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Tigerhome - ein Heim für Tiger (est.1998 by sp)

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Nächstes Jahr geht es mit meinem Bruder (Versys 650) und mit meiner Tiger 800XC nach Norwegen!

 

Wie kommt es?

 

Ich hab den Moppedlappen ja schon seit geraumer Zeit, war in Heimatnähe, Richtung Frankreich und bis in die Alpen schon unterwegs und bin grundsätzlich für jede Tourenrichtung zu haben.

 

Mein Bruder dagegen hatte bis vor ein paar Jahren noch keinen Motorradführerschein, ist also ein wirklicher Späteinsteiger und hat sich dann auch noch als erste Kiste eine Suzuki Intruder C800 gegönnt.

Mit dem Eisenhaufen kam er mehr als recht zu recht und hatte nun wirklich nicht allzugroße Tourenfreude mit dem Ding.

 

Vor ein paar weniger Jahren kam von ihm dann einmal die Frage, ob wir nicht zusammen und vlt. von dann an auch regelmäßig auf größere Touren fahren sollten.

Meinen Verweis, er möge sich doch erstmal ein tourentaugliches Motorrad zulegen, hat er immer abgetan.

Nun wechselte er aber genau vor einem Jahr auf die Versys 650.

 

Und kam wieder mit seiner Anfrage nach einer größeren Tour!

Mir schwebten Ziele wie: les Pyrénées, Corsica, Sicilia, Kroatien, Griechenland, Südspanien, Marokko, Portugal, die Atlantikküste von Frankreich usw. vor.

Mein Bruder dagegen fährt mehrmals im Jahr zum Angeln und so kam er dann auch mit

NORWEGEN.

 

Gesagt getan, das Ziel wurde festgelegt.

 

Seit geraumer Zeit planen wir unsere Tour und tauschen uns bezüglich der Reiseziele und Fahrstrecken über MyRouteApp aus, weil er ein TomTom (410) und ich ein Garmin (zumo 550) habe.

Die Detailplanung führt jeder auf seiner Planungssoftware mit seinem Gerät durch, der Austausch erfolgt anhand der frei nutzbaren Google-Karten in v.g. Portal.

Übereinstimmung wird zum Abschluss durch Trackaustausch gewährleistet.

Die grobe Planung steht bereits und sieht bislang so aus:

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Da wir nicht nur KM in Norwegen machen wollen, befinden wir uns aktuelle bei der Detailplanung, um Sehenswürdigkeiten, Wanderziele, Attraktionen, Ausflüge u.d.gl. einzuplanen.

Bislang steht diese schon bis zum 7ten Tag:

- Selfkant (Heimat meines kleinen Bruders in der Knollensahara) bis Süderlügum

- Süderlügum bis Hirtshals (inkl. Besuch im Nordseeaquarium und Nächtigung v.d. Fährfahrt)

- Hirtshals bis Kristiansand (Fährfahrt)

- Kristiansand bis Lindesnes Fyr

- Lindesnes Fyr bis Camping

- Lindesnes Fyr bis Lysebotn (Kurvenrausch)

- Lysebotn bis Forsand (Fährfahrt)

- Forsand bis Preikestolen Camping

- Aufstieg Preikestolen

- Preikestolen Camping bis Hjelmeland

- Hjelmeland bis Nesvik

- Nesvik bis Borgund (Stabkirche)

- Borgund bis Fodnes

- Fodnes bis Mannheller

- Mannheller bis Solvorn

- Solvorn bis Urnes (Stabkirche)

- Urnes bis Nigardsbreen (Gletschertour)

und ab da muss noch detailliert weiter geplant werden.

 

Enden wird die Norwegentour in Bergen, wo wir dann die Nachtfähre Richtung DK nutzen und uns anschließend über Landstraßen wieder Richtung Heimat machen werden, doch daziwschen werden noch einige schöne Details auf uns warten, s. Streckenführungen.

 

Bereits in der Vorplanung macht Norwegen einen riesigen Spaß!

Über die weiteren Planungsschritte werde ich gerne berichten.

Würde mich aber auch sehr über Tipps usw. freuen.

 

Gruß

Tron

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Moin Tron,

 

Norwegen = Autohot! , steht bei mir gaaaaanz oben auf der Liste. Waren dieses Jahr schon da, allerdings ohne Motorrad auf den Lofoten.

Natürlich schlummert in meiner Sammlung auch schon eine Rundreise entlang den Fjorden und zurück via Schweden.

Wir haben uns ebenfalls viel belesen, viele Berichte angeschaut und auch die DVD "Norsk" gefressen:

 

Neben der Fahrt zu den Trollstigen, Geiranger, den versch,. Stabkirchen, Skomakernibbå, den vielen Wasserfällen oder auch der Wanderung zur Trolltunga oder zum Kjeragbolten erwarte ich von Norwegen größtenteils Natur pur und atemberaubende Landschaften.

Die Lofoten sind übrigens eine Reise für sich wert. Da könnte ich mir doch glatt vorstellen auch mal das Nordkap zu besuchen - auch wenn mich der Ort dort oben so gar nicht interessiert...

 

Viel Spaß wünsche ich euch und denkt an Mückenspray (Beste) :)

 

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Hallo und Danke!

Insbesonder auch Danke für den Mückenspraytipp.

 

Nächstes Jahr geht es erst mal in die o.a. Region Norwegens.

Dann später mal stehen der Westen und die Lofoten auf dem Programm.

Zuletz will mein kleiner Bruder dann unbedingt zum Kap und ins Dreieck Norwegen, Finnland, Russland inkl. finnischer/schwedischer Rückreise.

Ein richtiger Skandinavien-Fan, der Kleine.

 

Mal sehen, wann dann meine Zielregionen auf dem Zeitplan stehen.

 

Doch ich freu mich schon riesig auf Norwegen!

 

Tron

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Bin gerade seid Sonntag aus Norwegen zurück.

Norwegen Tour 2016
Ich starte hier mal den Versuch eines kleinen Reiseberichts unserer Tour durch Norwegen im Juli / August 2016.
Die Mopeds sind verladen und das Auto ist gepackt.Morgens um 04.00 Uhr am 24.07.2016 starten wir Richtung Hirtshals in Dänemark.Am Nachmittag um 15.00 Uhr nach 1060 Km erreichen wir unser erstes Etappenziel den Tornby Campingplatz in Hirtshals. Nach dem einchecken was ohne Probleme vonstatten ging die erste Überraschung die Transitzimmer sind wirklich nur zum übernachten gedacht und der Platz ist mit ca. 4 m² Recht überschaubar.
Abends sitzen wir bei 25°C auf unserer Terrasse und trinken ein Glas Wein.

Am 25.07. lassn wir den Tag langsam anlaufen , frühstücken gemütlich in Lokken und drehen eine kleine Runde zuerst zum Strand der befahren werden darf und dann zum Leuchtturm Rubjerk Knude Fyr der aber schon seid rund 40 Jahren ausser Betrieb ist weil sich vor ihm soviel Sand aufgetürmt hat das er vom Meer aus nichtmehr sichtbar ist.Abends gabs einen kurzen Regenschauer.
26.07. Heute ist etwas früher aufstehen angesagt weil die Fähre um 09.00 Uhr ablegt und wir 90 Minuten vorher zum einchecken am Hafen sein müssen. Um 13.15 Uhr erreichen wir pünktlich Norwegischen Boden und von Langesund aus starten wir nach Brufoss zu Edith und Rolf.Nach rund 75 km und 24°C erreichen wir Brufoss und finden dank der guten Beschreibung auch sofort die Hütte von den beiden.Rolf ist noch arbeiten .Als Rolf dann kommt wird der Grill angeworfen und bei bei leckeren Beinscheiben und Steaks sowie Secco und Bier hatten wir einen lustigen , kurzweiligen Abend.Vielen Dank nochmal an die beiden für die Gastfreundschaft.
27.07. Als wir aufstehen ist Rolf schon arbeiten und nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Edith und fahren über Geilo nach Leira wo wir uns dann eine Unterkunft suchen.
28.07. Nach den morgens üblichen 2 Tassen Kaffee fahren wir weiter nach Asen nördlich von Trondheim und überqueren den 1400m hoch gelegenen Ornstjen - Kampen Nationalpark bei 9°C und starkem Wind.Die gefühlte Temperatur liegt bei 3°C.Auf dem Campingplatz treffen wir die beiden Spanier ( Vater & Sohn ) aus Starnberg wieder die in Hirtshals die Transitzimmer neben uns hatten.
29.07. Bei Sonne und angenehmen 16°C fahren wir weiter nach Stordalen.Tagsüber steigt die Temperatur auf bis zu 22°C. Auf dem Campinplatz treffen wir die beiden aus Starnberg schon wieder.
30.07. Nach 2 Tassen Kaffee starten wir Richtung Bodö zur Fähre auf die Lofoten . Zwischenzeitlich überqueren wir den Polarkreis und beim obligatorischen Fotostop und dem Bau des Steinturms ( Versprechen das man zurück kommt ) treffen wir bei der Abfahrt auf dem Parkplatz na wen wohl ?
Richtig unsere 2 Starnberger , dies war dann aber unser letztes zusammentreffen mit den beiden da sie ans Nordkap wollen und dann über Schweden denn Rückweg antreten.
In Bodö verpassen wir die Fähre um 15 min. und setzen dann um 17.45 Uhr mit der nächsten über und erreichen dann um 21.00 Uhr die Lofoten.Beim rangieren auf der Fähre lege ich den Tiger auf die Seite und die Sllbruchstelle am Kupplungshebel macht das wofür sie gemacht ist.Sie bricht da wie es sich gehört.Eine Weiterfahrt ist auch mit dem abgebrochenen Hebel möglich da dieser von Haus aus ewig lang ist und ich eh nur mit 3 Fingern den Hebel bediene machen die fehlenden 2 cm nichts aus.Hätte auch zur Not noch einen Ersatzhebel im Gepäck. Um 23.30 Uhr finden wir dann auf einem Campinplatz ( Skagen Camping ) eine super Unterkunft. Um 00.30 sitzen wir mit einer Flasche Stadecker Rotweins dank der Mitsommernacht im hellen am Strand wo noch der Teufel los ist.
31.07. Nach einer etwas späteren Abfahrt fahren wir die Küstenstrasse 17 von Flagstad entlang bis Lödingen (unterwegs durchfahren wir einen Tunnel die Einfahrt liegt bei 5m über dem Meeresspiel dann geht es 1 km bergab bei 8,5 % Gefälle um dann wieder 4 km bergauf zu fahren) dort nehmen wir die Fähre nach Bognes um dann weiter nach Ulvsväg zu fahren.Abends gehen wir dann Walsteak essen.
01.08. Morgens um 06.00 Uhr setzt starker Regen ein und wir verschieben die Abfahrt auf 11.00 Uhr bis der Regen aufhört und wir starten bei 18°C.Kurz vor dem Polarkreis treffen wir einen schwedischen Biker der in der Telemark wohnt er gibt uns den Rat über die Berge zu fahren da das Wetter am nächsten Tag schlechter werden soll,mehr Regen und niedrigere Temperaturen.Am Polarkreis kein Regen 10°C und sehr starker Wind.Wir folgen dem Rat und fahren bis Mo i Rana und suchen uns dort eine Unterkunft.
02.08. Um 09.00 Uhr starten wir bei leichter Bewölkung und 14°C die Küste entlang bis nach Brönnöysund.Am Tag steigt die Temperatur bis zu 18°C und ein paar kleine Schauer ärgern uns.
03.08. Nachdem es die ganze Nacht wie aus Kübeln geschüttet hat und das Blechdach unserer Hütte uns irgendwann in den Schlaf getrommelt hat hört pünklich um 08.00 Uhr der Regen Schlagartig auf und wir starten um 10.00 Uhr bei 14°C. Heute fahren wir wieder bis nach Asen zum Campingplatz , heute ist Waschtag.Muß auch mal sein.Der schwedische Biker hatte Recht behalten , heute morgen 14°C und Bewölkung , heute Abend um 18.00 Uhr Sonne und 20°C.Jetzt noch Abendessen und ein paar Dosen Dosenbier auf der Terrasse.
04.08. Asen verabschiedet uns mit Sonne ein paar kleinen Wolken und 19°C.Wir fahren die E 39 von Trondheim bis kurz vor Kristiansund,eine super Strasse kaum Verkehr,jede Menge Kurven und immer bergauf und bergab.Dann von Kärväg nach Vevang auf die Atlantikstrasse,tolle Strasse,tolle Aussicht aber eigentlich ist nur die Storseisund Brücke sehenswert,der Rest sind eingentlich Recht unspektakuläre Brücken.Unterkunft war Mana Camping in Mandalen.Temperaturen bis zu 21°C und Sonne.
05.08. Etwas länger geschlafen deswegen erst um 11.00 Uhr Abfahrt bei 17°C und leichter Bewölkung. Die Auffahrt zum Trollstigen bei Sonne und 19°C ein Traum danach weiter Richtung Geiranger. Von oben eine tolle Aussicht auf den Fjord in dem die AIDA Sol liegt. Aber die Strasse hinab in den Fjord war noch in Ordnung aber die Auffahrt eine Katastrophe,Bus an Bus,Wohnmobil an Wohnmobil. Alle Parkplätze voll und die Strasse zum Teil total zugeparkt ohne Rücksicht auf Verluste.Das sind Zustände wie in Neuschwanstein. Wir fahren bei Sonnenschein und blauem Himmel weiter bis Grotli.
06.08.  Um 07.00 Uhr aufgestanden,es schüttet wie aus Eimern und es dichter Nebel also Abfahrt erstmal verschoben.Nach ausgiebigem Frühstück 4 statt 2 Tassen Kaffee um 10.00 Uhr kein Regen mehr und fast kein Nebel.Also packen und los gehts.Pünktlich zur Abfahrt um 11.00 Uhr setzt wieder leichter Regen ein egal wir fahren nach Lom und können die Stabkirche nur von aussen betrachten da diese wegen einer Hochzeit gesperrt ist. Wir suchen uns eine gemütliche Hütte und grillen bei mittlerweile gutem Wetter Kotletts.
07.08.  Morgens bei der Abfahrt um 10.00 Uhr leichte Bewölkung,trocken bei 14°C.Dann das für mich persönliche Highlight der ganzen Tour am Ortsrand von Lom grast ein Elch,ein beeindruckendes Tier.Könnte ihm Stundenlang zusehen aber wir wollen ja weiter.Von Lom aus Auffahrt über die 55 zum Sognefjell am Jotunheim Nationalpark.Oben auf der Passhöhe bei 1434 m ü.N. 5°C,starker Wind und Schneeregen.Also nichts wie wieder runter in den Sognefjord bei angenehmen 15°C etliche Kehren bei der Auf und Abfahrt da hat sich Maggie gut gehalten,vor allen Dingen im Schneeregen.Heute gibts zum Abenessen mal kein Bier da wir am Samstag vergessen haben welches zu kaufen und am Sonntag darf in Norwegen kein Alkohol verkauft werden.Dumm gelaufen.Aber es geht auch ohne.
08.08.   Die ganze Nacht Regen um 09.00 Uhr hört der Regen auf und wir packen und fahren los Richtung Lärdalstunnel dem längsten Strassentunnel der Welt.24,5 km lang und alle 6 km riesige Hallen die mit blauem Licht ausgeleuchtet sind,sehr schön und beeindruckend.Weiter gehts über kleinere Strassen Richtung Granvin,kurz nach Granvin biegen wir in den Eidfjord ab.Dann durchfahren wir einen 11km langen Tunnel mit einem Kreisel mittendrin als der Tunnel uns wieder ausspukt überfahren wir die 1310 m lange Hardangerbrücke an deren Ende uns ein 8 km langer Tunnel wieder mit Kreisel in Empfang nimmt.Am Tunnelende erreichen wir Eidfjord wo wir übernachten.
09.08.  Um 10.00 Uhr Abfahrt bei leichtem Regen zum Vöringvossen. Eigentlich wollten wir nach Bergen da aber der Wetterbericht 2 Tage Dauerregen bei 10°C und Sturmböen bis zu 80 km/h vorrausgesagt hat befolgen wir Ediths Rat und fahren in den "warmen" Süden des Landes.Bei der Überfahrt vom Hadangervidda 5°C,Regen und ein kalter Wind.Entscheidung Richtig ????
Nach der Passhöhe ein klares Ja.Kein Regen und 14°C.In Notodden übernachten wir und treffen mit Heiko einen Mopedfahrer aus Stromberg.
10.08.  Die ganze Nacht starker Regen der um 08.00 Uhr aufhört und wir starten trocken bei 14°C.Nach 5 km stoppen wir in Heddal und besichtigen die größte Stabkirche Norwegen.Danach gehts auf die Rv 361 und die Rv 37 entlang am See Timmsjö nach Rjnkam und weiter als Panoramastrasse am Todaksee entlang nach Rauland im Hochgebirge bevor wir in Amot wieder auf die E 134 treffen.Die Panoramastrasse hat ihren Namen wirklich verdient abwechslungsreiche Gegend und kaum Verkehr bei 19°C und Sonne.Bei Vinje suchen wir uns dann wieder eine Hütte zum übernachten.
11.08.  Die Nacht war relativ frisch mit 5°C. Jetzt um 08.00Uhr zum Kaffee auf der Terrasse 8°C,blauer Himmel und Sonne.So liebe ich das
Wir fahren zuerst ein Stück Richtung Brunkeberg dann auf die Rv 41 über Amli nach Lillesand.Wir erreichen dann Grimstad und finden einen super Campinplatz mitten in den Schären,ohne Navi wahrscheinlich kaum zu finden. wer einmal in Südnorwegen unterwegs ist dem kann ich die Rv 41 nur empfehlenund das alles bei 20°C an der Küste.Klasse.Heute gab es beim Tank/Kaffeestopp Bienenstich.Nicht als Kuchen sondern als Stich von so einem schwarz/gelben Mistvieh in meinen Hinterkopf. Aber egal Helm auf und weiter es drückt zwar etwas aber es geht.Der Wetterbericht hat für morgen Regen angesagt.
12.08.  Der Wetterbericht behält leider Recht,es schüttet wie aus Eimern und so beschließen wir in Grimstad noch einen Tag zu verlängern um dann morgen eine kurze Anfahrt (120 km) zur Fähre zu haben.
13.08.  Wir starten um ca. 10.00 Uhr Richtung Langesund zur Fähre, setzen um 14.30 wieder nach Dänemark über und erreichen um 19.00 Uhr Hirthals. Danach noch die Mopeds verladen und das Auto packen.Als ich das Auto vom Trailerpark hole streife ich mit dem Auspuff einen Stein und beschädige den Auspuff leicht.Dachte ich jedenfalls.
14.08.  Abfahrt um 06.00 Uhr alles Paletti,der Auspuff wird immer lauter.Bis Hildesheim keine Staus und keine Baustellen aber dann gehts los,Baustellen,Unfälle das volle Programm.Bei einem Tankstopp schaue ich nach dem lauten Auspuff und muß feststellen das die Auspuffrohre mittlerweile auseinander gerutscht sind,so können wir nicht weiter.Mist.Also ADAC anrufen und reparieren lassen.Die Pause kostet uns 2 h.Dann um Kassel herum das totale Chaos und es geht nur im Schrittempo vorwärts.Nach Kassel ist das Chaos vorbei und wir erreichen um 22.30 Uhr Stadecken.
Unser Resumee.Ein schöner Urlaub in einem tollen Land mit sehr netten und freundlichen Menschen.Es war mit Sicherheit nicht unsere letzte Tour in Norwegen.Ich hatte ja nach meinen Touren 1994 und 1995 schon versprochen ( der Steinturm) das ich wiederkomme dieses Versprechen habe ich nun in diesem Jahr eingelöst.Bis zum  nächsten Besuch werden keine 21 Jahre vergehen. Versprochen.

Bearbeitet: von Navi Hans Hans
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Schöner Bericht - wenn auch schwer zu lesen wegen der fehlenden Formatierung.

Jetzt will ich auch direkt los :(. :)

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Genau, ich will auch los. Und ich mach das auch einfach. Sonntag morgen gehts mit 2 Gespannen Richtung Kiel los. Ziel Eismeerstraße. Ich hoffe, das Wetter spielt noch ein bisschen mit...

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Bei mir dauert es ja noch ein wenig, aber es geht voran:

 

Fähren (Fjord Line) für

2 Erwachsene, 2 Motorräder

Hinfahrt (24.07.2017): Hirtshals - Kristiansand, 2 Basic Sitz - 86,-€

Rückfahrt (09.08.2017): Bergen - Hirtshals, Kabine, Dinner, Frühstück - 246,-€ plus Essen

sind gebucht, Bestätigung lag sofort nach Internetbuchung vor.

 

Motorrad-An- und Rückreise ist komplett und detailliert geplant

Hin

Freitag 21.07.2016 - Ostbelgien nach Holland Süd (HS - D-Heinsberg) insider

Samstag 22.07.2017 - Deutschland bis kurz vor die DK Grenze

Sonntag 23.07.2017 - durch DK bis Hirtshals, dort 'check in' im Hotel, Besuch Nordseeaquarium ...., am nächsten morgen dann ab auf die Fähre

Zurück

Donnerstag 10.08.2017 - Hirtshals bis D Grenze

Freitag 11.08.2017 - D Grenze bis nach Hause

Somit bleibt der Samstag fürs Abrödeln.

 

Die Norwegentage vom 24.07. bis 09.08. stehen in Routen- und Aktivitätenplanung grob, werden aber kontinuierlich ausgearbeitet.

 

Fortsetzung folgt.

 

Gruß

Tron

 

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Norwegen ist schon eine Reise wert , wir waren dieses Jahr auch dort unterwegs (Nordkaptour ) . Ich habe auch vorgeplant , 5500 km in 3 Wochen sollten es sein . Nun ja ...knapp 8000 sind es dann geworden . Es gibt unterwegs dann doch immer mal "kleine " Abstecher die den Weg verlängern . Was man halt benötigt ist Zeit , schnell fahren ist nicht drin .

DSCF3487.JPG

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Hallo,

melde mich nun wieder zum Fortschritt der Planung:

 

D.h., die ersten 13 Tage der Norwegen-Tour sind nun detailliert geplant, also die Strecken (220-270km am Tag, meist nur Kleinststraßen), sowie die Verpflegung für Ross und Reiter, dazu die Campingübernachtungen. Daneben stehen die "Attraktionen" dieser ersten Tage fest.

 

Es wird grundsätzlich in Norwegen gezeltet, jedoch behalten mein Bruder und ich uns Hütten für die Ausnahmen wie: tagelange Unwetter, Klamotten nie trocken usw. vor.

War nicht immer einfach, die Drei (Tanken, Einkaufen/Verpflegung und Übernachtung) unter einen Hut zu bekommen, insbesondere, wenn man sich in der Pampa befindet oder es Sonntag ist:D

 

Hier eine Art Roadbook mit den wichtigsten Punkten der Tage:

01 = HS -> Richtung Oldenburg -> Süderlügum (nahe der DK-Grenze)

02 = Süderlügum -> Hirtshals (Übernachtung vor dem Übersetzen, aber zuvor Besichtigung des Nordseeaquariums, evt. auch noch nach Skagen)

03 = Fährüberfahrt nach Kristiansand -> Lindesnes Fyr (inkl. Besichtigung) -> Feda

04 = Feda -> Lysebotn -> Fjordrückfahrt -Preikestolen

05 = Aufstieg Preikestolen

06 = Preikestolen -> Borgund (Stabkirche)

07 = Borgund -> Urnes (Stabkirche) -> Nigardsbree (Gletschertour)

08 = Nigardsbree -> Stryn (Runde um Berg und Gletscherzungen)

09 = Stryn -> Geiranger (Hurtigruten gucken) -> Trollveggen -> Eidsbygda

10 = Eidsbygda -> Ljosoya (über Atlantikstraße)

11 = Ljosoya -> Atlantikstraße zurück -> Orskog

12 = Alesund (Städtetour)

13 = Orskog -> Runde (Vogelinsel) -> Vestkapp

 

Die weiteren Tourentage bedürfen noch der konkreten Planung. Die füge ich hier ein, wenn sie fest stehen. Ebenso Karten usw., wenn das Gesamtpaket "abnahmefähig" ist.

 

Es macht enormen Spaß, sich auf Norge vorzubereiten.

 

Gruß

Tron

 

P.S.: Hoffe bei all den "komischen" Namen nicht allzu viel falsch geschrieben zu haben:D

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Hallo Norwegen Reisende

Hallo Norwegen Planer,

 

eure Berichte sind Klasse und machen Lust auf mehr. Ich /Wir planen auch für Juli 2017 eine 3-wöchige Urlaubstour nach Norwegen.

Meine Frage wäre, wie plant ihr das mit den Campingplätzen. Die Hütten vorbuchen wird wohl schwer gehen, gibt es immer genug freie Hütten??

Auch in der Hauptsaison?? Campingplätze gibt es wohl in Norwegen genug. Platz auf der Fähre für zwei Mopeds vorbuchen??

 

Fragende Grüße

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Guude Thomas

 

also meine Frau und ich waren,wie Du vielleicht gelesen hast Ende Juli/Anfang August unterwegs.Vorgebucht hatten wir nur die 2 Fährüberfahrten nach N und zurück.Campingplätze gibts genug und auch genug Hütten,man darf halt nicht zu spät anfangen zu suchen.Unsere Erfahrung wenn Du nach 17.00 anfängst zu suchen kann es eng werden und Du mußt manchmal 2-3 Plätze anfahren um eine freie Hütte zu finden.Wir haben dann mittags beim tanken eingekauft um dann nicht noch einmal vom Campingplatz losfahren zu müssen.Wir hatten nur Schlafsäcke mit und haben immer eine Hütte gefunden.Auf jeden Fall empfehle ich Dir ein Bettlaken zur Unterlage auf den Matratzen mitzunehmen oder Du leihst Dir ein Laken auf dem Platz.

Wie gesagt wir waren nur zu zweit unterwegs und da findest Du immer was. Wir haben uns zwar auch einen Jugendherbergsausweis zugelegt diesen aber nicht gebraucht.Hoffe Dir etwas geholfen zu haben. Wenn Du noch Fragen hast immer raus damit.

LG Hansi

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Morgen,

 

wir haben vorab das Hotel an der DK-Grenze gebucht, weil das kleine Ding nicht all zu viele Zimmer hat und schon reichlich gebucht war.

Ebenso haben wir das Hotel in DK am Fährhafen vorab gebucht, weil es dort in der Saison schnell knapp mit den Zimmern wird.

Anzahlungen waren hierfür nicht fällig und sogar eine Stornierung am Vortag wäre noch kostenfrei möglich.

Für die Rückreise kehren wir wieder im Hotel an der DK-Grenze ein und haben dies auch schon fest gemacht.

 

Daneben hat mein Bruder schon die Fährfahrten gebucht und vorab gezahlt, s.o.:

Fähren (Fjord Line) für

2 Erwachsene, 2 Motorräder

Hinfahrt (24.07.2017): Hirtshals - Kristiansand, 2 Basic Sitz - 86,-€

Rückfahrt (09.08.2017): Bergen - Hirtshals, Kabine, Dinner, Frühstück - 246,-€ plus Essen

sind gebucht, Bestätigung lag sofort nach Internetbuchung vor.

Hier hat er als alter Norwegen-Angler durch "Mitgliedschaft"/Kunde bei der Fjord Line eine Art Frühbucherrabatt eingestrichen.

 

Camping Plätze haben wir anhand meiner 'freytag & berndt'-Süd- und Mitte-Norwegenkarten (1:250.000) heraus gesucht und per Internet gegen gecheckt, denn nicht alle haben Zeltwiesen, nicht alle sind ständig geöffnet, nicht alle dulden nur Tagesgäste, nicht alle liegen optimal, haben für den Notfall Hütten, ...

Ein Negativbeispiel:

alesund-campingwxshb.png

Camping Alesund, nur für Feuerwehr-Fans :D

Mein Bruder wollte für die Städtetour zentral nächtigen, Dank meines Vetos und der Internet-Beweisführung konnte ich ihn zu einem ruhigeren Campingplatz auf dem Lande überreden.

Camping sollte bei der großen Auswahl immer mgl. sein, Hütten nehmen wir nur im "Notfall" oder zur Komfortsteigerung in Anspruch.

 

Schwieriger war die Versorgung für Motorrad und Fahrer, die es so einzuplanen galt, dass man vor dem Zeltplatz die Maschinen auftanken und das Essen frisch einkaufen kann, immer in den Mengen, die man dann nicht dauernd im knapp bemessenen Gepäckraum mitschleppen muss. Manchmal liegen die Versorgungspunkte dann auf den Routen zum Nachtplatz, manchmal war ein kleiner Umweg einzuplanen, manchmal schleppt man die Fressalien dann noch ca. 40-50km zum Camping mit. Sonntage sind eine Versorgungsherausforderung! Bei der Versorgungsplanung haben uns die modernen Planungsmittel mittels HansHans-Karten, Here-Karten und Google-Maps geholfen, da dort bis hin zu kleinen "Kolonialwarenläden" alles als Info zur Verfügung gestellt wird. Manchmal mussten wir in Google-Maps/Street-View nachschauen, ob die Information der Planungssysteme auch stimmt.

Beispiel Vestkapp, dort war lt. Kartenmaterial/Planungssoftware ein Campingplatz, sowie eine Tanke und eine Einkaufsmöglichkeit. Laut Google aber nicht. Street-View brachte die "Erleuchtung":

tankenessenxes2r.png

Evt. Benzin noch von Hand pumpen? :D

 

Gerade daher macht die Planung ja so viel Spaß:lol:

 

Gruß

Tron

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Oh Mann, ich weiss gar nicht, woich anfangen soll:

 

Losgefahren über Autobahn nach Kiel, 450 entspannte Kilometer. Schnell noch tanken, bevor es auf die Fähre geht, plötzlich ein Höllenlärm. Der Auspuff (SR-Racing) an der K ist im Sammler vollständig durchgerissen. Urlaub zu Ende? Nee, lieber nicht. Mopped unter Höllenlärm zur Fähre gefahren und am nächsten Morgen ebenso in Oslo von Bord. Die Blicke der Crew kann man sich vorstellen. Gott sei dank keine Kontrolle. In Oslo einfach ins Navi Autowerkstatt eingegeben und ins Zentrum gefahren. In einem Reifen und Autoglasdienst wurde uns dann der komplette Auspuff demontiert, geschweißt und wieder montiert. 2Stunden Arbeit, nur eine halbe abgerechnet, 65 Euro und los ging´s. So mag ich die Norweger. Wenn jemand wirklich ein Problem hat, wird auch geholfen.

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Dann sind wir in Richtung Norden auf die schwedische Grenze zugefahren. Erst über die 4, dann bei heftigem, aber entspanntem Verkehr über die E6 an Lillehammer vorbei, dann Richtung Nordost übers Fjell und auf die E3. In den beiden Tagen hatte das Wetter bereits stark abgekühlt, war aber meißt noch trocken.

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In Kvikne sind wir zwischendurch mal in ein recht unscheinbares Cafe gegangen. Innnen saugemütlich, wurden wir auf Deutsch begrüßt. Eine Junge Frau, die vor 6 Jahren aus Ostdeutschland ausgewandert ist, bediente uns. Kaffee, Wffeln und selbstgemachtes Eis vom Feinsten.

 

Weiter ging die wilde Hatz. Das Wetter wurde besser, wir kamen bei   Stjordal auf die E6 und haben sie am Snasavatnet auch gleich für eine Umrundung in der Sonne wieder verlassen.

Am nächsten Tag dann endlich Einstige auf die RV 17. Ich hatte eine schmale, kurvige Küstenstraße erwartet. Die ist allerdings nicht mehr vorhanden, sie ist breit und mit weiten Radien ausgebaut, fahrerische Highlight sind selten, Landschaftliche geben sich die Klinke in die Hand.  Insgesamt haben wir 6 Fähren genutzt. Neben Polarkreisüberquerung auf dem Schiff, Svartisengletscher und wunderschönen Buchten war ein Highlight sicherlich auch der Saltstraumen, der stärkste Gezeitenstrom der Welt.

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In Bodö dann Ernüchterung: ein völlig ungepflegter Campingplatz, aber wenigstens, wie schon die letzten Tage, Sonne. Am Morgen wollten wir dann auf die Lofoten. Fähre gebucht für 10:00 Uhr, der Regen geht quer.

Die Fähre kommt an, spuckt die Autos aus, wird beladen und legt ab. Hä???? Nein, der Wind wäre zu stark, sagte uns der Kassierer an der Fähre, wir würden erst nachmittags um drei ablegen. Na Toll, ein Tag im Hagen. Die Stadt lohnt nicht, Parken ist sauteuer und interessante Geschäfte oder sonst was hab ich da auch nicht gesehen, also warten.

 Um drei gehts los, kaum aus dem Hafen heraus geht´s ab. Seegang um die 5 Meter. Boah, war mir schlecht. Abends angekommen, sind wir sofort am Anleger in Moskenes auf den dortigen Campingplatz gefahren. Ich hab mich mit unserem Hauszelt noch nie so verkehrt unter all den Backpackern gefühlt.

 

An nächsten (Sonntag) Morgen sind wir dann gegen 9 Uhr erst mal nach A gefahren. Das war auch gut so, gegen 11 ging dort der Touristenrummel los. Der ganze Hafenbereich ist mittlerweile ein Rorbu-Hotel. Was für ein Unterschied zu 1988, als wir hier erstmals waren. Das gilt auch für die E10, die Hauptstraße über die Inseln. Komplett ausgebaut, tiefe Meerestunnel, breite Brücken. Alles ganz anders.

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Zum Abend hin wird es schneidend kalt, wir entscheiden uns für eine Hütte, finden aber keine, statt dessen ein Zimmer. Am nächsten Morgen Regen quer. Ab in die Gummistiefel (jaja, die Gespannfahrer haben immer etwas mehr Krempel dabei), Regenzeug, raus aus dem, Zimmer. Wegen des Regen haben wir gleich die Fähre Lödingen-Bognes genommen und sind nicht über Narvik gefahren. Wir wollen wieder von der Fähre runter, da sagt meine Frau: Weisst du, wo der Schlüssel der BMW ist ich finde den nicht. Wir haben dann auf der Fähre alles abgesucht und nichts gefunden. Ich hab dann den Ersatzschlüssel rausgekramt und wir sind runter von der Fähre und haben dann noch mal alles abgesucht. Nix. Am Ende hab ich denn meine Frau noch abgetastet und siehe da: Schlüssel im rechten Hosenbein am Gummizug der Regenhose. Sie muss ihn wohl in die Tasche bzw. daran vorbei gesteckt haben und hat sich dann einen Weg nach unten gesucht.

 

Wir sind dann die nächsten Tage über die gar nicht mal so uninteressante E6 nach Süden. Wahnsinnig viel haben wir im Regen aber nicht gesehen. Die Bluetooth Sprechanlage  meiner Frau läuft an diesem Tag irgendwann voll Wasser und stirbt den Heldentod. Abends auf dem Campingplatz dann die Frage meiner Frau: Hast du eigentlich meine Lederstiefel eingepackt? Nö, die stehen wohl noch im Hotel. Den Rest der Reise ist sie dann in Gummistiefeln gefahren. Am Svartisen-Gletscher war der Touristenbetrieb denn auch schon eingestellt, den Abzweig von rund 80 Kilometern hätte man sich sparen können. Irgendwann war´s dann zwischenzeitlich mal zuviel des Regens und wir haben südlich Mo I Rana  eine Hütte gesucht. Der Wegweiser zeigt ab der Tankstelle einen Campingplatz. Also durch den Ort durch, an einem Bauernhof vorbei, über eine Schotterstraße: Camping direkt an einer Flußgabelung, wunderschön. Aber: Ein Schild: Unser Campinplatz wird aus Kostengründen nicht bewirtschaftet, Sie können sich eine Hütte aussuchen, der Schlüssel hängt am Brett. Bitte hinterlassen Sie die Hütte so, wie sie war, das Geld können Sie in einem Umschlag im Briefkasten deponieren. Der schönste, ruhigste und vielleicht auch sauberste Campingplatz der Reise.

 

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Weiter E6 Richtung Trondheim. Kurz hinter Steinkjer suchen wir, immer noch im Dauerregen, eine Hütte. Ich will meiner Frau helfen, das Gespann einzuparken und bekomme es kaum noch gelenkt. Der Regen und Dreck hat alle Gelenke der Achsschenkellenkung festgammeln lassen. Und ich wunder mich, dass meine Frau solche Probleme beim Fahren hat. Wir haben dann WD 40 gekauft und die Gelenke bei jedem Halt eingesprüht, irgendwann waren sie dann wieder leidlich beweglich.

Dafür verliert der Reifen an meinem Beiwagen rapide an Profil. Ganz sicher war ich mir mit dem ohnehin nicht, deshalb hatte ich einen gebrauchten Reifen als Ersatz eingepackt (jaja, die Gespannfahrer). Na mal sehen.....

 

 

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Nach Trondheim bei Lokken hört dann erstmals der Regen auf, wir fahren Richtung Alesund. DA schon lange Nachsaison ist, bekommt man kaum mal jemanden zu sehen, die Landschaft ist auch erst mal eher langweilig. Ab Sunadalora wirds besser, wir stoßen dann auch auf das Briksdal, fahren bis zum Endpunkt der Straße und besichtigen den Gletscher. Bleiben tun wir dort trotz Campingplatz nicht, es ist wahnsinnig windig. Ein paar Kilometer das Tal hinunter ist ein wunderschöner Campingplatz am Wasser, hier übernachten wir.

 

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Es geht weiter Richtung Andalsnes und Trollstigen. Mann, haben die sich über die Jahre verändert. Überall muss noch ein Touristenschuppen und ein Skywalk hin. Gruselig. Und selbst im September noch richtig voll. Übernachtet haben wir dann in Geiranger, aber auch nur, weil kein Schiff im Fjord war. Und dann auch gleich noch einen Pausentag für unseren 29. Hochzeitstag eingelegt......

 

Weiter gehts, in Utvik ist es dann nicht mehr zu ignorieren, der Beiwagen schwimmt bei feuchter Straße sofort auf, Rstprofil unter 0,5mm. In ca. 100km Entfernung ist

Förde. Dort gibt es einen Reifendienst, die haben uns vor einigen Jahren bei einem schleichenden Platten schon mal geholfen. Also nix wie hin, ratet mal, es regnet. Ja, klar, einen Reifen in 135/70-13 haben wir da, gar kein Prolem. Ich bin erstaunt. Bei uns gibts den schon lange nicht mehr. Der Händler kommt dann mit einen Uniroyal 380 aus dem Lager, Baujahr 2009. Kein Wunder: Lagerware. Aber egal, hauptsache Profil.

 

Weiter gehts über Sande nach Balestrand, aber auch hier nicht viel zu sehen, Regen. Am nächsten Tag gehts über Leikanger und Kaupanger Richtung Aurland, den Tunnel wollen wir uns aber nicht geben, das Wetter ist schön, wir nehmen das Aurlandsfjell. Einfach nur geil und wie nicht anders zu erwarten: Über Aurland ein Skywalk, gut frequentiert von den Kreuzfahrern aus dem Aurlandsfjord.

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In Flam angekommen wird auf eine Streckensperrung Richtung Voss hingewiesen. wir fahren trotzdem in die Richtung da wir von entgegenkommenden Motorradfahrern von einer Umfahrung über Stalheim gehört haben. Die Fahrzeuge werden gesammelt und im Konvoi über eine drei Meter breite Straße in Serpentinen bei 20% Steigung geleitet. Der Bus drei Fahrezuge vor mir macht mir Sorgen, kommt aber gut voran. Nicht so der Geländewagen vor mir. Der verlangsamt in jeder Kurve um ein bisschen Sightseeein zu betreiben und wir haben Probleme, die Motorräder jedesmal mit schleifender Kupplung wieder anzufahren. Am Ende der Umleitung ist meine Kette durch die Last völlig am Ende und hängt bis zum Überspringen durch.

 

Ab Voss nehmen wir eine Nebenstrecke über Ulvik. Ich hatte noch die Fähre im Kof, mittlerweile gibts statt dessen aber die Hardangerbru. Beeindurckendes Bauwerk Das Navi leitet mich in den Tunnel und redet von einem Kreisverkehr??? Irres Teil. Ich will schon wieder über die Brücke zurückfahren, da kommt auf der gegenüberliegenden Seite der Brücke noch ein Kreisverkehr im Tunnel. Ich halte einfach auf der Straße an und mache Fotos. Ist eh kaum Verkehr. Auf der Südseite der Brücke gibts auch einen Sightseeinpunkt mit der Möglichkeit, über einen seperaten Tunnel bis auf die Brücke zu gelangen. Einfach nur Toll.

 

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Weiter gehts über das Hardangervidda. Eine solche Einsamkeit hab ich noch nicht erlebt. Karg, windig und grandiose Ausblicke. Der Campingplatz in Geilo ist leider wieder mal ein Griff ins Klo. Langsam müssen wir nach Hause, wir orientieren uns Richtung Süden. Die Hügel um Geilo sind leider mit Ferienhütten zugepflastert. Schade um die Landschaft. So gehts dann noch am Tinnsja vorbei und dann Richtung Hönefoss. Das ist unser letzter Campinplatz, am nächsten Morgen sinds noch 40km Hauptstraße bis zur Fähre. Auf dieser Strecke macht die BMW dann auch noch die 200.000 km voll.

 

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Am nächsten Morgen sind wir dann wieder in Kiel und der ganz normale Verkehrswahnsinn nimmt seinen Lauf. Es gibt eine Vollsperrung der A7 vor Hamburg und wir versuchen uns Glück an der Fähre in Glücksstadt. Nö. 2km vor dem Anleger beginnt der Stau, an 40 Minuten sind wir 200 m weiter. Es dauert noch mindestens 5 Stunden auf die Fähre zu kommen. Wir drehen um und nehmen die Bahn. In Hamburg werden wir von der A7 abgeleitet und sind nach einer halben Stunde  durch die Sperrung durch. So ein Blödsinn..... Ab, nach Hause, Moppeds reparieren.

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Hallo,

 

ich kann deinen Bericht in vielen Dingen bestätigen, besonders die aktuelle Verkehrslage

und der Straßen- und Brückenbauwahn in Fjordgebieten haben ein faden Beigeschmack.

In meinem diesjährigen Norwegenurlaub stand ich wieder vor gesperrten, aber ehemals wunderschönen

Paßstraßen, die durch Tunnel teilweise mehrere Kilometer lange Tunnel "ersetzt" wurden.

Aber ich fahre nicht dahin, um einen Großteil meines Moppedurlaubs in schwarzen Löchern zu verbringen.

In Narvik ist man gerade dabei, eine riesige Hängebrücke über den Fjord zu bauen,

aber in diesem Fall spart man ca. 20Km Umweg im Vergleich zur schönen Uferstraße.

Auf den Lofoten, wo ich dieses Jahr auch wieder hin wollte, aber aus verschiedenen Gründen doch

nicht hinkam, soll es wohl besonders schlimm sein, völlig überlaufen.

So habe ich trotz dieser Gegebenheiten meinen Urlaub u. a. auf Senja und den schönen Straßen dahin,

teilweise menschenleer, auf schönen Campingplätzen und auch Privathütten genossen.

Wenn man liest, was die Norweger noch alles bauen wollen, kann einem Angst und Bange werden.

So ist zum Beispiel ein insgesamt 30Km langer Unterwassertunnel geplant, dessen Betonröhren

an Schwimmern ca. 30 m unter der Wasseroberfläche an Stahlseilen hängen.

Leider kann man nicht immer diese von dir angesprochenen Bauwerke und Touristengegenden umgehen,

aber ich versuche, diese schnellstmöglich zu durchqueren und nicht in deren Nähe zu übernachten.

Ich habe zwei Tage in Tromsö gewohnt, hätte ich mir sparen können, aber das wusste ich vorher nicht.

Trotz allem ist Norwegen ein tolles Land, in dem ich immer wieder gern Urlaub mache.

 

Düse

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Gast biker-chris

Hallo tron! Diese Tour wirst du lieben !
Wir waren dies Jahr mit Auto oben (Nähe Alesund) und 2017 mit Wohnmobil (ausleihen!) das gleiche nochmal -> aber nicht Fähre sondern über Dänemark/Schweden.

Du musst UNBEDINGT über Geiranger fahren -> es sind so tolle Kurvenkombinationen, ich glaube 13 Haarnadelkurven gezählt zu haben und sah selbst mit meinem Auto danach so aus :D also mit dem Bike noch geiler!!! 

Also auf meiner Liste steht diese Erfahrung mit dem Bike auch noch ganz oben (Heizgriffe müssen aber sein!) - Wünsche dir auf alle fälle viel spaß!

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Morgen,

 

ja, da freu ich mich auch drauf, ist ja am Tag '09 = Stryn -> Geiranger (Hurtigruten gucken) -> Trollveggen -> Eidsbygda' eingeplant.

Nicht nur die Strecke soll herrlich sein. Von oben muss es auch top aussehen, wenn die Hurtigruten anlegen.

 

Freue mich auf diese Kurven, wie auf die bei Lysebotn (mit dem Kehrtunnel), Trollveggen (inkl. Wasserfall), eigentlich auf alle Kurven unserer Nebenstraßenstrecken:D

 

Tron

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Nur noch einen Monat, dann geht's nach Norge:

 

norge00-bersicht-klei90sl4.png

Über 6.000km, davon 5.338km auf zwei Rädern.

Tagesetappen auf der Tiger:

20170528_173807.jpg

00 = 287km
01 = 533km
02 = 317km
03 = 177km
04 = 199km
05 = 0km
06 = 252km
07 = 241km
08 = 149km
09 = 255km
10 = 218km
11 = 246km
12 = 259km
13 = 185km
14 = 142km
15 = 236km
16 = 275km
17 = 277km
18 = 48km
19 = 24km
20 = 615km
21 = 403km
TOTAL = 5.338km

 

norge01-an-rckreisedepts5z.png

Hin- und Rückfahrt durch Deutschland.

 

norge02-an-rckreisednqssnl.png

Dänemark-Durchquerung.

 

Und dann schließlich Norwegen:

norge03-klein25s4f.png

norge04-klein5ms6w.png

norge05-kleinb9sgb.png

Die groben Ziele hatte ich ja bereits in Vorthreads erläutert, daher wiederhole ich das hier nicht.

 

Mein Bruder plant für seinen TomTom in MyRoute-app (dort ist er Goldmitglied => Vollversion mit vielen Karten). Ich plane aufgrund der Routenabweichungen des Onlineportals zu GARMIN (trotz Here-Karten) parallel in Basecamp, bin also nur Basic-Mitglied in MyRoue-app und kann nur die Google-Karten nutzen.

Wir tauschen mittels Tracks unverfälscht unsere Planungen aus.

Zur Übersicht habe ich die Gesamttour dann einmal aus Basecamp in MyRoute-app als komplette Route nachgezeichnet.

 

Also wie schon geschrieben nutze ich das Basecamp zur Routenplanung für mein ZUMO 595LM.
Aufgrund der Routenabweichungen zwischen den verschiedenen Planungssoftwareprodukten und den verschiedenen Navigationsgeräten, wegen unterschiedlichem Kartenmaterial und differierenden Geräteeinstellungen und Routenpräferenzen tausche ich meine Touren grundsätzlich nicht über Routen, sondern über Tracks aus.

Ausnahme hier: die Komplettdarstellung Norge.

Zum Austauschen und Weitergeben bediene ich mich der v.g. Plattform MyRoute-app.
Mitgliedschaften gibt es dort von Basic bis hin zu Gold, wobei letztere wirklich gut für all diejenigen ist, die noch eine vollständige Planungssoftware mit tollen Features benötigen.
Zum Trackaustausch reicht eine einfache Basic-Memberschaft.
Guckt Euch das Portal mal an.
Und solltet ihr beim Aufruf der Route oder der Tripp- und Tourentracks mittels der <iframes> in den einzelnen Tourenbeschreibungen meiner Seite Probleme haben, so liegt dies meist daran, dass ihr noch nicht bei MyRoute-app seid. Aber wie geschrieben, kostet nix!

 

Nach Norge, denn vor Ort werde ich klassisch ein handgeschriebenes Tagebuch führen, stelle ich den Urlaub auch auf meinem Blog http://michael-stevens-blog.blogspot.de ein.

Mein Bruder wird, da er sein Tablet mit nimmt, schon während des Urlaubs auf seinem Blog http://andreas-stevens.de/  berichten.

 

fjord-line-hin90uvh.pngfjord-line-zurckjvu04.png

 

fjordcat-closer_940x400.jpgHin = 138km mit dem KatamaranStavangerfjord.jpgZurück = 569km mit Fähre

 

Ich freu mich schon wie Bolle auf die kommenden Tage in Skandinavien.

 

Gruß

Tron

 

 

 

Bearbeitet: von Tron
Seeweg eingefügt & Bilder eingefügt

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Hey Tron,

 

Ich bin vor einer Woche von anderthalb Wochen Norwegen zurückgekommen. Es war super trotz des tlw. sehr schlechten Wetters.

Ihr habt Euch da wirklich etwas sehr schönes vorgenommen.

Ich bin bis kurz vor Hirtshals mit dem Viano gefahren und hatte das Mopped eingeladen. Hatte keine Lust auf 700km Autobahnbolzerei im Sattel. Von Hirtshals bin ich nach Bergen übergesetzt und auch umgekehrt wieder so zurück.

Ich hatte mir nur grob eine Route zurechtgelegt und mir nachmittags bzw. am frühen Abend immer eine Hütte gesucht. Zwischen 240 und 650 NOK haben die pro Nacht gelegen. Interessanterweise war die günstigste Hütte (240,-) in Balestrand am Sognefjord auch die beste. Zelt hatte ich für den Notfall dabei, habe ich aber nicht gebraucht. Wollte ich auch nicht aufgrund der Witterung, ich hätte fast immer naß zusammengepackt. Das nächste Mal bleibt das Zelt gleich zu Hause.

Schlafsack ist aber angebracht in den Hütten. Auch habe ich meine Therm-A-Rest immer noch auf die Matratzen gelegt, weil die ziemlich durchgelegen waren und ich auch kein Fliegengewicht bin.

Eure Tour ist zwar schon bis ins letzte Detail geplant, aber vielleicht kann Euch diese Seite noch ein paar Inspirationen geben.

Habt Ihr Aurlandsvangen und den Stegastein Aussichtspunkt auf dem Radar ? Der Blick über den Fjord ist einfach atemberaubend. Die Weiterfahrt von dort über die Paßstraße in Richtung E16 / Borgund war ein Highlight meiner 2.600km langen Rundfahrt.

Getankt habe ich ab halbem Tank. Und trotzdem ist es mir 2x passiert, daß das Mopped fast trocken lief. Einmal akzeptierte die Säule einer unbemannten Tankstelle meine Karte nicht, und beim anderen Mal war die Strecke am Rondane Nationalpark entlang ziemlich lang ohne Tankstelle. Und dabei war ich ja noch im recht gut erschlossenen Teil Norwegens mit Kristiansund als nördlichsten Punkt meiner Tour.

Ich habe es sehr genossen, mir am Abend oder sogar erst beim Frühstück die nächste Tagesetappe zurechtzulegen. Manchmal habe ich sie verkürzt, weil es zu stark regnete, an anderen Tagen bin ich länger gefahren als geplant. Immer nach Laune.

Mein Fazit, es hat mir sehr gefallen, und ich werde wieder hinfahren. Nicht nächstes Jahr, da geht es wahrscheinlich in die Hohe Tatra, aber spätestens in 2-3 Jahren wieder.

Ich wünsche Euch viel Spaß !

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Hallo und Danke für die Tipps!

Tron

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Der Blog lebt, denn das Norge-Ereignis naht:
the beginning
der Seeweg

die Planung
technische Vorbereitungen
waren ja schon verfasst.

 

Aktualisierungen können meine "Folger" bei Google+ sehen und gelangen sofort auf den aktuellen Artikel, denn wichtige Veröffentlichungen kündige ich dort an.

Nun ist auch das "Packtechnische" beschrieben.

 

Fortsetzung folgt!!!

 

:wink3:Tron on Blog

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Ist ja ein Haufen Arbeit, den ihr euch da macht.

Ich plane die Routen, meistens oberhalb des Polarkreises, mit einer altmodischen Straßenkarte.

Oft genug mussten wir kurzfristig riesige Umleitungen fahren, weil ein Brücke gesperrt war

oder es kurz vor unserem eigentlich Ziel einen Erdrutsch gab, fast 100Km Umweg.

Immer damit rechen, dass man kurzfristig improvisieren muss.

Lasst euch von eurer Planung nicht dazu verleiten, nicht auch mal abseits dieser Route

schöne Strecken oder Sehenwürdigkeiten anzusehen, es lohnt sich.

Norwegen ist mittlerweile zu unserem Lieblingsreiseland geworden, trotz des gewaltigen Bauwahns,

der dort mittlerweile herrscht.

Wünsche euch einen tollen Urlaub, saugt euch richtig voll mit Eindrücken,

die es nur dort zu sehen gibt und kommt gesund wieder.

Ich bin "erst" nächstes Jahr wieder dran. . .

 

Düse

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Danke für die Wünsche:thumbup:
Und ja, Karten habe ich auch dabei, muss bei mir so sein.
Navi, trotzdem Karten, liegt sicherlich an meinem Alter:D

Tron

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Moin Michael,

 

wünsche euch viel Spaß und tolle Touren. Wir sind ja seit Montag wieder aus Norwegen zurück. Wir hatten in der letzten Woche nicht das beste Wetter, daher gute Regenklamotten und warme Sachen mitnehmen, Temperaturen zwischen 7 und 12 Grad waren das Höchste der Gefühle. Und ein besonderer Tipp...nicht durch jeden Tunnel fahren, du hast ja Karten dabei ;)...es gehen bei vielen Tunneln noch die alten Passstraßen drüber...einfach unglaubliches Panorama und tolle Strecken, sollte ich wieder Stress haben, werde ich daran denken und :D

 

Kommt heil wieder zurück.

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Danke, Tunnel meiden wir wie der Teufel das Weihwasser.
Bis 12:00Uhr noch Dienst, dann geht's los:bang:

Tron

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Irgendwie mache ich da was falsch, ich hatte schon einige Male unerträgliche Hitze.

Auf die Warnungen "nehmt euch warme/Regenklamotten mit" hatte ich das getan

und hatte fast nichts dabei für das heisse Wetter, das uns erwartete.

Natürlich hatten wie auch mal Regen, je nach Region, aber überwiegend war es schön.

Und selbst in Gegenden, wo noch Schnee neben der Straße lag, war es nicht zu kalt.

Leider wird auch in N gebaut wie in Dubai, ein Berg nach dem anderen wird durchbohrt,

Paß- und Fjordstraßen geschlossen.

In Narvik entsteht gerade eine gewaltige Hängebrücke über einen Fjord,

die einheimischen sparen dadurch ca. 20 Km Strecke, aber die alte Straße ist auch schön.

Man muss also bald dahin fahren, wenn man nicht alles betoniert sehen möchte.

Trotzdem ist das noch ein tolles Land, nette Leute, gutes Wetter :totlach:und leckere Waffeln.

Nicht zu vergessen BACALAO, ein schmackhaftes Fischgericht und gelegentlich Tikki Masala

aus dem Supermarkt, gibt s hier leider nicht.

Wenn nur die Color Line nicht so schweineteuer wäre ür Moppdler. . .

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Am 21.7.2017 at 10:11 schrieb Tron:

Danke, Tunnel meiden wir wie der Teufel das Weihwasser.
Bis 12:00Uhr noch Dienst, dann geht's los:bang:

Tron

 

Hallo Tron, wie war eure Norwegen-Tour, solltet eigentlich schon zurück sein? 

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Hey,

 

ja bin ich. NASS!!! :angry:

 

Z.Zt. verbringe ich meinen Resturlaub mit der Familie.

Wenn sich zeitlich die Möglichkeit ergibt, etwas in meinem Blog zu aktualisieren, dann mache ich das, doch darf ich es der Familie gegenüber nicht übertreiben.

Aufgrund meiner vielen Notizen, den unzähligen Bildern und den Videofilmen geht es aktuell nur schleppen voran. Wie geschrieben, die Familie fordert ihr Urlaubsrecht ein.

Aber die ersten 7 Tage sind fertig:

norwegenblog-link-bileozam.png

Steigt einfach in Tag 01 ein.

 

:wink3:Tron

 

 

 

  • Danke 1

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Am ‎23‎.‎08‎.‎2017 at 11:25 schrieb Tron:

NASS!!! :angry:

 

Hallo Michael,

 

sehr schöner und ausführlicher Regenkombi-Test ;) (mit angeschlossenem Norwegen-Bericht) in deinem Blog.
Ich habe bis Tag 10 sogar auch ein paar Fotos mit blauem Himmel entdeckt.

 

Jaja, wer den Schaden hat….:innocent:

 

Tröste dich: Mit der Zeit werden die Erinnerungen immer trockener :D 

 

Gegen deine Kneipp-Kur, äääh -Tour bin ich ja ein Weichei. Ich hatte nur einen halben Tag Regen (siehe Lückenfüller-Tour).

 

 

Gruß

 

Olli

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Stimmt, bis Tag 10 bin ich.

Bisher war nach Norge Familie angesagt.

Nun liege ich in den Vorbereitungen zum Besuch des internationalen Freewindtreffens im Westerwald am kommenden WE.

Morgen muss ich jedoch in den Dienst, Arbeitsunterbrechung des Urlaubs, wie auch in der vergangenen Woche. 

Und Donnerstag fahr ich schon nach Oberzeuzheim.

Sonntag Rückreise, Montag Ausrüstung für die Wintereinlagerung pflegen.

Dienstag zum Dienst.

Aber ab diesem Dienstbeginn hoffe ich, dass ich abends weiter am Blog arbeiten kann und er bald fertig wird.

Viel Spaß beim Lesen und Gucken,

Tron

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Mahlzeit, Jungs, der Q-Tip und ich planen gerade ein bisschen herum, im August Norwegen unsicher zu machen.

 

Aus den diversen Berichten habe ich jetzt immer nur "Zelt" oder "Hütte mit Schlafsack" entnommen. Da wir beide keine Freunde des Zeltens sind und eigentlich auch vermeiden wollen, mit 14 Gepäckrollen herumzukutschieren, stellt sich gerade die Frage, ob man Norwegen auch "normal", also mit Übernachtung in B&Bs/Pensionen, hinkriegen kann? Ein kurzer Flug durch Booking zeigt, dass es durchaus was gibt, ich tu mich nur gerade sehr schwer, kurzfristige Verfügbarkeiten einzuschätzen. Hat dazu jemand was zu berichten?

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Moin,

 

meine Tour geht am Donnerstag los, ohne Zelt, 2 Mann/Männin, 2 Moppeds.

Es gibt mittlerweile verschiedene Möglichkeiten, in N zu übernachten.

Die meistegenutzte ist tatsächliche Campingplatz mit Hütte und Schlafsack.

Völlig problemlos, meist ohne Anmeldung (und Booking.com.) vor Ort zu mieten.

Nur ein Betttuch ist Pflicht, nehme ich immer selbst mit, ansonsten bei der Anmeldung zu mieten.

Pensionen sind eher selten, aber je nach Gegegend kann man auch mal ein ganzes Haus "erwischen",

und das zu Preisen unterhalb einer größeren Campinghütte, man muss Glück haben.

Als Alternative bieten sich Hostels an, kann man direkt hier ansehen und buchen.

Eine Mitgliedskarte spart nochmals 10% auf den Zimmerpreis, kann man auch vor Ort kaufen.

Dort gibt es teilweise sehr gutes Frühstück, manchmal kann man auch Wäsche waschen.

Gelegentlich kann man auch in Hotels wohnen, die ein günstiges Abendessen mit anbieten.

B&B ist nicht so oft zu finden, eher schon Privatvermieter mit Schild an der Straße/im Garten.

Auf guten Norwegenkarten sind die Campingplätze eingezeichnet, die Angaben sich recht verlässlich.

Campen ist in Norwegen sehr verbreitet, deshalb bieten sich Übernachtungen auf Campngplätzen an.

Es gibt auch welche mit angeschlossenem Restaurant/Bistro, aber nicht so oft.

 

Düse

Bearbeitet: von Düse

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Ok, darauf kann man sich einstellen. Mit welcher Fähre fahrt ihr? Wir überlegen noch, ob wir in Bergen, Stavanger oder Kristiansand beginnen.

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Hallo zusammen, wir waren letztes Jahr ebenfalls in Norwegen. Was uns total genervt hatte, war die Suche nach freien Hütten. Wenn nicht bis 15/16 Uhr was gefunden, dann schlechte Aussichten. Daher, der frühe Vogel fängt den Wurm. Langes Fahren bis in den Abend hinein, wird ja nicht dunkel, kann man leider vergessen. Hatten wir uns so vorgestellt.

Wir hatten die Fähre von Kiel nach Oslo genommen (hin), unter der Woche preislich noch ok und letzter Luxus vor Norwegen. Rückfahrt die Fähre Kristiansand -  Hirthals, diese hatten wir von unterwegs aus gebucht.

Ansonsten ist Norwegen ein Traum, zum Schauen und Fahren. Drücke euch die Daumen, dass das Wetter hält. Bei uns war es 50:50.

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Hallo,

ich bin Freitag (15.06.2018) aus Norwegen (so ziemlich alles befahren zwischen Kristiansand und Kristiansund) nach 11 Fjord- und jeweils zwei An- /Abreisetagen zurück. Regen bis und ab Münster. Dazwischen 15 Tage mit einem kleinen Schauer nachts und einer kleinen Regenfahrt (Fv500).

 

Ansonsten 5500 km Sonne ☀️(inkl. entsprechender Temperatur). Teilweise zu warm, gerade, wenn man in den Klamotten auch mal ein paar Schritte macht. Pflicht war dann Campingplatz (ich hab nur gezeltet) oder eben ´wildes campen´ mit direktem Wasserzugang (das wiederum war ´angenehm´ kalt, je nach Entfernung vom Gletschereis ....).

 

Auf den Fjells wenig Schnee, aber bei 10-15°C super Bedingungen. Weiter Infos und Bilder folgen ....

 

Brusand - Nordseeküste

in der Woche hatte ich die 3 km Strand nur für mich! 

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Gamle Strynsfjellvegen

Leider wegen trächtiger Rentiere immer noch gesperrt!)

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So, wir haben uns endlich aufgerafft, zwischen Hurtigruten und Möppi zu entscheiden und werden nun doch statt mit dem Schiff mit den zweirädrigen Fahrzeugen Norwegen unsicher machen. Am 5.8. gehts los, insgesamt drei Tage sind für die Anreise aus BaWü bis nach Hirtshals geplant, ansonsten alles offen. Evtl. werden wir noch die Fähre für die Rückfahrt buchen, aber auch das ist noch offen.

 

Bin gespannt, ob der Jahrhundertsommer dort oben noch ein paar Wochen anhält, momentan sieht's ja gut aus...:cat-augenzukneifend_11:

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