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vor 1 Stunde schrieb Düse:

Ansonsten könnte die Werkstatt Teile ausbauen, weil kaputt, aber neue sind nicht lieferbar, und dann?

Keine Ahnung.

Aber was wenn die angeblich defekten und tauschwürdigen Teile leider schon entsorgt wurden und für eine Augenscheinnahme nicht mehr zur Verfügung stehen?

Bei meiner Lichtmaschine war das jedenfalls genau so...

 

Gruß Rheinweiss

 

 

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Für die komplette Reparatur? Ja, 1200€ sind ne Stange Geld, aber kein Grund, die Explorer abzuschreiben. Das kann die große Wartung auch schonmal kosten, und da ist nichts kaputt, nur die Ve

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vor 20 Stunden schrieb Rheinweiss:

So klingt es logisch und so hatte ich es mir auch gedacht.

Allerdings nur bis zu dem Tag, an dem ich mir das Kleingedruckte auf einem Reparaturauftrag mal tatsächlich durchgelesen hatte.

Überrascht stellte ich fest, das alle als defekt ausgebauten Teile in das Eigentum der Werkstatt übergingen und das Papier auch noch meine Unterschrift trug. :o

 

Gruß Rheinweiss

 danke für den Hinweis, das hätte ich jetzt auch nicht gedacht, dass die so tricki sind.

 

Also werde ich das in Zukunft vor Unterschrift ablehnen und aus dem Reparatrurvertrag ausnehmen.

 

Ich habe mir beim PKW immer die ausgebauten Teile geben lassen.

 

Ich mache aber gerade dort ähnliche Erfahrungen. Es ist auffällig das die Hersteller keinerlei Werte zum Vergleich mehr raus geben.

 

Das sind z.B. Dämpfungsdiagramme für Stoßdämpfer, Motorkurven für Drehmoment, Motorkurven für Leistung usw.

 

Der Grund dafür ist ganz einfach: die wollen keine Vergleichsmöglichkeit bieten für Fehler am System, die man dann exakt nachweisen kann.

 

So ist das auch mit den Teilen. Man könnte ja einen Konstruktion-/Fertigungsfehler nachweisen mit dem Altteil. Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Edited by Edi
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  • 3 years later...

Hallo zusammen,

 

ich wollte mal kurz nachfragen, ob einer von Euch schon mal wieder einen Kardanschaden hatte? Ich hatte vor zwei Wochen einen und Triumph lehnt ein Kostenbeteiligung ab, da meine Maschine 75.000 KM auf dem Tacho hat, aus dem Jahr 2014 stammt und keine Garantie mehr hat. Das wusste ich selber! Aber die gehen auf die Schäden nicht ein, teilten mir mit, dass es sich hier um Einzelfälle handle und sie dadurch keinen Handlungsbedarf sehen !

Hat jemand von euch evtl. eine genaue Anzahl von solchen Kardanschäden ?

Empfinde das als sehr schlechten Kundenservice !

 

Das ist die Antwort von der General Manager – Germany/Austria

Guten Abend Herr Würth,

Regulär haben unsere Fahrzeuge 2 Jahre Garantie und seit 2015 eine um zwei Jahre erweiterte Garantie. Dies übrigens als einziger Hersteller auf dem deutschen Markt.

Ihr Fahrzeug befindet sich bereits seit geraumer Zeit außerhalb der Garantie und somit können wir die Kosten für die Reparatur nicht übernehmen.

Des Weiteren kann ich Ihnen garantieren, dass wenn dieser beschriebene Schaden regelmäßig auftreten würde und während der Fahrt das Kardangehäuse „weggesprengt“ wird, wir mit Sicherheit einen entsprechende Service Maßnahme durchgeführt hätten.

Ein Schaden dieser Art ist natürlich sehr bedauerlich und ich kann absolut nachvollziehen, dass Sie über die Reparaturkosten verärgert sind.

Wir können allerdings leider nicht bestätigen, dass es sich hier um einen Regelfall oder ein bekanntes Problem handelt welches durch einen Mangel am Material entstanden ist.

Meine Kollegen haben Ihnen auch nicht mitgeteilt, dass Sie Ihr Fahrzeug nicht 6 Jahre und/oder 76K Kilometer hätten fahren dürfen. Der Hinweis bezog sich auf die bereits seit mehreren Jahren abgelaufenen Garantie in der wir als Hersteller die Kosten für die Reparatur übernehmen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus der Ferne keine Diagnose durchführen können wie es zu diesem Defekt gekommen ist da hier viele verschiedene mögliche Einflüsse ausschlaggebend sein können.

 

 

Beste Grüße / Best regards

Natalie Kavafyan

General Manager – Germany/Austria
Triumph Motorrad Deutschland GmbH
Raiffeisenstr. 1

 

 

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vor 11 Minuten schrieb Wuerthler:

...

Meine Kollegen haben Ihnen auch nicht mitgeteilt, dass Sie Ihr Fahrzeug nicht 6 Jahre und/oder 76K Kilometer hätten fahren dürfen.

...

Stehe gerade etwas aufm Schlauch. Ich darf also die Tiger 1200 nur maximal 6 Jahre und/oder 76000km fahren?? :wacko:

Edited by Inge
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Gerade eben schrieb Inge:

Stehe gerade etwas aufm Schlauch. Ich darf also die Tiger 1200 nur maximal 6 Jahre und/oder 76000km fahren?? :wacko:

Der hat mir geschrieben das meine Kilometerleistung und das alter zu weit fortgeschritten sein.

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Das heiß lediglich, daß die Maschine aus der Garantie / Kulanz heraus ist.  Der Schaden ist sicher ärgerlich für Dich. Kardanschäden kommen vor (früher oder später). Bei nem Kettenfahrzeug wird regelmäßig das Kit gewechselt und gut ist. Dafür ist der Kardan (bis zum Schaden) wartungsfrei. Im Zuge der Inspektionen wird beim Kardan nur das Öl gewechselt. Man kann den :D auch bitten, gegen einen kleinen finanziellen Obelix die Faltenbälge runterzuziehen und nen Blick auf die Lager der Kreuzgelenke / Kegelräder zu werfen. Sollte sich da optisch was ankündigen, kann man im Vorfeld austauschen. Besser, als wenns später die komplette Schwinge zerreißt.

 

Edited by Inge
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Kleine Korrektur: das Kardanöl wird nur bei der Einfahrinspektion (800-1000km) gewechselt, danach ist das im Serviceplan nicht mehr vorgesehen🥺

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Aktuell gehen reihenweise Motoren der ersten Generation hoch, allesamt durch Ventilabriss.

Und das sind genau die Motoren, die damals von den Problemen mit den Ventilführungen betroffen waren und halt keinen neuen Kopf bekommen haben.

Von denen bekommt auch keiner nen neuen Motor auf Kulanz, obwohl Triumph ganz genau weiß was da los ist.

Da interessiert es Triumph heute noch weniger, wenn mit erhöhter Laufleistung die Kardangelenke mal kommen, dank "wartungsfrei".

 

Da fällt mir wieder ein, ich wollte mir mal ne Kardanwelle auf Lager legen.

Edited by kleener
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So ein Schaden ist absolut ärgerlich und auch teuer, keine Frage!

Aber bei einem 6 Jahre alten Fahrzeug mit 75tkm auf Garantie oder Kulanz dafür zu hoffen, geschweige denn zu erwarten, halte ich schon für echt vermessen....🤕.

Dadurch das die Explorer auch kein Massenmodell ist und war, wird es auch schwierig das Teil am Gebrauchtmarkt zu bekommen für günstigere Reparatur.

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vor 11 Stunden schrieb Wuerthler:

Der hat mir geschrieben das meine Kilometerleistung und das alter zu weit fortgeschritten sein.

Ärgerlich für Dich, aber kann ich gut verstehen. 

 

Liegt denn ein Angebot zur Reparatur vor, in der z.B. die Ersatzteile bezahlt werden und Du lediglich die Arbeitskosten zahlen musst ? 

 

Solltest Du den vollen Preis zahlen müssen, dann würde ich mir überlegen die Maschine vllt. zum Ausschlachten frei zu geben. Die Maschine war vor dem Kardanausfall  vllt. noch 5000 Euro wert. Da hilft auch kein neuer Kardan. Wenn es dumm läuft, dann geht nach Kardan Reparatur der Motor hoch. 

 

Gruss,

Udo

 

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Gebrauchten Kardan und Schwinge, falls die es auch dabei zerrissen hat, bekommt man für zusammen 500-600€.

Nur den Kardan etwa 200€.

Davon gibt es aktuell genug am Markt.

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vor 1 Stunde schrieb kleener:

Gebrauchten Kardan und Schwinge, falls die es auch dabei zerrissen hat, bekommt man für zusammen 500-600€.

Nur den Kardan etwa 200€.

Davon gibt es aktuell genug am Markt.

Ok, das ist dann günstig und wirtschaftlich, je nachdem wieviel KM der gebrauchte schon runter hat. Ein gebrauchtes Teil mit eventuell 50tkm Plus Laufleistung ist auch zwiespältig.

Aber wo kommen die gebrauchten her, stellt sich die Frage,  wurden da Unfallexplorer geschlachtet?

Edited by Batzen
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vor 51 Minuten schrieb Batzen:

Aber wo kommen die gebrauchten her, stellt sich die Frage,  wurden da Unfallexplorer geschlachtet?

 

Vermutlich, die meisten Sachen bekommt man natürlich in UK, aber auch die Litauer haben einiges im Angebot.

Bei zwei Anbietern aus Litauen habe ich auch keine Bedenken bezüglich Hehlerware, da sie auch Motoren mit Seriennummer verkaufen.

Ich kenne die Litauer aus dem PKW-Sektor, dort wird viel Unfallschrott aus den Staaten importiert und verwertet.

Nur bei kompletten Fahrzeugen muss man da vorsichtig sein, da kann es bei einer Zulassung hier dann interessant werden.

Da sind viele wieder aufgebaute Totalschäden dabei, die aber als "total loss" bei den Versicherungen abgeschrieben und in einer weltweiten Datenbank gespeichert sind.

Bekommt man oft auch wieder zugelassen, aber die Hürden sind teils aufwändig und kostenintensiv.

 

vor 57 Minuten schrieb Batzen:

Ein gebrauchtes Teil mit eventuell 50tkm Plus Laufleistung ist auch zwiespältig.

 

Ja, gerade bei einer Kardanwelle würde ich persönlich diese prüfen und ggfs sogar überholen.

Also alle Gelenke zerlegen und mindestens neu fetten.

Im besten Fall sogar für die Wartung eine Schmiermöglichkeit nachrüsten.

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vor 2 Stunden schrieb udo_muc:

Ärgerlich für Dich, aber kann ich gut verstehen. 

 

Liegt denn ein Angebot zur Reparatur vor, in der z.B. die Ersatzteile bezahlt werden und Du lediglich die Arbeitskosten zahlen musst ? 

 

Solltest Du den vollen Preis zahlen müssen, dann würde ich mir überlegen die Maschine vllt. zum Ausschlachten frei zu geben. Die Maschine war vor dem Kardanausfall  vllt. noch 5000 Euro wert. Da hilft auch kein neuer Kardan. Wenn es dumm läuft, dann geht nach Kardan Reparatur der Motor hoch. 

 

Gruss,

Udo

 

Hallo Udo,

der Kostenvoranschlag des Händler beträgt 1200€! Und Triumph beteiligt sich gar nicht, da meine Maschine zu alt ist und zzu viele Kilometer hat. Das ich keine Kulanz mehr erhalte (da die Garantie abgelaufen ist) war mir bewusst, aber ein kleines entgegenkommen seitens Triumph hätte ich schon erwartet. Und eine gebrauchte Kardanwelle einzubauen ist mir zu Riskant, mein Händler versucht aber ein gebrauchtes Gehäuse zu finden, damit die Kosten der Reparatur geringer ausfallen.

 

Gruß

Thomas

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Gerade eben schrieb kleener:

 

Vermutlich, die meisten Sachen bekommt man natürlich in UK, aber auch die Litauer haben einiges im Angebot.

Bei zwei Anbietern aus Litauen habe ich auch keine Bedenken bezüglich Hehlerware, da sie auch Motoren mit Seriennummer verkaufen.

Ich kenne die Litauer aus dem PKW-Sektor, dort wird viel Unfallschrott aus den Staaten importiert und verwertet.

Nur bei kompletten Fahrzeugen muss man da vorsichtig sein, da kann es bei einer Zulassung hier dann interessant werden.

Da sind viele wieder aufgebaute Totalschäden dabei, die aber als "total loss" bei den Versicherungen abgeschrieben und in einer weltweiten Datenbank gespeichert sind.

Bekommt man oft auch wieder zugelassen, aber die Hürden sind teils aufwändig und kostenintensiv.

 

 

Ja, gerade bei einer Kardanwelle würde ich persönlich diese prüfen und ggfs sogar überholen.

Also alle Gelenke zerlegen und mindestens neu fetten.

Im besten Fall sogar für die Wartung eine Schmiermöglichkeit nachrüsten.

Ja bekommt man bestimmt, aber es besteht halt die große Gefahr, dass das Teil evtl. auch nicht lang hält !! Und dann kommt es evtl. teurerer als gleich ein neu Teil zu verbauen

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vor 3 Minuten schrieb Wuerthler:

der Kostenvoranschlag des Händler beträgt 1200€!

 

Für die komplette Reparatur?

Ja, 1200€ sind ne Stange Geld, aber kein Grund, die Explorer abzuschreiben.

Das kann die große Wartung auch schonmal kosten, und da ist nichts kaputt, nur die Ventile werden eingestellt.

Und mit steigendem Alter und Laufleistung sollte man sich generell ein kleines Polster hinlegen, falls unverhofft mal was kaputt geht oder eine teurere Reparatur ansteht.

Weil da kommen langsam aber stetig die ganzen Verschleißsachen wie Lenkkopflager, Gabelsimmerringe, Bremsscheiben und so, alles keine billigen Nummern.

Die Explorer spielt nunmal auch in der oberen Liga, dementsprechend sind auch die Unterhaltskosten.

Das ist bei PKW nicht anders, wenn man sich ein älteres Modell der gehobeneren Klasse leisten will, darf man nicht zu nah am Wasser gebaut sein, wenn eine Reparatur ansteht.

Ja, sechs Jahre und 75tkm sind jetzt nicht so viel, aber für ein Motorrad ist das schon ne Stange, besonders die km.

Meine Explorer wird hoffentlich mal sechsstellig sein, aber ich bin mir auch bewußt, dass mir auf dem Weg da ein paar versaute Wochenenden bevorstehen zwecks größerer Verschleißreparaturen.

Ich kann zum Glück quasie alles selbst machen und mache auch viel rein präventiv wenn durch die Laufleistung mit einem Defekt zu rechnen ist.

Dann habe ich dabei nicht den Überraschungsmoment, das passiert ja meist dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.

 

 

Ich habe die letzten zwei-drei Jahre ein paar tausend Euro in meinen 22Jahre alten Volvo "versenkt".

Ist ein seltenes Modell und die Sachen waren nun alle einfach mal fällig.

Aber was neues kaufen wäre wesentlich teurer gewesen und ich bin mit dem Auto mehr als glücklich, zudem ist es halt "mein" Unikat, den gibts so nicht zweimal.

Und er ist seit 15 Jahren in meinem Besitz.

Also warum den alten nicht erhalten?

 

Es gibt da einen guten Spruch:

"Einen Neuwagen kann sich jeder leisten, eine altes Auto muss man sich leisten können".

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Hallo,

ich bin etwas überrascht das einige hier den Kardanausfall bei 75.000 Km schon fast für normal halten. Gefühlt würde ich einen Kardan  die doppelte Kilometerleistung zutrauen. Es soll Motorradhersteller geben,deren Kardan problemlos 200.000 Km schaffen. Ich hätte auch eine gewisse Erwartungshaltung an Triumph. Kleener hat Triumph in die Ober/-Premiumklasse gehoben. Kann es sein,das Triumph dafür das Qualitätsniveau fehlt?

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vor 10 Minuten schrieb Treibsatz:

Kleener hat Triumph in die Ober/-Premiumklasse gehoben.

Das haben sie aber nur preislich geschafft.

 

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Hallo,

bei meiner 2020er XRT wurde der Kardanantrieb bereits nach einem Monat (ca. 750km - passte dann mit der Einlaufinspektion) getauscht. Es gab ein lautes Geräusch und danach hatte ich Spiel am Hinterrad. Wurde von Triumph im Rahmen der Garantie erneuert. Für die Dauer des Werkstattaufenthaltes gab es ein Leihmotorrad. Seitdem keine weiteren Auffälligkeiten (jetzt 6000 km). Ich hoffe mal, dass das so bleibt und sich die Qualitätsprobleme nicht bestätigen. Mein Händler hatte sowas "noch nie erlebt"... Hätte ich auch gesagt :innocent:  Auf YouTube gibts ein Video von einer Tiger Explorer 2016 mit dem gleichen Problem "My Triumph Tiger Explorer Shaft Failed... An Abrupt End To Italy 2016". Dann hoffen wir mal, dass das immer nur bedauerliche Einzelfälle sind... Wäre schade, weil es ansonsten ein  tolles Motorrad ist.

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vor 53 Minuten schrieb RuhrpottTiger:

Mein Händler hatte sowas "noch nie erlebt"...

 

1€ für jedesmal wenn ein triumph händler das seinem kunden sagt :prosttogether:

 

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vor 1 Stunde schrieb speety:

Das haben sie aber nur preislich geschafft.

 

Ist das so?

Ich bin mit meiner Explorer (4/2017) jedenfalls  jetzt 55000 völlig defektfreie Kilometer gefahren.  Von sowas konnte ich zu meinen BMW Zeiten nur träumen. :cry:

 

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vor einer Stunde schrieb Treibsatz:

Hallo,

ich bin etwas überrascht das einige hier den Kardanausfall bei 75.000 Km schon fast für normal halten. Gefühlt würde ich einen Kardan  die doppelte Kilometerleistung zutrauen. Es soll Motorradhersteller geben,deren Kardan problemlos 200.000 Km schaffen. Ich hätte auch eine gewisse Erwartungshaltung an Triumph. Kleener hat Triumph in die Ober/-Premiumklasse gehoben. Kann es sein,das Triumph dafür das Qualitätsniveau fehlt?

 

Für normal hält das wohl keiner, aber hin und wieder gibt es halt einen früheren als "geplanten" Ausfall von Baugruppen.

Dass Motorräder wie auch PKW seit knapp 20 Jahren nicht mehr für die Ewigkeit gebaut werden, sollte eigentlich jedem klar sein.

Da ist es egal, ob es ein Premiumprodukt oder schlichte Massenware ist.

Ich kenne die Vorgaben in der Entwicklung nicht, aber bei einem Tourenmotorrad im Premiumsegment dürfte bei der Konzipierung eine zu erwartende Laufleistung von 100tkm im Lastenheft stehen.

Dementsprechend ist dann auch die Materialwahl, Wartungsnotwendigkeit und so.

Da gibt es ganze Abteilungen, die sich nur mit Möglichkeiten von Kosteneinsparungen in der Produktion beschäftigen.

Das ist auch die Erklärung für diese "Lebenddauerfüllungen" an Ölen, Fetten und so, da ist kein Wechsel vorgesehen und auch nicht nötig in der geplanten Haltbarkeit.

Gleiches hier beim Kardan, an den Kreuzgelenken fehlt jede Möglichkeit der Schmierung im Rahmen der Wartung.

Früher hatte man einen Schmiernippel dran, da kam bei der Wartung 1-3 Hübe frisches Fett mit der Fettpresse rein und die Dinger halten dann auch ewig.

So kann man sich aber ein paar Arbeitgänge in Form von durchbohren und Gewinde schneiden sparen und damit wird das Teil in der Produktion und somit im Einkauf billiger.

Mit solchen Beispielen könnte ich euch einen ganzen Roman hier verfassen...

Interessant finde ich bei der Explorer im Wartungsplan das schmieren des Lenkkopflagers alle 32tkm.

Das ist echt Arbeit, da dazu die Gabelbrücke quasie raus muss und solange ich das nicht mit eigenen Augen sehe, dass wohl auch gern bei der Wartung mal "weggelassen" wird.

Ich will damit keinesfalls irgendwem übel nachreden, aber ich kenne die Abläufe in Werkstätten und die Heulerei über die Vorgabezeiten der Hersteller.

Geht das Teil irgendwann mal kaputt, war es halt Verschleiß...

Falls einer da mal neugierig ist, einfach vor der 32tkm-Wartung die Klemmbolzen der oberen Gabelbrücke etwas versteckt markieren.

 

vor 1 Stunde schrieb speety:

Das haben sie aber nur preislich geschafft.

 

 

Die Motorräder passen zum Anspruch, sehr gute Verarbeitung, Optik und Haptik.

Was nach meinen Erfahrungen überhaupt nicht dazu passt, sind die Händler/Werkstätten.

Wie gesagt, nur nach meinen eigenen Erfahrungen und Ansprüchen an eine Premiummarke.

Weil zumindest bei den Stundensätzen können die Triumph-Werkstätten hier Premium, leider habe ich was alles andere bei einem Werkstattaufenthalt angeht eine andere Ansicht von Premium.

Aber vielleicht erwarte ich auch einfach zu viel für um die 100€/h, ich weiß nichtmal mehr ob das sogar nur netto ist.

Wie man Premiumanspruch umsetzt, erlebe und mache ich selbst jeden Tag auf Arbeit.

Nur solange Triumph ihren Händlern bei der Werkstattabwicklung keine definierten Maßstäbe setzt und die Einhaltung derer auch prüft, bleibt es wohl mangels ernster Konkurrenz im Umfeld nur bei den Premium-Preisen.

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Hier wird ja mit Kilometerzahlen so um sich geschmissen, dass einem schwindelig wird. 

 

Der Grossteil der Fahrer kommt doch in 10 Jahren nicht auf 50000 Kilometer.  Die OEMs haben da bestimmt gute Statistiken zur Hand um die benötigte Lebensdauer der Komponenten punktgenau einstellen zu können.

 

Wenn dann der Kardan bei 75000 die Grätsche macht, was nicht normal ist, dann ist das halt Pech. Und dann kommt es auf den Händler/Triumph an, welche Kulanz man gibt. 

 

Wie ist denn die Service Historie der Maschine ? Warst Du jedes Jahr brav zum Service beim gleichen Händler oder schraubst Du selbst ? Könnte mir vorstellen, dass die Händler anders reagieren, wenn man dort "Stammkunde" ist. 

 

Gruss,

Udo

 

 

 

 

 

 

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Ich bin einigermaßen überrascht das es überhaupt signifikant häufige Kardandefekte gibt.

Da nehme ich dann doch vielleicht besser wieder eine Kette, denn der sieht man an wenn sie tot ist oder ableben möchte.

An meiner Ex Sprint 900 hatte ich einen Scotoiler dran und der sorgte für 50tkm Kettenleben.

Wenig Arbeit war es auch, Behälter auffüllen, fertig.

Und besser benommen als der Kardan meiner XRT hat sich die Kette auch.

 

So ein Kardan hat für mich den Ruf wartungsfrei und dauerfest. Wenn er das nicht hält, dann taugt er nichts!

Diese Meinung gilt für alle Hersteller.

 

Wenn ich sehe das es da die Welle abdreht/schert, lächerlich! Falsche Dimensionierung eines dummen Stückes Rohr!

Wie versaue ich mir den Ruf...

Von Folgeschäden wie einem Sturz weil das Hinterrad spontan mal blockiert ganz abgesehen.

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Kardanschäden sind beileibe nichts ungewöhnliches. Ich habe das queer durch alle Marken gehabt. Egal, ob japanischer Vierzylinder oder bajuwarischer Boxer. 

 

Ein Kardan ist schwer, laut, frisst Leistung und ist weit weg von wartungsfrei. Zumindest das Öl wird ja wohl jeder Moppedfahrer wechseln lassen. Egal, was der Hersteller sich dazu überlegt hat.

 

Geht ein Kardan kaputt, wirds halt teuer. Meiner Erfahrung nach sind die meisten Kardanse nach 100k dulle. Völlig egal, welcher Hersteller. Da steigt dann die Ausfallwahrscheinlichkeit schon sehr deutlich an.

 

Dennoch gibt es ein Klientel, was unbedingt einen Kardan haben möchte. Für mich ist ein Kardan ein Grund, das Mopped nicht zu kaufen. Ich mache an meinen Ketten rein gar nichts. Einmal beim Kauf einen elektronischen Kettenöler installiert und dann 30k nix. Kein Schmieren, kein Spannen, kein reinigen, nix. Dann wird die Kette prophylaktisch gewechselt. 

 

Ein Defekt wie oben beschrieben, also nach 75K 1200 Euro, ist doch nichts ungewöhnliches. Guckt mal bei den GS-Treibern im Forum. Da gibt es gefühlt hunderte von. Eine 1200 Tiger ist jetzt deutlich seltener, aber auch hier gibts genug Berichte dazu. Es ist halt eine Mechanik, die schon sehr belastet wird. Klar kann das kaputt gehen.

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Das sehe ich anders. Ein kardan hat gefälligst ewig zu halten. Bei meinen Pkws hat's auch niemals Probleme gegeben.

Die haben locker 150.000 km und mehr gehalten.

 

Bisher habe ich zum Glück noch keine Probleme gehabt.

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Falls einer nen defekten Kardan zu liegen hat, wäre ich an dem Teil mal zu Meßzwecken interessiert.

Vielleicht lässt sich ja ein passendes Kreuzgelenk als Ersatzteil auftreiben, dazu braucht man aber halt die genauen Maße.

Stichmaß und Topfdurchmesser sind da entscheidend.

 

Ansonsten hab ich dann was für den Winter zu tun, kleine Kardanwartung. :D

Ausbauen, zerlegen und prüfen und wenn alles ok ist frisch geschmiert wieder rein.

Das Fett ist halt irgendwann durch mit der Welt, daher kann das alles nicht auf ewig halten.

 

Dann wird noch das Lenkkopflager auf Kegelrollenlager umgebaut, es gibt immer was zu tun. :rolleyes:

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also ich lass bei jedem Service das Öl im Kardan mitwechseln. ist ein minimaler Aufwand und kann a nicht schaden.

 

meine 2014er hat jetzt knapp 90.000 km drauf und mit dem Kardan gabs bisher nix

 

Die 2018er hat jetzt den 32.000 Service anstehende

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Der Kardanwelle nutzt der Ölwechsel am Endantrieb herzlich wenig.

Ich mache dort aber auch immer frisches Öl beim Motorölwechsel rein.

 

Was ich so generell mitbekommen habe, fliegen die Gelenke am Kardan nach so 150tkm auseinander, wenn nicht vorher schon was passiert ist.

Aber dann ist das Fett in den Gelenken einfach durch und es geht auf's Material.

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Ab und an kommen mir aus dem Freundeskreis auch schon mal BMW-Boxer unter. Haltezeit Kardan auch bei der sehr guten 1150 GS so 150 bis 170 tausend km. Bei meinen zuletzt 3 TEX ab 2012 weder Kardanschaden noch Ölaustrit am Endgehäuse. Ich denke, dass es auch auf die Fahrweise ankommt.

Dazu gesellte sich in den Jahren eine Tiger 800/Kette und jetzt aktuell 2 Tiger 900 pro/Kette. Wenn ich die teilweise Lobhudelei über Kettenschmiergeräte lese, wird mir regelmäßig übel. 4000 km auf Korsika im vergangenen Monat, sehr häufig im Hinterland, machen schnell klar, dass es die saubere Kette und das Hinterrad auch mit Öler (ist angebaut) nicht gibt.   Ergo nagt der Sand auch an der Kette. An der 900er wäre auch eine Kettenspannrolle wünschenswert. Deshalb halte ich einen geschlossenen Kettenkasten für die vernünftige Alternative zum Kardan.

Ist meine bescheidene Meinung....

fred

 

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Wenn ich das richtig verstanden habe, verschleißt der TEX-Kardan nicht an den Kreuzgelenken sondern an den Kunststoffelementen welche die beiden ineinander gesteckten Kardanhälften führen und dämpfen. Die zerbröseln mit der Zeit (Ozoncracking) und das führt zu Schwingungen der Welle die dann ihrerseits usw.

Kreuzgelenke selbst halten eigentlich tatsächlich ewig, denn es gibt - wider Erwarten - kaum Bewegungen darin.

Wollte man also dem Kardan etwas gutes antun, müsste man das Kardangehäuse der TEX mit Stickstoff spülen.

 

Ach ja, und das die Manschetten absolut dicht sein müssen, damit absolut kein Wasser in das Kardangehäuse eindringen kann (BMW-Problem), ist ja klar. ;-)

 

Gruß Rheinweiss

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  • 3 weeks later...

Oh weh, wenn ich das alles so lese...

Da denke ich schon etwas wehmütig an meine Yamaha XS 750/1100 Wellenantriebe zurück. Beide Maschinen gab ich bei knapp 100.000 Km in Zahlung, keinerlei Auffälligkeiten. 

Wie immer, regiert der Rotstift...

Meine XS 750, aus der ersten Serie stammend, besaß noch einen aus Weissach zugelieferten Wellenantrieb. Der besaß noch  Homokinetische/Gleichlaufgelenke (!) , man wollte eben Qualität verkaufen, zumal das Thema damals für die Japaner Neuland war. Aber, als die Japaner später den Antrieb für die 750er selbst fertigten mußten Kardan Gelenke genügen. 

Gleichlaufgelenke habe ich nur noch beim Wellenantrieb der Van Veen OCR 1000 im Werk in Duderstadt gesehen. 

Meine XS 1100 hatte wenigstens am Schiebestück noch einen Schmiernippel, den ich regelmäßig versorgte. 

Suzuki, sparte sich seinerzeit sogar das Schiebestück. Sie behaupteten beispielsweise bei ihrer GS 850, liege das Kardan Gelenk exakt im Bereich der Schwingenlagerung.-

Noch ist meine 1200 Desert recht jungfräulich, etwas mulmig wird mir aber schon, wenn ich an die negativen Erfahrungen der anderen Forenmitglieder denke. 

Gruß Dieter 

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Wie so oft schreiben ja (zu Recht) eher die unzufriedenen als die zufriedenen Fahrer. Bei meinen insgesamt 3 1215 Triumph gab es nie die geringsten Probleme mit dem Kardan. Die gab es auch nicht bei der Yamaha 900s Diversion (auch drei davon gehabt). Weniger bekannt sind die beiden Suzuki VX 800 (2 Zylinder V mit Kardan) die ich ebenfalls ohne Fehl und Tadel gefahren habe.

Einzig bei einer BMW R69s hat es mal die Verzahnung des Kardans am Getriebeausgang rasiert. Daran war ich eher selbst Schuld, weil ich unbedingt deutlich mehr Leistung als die vorhandenen 42 Ps wollte (welch eine wahnwitzige Leistung).

Also Kopf hoch- et is noch immer jut jejange.

 

fred

 

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  • 2 weeks later...

 also ich schließe mich fredis Meinung an. 

Habe die 1200er/2012 bis jetzt 106000 km gefahren , keinerlei Probleme bis jetzt (außer die bekannten Rückrufe im ersten Jahr ) . Ausfall des Abblendlichtes habe ich mit Kontaktspray behoben, siehe Beitrag. Ich bin mir nicht sicher ob eine GS diese Leistung ohne Probleme schafft. 

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