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2016er mit Integralbremse: Abnutzung Bremsbeläge hinten


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Durch Mobeds Beitrag animiert, habe ich mal ein wenig recherchiert. Vor der TEX habe ich eine BMW K1200GT mit dem querliegenden Vierzylinder-Motor gefahren. Dieses Motorrad hat ebenfalls eine Teilintegralbremse, und es wurde sowohl in den damaligen Tests als auch in der Bedienungsanleitung für den kürzesten Bremsweg empfohlen, nur den Handbremshebel zu verwenden, damit das ABS die Bremskraftverteilung optimieren kann. Dies habe ich auch jahrelang gemacht und war mit den Verzögerungswerten der K1200GT hochzufrieden - ich hatte nie vorher (leider auch nachher) eine bessere Bremsanlage an einem Motorrad erlebt!

 

Nun habe ich auch mal in der TEX-Bedienungsanleitung nach Bremsen recherchiert und bin etwas entsetzt über das Gelesene:

 

Zitat:

"1. Hinterrad-Bremspedal

Alle Explorer Modelle sind mit einem
teilintegrierten Bremssystem in
Kombination mit dem Antiblockiersystem
(ABS) ausgestattet.
Das teilintegrierte Bremssystem soll die
Wirkung der Bremsmanöver des Fahrers
erhöhen.
Wenn der Fahrer die Vorderradbremse
anzieht, wird auch die Hinterradbremse
leicht angezogen.
Wie stark die Hinterradbremse angezogen
wird, hängt von der Bremskraft ab, die der
Fahrer über den Bremshebel ausübt.
Wird nur das Bremspedal betätigt, wird
lediglich die Hinterradbremse angezogen.
Um die volle Bremswirkung zu erzielen,
betätigen Sie stets Vorderrad-
Bremshebel und Hinterrad-Bremspedal
zusammen."

 

Vor allem über den letzten Satz bin ich sehr erstaunt (was übrigens Mobeds Theorie und meine Annahme, bei der TEX nur noch den Handbremshebel bedienen zu müssen, widerlegt), kann doch das ABS die sich beim Bremsvorgang ändernde Lastverteilung Vorder-/Hinterrad gar nicht optimal ausregeln, wenn der Fahrer mit einem Tritt auf das Bremspedal "dazwischenfunkt"! Jedenfalls habe ich bei der TEX besonders mit Sozia und vollem Gepäck oft instinktiv das Fußpedal mitbenutzt, wenn es mal etwas enger wurde. Dieses Bedürfnis hatte ich bei der K1200 nie! Ansonsten habe ich mit der TEX, wie vorher auch mit der BMW, nur mit dem Handbremshebel gebremst und mich über die schlechte Bremswirkung gewundert (aber darüber hatte ich ja auch hier schon des Öfteren gelesen). In Zukunft werde ich wohl wieder "klassisch" mit Hand- und Fußbremshebel bremsen, da bei der TEX die Hintrerradbremse bei alleiniger Betätigung des Handbremshebels ja leider nur leicht mitbremst! 😕

 

Gruß

Steffen

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Hallo kleener,   mal ein paar Kommentare zu deinen Aussagen.   Als erstes stelle ich mal eine Frage in den Raum: "Hast du schon mal ein Sicherheitstraining mitgemacht und etwas von

Hallo Kleener, dafür das du ein höchst qualifizierter Mechaniker bist, hängst du dich ganz schön weit aus dem Fenster.  Du schreibst ja selbst das du von Bremsen am Motorrad keine Ahnung hast. Ha

Durch Mobeds Beitrag animiert, habe ich mal ein wenig recherchiert. Vor der TEX habe ich eine BMW K1200GT mit dem querliegenden Vierzylinder-Motor gefahren. Dieses Motorrad hat ebenfalls eine Teilinte

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Den letzten Satz der BA kenne ich auch...

Trotzdem bleibe ich vorläufig erst einmal beim alleinigen Bremsen mit dem vorderen Bremshebel ....Papier ist geduldig und momentan empfinde ich persönlich die Balance ohne zusätzliche Hinterradbremse als ausgewogener.

 

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Um die volle Bremswirkung zu erzielen, ...

 

vor 20 Minuten schrieb Mobed:

Trotzdem bleibe ich vorläufig erst einmal beim alleinigen Bremsen mit dem vorderen Bremshebel ...

 

Wie du magst.

Wirst aber nicht den ganz großen Anker werfen können.  :huh:

 

Gruß Rheinweiss

 

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@Rheinweiss

 

naja, ich hab ja den großen Anker einmal mit und einmal ohne betätigen der Hinterradbremse getestet.

Ohne extra Hinterradbremse war der Bremsweg gleich und die Fuhre stabiler...allerdings nur Solo.

 

Falls ich im täglichen Betrieb dadurch eine spürbar schlechtere Bremswirkung feststelle, kehre ich natürlich zu alten Gewohnheit zurück:)

 

Edited by Mobed
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vor 31 Minuten schrieb Steffen_MK:

Nun habe ich auch mal in der TEX-Bedienungsanleitung nach Bremsen recherchiert und bin etwas entsetzt über das Gelesene:

...

 

Ja, so kenn ich's aber auch.

Bin eher erstaunt was BMW da gebaut hatte.

 

vor 36 Minuten schrieb Steffen_MK:

Dieses Motorrad hat ebenfalls eine Teilintegralbremse, und es wurde sowohl in den damaligen Tests als auch in der Bedienungsanleitung für den kürzesten Bremsweg empfohlen, nur den Handbremshebel zu verwenden, damit das ABS die Bremskraftverteilung optimieren kann.

 

Würde ja bedeuten, BMW lässt den Tritt auf die Hinterradbremse im entsprechenden Fall in's Leere gehen? 

 

Gruß Rheinweiss

 

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vor 5 Minuten schrieb Mobed:

Ohne extra Hinterradbremse war der Bremsweg gleich und die Fuhre stabiler...allerdings nur Solo.

 

Will dir da nichts ausreden, aber vielleicht hat sich der schweißtreibende Fall bei dir noch nicht ereignet und deine Bremsmanöver haben noch Luft nach oben? 

Und Gepäck am Heck hält den Bock auch kaum länger unten als ohne.

 

Gruß Rheinweiss

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Jetzt melde ich mich hier in diesem Thread nochmal zurück:

 

 Nachdem bei meiner 2016er XCA ersten hinteren Beläge schon nach 9000km runter waren steht jetzt nach weiteren 16000km der nächste Tausch an. Nachdem ich mein Fahr- und Bremsverhalten nicht geändert habe ist für mich damit klar, dass der im Werk verbaute  Satz einfach Mist war. Ich vermute, dass da eine qualitativ minderwertige Charge verbaut wurde...

 

Eine andere Erklärung für diesen mehr als deutlichen Unterschied hab‘ ich nicht.

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vor einer Stunde schrieb Mobed:

@Rheinweiss

 

naja, ich hab ja den großen Anker einmal mit und einmal ohne betätigen der Hinterradbremse getestet.

Ohne extra Hinterradbremse war der Bremsweg gleich und die Fuhre stabiler...allerdings nur Solo.

 

Falls ich im täglichen Betrieb dadurch eine spürbar schlechtere Bremswirkung feststelle, kehre ich natürlich zu alten Gewohnheit zurück:)

 

Ich habe beim Fahrsicherheitstraining keinen spürbaren Unterschied beim Bremsweg Vollbremsung aus 100 solo und mit Sozia gehabt, immer nur mit der Handbremse voll reingezogen.

Die TEX hat einfach nur brutal in beiden Fällen geankert, ohne dabei nervös zu werden.

Die Bremsleistung ist schon der alten V13 spürbar überlegen, allein wegen der besseren Bremse vorn, feiner regelndem ABS und halt dem teilintegralem System.

Allerdings ist da noch Luft nach oben, die vorderen Beläge können noch was mehr an Biss vertragen.

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vor 28 Minuten schrieb kleener:

Die TEX hat einfach nur brutal in beiden Fällen geankert, ohne dabei nervös zu werden.

 

..genau meine Erfahrung, nach den Bremstests...deutlich harmonischer, als mit betätigen der Hinterradbremse.

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vor einer Stunde schrieb Rheinweiss:

Würde ja bedeuten, BMW lässt den Tritt auf die Hinterradbremse im entsprechenden Fall in's Leere gehen?

 

Nein, auf gar keinen Fall! Nur kommt man dann mit dem Hinterrad eher an die Haftgrenze als mit dem Vorderrad und das ABS greift in diesem Fall ein. Ob ein stotterndes Hinterrad in Schräglage so gut ist, wage ich anzuzweifeln. Dann lieber die optimal ausgelegte (?) oder geregelte (?, was von beiden stimmt, entzieht sich meiner Kenntnis) Bremskraftverteilung ausnutzen, um einen möglichst kurzen Bremsweg zu erzielen, dessen optimaler Grenzwert das vorne und hinten gleichzeitige Eingreifen des ABS ist. Ein Zitat aus der Bedienungsanleitung der K1200:

 

Wie erreicht man den
kürzesten Bremsweg?

Bei einem Bremsvorgang verändert
sich die dynamische Lastverteilung
zwischen Vorder- und
Hinterrad. Je stärker die Bremsung,
desto mehr Last liegt auf
dem Vorderrad. Je größer die
Radlast, desto mehr Bremskraft
kann übertragen werden.
Um den kürzesten Bremsweg zu
erreichen, muss die Vorderradbremse
zügig und immer stärker
werdend betätigt werden.
Dadurch wird die dynamische
Lasterhöhung am Vorderrad optimal
ausgenutzt. Gleichzeitig
sollte auch die Kupplung betätigt
werden. Bei den oft trainierten
"Gewaltbremsungen", bei denen
der Bremsdruck schnellstmöglich
und mit aller Kraft erzeugt wird,
kann die dynamische Lastverteilung
dem Verzögerungsanstieg
nicht folgen und die Bremskraft
nicht vollständig auf die Fahrbahn
übertragen werden. Damit
das Vorderrad nicht blockiert,
muss das ABS eingreifen und
den Bremsdruck reduzieren; der
Bremsweg wird länger.

 

Dies beschreibt zwar nicht das zusätzliche Betätigen der Hinterradbremse, kann aber vielleicht etwas zum Verständnis der Funktionsweise der BMW-Teilintegralbremse beisteuern. Ich kann nur noch einmal wiederholen, ich bin noch kein Motorrad gefahren, welches dem BMW-K-Modell beim Ankerwerfen das Wasser reichen könnte! Und das bei der BMW ohne Betätigen des Fußbremshebels.

 

Gruß

Steffen

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vor einer Stunde schrieb Steffen_MK:

Ein Zitat aus der Bedienungsanleitung der K1200:

 

...

 

Das liest sich nicht so als ob da etwas kryptisches dran wäre.

Wahrscheinlich war das Verhältnis von vorne zu hinten einfach optimal ausgelegt.

 

Gruß Rheinweiss

Edited by Rheinweiss
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vor 2 Stunden schrieb Fuzzi:

Jetzt melde ich mich hier in diesem Thread nochmal zurück:

 

 Nachdem bei meiner 2016er XCA ersten hinteren Beläge schon nach 9000km runter waren steht jetzt nach weiteren 16000km der nächste Tausch an. Nachdem ich mein Fahr- und Bremsverhalten nicht geändert habe ist für mich damit klar, dass der im Werk verbaute  Satz einfach Mist war. Ich vermute, dass da eine qualitativ minderwertige Charge verbaut wurde...

 

Eine andere Erklärung für diesen mehr als deutlichen Unterschied hab‘ ich nicht.

 

Ich schon: Ihr hab noch die alten Beläge der VG13 bekommen. :lol:

 

Gruß Rheinweiss

 

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vor 9 Stunden schrieb Rheinweiss:

 

Das liest sich nicht so als ob da etwas kryptisches dran wäre.

Wahrscheinlich war das Verhältnis von vorne zu hinten einfach optimal ausgelegt.

 

Gruß Rheinweiss

 

Ja, das mag sein.

 

Gruß

Steffen

 

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  • 3 weeks later...

Frage in die Runde, die hinteren Bremsbeläge beim Explorer nach 7000km runtergefahren? Ist das normal? Ich bremse eigentlich nicht wirklich viel oder oft hinten. Überrascht mich jetzt doch zumal die vorderen wohl ok sind.

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Meine TEX aus 2016 hat jetzt 23000km auf der Uhr. Immer noch die ersten Beläge drin! Aber jetzt sind sie schon flach... Fahrsstiehl sehr sportlich, wenig Autobahn.  Übernächste Woche bekommt sie neue. Da muss es mal eine schlechte Serie gegeben haben.

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Hallo Klaubieh,

 

ich war mit meiner TEX gerade bei der ersten Jahresinspektion. 7800 km und die hinteren Bremsklötze mußten gewechselt werden. Vor der TEX fuhr ich eine BMW K1200GT. Bei der 10000 km-Inspektion mußten die hinteren Bremsklötze gewechselt werden. Ich habe sie dann bis 48000 km gefahren - ohne weiteren Wechsel der hinteren Bremsklötze! Und mein Brems-/Fahrverhalten habe ich nicht geändert! Seltsam...

 

Gruß

Steffen

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Mein Händler fand das normal und hat von schlechten Chargen noch nie was gehört...Ich habe ihn überzeugt das als Garantie bei Triumph anzumelden. Schaun mer mal

 

Grüße

Klaus

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Ich habe bei meiner Ex 1200 GS LC einen exorbitanten Verschleiss der hinteren Bremsbelege gehabt. Die waren, egal welcher Belag nach 5-7.000 km fällig. Dann gab's bei 14.000 km on top noch ne neue Bremsscheibe wohlgemerkt immer hinten.

 

Bei meinem Bekannten 1200 RT ist es das gleiche Spiel.

 

Hinzu kam bei der LC, dass man die Bremsanlage ständig entlüften musste, da nach wenigen 100 km der Bremsweg der hinteren Bremse, immer länger wurde.

 

Ja, die braucht man auch mal, z.B. Offroad um eine steile Schotterpiste runter zu kommen.

 

Die Teilintegralbremse der Yamaha XT 1200 war da deutlich unauffälliger, aber auch hier rubbeln sich die Belege hinten signifikant schneller ab als vorne.

 

Interessanterweise ist der Belegverschleiss meiner aktuellen TEX 15, die wohlgemerkt kein Integral ABS hat, sondern das stinknormale völlig unauffällig.

 

Es hängt meiner Meinung nach mit dem System an sich zusammen. Wenn man es haben will, muss diese Kröte eben geschluckt werden.

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Das mit dem System mag richtig sein, aber wenn ich die doch signifikant großen Unterschiede lese die bei TEX aus dem gleichen Baujahr hier reportet werden dann ist da mehr dran als nur das System. Ich bin selbst in der Industrie tätig und sehe was für Unterschiede verschiedene Produktionslots manchmal haben können... leider, denn ich habe dann auch mit Reklamationen zu tun. Qualitätskontrolle kann auch mal daneben hauen und dann geht ein Lot raus was eigentlich nicht raus dürfte.

Die Spannen zwischen 5.000 und fast 20.000km sind nicht durch das System oder die Fahrweise alleine zu erklären. Da spielt das Material eine große Rolle. Bin gespannt was Triumph zu dem Antrag meines Händlers von sich gibt.

 

Zusatzfrage an die Bremsentechniker, die vorderen Beläge sind ja wohl dem Einsatz angemessen. Wären die zulässig auch für hinten? Wieso gibt es da eigentlich 2 unterschiedliche Materialansätze?

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  • 4 weeks later...

Gibts zu dem Thema neues? Meine hinteren sind nach 3 Monaten auf Eisen gegangen. 9500 km. Natürlich heimzu vom Urlaub. 

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  • 2 weeks later...

Antwort sinngemäß von Triumph auf den Garantieantrag meines Händlers... 7000km sind normal und der Fahrweise geschuldet... 

Ganz ehrlich, mir verschlägts hier die Sprache. Eins weiss ich, diese Triumph war meine erste und letzte.

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Moin!

Mal ne Frage am Rande: Habt ihr hinten organische oder Sinterbeläge verbaut? Wenn ich das richtig sehe, sind bei mir hinten auch Sinterbeläge drin.

Aber mal ehrlich: Was kosten die hinteren Beläge? Wahrscheinlich keine 30,- Euro. Wo ist das Problem, wenn ich dafür eine gute Bremsleistung habe?

 

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Erneuert habe ich mit Sinter.

Die haben jetzt auf 10tkm vielleicht 1mm an Belag verloren.

Die originalen waren nach 5tkm komplett runter und haben auch nicht besser gebremst...

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vor einer Stunde schrieb OnkelTrude:

Wahrscheinlich keine 30,- Euro. Wo ist das Problem, wenn ich dafür eine gute Bremsleistung habe?

 

In der Bucht aber nicht in der Werkstatt.

Und T verspricht dass die Dinger 16.000 km halten sollen.

Dann sollte es bitteschön nicht die Hälfte werden.

 

Gruß Rheinweiss

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Meine Originalen hinteren habe ich nach 15400 km gegen Sinter getauscht, hatten aber die Verschleißgrenze noch nicht erreicht.

 

Fraunz

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Wie kann denn jemand versprechen, dass Bremsbeläge X km halten? Sowas hab ich ja noch nie gehört.

Welchen Hersteller verbaut denn Triumph ab Werk? Evtl. wurde da ja am falschen Ende gespart.

"kleener" schreibt ja gerade, dass die Sinterbeläge scheinbar deutlich länger halten.

Der Wechsel der hinteren Beläge sollte ja auch kein Hexenwerk sein oder?

Sorry, aber ich versteh die Aufregung nicht.

An meinen neuen Skoda wurden hinten die Bremsscheiben bereits bei der 1. Inspektion bemängelt (Tragbild, Rost, einfach Schrott ab Werk). Garantie/Kulanz Fehlanzeige.

Seitdem ATE verbaut ist, sieht nach wie vor alles aus wie neu. Hab ich selber gemacht, hat n Appel und n Ei gekostet.

Ansonsten tolles Auto, da reg ich mich doch über sowas nicht auf.

  • Thanks 1
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vor 38 Minuten schrieb OnkelTrude:

An meinen neuen Skoda wurden hinten die Bremsscheiben bereits bei der 1. Inspektion bemängelt (Tragbild, Rost, einfach Schrott ab Werk). Garantie/Kulanz Fehlanzeige.

Seitdem ATE verbaut ist, sieht nach wie vor alles aus wie neu. Hab ich selber gemacht, hat n Appel und n Ei gekostet.

Ansonsten tolles Auto, da reg ich mich doch über sowas nicht auf.

 

Und warum hast du dann überhaupt einen Garantieantrag gestellt?

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Weil die mir direkt nen KVA in die Hand gedrückt haben. Da hab ich nur gesagt, dass sie das gern auf Garantie machen können, was sie dann direkt verneint haben ;)

Hab mich da nicht hintergeklemmt. Bei Bremsen wird das eh nix und kostet nur Zeit und Nerven. Hab ich mit meinem Kia auch schon erfolglos durchgehabt.

 

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Wo das Problem ist. Mein bike ist 3 monate alt. Und die bremse hinten war durch. 9 tkm. Das sind ned mal 2 satz Reifen. Damit hatte ich nicht gerechnet, und natürlich war ich im Urlaub damit als eisen auf eisen ging. In zukunft werd i da mehr drauf schauen 

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Ich bin auch der Meinung, bei einem Motorrad, kein Sportgerät, sollte die Bremse zumindest bei normaler Benutzung von Wartung zu Wartung durchhalten.

Die Zeiten der technikafinen Benutzer ist nun definitiv vorbei und bei einer Reisemaschine geht es noch weniger.

Da wird jeder Schnickschnack zur Entlastung eingebaut, aber verlangt, auf Tour zwischendurch ne Bremse zu machen...

Bei vielen Benutzern bin ich froh, dass die überhaupt selbstständig tanken können.

Luft kontrollieren ist aber schon zu viel.

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Moin Ihr Hilfsbremser :P,

 

nachdem mein erster Satz Beläge hinten sehr schnell fertig war, hält und hält der 2. Satz Originale schon 16 TKm. Seit dem letzten Service (April 18) ist mir jedoch aufgefallen, daß die hintere Bremse bei Nutzung der Integralbremse später zuschnappt (Popometer). Zu Beginn merkte man häufiger, daß die hintere Bremse vor den Vorderen Bremsleistung entwickelte, sicherlich zum Stabilisieren der Fuhre, und es ging ein leichter Ruck durch die TEX. Jetzt scheint die Abstimmung der Kennlinie (Software) geändert zu sein, da die hintere Bremse sich nicht mehr vordrängelt, sondern vorne und hinten zumindest zeitgleich zupacken. Der hohe Verschleiß könnte also auch von der Abstimmung produziert sein.

Die vorderen Beläge halten seit 23 TKm und es ist noch reichlich Belag drauf.

 

Schöne Grüße

Jens

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vor einer Stunde schrieb Technikfan:

Moin Ihr Hilfsbremser :P,

 

nachdem mein erster Satz Beläge hinten sehr schnell fertig war, hält und hält der 2. Satz Originale schon 16 TKm. Seit dem letzten Service (April 18) ist mir jedoch aufgefallen, daß die hintere Bremse bei Nutzung der Integralbremse später zuschnappt (Popometer). Zu Beginn merkte man häufiger, daß die hintere Bremse vor den Vorderen Bremsleistung entwickelte, sicherlich zum Stabilisieren der Fuhre, und es ging ein leichter Ruck durch die TEX. Jetzt scheint die Abstimmung der Kennlinie (Software) geändert zu sein, da die hintere Bremse sich nicht mehr vordrängelt, sondern vorne und hinten zumindest zeitgleich zupacken. Der hohe Verschleiß könnte also auch von der Abstimmung produziert sein.

Die vorderen Beläge halten seit 23 TKm und es ist noch reichlich Belag drauf.

 

Schöne Grüße

Jens

 

Hi Jens,

 

bei mir war das exakt genau so: die ersten Beläge hinten waren nach knapp 9000km runter, dann Tausch auf Garantie durch meinen freundlichen gegen neue (originale). Diese haben jetzt mehr als 16000km gehalten.

 

Ob das mit einer geänderten Software zusammenhängt? Der Werkstattleiter meines Freundlichen jedenfalls hat auf Nachfrage verneint, dass es eine solche Änderung gegeben hat.

 

Es ist und bleibt ein Mysterium...

 

Andi / Fuzzi

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Moin Andi,

 

beim Service wurden Software-updates durchgeführt, das wurde mir bestätigt, aber keine Sau weiß, welche Änderungen erfolgten. Von T gibt es keine Aussagen dazu. Es funktioniert und Alle tappen weiter im Dunkeln.... Ich liebe die Informationspolitik der Briten (siehe Ventilabrisse bei XC-Varianten).

 

Schöne Grüße

Jens

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Patchnotes zu Updates gibt es quasie bei keinem Hersteller.

Einzige Ausnahme ist, wenn eine Änderung an der Software einen bekannten Bug oder fehlerhafte Abstimmung behebt und ein Update als "Reparaturmaßnahme" gemacht wird.

Und dann weiß immer noch keiner, was noch alles verändert wurde.

Meine Software ist Stand Anfang 2018, da war ich das letzte mal beim 😁 wegen der Bremsproblematik und es gab kein Update zum Auslieferungszustand November 2017.

Was ich selbst gemacht habe, ist das Bremssystem mehrfach und sehr ausgiebig entlüfteten, schon weil mich der kontinuierlich immer länger werdende Hebelweg der Hinterradbremse nervt.

Damit hat sich auch das Bremsverhalten geändert, was aber nichts an der anscheinend miesen Werksausrüstung der hinteren Beläge ändert.

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Meine Tiger aus 3/2018 geht auf die 12.000km zu. Bremsbeläge vorn und hinten Original, voll bei der Musik und deutlich mehr Bremsleistung als bei den vorherigen Explorern bis Bj. 2015. Gefühlt bremst sie bei Betätigen der vorderen Bremse in 2 Stufen... Erst sanft, dann bei weiterem Ziehen des Handbremshebels heftig. Deshalb ist wohl davon auszugehen., dass der Modulator auch den Druck an die hintere Bremsanlage in der richtigen Dosierung weiter gibt (sprich bis Abs_Einsatz). Deshalb brauche ich die Fußbremse bewußt nur für das Strecken der Maschine oder immer noch aus Gewohnheit. 

Die Berganfahrhilfe wirkt ebenfalls durch das Betätigen der  Handbremse auf das Hinterrad- in ihrer 2ten Stufe. 

Fred 

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