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Tigerhome - ein Heim für Tiger (est.1998 by sp)

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Also ich bin bekennender Schönwetterfahrer und habe es in den vergangenen zweieinhalb Jahren trotz hoher Kilometerleistung immer geschafft, trocken oder aber so gut wie, nach Hause zu kommen.

Letztlich aber alles eine Frage der Zeit und so hat es mich am Wochenende auf meiner Heimfahrt von Passau aber richtig erwischt, .

Was mich aber eigentlich beschäftigt, ich fahre in einer Kolonne mit ca. 90 kmh hinter einem Auto her, bereits völlig durchnäßt, und habe die Gischt des vorausfahrenden auf dem Visier.

Am Ende der Wolkenbank kündigt sich aber bereits die tiefstehende Sonne an, mich für die letzten km wieder zu begleiten.

Als ich dem Straßenverlauf folgend plötzlich die tiefstehende Sonne frontal aufs Visier bekomme, nimmt mir die Reflexion des nassen Visiers aber sowas von der Sicht, sodass ich abrupt im Blindflug unterwegs bin.

Erschrocken wische ich mit dem nassen Handschuh übers Visier, keine Besserung, die Reflexion bleibt. Leicht panisch reiße ich das Visier hoch und sehe, dass ich bereits Kurs auf den Gegenverkehr genommen habe und der Mittelstrich bereits unter mir ist.

Gerade noch rechtzeitig korrigiere ich meine Richtung, der Gegenverkehr gab bereits Lichthupe...

Was habe ich falsch gemacht oder taugt mein Visier des Shoei nicht bei Regenfahrten?

 

Vielleicht kann ich ja noch was lernen, auch wenn ich Regenfahrten jetzt noch mehr zu vermeiden suche

 

wieder trockene Grüße vom Kurvenswinger 

 

Bearbeitet: von kurvenswinger

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Hi Swinger!

Wie alt ist dein Visier? Durch das Reinigen (und auch beim normalen Gebrauch) können kleinste Kratzer entstehen, die das Streulicht verursachen. Innen wie außen.

Vielleicht hattest du auch einen Schmierfilm auf der Innenseite? Außen hatte es ja genug geregnet. Vielleicht war es auch leicht beschlagen? Hast du ein Pin Lock Visier (Doppelscheibe)? Das verhindert zwar das Beschlagen, verursacht aber auch Streulicht. Wenn etwas zwischen Originalvisier und Pin Lock ist, wird es auch schlecht.

Gegen die tiefstehende Sonne hilft eigentlich nur eine "Sonnenblende". Ich schatte das Visier dann immer mit der linken Hand ab.

Gute Fahrt!

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Mein Helm und damit auch Visier ist etwa ein Jahr alt und annähernd kratzfrei. Vorgesehenes Pin Lock nutze ich nicht, ein leichtes anlaufen Innen ist somit denkbar und hat die Situation wahrscheinlich verschärft.

Mich wundert aber, dass man sowas hier nicht zu lesen bekommt, oder mache ich diese Erfahrungen als Erster ? 

 

Wie stellen sich die Regen - und Allwetterfahrer auf solche Umstände ein?

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hy

als Allwetterfahrer dem auch mal das Visier innen zufriert muss ich in deinem Fall wohl sagen, dass die Schuld alleine bei dir liegt

 

du hast ne PinLockVorbereitung und nutzt sie nicht...tztztz

das ist zwar kein Wundermittel, aber es hilft doch verdammt viel

 

ein Sonnenvisier ist ne sehr gute Zusatzoption

 

mehr Abstand zum Vordermann und somit weniger Gischt ist die nächste Sache

 

und n bisschen Fahrpraxis im Regen schadet garantiert nicht

hierbei wirst du recht schnell lernen wie dein Helm auf solche Situationen reagiert....

manche Helme wollen im Regen nen Spalt geöffnet sein, ander sind besser ganz geschlossen und wieder andere Helme lassen das Wasser sowieso innen am Visier entlang laufen, da bleibt dann fast nur das komplett geöffnete Visier...

 

ein Grundrezept für Regenfahrten gibts aber nicht.....

 

Gruss

Tom

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Ein guter Handschuh mit ner Gummilippe am Zeigefinger hilft am besten. Rein mit dem Leder wischen macht´s in der Regel nur noch schlimmer.

Griaßle, Frank :bang:

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Hallo Kurvenswinger,

ich benutze das Pin Lock Visier bei meinem Shoei-Helm und behandle das Visier außen mit einem Regenabweiser. Dieses Mittel wird auf das gereinigte Visier aufgetragen und poliert. Nach mehrmaliger Anwendung wird die Oberfläche des Visiers glatter und das Regenwasser perlt in kleinen Tropfen mit Hilfe des Fahrtwinds ab. Hierzu stelle ich die Scheibe etwas tiefer, damit ich den Fahrtwind auf den Helm bekomme. Funktioniert auf der Landstraße bei mir tadellos, im Stadtverkehr natürlich mangels Wind weniger. Toller Nebeneffekt ist auch, dass tote Insekten weniger auf dem Visier haften und somit leichter abzuwischen sind. 

 

Schöne Grüße

Thomas alias DursTiger

 

 

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Kann ich bestätigen, mein durchnäßter Lederhandschuh ohne Gummilippe war keine Hilfe und hat die Sauerei nur verschlimmert...

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vor 15 Minuten schrieb DursTiger:

Hallo Kurvenswinger,

ich benutze das Pin Lock Visier bei meinem Shoei-Helm und behandle das Visier außen mit einem Regenabweiser. Dieses Mittel wird auf das gereinigte Visier aufgetragen und poliert. Nach mehrmaliger Anwendung wird die Oberfläche des Visiers glatter und das Regenwasser perlt in kleinen Tropfen mit Hilfe des Fahrtwinds ab. Hierzu stelle ich die Scheibe etwas tiefer, damit ich den Fahrtwind auf den Helm bekomme. Funktioniert auf der Landstraße bei mir tadellos, im Stadtverkehr natürlich mangels Wind weniger. Toller Nebeneffekt ist auch, dass tote Insekten weniger auf dem Visier haften und somit leichter abzuwischen sind. 

 

Schöne Grüße

Thomas alias DursTiger

 

 

Danke Thomas, auf solche Tipps habe ich gehofft...

Nur das mit dem Scheibenverstellen funktioniert bei meiner Touringscheibe leider nicht.

Bearbeitet: von kurvenswinger

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Hallo Kurvenswinger,

 

dann hilft es aber auch den Kopf in den Fahrtwind zu halten (hochstrecken oder zur Seite beugen) und kurz nach links und rechts zu drehen. Der Fahrtwind bläst die Wassertropfen weg. 

 

Schöne Grüße

Thomas

 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb kurvenswinger:

Was habe ich falsch gemacht

...

 

Ich denke, gar nichts. Dir hat einfach diese Erfahrung gefehlt. Ab jetzt bist du darauf gefasst.

 

Es gibt gute Gründe kein Visier sondern eine klassische Brille zu fahren. Visiere leiden unter diesem fiesen Beschlagen, Brillen nicht.

Gegen tiefstehende Sonne helfen Helmschirme. Die müssen gar nicht riesig sein, wenige cm reichen aus.

Leider sind Brillen und Helmschirme weniger aerodynamisch und wer sowas trägt muss fürchten sich als als Blümchenpflücker zu outen. (Wir sollen ja schließlich aussehen wie kleine Rossis) tzzt

 

Nach meiner Erfahrung helfen weder Pinlock noch Geelbeschichtung bei Regen weiter. Bei beidem schillert und zu glitzert es nur noch schlimmer. 

Der Gummiwischer am Handschuh ist gut aber auch nur für außen. Die Gefahr kriecht aber von innen rein!

 

Bist du Brillenträger? Wenn ja kann es auch noch extra spannend werden wenn du im Herbst auf ein nebeliges Tal zu fährst. Selbst wenn das Visier noch einigermaßen frei bleibt, die Brille kann auf Schlag dicht machen. Dann sei besser nicht auf einem schmalen Pass irgendwo in den Alpen unterwegs, denn so schnell wie der Vorhang fallen kann bekommst du die Brille gar nicht runter gerissen. In diesem Fall überlegen, ob du auf die Brille noch verzichten kannst.

 

Mein Rat:

Kein Pinlock, kein Geel! Gas weg, Visier innen mit dem Handschuh nass machen und angekippt lassen. 

 

Gruß Rheinweiss

 

 

 

 

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Hi,

das wichtigste erstmal, das du ohne Sturz davon gekommen bist und die, wenn auch unangenehme Erfahrung für dich als positiv verbuchen solltest.

Mein Shoi Neotec hatte im Neuzustand auch ein Pinlock dran, welches bei „normalem“ Regen und feuchter Witterung auch gut funktioniert hat. Mittlerweile habe ich ein neues Außenvisier und habe  Pinlock weggelassen. Die Unterschiede empfinde ich nicht so gravierend, aber das gilt halt nur für mich und sollte jeder selbst probieren. Ich fahre generell mit einer Raste offenem Visier. Selbst bei trockenem Wetter ist das für mich angenehmer. Es hängt natürlich auch von deiner  Sitz Position dem Moped und der Verkleidung ab. Da gibt es die unterschiedlichsten Verwirbelungen.

Was du nicht tun solltest, das Moped bei Regen  jetzt erst recht stehen lassen. Motorradfahren lebt von Erfahrungen, und davon kann man nicht genug haben.

Ich fahre sogar einige Mal im Jahr bewusst bei Regen  meine Heim Runde, die kenne ich am besten, und hier Er“fahren“ wie sich mein Moped und alles weitere bei Regen verhält.

 

Gruß Holger

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Serwas Kurvenschwinger

 

Bei starker Blendung durch die Sonne, bei bewölktem Himmel hilft:

Die Sonnenblende ( wenn vorhanden) nur soweit herunterziehen, daß sie wie ein Sonnenschirm wirkt.

Funktioniert auch bei Regen.

 

Fraunz

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Ich habe auf meiner Sonnenblende oben noch einen Streifen dunkler Folie aufgebracht. Damit kann ich die Blende bei normaler Sonne etwas raus fahren und bei tiefstehender ganz raus und habe so eine Art Sonnenschirm. Funzt einwandfrei.

Bin Brillenträger und fahre ohne PinLock, hatte bei Regen aber noch nie ein besonderes Problem. Klar je nach Heftigkeit ist die Sicht schon stark eingeschränkt, aber nach 35 Jahren und eine Menge gewaschener Är... ist man das irgendwie gewohnt. Extra im Regen fahren brauch ich dazu nicht, der Regen findet mich auch so :)

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vor 22 Minuten schrieb Funbiker1:

Die Sonnenblende ( wenn vorhanden) nur soweit herunterziehen, daß sie wie ein Sonnenschirm wirkt.

 

Da könn'ste recht haben.

Aber bei welchem Helm geht das?

Meiner kennt für die Sonnenblende nur 2 Stufen: Runter und ganz weit runter. :rolleyes:

 

Gruß Rheinweiss

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Hmm, diese starken Reflexionen kenne ich nicht,

Bin als Brillenträger von einem Schubert S2 ohne Pinlook vor 4 Jahren auf

einen Shoei GT Air mit Pinlook gewechselt.

Die Belüftung im Shoei funktioniert sehr gut, ebenso das Pinlook, die Sonnenblende

kann stufenlos eingestellt werden. In ganz wenigen Fällen läuft mir die Brille an,

aber das war beim Schubert wesentlich ausgeprägter.

Visier ist nicht gleich Visier, da haben Billigprodukte keine Chance, ich habe mal eins ausprobiert

und nach 200 km wieder getauscht.

 

Servus

da Peda

 

 

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Ach ja,

zum putzen bitte kein Microfasertuch verwenden,

das verursacht kleinste Kratzer, die können dann zu solchen

Reflexionen führen.

 

Servus

da Peda

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vor 42 Minuten schrieb xabbus:

Ach ja,

zum putzen bitte kein Microfasertuch verwenden,

das verursacht kleinste Kratzer, die können dann zu solchen

Reflexionen führen.

 

Servus

da Peda

 

....aber lieber n Microfasertuch als n Papiertaschentuch/Tempo oder gar die gute alte Küchenrolle !

 

Papiertücher sind der Tod aller Visiere

n gutes (wirklich gutes) Microfasertuch macht keine Kratzer und lässt sich auch regelmäßig in der Waschmaschine waschen

 

hinzu kommt, dass es wahnsinns Unterschiede in der Visierqualität gibt

an meinem ollen Boeriklapphelm hab ich 3-5 neue Visiere pro Jahr benötigt

seit ich Schubert fahre hält n Visier fast n Helmleben oder halt locker mal 200tkm

an meinem aktuellen Schubert R1 ist immer noch das erste Visier mit Pinlock drann.....Microfasergepflegt und kratzerfrei......hat jetzt rund 250tkm

 

selbst das Pinlockinnenvisier pflege ich regelmäßig mit fließen Wasser und Klarspühler für die Geschirrspühle......

Vorsicht....die Pinlocks sind weicher als die Außenvisiere...nix mit Microfaser...sonst wirklich gleich Kratzer !

 

 

n alter Tipp

mit nem halbierten Apfel das Visier außen abreiben sorgt für gutes Abperlen des Regens

 

Statt Apfel:

regelmäßige Pflege mit Rainex außen

und Antifogg innen wirkt wahre Wunder

 

 

Gruss

Tom

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Interessante Debatte.

Ich glaube auch das es hier stark auf die Qualität des Visirs ankommt.

 

Fahre auch einen Shoei GT Air spazieren, mit Pinlock drin, allerdings dunkel getöntes Visir.

Und ja, bin auch schon öfters in Regen geraten - bei mir war das immer Prima.

Klar - Tropfen verschlechtern die Sicht - aber Blindflug hatte ich noch nie.

 

Tippe mal eher das dein Helm von innen sehr schnell Beschlag angesetzt hat. Da würde ich das Pinlock empfehlen, funzt bei mir 1A.

 

PS. Ich reinige mein Visir immer mit Küchenrolle:

Erst nasses Papier 10min drauf legen, dann mit dem nassen Papier den groben Dreck direkt abwischen.

Mit trockenem Papier nachwischen. Keine Kratzer!

(Würde ich allerdings auch nicht mit der Pinlockscheibe innen machen - die ist wirklich super empfindlich).

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vor 1 Stunde schrieb xabbus:

Ach ja,

zum putzen bitte kein Microfasertuch verwenden,

das verursacht kleinste Kratzer, die können dann zu solchen

Reflexionen führen.

 

Servus

da Peda

 

Was ist denn nun wieder gegen Microfasertücher zu sagen?

Oder gibt's da jetzt vielleicht neue Mega-Ultra-Super-Tücher, Mark 2, aus der Epic-Edition?  :blink:

 

Wenn man mit den Microfasertüchern nicht zwischendurch seine Fliesen schruppt, sind die doch wohl bestens geeignet!

 

Gruß Rheinweiss

 

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vor 18 Minuten schrieb Rheinweiss:

 

Was ist denn nun wieder gegen Microfasertücher zu sagen?

Oder gibt's da jetzt vielleicht neue Mega-Ultra-Super-Tücher, Mark 2, aus der Epic-Edition?  :blink:

 

Wenn man mit den Microfasertüchern nicht zwischendurch seine Fliesen schruppt, sind die doch wohl bestens geeignet!

 

Gruß Rheinweiss

 

Das Problem bei den Microfasertüchern ist, dass sie Schmutzpartikel quasi aufsaugen und festhalten, diese Schmutzpartikel

können dann zu Kratzern führen. Hochwertige Microfasertuch Hersteller empfehlen, die Tücher nur im gereinigten Zustand

zu verwenden. Das ist auf dem Moped bei einer Tour nicht praktikabel. Für Brillen/ Visiere und ähnliches gibt es Reinigunstücher

die aber nicht die typische Microfaserstruktur haben sondern etwas glatter sind.

 

Servus

da Peda

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Hi,

 

ich sehe als größtes Problem bei Regenfahrt die Undichtigkeiten der meisten Helme.

Das Visier kann ich aussen abwischen, aber was nützt das, wenn es trotz geschlossenem Helm an der Innenseite runterläuft?

Bei meinem Arai, vor dem Urlaub das Visier erneuert, ist es diesmal sogar zwischen Visier und Pinlock gelaufen,

mit allem Dreck, der sich bei Regenfahrten ergibt.

Und mal eben das Visier abbauen ist bei Arai immer ein Risiko, mich hat das einmal beinahe den Urlaub gekostet.

Seitendeckel ist abgeplatzt, der hält das Visier, ohne Deckel geht da nichts mehr.

Ich habe immer ein paar Ersatzdeckel dabei, trotzdem ist das eine heikle Sache.

Zudem gehören Arai Helme zu den lauteren, deshalb habe ich bei längeren Touren meine Alpine- Stöpsel drin.

Ich putze mein Visier aussen mit Kleenex, nass, 10 min drauf lassen und dann mit einem trocknen Tuch nachwischen.

Die Pinlocks selber sind sehr empfindlich, deshalb ist es problematisch, diese bei Regen mit dem Handschuh abzuwischen,

wobei man das Visier auch noch öffnen muss.

Da sind die Helmhersteller gefragt, vernünftige Lösungen zu finden und nicht nur tolle Designs aufzudrucken.

Ich habe bisher noch keinen "regenfesten" Helm gehabt und zweifle auch daran, dass es einen gibt.

 

Düse

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Hallo.

Also um mein Visier außen von lästigen Gischt/Regentropfen frei zu bekommen .... hilft mir bei einer kurzen Sportscheibe nicht der Fahrtwind. Sondern nur die Windkante die vom Visier voll auf den Helm trifft. Dazu muss ich mich kurz nach unten u. nach  vorne zur Scheibe beugen, dann ist in einer Sek. alles wieder frei.

Als Einen großen Segen bei tiefstehender Sonne empfinde ich die abgeklebte Sonnenblende - wurde schon erwähnt und funktioniert natürlich nur gut wenn die Blende da stehen bleibt wo sie soll. Damit sie mir nicht versehentlich  voll runtergeht - ist mir einmal passiert :wackout: - und die Sicht nimmt, habe ich ein Stück Moosgummi straff in den Schieberschlitz geklemmt. Letzteres stört mich insofern nicht, weil ich eh immer mit einer leicht  optische Sonnenbrille fahre und die Blende nicht so benutze für was sie gedacht ist.

 

Sonst mache ich nix bei Regenfahrten, außer vorsicht nochmal vorsicht und viel Luft im Gesichtsfeld. Letzteres ist natürlich manchmal gerade bei Kälte bissel unangenehm, trotzdem reiße ich mir das Visier wenn nötig,  beim Fahren auch mal ganz hoch.

 

Ist halt so bei Sauwetter und Motorradfahren. Es soll ja vollverkleidete Motorräder geben, da sitzt man/n auch bei Regen wie in Abrahams Schoß - nur will ich sowas nicht fahren . :wistle:

 

 

Grüße Gerhard

Bearbeitet: von Silver Rider

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Bei Regen und Gegenlicht kommst Du an Reflexen nicht vorbei. Wenn es ganz arg wird (am späten Abend gegen Westen), kann es auch mal Sinn machen zu warten.

 

Bei wirklich schlechten Verhältnissen docke ich mich auf der Autobahn einem Autofahrer mit genügend Abstand an, kein Überholen, wenig Spurwechsel. Landstrassen versuche ich dann zu meiden. Sichtbarkeit für andere ist auch ein Thema, die Idee eines Helms mit zusätzlichen roten Rück-Licht dünkt mich nicht so schlecht.

 

Gruss

 

Daniel

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vor 12 Stunden schrieb kurvenswinger:

nimmt mir die Reflexion des nassen Visiers aber sowas von der Sicht,

War das wirklich nur das Visier oder hat auch die Straße sehr stark reflektiert?

Da hilft nämlich wirklich nur das, was du gemacht hast: Visier hoch.

Diese starke Sonneneinstrahlung, die dann auch noch sehr weißes Licht enthält, kommt dann nämlich von zwei Richtungen auf das Visier geknallt.

Da gilt dann: Je mehr Scheiben zwischen Auge und Straße sind, desto schlimmer die Reflexionen. 

1. Brille

2. Pinlock

3. Sonnenblende

4. Visier

 

Jede kleine Unreinheit, sei es die nicht ganz akkurat geputzte Brille (wer hat das schon?), sei es der Staub auf der Sonnenblende (die nicht jeder jedesmal penibel sauber macht), das leicht gealterte Visier, das führt zum totalen Blindflug.

Da hilft keine vorbeugende Maßnahme auf Dauer, nur fix Visier hoch.

 

Gruß Holger

  • Danke 2

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vor 9 Stunden schrieb Rheinweiss:

Aber bei welchem Helm geht das?

 

Shoei Neotec mit Pinloc.

 

Fraunz

 

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vor 14 Stunden schrieb kurvenswinger:

Mein Helm und damit auch Visier ist etwa ein Jahr alt und annähernd kratzfrei.

 

Geh mal zum Dealer Deines Vertrauens und halte ein ganz neues Visier neben Dein "fast neues" gegen eine Lichtquelle und dann beurteile "kratzfrei" einfach neu.

 

Manchmal hilft nur Visier auf, wenn die Sonne genau reinbrennt und Wasser und Schmutz dabei ist. Wenn ich so bei der Formel 1 den Boxenstopp sehe ist das irgendwie beruhigend: Koste es was es wolle - die haben es auch nicht im Griff :innocent:

 

Als bekennender Schönwetterfahrer solltest Du vielleicht für den Fall der Fälle sowas klick unter die Sitzbank legen - funktioniert nicht schlecht.

 

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Man kann tun was man will, solche Situationen können trotzdem vorkommen, z.B auch durch blendenden Gegenverkehr in der Dämmerung. Man muss halt richtig reagieren. Wenn möglich (nachfolgender Verkehr?) Gas weg, Blick in Richtung eigener Fahrspur/Straßenrand, rechte Seite der Fahrspur nutzen, im Zweifel lieber anhalten. Jedenfalls keinesfalls in die glitzernde Sonne (alternativ blendende Scheinwerfer) schauen. Auch hier gilt: kuckst du Scheice fährst du scheice. 

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Guten Morgen Leute,

erst mal danke für die vielen Tips.

@Holger du hast die Situation am besten beschrieben. Ich glaube mich zu erinnern, bei hochgeklappten Visier war selbst die Reflexion der spiegelnden Strasse noch ein Problem, zumal ich vorher mit tief gesetzeter Sonnenblende gefahren bin und von daher die Augen eher an abgedunkeltes Visier gewohnt waren.

Jedoch ein anderer gut gemeinter Tip mit ausreichend Abstand zum Vordermann läuft ins Leere, da der dichte Gegenverkehr mit LKW`s die Gischt mehr als ausreichend von der Gegenfahrbahn aufs Visier befördert haben. Da sieht man aber auch mal, wie schwer es für Andere ist, sich diese Situation realistisch vorzustellen. 

Ich hatte schon kurz überlegt, rechts ran zu fahren und auf baldige Wetterbesserung zu hoffen...

Nochmals danke für die vielen guten Ratschläge, einige sind sicher vielversprechend und zur Nachahmung geeignet. Vielleicht auch für die "Profis" :D

viele trockene Kurven weiterhin

Peter

Bearbeitet: von kurvenswinger

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Am 17.7.2018 at 07:21 schrieb kurvenswinger:

Also ich bin bekennender Schönwetterfahrer und habe es in den vergangenen zweieinhalb Jahren trotz hoher Kilometerleistung immer geschafft, trocken oder aber so gut wie, nach Hause zu kommen.

Tja Kurvenswinger, 

für mich gibt es da eine Lösung deines Problems:

in der Halle fahren :wistle:😉  (Sorry, das ist natürlich böse und sarkastisch )

 

In freier Wildbahn wirst du immer mit Situationen konfrontiert werden, mit denen du noch keine Erfahrung hast, nicht die richtige Ausrüstung :xmas22: oder vor denen du einfach nur Angst hast. :unsure: 

Mein Beispiel sind Nachtfahrten mit dem Möppi.  :biken1:

Fast alle Biker, die ich kenne, sind seit der Fahrschule nicht mehr im Dunkeln auf dem Töff unterwegs gewesen.

Die Pflichtfahrstunde in der Fahrschule war für alle eine grauenvolle Erfahrung, und jeder erzählt dir für den Rest deines Lebens, dass es ganz schrecklich ist, in der Nacht unterwegs zu sein.

Ich selber kann nach10 Jahren regelmäßiger Nachttouren 🌚 🌖 auf ziemlich viel Erfahrung schauen, und habe mich an die besonderen Bedingungen einfach gewöhnt.

Während ich zu Beginn meiner Bikerkarriere dachte, ich könnte Nachts gar nichts sehen, ist es heute überhaupt kein grosser Unterschied mehr, ob ich im Dunkeln oder im Hellen fahre. (Betonung "Gross")

Und als ich vor 4 Wochen um Mitternacht alleine durch den einsamen Wald in der Eifel unterwegs war, wo mir auf der 8 km langen Strasse 4 Rehe/Hirsche begegneten, war für mich die Lösung, meine Fahrweise anzupassen.  :sh:  Ist nicht Lustig, alleine Nachts mit 20-30 km/h gefühlt über die Strasse zu kriechen.

 

Aber hilft ja sonst nix, ein Zelt zum Übernachten hatte ich nicht dabei.

Das Gleiche ist es bei tief stehender Sonne, die die Sicht nach vorne verhindert. 🌞

Gute Fahrt,

Turtle Biker

 

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Interessantes Thema.

Ich kann kurvenswingers Problem nachempfinden. Auch ohne Regen und aufgewirbeltes Wasser ist manches Mal die Sicht gleich Null. In meiner Gegend fahre ich häufig in östliche oder westliche Richtung. Und je nach Jahreszeit und Sonnenstand ist manches mal in der Kurve jedwede Sicht genommen. Bis dato, ich versuche im Einklang mit der Natur unterwegs zu sein 😏, war ich immer darauf vorbereitet. Es ist aber schon ne komische Angelegenheit. Wenn ich mir vorstelle, dass mich das mal irgendwo unvorbereitet kalt erwischt ..... 

Aber zuhause bleiben will ich nicht. 😊

Und so begab es sich, dass ich vor ca. 14 Tagen mal geplant ne Nachtfahrt unternommen habe. Die Luft war kühl und frisch. Es war noch leiser. Aaaaaaaaaaaaber, meine Fresse, nicht nur Hase und Igel waren unterwegs. Da hilft nur, wie von Turtle biker geschrieben, ne angepasste Fahrweise. Schon komisch, wie man mit der Dose über die bekannten Strecken nageln würde, weil ja alles so sicher ist. Mit Luise war ich deutlich zaghafter unterwegs. 

Hier ein Schnappschuss.

 

9BF573D7-A082-43C8-83DB-DBADFE1821AC.jpeg

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Ja Nachtfahrten sind fies. Gerade mit dem 1050 Tiger ohne Lichtumbau.

Meist komme ich auch nur "zufällig" in die Dämmerung und habe dann noch das dunkle Visir drauf :wistle:

Das ist dann wirklich unangenehm.

 

Was aber auch unschön ist - zumindest für mich - sind bei Alleen diese extremen Licht/Schatten effekte. Das kommt weit häufiger vor als Regen oder Nacht.

Da sieht man oft ja gar nicht mehr den Untergrund. Oftmals nicht mal so genau wo es eigentlich weiter lang geht....

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Am 19.7.2018 at 06:03 schrieb optimus:

 

Hier ein Schnappschuss. 

 

9BF573D7-A082-43C8-83DB-DBADFE1821AC.jpeg

Super Foto. Im Studio aufgenommen? Sieht aus wie gemalt :respect:

Bearbeitet: von turtlebiker
reduziere text

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.... neeeeeeeeee.

Nicht gemalt sonder EiFohn 5s.

Und auch kein Studio, sondern echte Außenaufnahme in der Nähe vom Ratzeburger See. 

😎

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