig Strassen mehr, wo ich noch nicht war. Könnte mich mal als Reiseleiter bewerben.
  • Die Strecke zwischen Satu Mare und Baia Mare unbedingt die Geschwindigkeit einhalten. Die sind nun völlig pingelig. 50 km/h heisst ja normalerweise 80 km/h sonst wirst Du von den Sattelschlepper überholt. Aber dort sind sie nun auf Einhaltung bedacht. Hatte Blaulicht, Scheinwerfer und ermunternde Ansagen auf rumänisch, aber keine Busse.

 

Ungarn:

  • Auf der Autobahn wurde mehrfach mit optischen Geräten überwacht. Ich vermute Vignette. Am Autobahnende war dann Polizei mit Funk und hat diverse Autos rausgenommen.
  • Bei der Vignette unbedingt darauf achten, dass sie das Kennzeichen richtig im Computer eingeben. Nur das zählt.

 

km

  • Etwas über 5000 km in knapp 14 Tagen
  • Längste Etappe ca. 1300 km, ca. 100 km vor Budapest nach Hause. Wegen Mostmangel musste ich noch kurz nach Kroatien. Dann war die Autobahn zwischen Graz und München gesperrt, musste weiter östlich rauf und habe prompt den Abzweig verpasst und kam Richtung Passau wieder raus.
  • Ach ja, langer Stau zwischen A und D. Keine Zollkontrolle, sondern ein politisch korrekter "Kontrollposten".

 

Tigerli:

  • Hat nie geklagt, hat sich immer voll ins Zeug gelegt. Habe sie immer mit dem besten Benzin versorgt, welches vorhanden war.
  • Hatte ein, zweimal ein wenig Anlaufschwierigkeiten am Morgen, aber mit ein bisschen warten haben sich dann immer wieder alle Rössli zur Arbeit eingefunden.
  • Wobei das Tigerli schon ein schwerer Trog ist, so mit vollen Koffern und Topcase, der eine Koffer voll mit Werkzeug.
  •  Bist froh, wenn der Schotter nicht zu tief ist, sonst spielt sie den Schneepflug.
  • TKC 70 haben sich wieder mal bewährt. Für mich das Beste zur Zeit für solche Reisen.

 

Nächste Reise:

  • Vielleich mal Litauen?

 

Gruss

 

Daniel

 

Bearbeitet: von alu

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danke für das zeigen der Bilder und den Bericht, da ich in dieser Region noch nicht war ist das für sehr interessant. Und natürlich ist der letzte Beitrag, die Zusammenfassung richtig gut, danke für deine Mühe.

 

Grüße Frank

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