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Tigertrail

Two Tiger in Mongolia

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17.06.2017; Tag 13 – Ein weiterer Tag am See

 

Die Sonne scheint und wärmt das Innere meines Zelts, es scheint trocken zu sein als ich aufwache. Jagaa ist bereits im „ich mache Frühstück“ Modus, Duger wäscht Wäsche am See und Pascal montiert die erste Kamera für ein 360 Grad Zeitraffervideo. Hatte ich gestern noch meinen Bikini vergeblich montiert nehme ich heute einen zweiten Anlauf. Wie schon gestern sind die Wolken heute umtriebig und mal lassen sie die Sonne durch und dann wieder nicht, was entsprechend für ein rasches Auf und Ab der Temperaturen sorgt. Ich habe aber so sehr Lust auf ein erfrischendes Bad dass ich schon vor dem Frühstück in den See tauche. Nicht ganz so kalt wie erwartet halte ich es drei Minuten im kühlen Nass aus. Wieder trocken ist der heisse Kaffee schon bereit, Jagaa brät seine „Spiegeleier Spezial“ und ich bereite unser Müsli zu. Nach dem Frühstück beginnt Duger mein Motorrad auseinander zu nehmen weil der linke Gabelholm Oel verliert. Pascal erwähnt dass bei der Gelegenheit auch der vordere Pneu gewechselt werden sollte weil er sehr abgefahren ist und praktisch keine Stollen mehr vorhanden sind. Immer um meine Sicherheit besorgt wird die Servicearbeit genaustens überwacht, das Motorrad danach intensiv Probe gefahren und die Arbeit schliesslich für gut befunden. In der Zwischenzeit habe ich wieder einmal Wäsche gewaschen, denn die Wäsche im See spülen zu können ist viel effizienter als im Lavabo oder Plastikbecken. Die Shirts welche wir auf den Bikes tragen sind unglaublich schmutzig und das zurückbleibende Spülwasser ist dunkelbraun. Die Sonne die nun doch kräftig scheint trocknet die Wäsche schnell und ich berechne meine Chancen für ein etwas längeres Nachmittagsbad.

 

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Beim Mittagessen heizt die Sonne wieder kräftig auf und das Spiel das wir nun schon ein paar Mal gespielt haben wiederholt sich. Zum Glück ist unser heutiges Camp nur ein paar Kilometer von unserem Zeltplatz entfernt und idyllisch auf einem Hügel mit Blick auf den See gelegen. Zusammenpacken, das nächste Ziel anpeilen, ankommen, alles in die Jurte schmeissen und schon blitzt und donnert es. Heute zur Abwechslung von Hagel begleitet. Ich nutze die Zeit um duschen zu gehen. Das Camp hat eine tolle Duschanlage, mit Wasser sparen meinen sie es aber fast zu gut. Meinen Bemühungen zum Trotze ist das schöne Badetuch danach nicht mehr ganz so sauber. Die schöne Gegend möchte erkundet sein und beim nächsten Sonnenstrahl wagen wir uns raus und runter zum See welcher nur ein paar hundert Meter vom Camp entfernt ist um zehn Minuten später unter sintflutartigem Regen zurück zur Jurte zu rennen. Schluss für heute… wir geben auf und verziehen uns in die Schlafsäcke. Ich lese während Pascal sofort einschläft, immer noch halb erkältet und etwas reduziert. Um sieben Uhr gibts leckeren Fisch aus dem See zum Abendessen. Der Regen lässt endlich nach und wieder einmal präsentiert sich ein Sonnenuntergang in den wunderschönsten Farben. Wie immer nach dem Regen ist es sehr kalt, aber wir lassen uns dieses Naturschauspiel trotzdem nicht entgehen und machen fleissig Fotos. Um Pascals Erkältung zu bekämpfen genehmigen wir uns auch heute einen Chinggis Wodka. Danach geht es ab in die warme Jurte und rein in den kuschligen Schlafsack.

 

07-Betas-und-Fourgon-friedlich-vereint.j

 

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11-Sonnenuntergang-vom-Camp-aus-betracht

 

12-Silouette-im-Licht-der-untergehenden-

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18.06.2017; Tag 14 – Sand, Sand und nochmal Sand

 

Heute wollen wir eigentlich ausschlafen, aber schon um sechs Uhr in der Früh wecken uns die Stimmen der kleinen Kinder die auch im Camp und bereits ausgeschlafen sind. Wir versuchen noch etwas weiter zu schlafen, aber leider nur mit mässigem Erfolg. Beide sind wir etwas gerädert beim Aufstehen. Mich plagen Nervenschmerzen in der Schulter (Bett oder Zugluft), Pascal hat auch nicht übermässig gut geschlafen, fühlt sich aber sonst zum Glück nicht schlechter. Nach dem Frühstück wollen wir zügig los, die heutige Strecke entlang der Sanddüne Elsen Tasasrkhai soll nicht ganz einfach zu fahren sein, da sie zu einem grossen Teil aus Sand und Wellblech besteht. Den ersten Teil der Strecke schaffen wir zügig, auch weil ich die Wellblechpisten mittlerweile mit über 60 km/h zu fahren traue. Langsamer ist eher mühsam, denn es schüttelt einem alle Plomben aus den Zähnen und alle Schrauben in der Ausrüstung locker. Unterwegs macht der Fourgon mal wieder einen Schlenker den Hügel rauf, was sonst bedeutet dass er eine andere Piste sucht. Heute jedoch aus einem anderen Grund. Jagaa hat eine Ziege mit einem winzigen, vielleicht ein paar Stunden alten Zicklein gesehen… alleine ohne Herde. Daneben wartet ein riesiger Geier der es wohl auf das Zicklein abgesehen hat. Wir verjagen den Geier in der Hoffnung, dass die Ziege den Anschluss zu ihrer Herde schaffen möge. Aber solche Sachen gehören halt zur Natur. Mittagspause gibt es in einem kleinen Dörfchen Ich beschliesse dort nun ein Schmerzpflaster aufzukleben da das Eincremen bisher nichts gebracht hat und ich kaum den Kopf drehen kann. Die Jungs decken sich mit anderen SIM Karten ein weil sie ohne ihr 3G nicht leben können. Also werden jeweils die Karten getauscht bis ein Anbieter mit 3G gefunden ist.

 

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Am Nachmittag wird die Piste dann wirklich immer sandiger und die Bikes schütteln öfter mal die Lenker unwillig hin und her. Alternativen gibts nun nicht mehr da neben der Piste nun halbhohe Sträucher wachsen was ein Durchkommen neben der Piste nur schwer zulässt. Der Fourgon welcher sonst im ebenen Gelände so richtig Gas geben kann klebt am Hang wie ein Käfer und kommt nur im Schritttempo voran. An einem steilen Hang im 30 Zentimeter tiefen und feinsten Sand brauche ich Tempo, also muss ich anhalten um dem Fourgon einen Vorsprung zu geben. Was dann wiederum saublöd zum anfahren ist. Ich versuche tapfer mein Glück aber es ist wirklich mühsam, der Sand ist so fein und tief dass der Lenker bald hier hin und bald dahin schlägt und so kein Tempo aufzubauen ist. Schliesslich kippt das Bike zur Seite in den Sand, der Gashebel voller Sand lässt sich nun kaum mehr bewegen. Mit dem schwergängigen Gas traue ich mir keinen neuen Versuch zu und Pascal tauscht mit mir sein Bike. Wir schaffen den Aufstieg doch noch ohne dass uns die Betas abwerfen. Oben angekommen richtet der bereits auf uns wartende brave Duger das Bike schnell zurecht und wir können uns mit einem Schluck Wasser erfrischen. Noch ein zwei solche Stellen sind zu bezwingen und die restlichen Pisten meistern wir auch gut, jedoch ist es sehr anstrengend und ich schwitze zum ersten Mal so richtig. Allerdings auch weil das Wetter heute mal keine Zicken macht.

 

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Nach ein paar weiteren Kilometern windet sich die Strasse ins Hogno Han Gebirge an dessen Fuss wir heute im Camp schlafen. Wir essen etwas früher zu Abend um noch das Kloster Erdene Khamba zu besuchen. Ein ca 4 Kilometer lange Wanderung führt an den speziellen Felsformationen entlang. Die Steine sind sehr gross und alle gerundet, keiner hat scharfe Kanten und fast alle sind geschmückt mit den hellgrünen, orangen und weissen Flechten die hier viele Steine zieren. Wir schiessen unzählige Fotos. Neben all den Knochen welche hier überall liegen haben wir beim Aufstieg über einen Bergkamm als Abkürzung bizarrerweise einen menschlichen Schädelknochen angetroffen. Was für eine Geschichte wohl dahinter steckt? Auch dieses kleine Kloster liegt recht versteckt am Ende einer Schlucht .Es wurde im 15 Jh. gebaut und während der stalinistischen Zeit zu einem grossen Teil zerstört. Es gibt noch Lehmmauern aus der Zeit zu sehen und kleine Tempel. Langsam geht die Sonne unter und wir sind etwas spät dran. So bestellt Jagaa per Handy unseren Fahrer Duger der uns mit seinem Bus auf halber Strecke abholt. Zu viert trinken wir vor der Jurte noch ein Golden Gobi Bier. Heute Nacht wollen die Jungs den Sternenhimmel fotografieren und rüsten ihre Kameras. Schlussendlich habe aber nur ich den nächtlichen Himmel gesehen… bei einer Pinkelpause. Unglaublich wie viele Sterne man hier sehen kann. Sie scheinen, wie tagsüber die Wolken, der Erde extrem nahe zu sein. Lange halte ich mich jedoch nicht draussen auf, denn irgend ein Viech schleicht im Camp herum und macht Laute wie ein junger Fuchs. Und da es hier auch Wölfe geben soll mach ich mich schnell wieder auf in die Sicherheit der warmen Jurte.

 

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19.06.2017;  Der Sand verfolgt uns... Sandsturm

 

Am nächsten Morgen sind tatsächlich Spuren direkt neben und um unsere Jurte herum zu finden die denen von Hunden oder Füchsen ähneln. Grosse und kleine Abdrücke sind sichtbar. Nach dem Frühstück halten wir Lagebesprechung ab. Wir konnten am Vorabend im Camp während nur gerade zwei Stunden die Geräte, Kameras und Akkus laden und vieles ist nur wenig oder gar nicht geladen worden. Wir überlegen ob wir wohl in der nächsten Stadt eine längere Mittagspause machen und unsere Sachen in einem Restaurant noch laden könnten. Da wir ja am Abend zelten ist dann auch nichts mit Strom und Pascal könnte dann nicht mehr filmen. Zuerst fahren wir also 60 Kilometer in den nächsten Ort und fragen in einem Imbisslokal nach Strom. Wir erhalten die Erlaubnis und schliessen alles an was wir können. Die Pause wird dann auch intensiv von unserem Fahrer Duger genutzt, der nach dem Tanken festgestellt hat dass eine Seite der Tankaufhängung am Fourgon gebrochen ist. Diese befestigt er nun provisorisch mit Zuggurten. Nach der Rast haben wir noch eine Strecke von 120 Kilometern offroad vor uns. Der Weg führt über Wiesen... mal grün, mal karg, entsprechend immer mal mit verschiedenen Tierherden. Die Routen sind wellblechartig-sandig und heute wieder mal besonders staubig. Zum Schluss nochmal mit tieferem Sand den wir heute schon etwas besser meistern. Unterwegs sehe ich eine Schlange am Strassenrand und informiere Pascal über das Headset ob er sie sehen wolle. Ich hatte nämlich schon einmal eine Schlange dieser Art gesehen, aber keiner hat mir geglaubt. Wir drehen um und sehen uns die Schlange an die vermutlich überfahren wurde. Äusserlich sieht sie fast unverletzt aus, aber wäre sie ok wäre sie  bestimmt "abgehauen". Ich glaube dass es eine giftige Schlange ist da ich ein bisschen gegoogelt habe und sie sieht unserer Viper sehr ähnlich. Grau schwarz und zickzackartig gemustert, dreieckiger Kopf und ca 50 Zentimeter lang. Schade um das schöne Tier.

 

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Geplant wäre eigentlich heute in den Bergen zu zelten. Da wir jedoch aufgrund der langen Mittagspause etwas spät dran sind beschliessen wir nicht mehr viel weiter zu fahren. Wir finden dann einen lauschigen Platz am Fluss in der Nähe einer Brücke. Der Himmel ist bewölkt und es gibt leichten Wind, es ist jedoch nicht allzu kalt. Flugs sind die Zelte aufgebaut. Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team... Jagaa kocht und Duger macht "Kakafeuer" gegen die Mücken. Während alle fleissig einer Beschäftigung nachgehen kommen Nomaden zu Besuch. Meist erscheinen sie aus Neugier, diese jedoch bringen eine Botschaft: Am Himmel ist es schwarz, es wird ein Unwetter geben. Das befürchten wir auch, hoffen aber dass es erst in der Nacht kommen wird. Doch schon während dem Abendessen frischt der Wind kräftig auf und in der Ferne bauschen sich gewaltige Wolken über dem Berg auf. Dieses Bild kennen wir nur zu gut. Mist, ein Sandsturm. Erst scheint es als ziehe er hinter dem Bergkamm durch und so hoffen wir auf Verschonung. Rasch wird jedoch klar dass dem nicht so ist. Erst sind wir noch begeistert von dem unglaublichen Naturschauspiel das sich da bietet und stehen Fotos schiessend in der Gegend.  Bald darauf wird die Sache jedoch langsam ungemütlich und wir raffen zügig alles zusammen und packen es in den Fourgon. Wie der Wind sich hier präsentieren kann haben wir mittlerweile gelernt. Plötzlich lässt dieser etwas nach und es wird ruhiger, aber auch das kennen wir mittlerweile. Zwei Minuten und dann wird es regnen... begleitet von Blitz, Donner und Sturmböen. Genau so passiert es auch. Wieder verbringen wir einen Abend im Fourgon, sehen zu wie es regnet und wie der Wind unsere Zelte arg beutelt und Heringe ausreist. Pascal und Jagga opfern sich abwechselnd die Zelte zu retten und die Heringe wieder einzustecken. Wir lästern über die mongolischen Wettervorhersagen und futtern Kekse. Um ca 22 Uhr hört der Regen auf, aber der Wind will nicht nachlassen. Wir sind aber so müde dass wir trotzdem schlafen möchten und verkriechen uns in die Zelte. An Schlaf ist aber nicht zu denken, denn der Wind rupft und reisst an den Zelten wie verrückt und veranstaltet einen Riesenkrach. Kaum im Schlafsack fängt es auch wieder an zu regnen. Erst gegen Mitternacht beruhigt sich das Ganze etwas und wir können endlich einschlafen. Die Nacht bleibt jedoch unruhig weil immer wieder Regen fällt und der Wind am Zelt rüttelt.

 

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Edited by Tigertrail
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Vielen Dank Andrea und Michael

 

für den Zauber, der von euren Bildern aus der Ferne auf mich wirkt.

 

Viele Grüße

Eugen

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Vielen Dank, Eugen. Freut mich sehr wenn dir unsere Eindrücke gefallen und ich, Pascal, werde den Dank gerne an Michael und Andrea weitergeben. ;) :lol: :thumbup: 

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Hihihi,

ich weiß auch nicht, wie sich der Pascal in meinem Post in Michael verwandeln konnte - das "Alter" tzz ... ist ziemlich grausam.

Hütet euch, wenn möglich, davor.:rolleyes:

 

Viele Grüße

Eugen

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Kein Ding, Eugen.

Egal ob an Michael oder an Pascal, ich freu mich über jeden Kommentar. Und by the way... mir gehts nicht anders, aber pssst... nicht weitersagen. ;)

 

Grüsse und ein nettes Wochenende

Pascal

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Teil 3 der Videoserie zu der Reise...

 

 

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