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Corona


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Volker, um hier nicht über eine Begrifflichkeit uneins zu sein. Coronavieren verursachen respiratorische Infektionen bis hin zu schweren Atemwegserkrankungen (Sars). Genau wie die Influenzaviren. Deswegen ist es sicher legitim das so zu formulieren wie es joe gemacht hat.

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Ich kann nicht verstehen, warum so viele der angeblich so gebildeten Menschen in diesem Land, die Realität nicht zur Kenntnis nehmen wollen? Ich bin Sachse und arbeite in einem Landratsamt. Unsere Woc

Ja, da gebe ich dir Recht. Es gibt aber auch Dinge, die mich nur verärgern: Was ist an "Bitte bleibt zuhause und vermeidet Kontakte" nicht zu verstehen? Warum muss man hordenweise zum rodeln fahr

Jetzt nenne die Dinge doch mal beim Namen, Joe, und hör auf darum herum zu schreiben. Du findest es also nicht richtig, dass eine rechtsextremistische Partei wie die AfD vom Verfassungsschutz beobacht

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vor 29 Minuten schrieb Spencer:

Wozu? COVID ist keine Grippe.

Wegen Grippe waren unsere Intensivstationen und Krematorien noch nicht überlastet.

1) Um etwas als gefährlich oder "sehr tödlich" einstufen zu können, benötigt man Vergleiche. Und der Vergleich wäre eben mit der Grippe deshalb praktisch, weil es auch hier milde, schwere und tödliche Verläufe gibt.

 

2) Wissen wir das? (mit den Intensivstationen) Es wurde noch nie publiziert. Pflegekräfte sind übrigens nicht erst jetzt überlastet, seit den 80er Jahren kenne ich dieses Thema. Und da gab es noch kein Corona.

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@joe3l auf der einen Seite vermisst Du eine Diskussionskultur, die mehr als Schwarz/weiß hergibt, auf der anderen Seite findest Du die Diskussionen über Lockdown, Impfflicht... für nicht zielführend, oder habe ich Dich falsch verstanden?


Ich bin dankbar, dass wir diese Dinge in unserer Demokratie diskutieren können, und davon auch reichlich Gebrauch gemacht wird. Nur muß man auch akzeptieren, dass demokratische Entscheidungen (z.B. Umfang des Lock  Downs) nicht jedem persönlich gefallen.
 

Und die Impfpflichtig gibt es doch schon, z.B. bei Masern in den Kindergärten. Natürlich muß man das diskutieren können, und dann auf eine fürs Allgemeinwohl passende Entscheidung kommen. Sachverhalte aus der Diskussion auszuklammern, wenn sie einem Teil der Gesellschaft nicht passen halte ich für grundsätzlich falsch. 
 

Warum brauchen wir jetzt diese harten Regeln? Wie Du und viele andere es selbst sagen... wir Menschen sind einfach zu egoistisch und haben den Instinkt für das aufs Gemeinwohl zielende Zusammenleben verloren. 
 

Frei nach dem Motto: „ vernünftige fahren hier nicht mit dem Fahrrad, den anderen ist es verboten!“ 

 

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vor 29 Minuten schrieb Spencer:

dass demokratische Entscheidungen (z.B. Umfang des Lock  Downs)

Dies ist noch ein ganz anderer Streitpunkt. Grundrechtsbeschränkungen am Parlament vorbei, nur aus den Regierungsparteien heraus? Hier scheinen wir unsere demokratische Grundordnung vielleicht nicht auszuhöhlen, aber zumindest stark umzubiegen/umzuleiten. Die Gewaltenteilung stimmt hier auf jeden Fall mal nicht.

 

Aber wie gesagt, ein ganz anderes Thema.

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Ehrlich gemeinte Fragen: 

Sind die Entscheidungsbefugnisse nicht über das Infektions-Schutzgesetz und die Zuständigkeiten der Länder abgedeckt?
Und hätte das Parlament nicht die Möglichkeit, das Infektionsschutzgesetz und andere zugrundeliegenden Gesetze so anzupassen, dass mehr in den Parlamenten vorher diskutiert werden muss? 
 

Und das unser Rechtsstaat funktioniert zeigt doch der Erfolg mancher Klagen gegen Corona-Verfügungen.
 

Das ideale politische System gibt es wohl nicht, aber ich wage mich mal nach vorn und behaupte, dass die Demokratie ziemlich weit vorne liegt.  Auch wenn sie langsam ist und oftmals auf Kompromisse aufbauen muß, die allen Seiten gerecht werden muß. Wie in einer guten Ehe...

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Was soll ich schon groß zu Corona sagen. Ich verstehe von Vieren mal garnix. Aber ich glaube immer noch an den Informationsauftrag der  Öffentlich Rechtlichen, nebst der seriösen Zeitungen.  An den massenweisen Unfug im Netz - speziell in diversen sozialen Medien - glaube ich nicht .

 

Mich beschäftigen schon länger diese Verschwörungstheorien. Dagegen ist anscheinend kein Kraut gewachsen .

Solche Geschichten vermitteln ein Gefühl der Sicherheit in einer unübersichtlichen Welt.  Covid ist eine Bedrohung, die wir nicht wirklich greifen können.  Verschwörungstheorien bieten dagegen einen klaren Sündenbock . Zbs. Bill Gates, die Merkel Hexe und viele andere.

Das / Die kann ich benennen , und etwa durch Demonstrationen bekämpfen.

Das gibt diesen Leuten, das Gefühl, die Kontrolle zurück zu bekommen.

Viele Menschen haben das Gefühl, dass sich niemand mehr für sie interessiert . Wissenschaft, Staat u. Politik über ihre Köpfe hinweg entscheidet .

Deswegen suchen sie nach Erzählungen - und seien sie noch so dubios - und auch nach Verbündeten, die dieses Gefühl mit ihnen teilen und auch verstärken.

 

Mir können diese armen Menschen nur leid tun.

 

Ich selbst glaube fest daran, dass mir/uns  niemand etwas böses will . Ich befolge die Anordnungen so gut es geht und bin mit einer Portion Optimismus gesegnet .

 

In diesem Sinne ...... bleibt alle negativ Grüße gerhard

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Eine echt zwiespätige --> "in zwei Spalten" geteilte (und auch teilende) Thematik:

 

Hier weniger die Spaltung in "sinnig" zu "unsinnig" (auch wenn dies so gerne diskutiert wird), eher die Spaltung in "mental" und "emotional".

Und da sind wir doch alle gerne mal "irgendwie" mit dabei....  ....uns bei all vorgegebener Mentalstärke/Vernunft/Einsicht eben doch gerne äußerst emotional geben, be- und ver-urteilen zu wollen:

 

Ich denke da grad an meine eine Tour hoch auf den Col de la Bonette.

Geilste Kurven auf relativ schmalem Asphaltband. Da reichten schon ein paar wenige Radfahrer, mir den Spaß am Kurvenräubern dort gründlich versalzt zu haben.

Der Eindruck, von "all diesen" (im Grunde ja eher nur wenigen, nur eben immer an den falschen Stellen "stehenden") Volldeppen dort voll ausgebremst zu werden überwog schnell über den später/spät/zu spät? wieder gewonnenen Respekt vor der Leistung dieser Radler, sich dort mit eigener Muskelkraft den Pass hochgequält zu haben, um, oben angelangt, endorphinausschüttend ihren inneren Sieg über diese anspruchsvolle Passtrecke feiern zu können.

Also nicht mit lediglich "gekaufter Kraft auf zwei Rädern", die mich dort vielleicht besser zum mich selbst ernannten Volldeppen meiner arroganten Eigensicht von "Lebensfreude" hat werden lassen?

Was für eine Leistung! *Hut ab!*

 

Ich bin auf dem besten Weg, einer dieser Wenigen zu werden, deren "willkürlich gesetzter" Altergruppe das Leben zu- oder auch abgesprochen zu werden droht:

# Aus Altergründen (die Grenze könnte statt bei Ü80 auch bei Ü75 oder 70 gesetzt worden sein). Auf Grund von möglicher/anstehender Triage-Entscheidungen über lebenswert oder, vom Effekt her, nicht mehr lebenswert.

# Aus Gesundheitsgründen. Wenn man (oder frau) auf Grund von schwereren Herz-/Kreislauferkrankungen, Immunschwächen (z.B. nach Transplantationen), Astma-Vergangenheit oder anderer Umstände dieses "Alter" bereits mit 40/50 erreicht haben bzw. bereits zeitlebens mit sich "herum schleppen".

# Vielleicht dann ja auch aus Gründen der eigenen noch möglich anstehenden Wertschöpfung für die "Gesellschaft"?

 

Wo will Wer dort die Grenze ziehen, nur weil in der statistisch RKI-Einteilung dort "Ü80" steht? Was genauso gut ein Ü75 sein könnte?

Die Grenze zu einer "per Virusinfektion" anstehenden Entscheidung Dritter über mein Leben und meine Lebensfreude,

wie im Fall einer anstehenden Triage, wie bei der Beurteilung der Sinnhaftigkeit all dieser derzeitigen, freiheitsbeschränkenden Maßnahmen?

 

Wir nähern uns da, aus emotionaler Eigensicht schnell der Gedankenwelt einer "modernen Euthanasie", einer Lebenserwartungsbestimmung durch Dritte.

 

So sehr ich dich hoch schätze, lieber Joachim (und du weißt das)

mit dem Folgenden gehe ich da mit dir rein deshalb nicht[!] konform:

vor 2 Stunden schrieb joe3l:

- Wir stellen fest, dass die meisten Viren-Todesopfer über 80 Jahre alt und vorerkrankt sind

- Reaktion: Wir sperren alle weg, vernichten unsere Wirtschaft, machen Milliarden Schulden um diesen Opferkreis zu "retten".

 

Wir stellen lediglich fest, dass die meisten Viren-Todesopfer in die vom RKI anfänglich einmal gesetzte Altersgruppe der Ü80 gehören.

Bei einer nur "leichten Verschiebung" bzw. "Vereinfachung" dieser Gesellschaftsteilung in Gruppen völlig unterschiedlicher Altersspannen (jeweils so zwischen 5 und 25 Jahre umspannend) dürften sich hier dann doch so einige mehr berechtigte Sorgen um die Schutzerwartung ihres eigenes Leben machen müssen ;)

 

*Grundgedanken eines aktiven Forenmitglieds*

Edited by rosenzausel
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Eine Umfrage unter der von mir genannten Altersgruppe wäre interessant.

Fragestellung: Wollen Sie bei einem schweren Corona-Verlauf "gerettet" werden? Antwort nur ja oder nein ist möglich.

 

Leider wird man diese Umfrage nicht machen können, da einige schon ohne Corona nicht mehr in der Lage sind, darauf zu antworten - wegen besagter Vorerkrankungen.

 

Ralph, ich gebe dir absolut Recht, dass das Thema Euthanasie hier nicht weit weg ist. Ich wollte nur zu bedenken geben, was eine Rettung einer jeden Seele bringt, wenn die gesamte Bevölkerung - und vor allem die Jugend und zukünftigen Gererationen - keine wirtschaftliche Überlebenschance haben. Momentan bekomme ich bei 5 Bekannten (4 x Gastronomie, 1 x Textil) hautnah mit, wie ca. 25 Personen in die Armut rutschen. (Die Staatshilfen sind eine Träumerei, werden wenn überhaupt, viel zu spät ausbezahlt und reichen nirgends hin).

 

Ich habe absolutes Verständnis, dass man anders denkt, je näher man an die von mir/RKI genannte Altersgrenze kommt. Allerdings bin ich mit gerade relativ neuen 58 Jahren auch schon einen Schritt den "Risikogruppen" näher gekommen.

 

Und: Meine "Hartherzigkeit" richte ich durchaus auch gegen mich selbst, nicht nur gegen "die Anderen, Alten und Schwachen". Sollte mich das Virus dahinraffen, dann ist es eben so. Wird zwar kein schöner Abgang, aber was soll's. Ich hänge nicht verkrampft am Leben, deswegen lasse ich zwar gesunden Menschenverstand walten, unternehme aber nicht "Tod und Teufel" um dem Virus aus dem Weg zu gehen. Ich werde mich sicher nicht in einem Luftschutzbunker einmauern, nur um länger leben zu können.

 

Gruß joe

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vor 2 Stunden schrieb joe3l:

Was mich stört: Bis zum heutigen Tage ist keine einzige unserer diversen Maßnahmen sauber wissenschaftlich untermauert.

- Mal nützt die Maske, mal schadet sie, mal ist sie "besser als nichts".

 

vor 2 Stunden schrieb joe3l:

- Dann stellt man fest, dass die wenigsten Ansteckungen in Wirtschaften und Restaurants stattfinden (ich rede nicht von Bars, Diskotheken etc.).

- Reaktion: Man schließt die gesamte Gastronomie und sperrt die Leute im häuslichen Bereich ein.

 

Ich stehe da -emotional- voll auf deiner Seite, Joachim.

 

Manches erSCHEINT widersinnig, ist es [vielleicht!?] dennoch nicht.

Beispiel "Maske". Mich stört daran weniger die Maske, mehr die "auf Maske pochende" Verblassung der - gewiss sinnvollen - Vorgabe zur Abstandshaltung.

# In Zusammenhang mit Abstand nützt die Maske (bevorzugt dem jeweiligen Gegenüber).

# Im Glauben daran, per Masketragen bereits alles erwartungsgerecht getan zu haben schadet sie mehr als dass sie nützt.

# In zufälligen, eher ungewollten Nah-Begegnungen (z.B. vor einem Lebensmittelregal) ist sie gewiss "besser als nichts", wenn beide Seiten sie tragen.

 

Entsprechendes gilt für die Ansteckungsrate in Hotels und Gastronomie, Gleiches auch in z.B. Fußballvereinen.

Ich denke da weniger an das entsprechende Freilufterlebnis "Fußball" auf dem Freiluftfeld oder das gemeinsame Treffen am abgesonderten Gastronomietisch.

Ich denke da mehr an das anschließende, gemeinsame "Erlebnis" in der ENge der Umkleiden und Vereinsduschen, an die menschlich verständliche Sucht nach Kontakten ganz allgemein. Da will doch niemand die Gastronomie oder den Vereinssport ausgrenzen.

Es geht um die "Bewegungen" der Menschen gleich der "Brownschen Molekularbewegung", die wir ALLE von der Schulphysik her kennen.

Mehr und stärker ausgeweitete "Bewegungen" fördern potenziell die Virusverbreitung.

Folgerichtig werden diese "eingefroren" = weniger Bewegungen, deren Verlangsamung, einhergehend einer Radiusbeschränkung (egal ob in "Entfernung" oder in der "Anzahl zugelassener Begegnungen").

Hatten wir schonmal im Frühjahr gehabt, ist somit nicht "auf einmal neu".

 

Und da kommt der Beitrag von @geinsen zum Tragen. Der über die menschliche Vernunft im Handeln (bzw. das kindhafte Ausloten aller möglicher Grenzen und deren noch so kleine Löcher darin):

Über den Jahreswechsel eben mal nach Winterberg in den Schnee zu fahren.

Dort ist (ein Beispiel) ein Wohnmobilfahrer interviewt woden, warum er gerade dort hin gefahren ist:

Er wollte seinen Kindern mal das Chaos dort zeigen.

 

Nicht die Ü80 sind die eigentliche "Gefahr" bzgl. Virusverbreitung und den damit verbundenen Freiheitsbeschränkungen.

Die Gefahr liegt mehr in der emotionalen Eigensicht, sich kindhaft bis kindisch den möglichen Versuchungen persönlicher Freiheiten hingeben zu wollen.

 

Ich habe einen Motorradkollegen im CB1300-Forum. Der hatte seine Sars-Cov-2-Infektion hinter sich.

Stimmt so nicht, auch wenn er keine Lungenprobleme (Covid19) hatte.

Bei ihm ist bis heute sein Geschmacks- und Geruchssinn nicht in vollem Umfang wiederhergestellt. ER ist ANfang 50 und hat keine weiteren, gravierenderen Vorerkrankungen.

Überlebt. Mit bis heute andauernden Einschränkungen.

 

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vor 28 Minuten schrieb joe3l:

Die Staatshilfen sind eine Träumerei, werden wenn überhaupt, viel zu spät ausbezahlt und reichen nirgends hin

Stimmt.

Wenn die Novemberhilfen (30 Milliarden) erst ab Ende November beantragt werden konnten und viele Anträge bis heute noch nicht zur Auszahlung gekommen sind (gerade mal 17 Millionen davon)

 

DAS ist ein politischer Eklat, der u.a. AUCH in den komplizierten Antragsverfahren und den fehlenden Kapazitäten der betreffenden Ämter zu deren Bearbeitung steckt.

Ein schön gesprochener "Segen" zu "kalkuliertem, wirtschaftlichen Genickbruch".

Vorhersehbar, wenn auch "vom Ansatz her" gut gemeint (aber auch nicht mehr).

 

Es wäre interessant, ob all diejenigen (Querdenker), die den vollen Umfang ihrer persönlichen Freiheiten für sich beanspruchen,

einen offiziellen Eintrag hinnähmen, im Falle einer Covid19 Erkrankung auf Behandlung/Beatmungsunterstützung zu verzichten.

DAS wäre "die etwas andere Konsequenz" :P

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Moin Joe,

 

betrachtet man die Coronageschichte aus deiner Sicht, dann hat jeder Politiker ein Problem. Ich überzeichne jetzt mal bewußt.

Viele Leutchen sind durch Vorerkrankungen anfälliger für einen schweren Verlauf und haben eine höhere Mortalität. Sollen jetzt die Politiker sich vor die Presse stellen und erklären, daß diese Folgen gewünscht sind, da sie auf längere Sicht unsere Bevölkerungspyramide wieder in eine natürliche Form bringen. Die Ausgaben der Rentenkasse sinken, der Aufwand der Seniorenbetreuung sinkt und die Seniorenheime werden geleert. Also kann man die Coronainfektionen als "bevölkerungspolitische Maßnahme" zur Entlastung des Haushalts verkaufen.

Wird sicher nicht auf viel Zustimmung treffen.

 

Dem steht die Aufgabe der politischen Entscheider entgegen, daß sie ALLE Bevölkerungteile, auch die, die nicht wollen (Querdenker, Impfgegner usw.), vor körperlichem Schaden zu schützen.

Im Endeffekt bleibt die Frage, was ist ein Menschenleben (egal wie alt, wie krank, wie dämlich) in Euronen wert. Jeder wird einen anderen Wert ermitteln, der hart an der Grenze seiner eigenen Lebensberechtigung liegt....

 

Schöne Grüße

Jens

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Übrigens.

 

Ich bin jetzt (noch!) 71. Mein Vater wurde 91 Jahre alt.

Das wären 20 Lebensjahre, WENN ich das entsprechende Alter erreichen könnte.

 

20 Jahre Lebensfreude.

Egal ob von 20 bis 40 oder von 30-50 oder oder.

Gehe jeder bitte mal in sich, was er in den vergangenen 20 Jahren alles so ge- und auch erlebt hat.

Wer möchte auf diese, seine[!] 20 Lebensjahre verzichten wollen, wenn sie einem noch bevor stünden? So z.B. auf Grund einer - medizinisch gesehen überwindbaren - Krankheit, der nur mal "keine Beachtung" gezollt worden wäre?

;)

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vor 23 Minuten schrieb rosenzausel:

Es wäre interessant, ob all diejenigen (Querdenker), die den vollen Umfang ihrer persönlichen Freiheiten für sich beanspruchen,

einen offiziellen Eintrag hinnähmen, im Falle einer Covid19 Erkrankung auf Behandlung/Beatmungsunterstützung zu verzichten.

DAS wäre "die etwas andere Konsequenz"

 

Das ist mal ein praktikabler Gedanke. Jeder hat die persönliche Freiheit sich zwischen seinen Freiheitsrechten ( die eigene Freiheit endet dort, wo die Freiheitsrechte Anderer beeinträchtigt werden) und seiner medizinischen Versorgung zu entscheiden. Wer seine Rechte höher bewertet, gibt dann sein Krankenkassenkärtchen ab und der Drops ist gelutscht. Eine ärztliche Behandlung gegen der erklärten Willen ist damit ausgeschlossen.

 

Sarkastische Grüße

Jens

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vor 20 Minuten schrieb rosenzausel:

Übrigens.

 

Ich bin jetzt (noch!) 71. Mein Vater wurde 91 Jahre alt.

Das wären 20 Lebensjahre, WENN ich das entsprechende Alter erreichen könnte.

 

20 Jahre Lebensfreude.

Egal ob von 20 bis 40 oder von 30-50 oder oder.

Gehe jeder bitte mal in sich, was er in den vergangenen 20 Jahren alles so ge- und auch erlebt hat.

Wer möchte auf diese, seine[!] 20 Lebensjahre verzichten wollen, wenn sie einem noch bevor stünden? So z.B. auf Grund einer - medizinisch gesehen überwindbaren - Krankheit, der nur mal "keine Beachtung" gezollt worden wäre?

;)

 

Genau mein Freund :thumbup:

Diese Gedanken habe ich auch ab und an mal ..... da ist aber Corona ganz weit außen vor. Die reine Lebensfreude eines 71 jährigen aber weit vorne :cat-augenzukneifend_09: dreimal an den Kopf geklopft wenn sonst kein Holz in der Nähe ist. :lol:

 

Ich bin mit meinen Karren immer noch genauso schnell wie früher . Aber leider halt inzwischen auch schneller müde .

Wenns sonst nix iss, damit kann ich leben ;) ...... Grüße gerhard .

 

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vor 15 Minuten schrieb Technikfan:

Jeder hat die persönliche Freiheit sich zwischen seinen Freiheitsrechten ( die eigene Freiheit endet dort, wo die Freiheitsrechte Anderer beeinträchtigt werden) und seiner medizinischen Versorgung zu entscheiden.

 

Hmmmm, das geht genau genommen dann in die Richtung, "tut Ihr nicht das was wir (Politiker) wollen, werdet ihr bestraft (in diesem Fall: nicht behandelt)".

 

Und dieses berühmte Zitat "Die eigene Freiheit endet dort, wo die Freiheitsreche Anderer beeinträchtigt werden" sorgt allenfalls dafür, dass die berühmte Katze sich so lange im Kreis dreht (um sich in den Schwanz zu beißen), bis sie kotzt.

 

Meine Freiheit und die meiner Bekannten wird ganz erheblich eingeschränkt, somit wäre dein Zitat die Rechtfertigung dafür, Corona-Schwerstverläufe eben nicht um jeden Preis zu retten. Dieser Satz soll nur das Dilemma des genannten Zitats aufzeigen!!!!

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Moin Joe,

 

wieso bestraft? Ist die Nichtbehandlung eine Strafe, wenn man sich durch sein Verhalten und seine Einstellung dagegen entschieden hat? Kommt man ohne Infektion durch, ist doch Alles wie gewünscht, geht es anders mit schwerem Verlauf, hat man halt die goldene Ar***karte und darf mit seinen Überzeugungen "verrecken". Dann hat man wenigstens seine Überzeugungen bis zum Schluß gelebt..... :evil:

 

vor 25 Minuten schrieb joe3l:

Und dieses berühmte Zitat "Die eigene Freiheit endet dort, wo die Freiheitsreche Anderer beeinträchtigt werden" sorgt allenfalls dafür, dass die berühmte Katze sich so lange im Kreis dreht (um sich in den Schwanz zu beißen), bis sie kotzt.

 

Wenn dieses nicht mehr gilt, müssen wir das Problem des Zusammenlebens von vielen radikal egoistischen Egozentrikern lösen. Das gibt dann Mord und Totschlag. Finde ich nicht so erstrebenswert.

 

Das die staatlichen Ausgleiche nicht so laufen wie geplant, ist unübersehbar. Die Idee ist richtig und nötig, leider ist die Verwaltung bei der Durchführung überfordert. Das bringt viele Selbständige in Bedrängnis, aber dafür sind ja die Insolvenzregelungen zur Überschuldung ausgesetzt :blink:.

 

vor 38 Minuten schrieb joe3l:

Meine Freiheit und die meiner Bekannten wird ganz erheblich eingeschränkt, somit wäre dein Zitat die Rechtfertigung dafür, Corona-Schwerstverläufe eben nicht um jeden Preis zu retten.

Lust auf Triage oder sogar Euthanasie?

 

Nachdenkliche Grüße

Jens

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vor einer Stunde schrieb Technikfan:

Eine ärztliche Behandlung gegen der erklärten Willen ist damit ausgeschlossen.

...nennt sich Patientenverfügung.

 

Steht jedem frei, sich darin dann auch konsequent zu verhalten, oder:

oder besser den Mund statt der Rede um die "ihm widerrechtlich vorenthaltenen, verfassungsrechtlich zustehenden Freiheiten" zu halten :wistle::)

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vor 2 Stunden schrieb joe3l:

unternehme aber nicht "Tod und Teufel" um dem Virus aus dem Weg zu gehen.

Genau hier sehe ich den Gedankenfehler.

Dieses Virus hat die Heimtücke (ganz anders als die Grippeviren), wenige Tage nach Infektion sehr ansteckend zu sein, ohne das Symptome zu beobachten sind. Sind erst Symptome da, ist es schon zu spät und man hat ungewollt und unwissentlich reichlich andere Mitmenschen angesteckt. Deshalb ist es ja auch so unfassbar schwierig zu erkennen, wo genau die Infektionsherde sind. Eine nur durch vorsorglich absolute Kontaktbeschränkung auf allen Ebenen aufzuhaltende Lawine.

 

Das bedeutet, dass ich mit meinem Verhalten nicht nur mein eigenes Leben, sondern das Leben vieler anderer riskiere (bei den heute veröffentlichen Zahlen ergibt sich eine Mortalitätsrate von fast 5 %). Ich habe nicht nur die Verantwortung für mich selbst, sondern für viele Menschen in meiner Umgebung.

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vor 36 Minuten schrieb Hasberger Tiger:

Das bedeutet, dass ich mit meinem Verhalten nicht nur mein eigenes Leben, sondern das Leben vieler anderer riskiere

 

Moooooment!!! Meine Beiträge lassen es vielleicht nicht vermuten.......

 

A B E R: Ich halte mich an sämtliche Verordnungen und Vorschriften bezüglich Corona. Ich befolge die Kontaktbeschränkungenen ganz strikt (null private Kontakte seit 01.11.), ich befolge die Ausgangssperre ab 20 Uhr und ich trage Maske wie gefordert!

 

Als sehr demokratisch eingestellter Mensch bin ich der Meinung, dass man gesetzliche Regelungen zu befolgen hat - so lange sie einer Demokratie entspringen.

 

Weil ich alles befolge, heißt das aber noch lange nicht, dass ich mit allem einverstand bin oder gar einverstanden sein muss!

 

Und genau deshalb - weil ich alles befolge - halte ich es für mehr als rechtens, dass ich meinem Unmut Kund tun darf! (Nein, ich war auf keiner Demo - denn dies hätte gegen die Kontaktbeschränkung verstoßen)

 

Mit meinem Satz "auf Tod und Teufel" meinte ich zum Beispiel einen Abteilungsleiter bei uns. Dieser öffnet Türen per Türdrücker nur noch mit dem Ellenbogen (und wenn es 3 Minuten dauert bis er endlich in meinem Büro ist) und desinfiziert sich dann anschließend die Hände (nicht den Ellenbogen). Ebenso handahbt er Fenster zum lüften. Ein derart verkrampftes Verhalten lege ich nicht an den Tag - und das war mit meiner Aussage gemeint.

 

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vor 7 Stunden schrieb olli72:

 

So wo populistischer Quatsch :nono1:. Hast das aus einem AFD Flyer? :no:

 

Olli,

 

versuch doch mal zu erklären was das mit Populismus oder gar der AfD zu tun hat.

 

Ich kann mich noch vage an meine Schulzeit erinnern. Wie vermutlich bei vielen hier ist das schon rund vierzig Jahre her. Damals lernten wir, dass die Welt von ca. vier Milliarden Menschen bevölkert ist. Heute sind es fast acht Milliarden! Mir fehlt ehrlich gesagt die Vorstellungskraft, dass dieses Wachstum ohne gravierende Folgen unbegrenzt so weiter gehen kann. In meinen Augen sind einige der großen Probleme dieses Planeten der Überbevölkerung geschuldet, und dazu gehören letztlich auch Pandemien. Aber wie sagte mal irgendein schlauer Mensch? Alle hundert Jahre schüttelt sich die Erde mal...

 

Gruß

Jürgen

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Ich will mal bewusst öl ins Feuer gießen:

Hat nicht der Herr Palmer aus Tübingen im Frühjahr sinngemäß gesagt "...wir versuchen jetzt Menschen zu retten die die in 2 Monaten eh gestorben wären..." ?

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vor 26 Minuten schrieb greinsen:

Ich will mal bewusst öl ins Feuer gießen:

Hat nicht der Herr Palmer aus Tübingen im Frühjahr sinngemäß gesagt "...wir versuchen jetzt Menschen zu retten die die in 2 Monaten eh gestorben wären..." ?

 

Ich weiß nicht, ich weiß nicht...

 

Anfangs habe ich tatsächlich auch mal ähnlich gedacht. Klar, ist ja auch einfach: die durchschnittliche Lebenserwartung in D liegt bei rund 80 Jahren. Da kann man also schnell denken, die wären eh in zwei Monaten gestorben. Allerdings, wenn Du die Statistiken mal etwas genauer betrachtest, siehst Du dass jemand der heute 80 Jahre alt ist, jetzt noch eine Lebenserwartung von rund sechs Jahren hat (bei Frauen übrigens noch mehr). Und dann sieht die Sache schon ganz anders aus! Möchtest Du gerne auf die letzten sechs Jahre deines Lebens verzichten?

 

Edited by Einzylinder
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Darum geht es doch gar nicht. Die Diskussion um die "Sterblichkeit älterer Menschen" gab es vor Corona in der Form nicht. Da war es normal das Oma oder Opa dann die Grippe "den Rest gegeben hat". Und da hat am Eingang vom KKH oder Pflegeheim keiner gestanden und geschaut das du als Besucher nicht vielleicht eine Gefahr sein könntest weil du nen Infekt mitbringst. Und dieses "normal" das eine Kombination von Erkrankungen nun mal tödlich sein kann muss jetzt im Zuge von Corona unbedingt vermieden werden. Um jeden Preis. Ich weiß nicht,....

 

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Doch! Genau das vermittelt die Aussage vom Palmer. "Die wären eh in zwei Monaten gestorben". Und das ist in den meisten Fällen eben falsch!

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vor 51 Minuten schrieb greinsen:

Und dieses "normal" das eine Kombination von Erkrankungen nun mal tödlich sein kann muss jetzt im Zuge von Corona unbedingt vermieden werden. Um jeden Preis. Ich weiß nicht,....

 

Genau das, was ich zum Ausdruck gebracht habe/bringen wollte. Leider kann ich heute keine "Daumen hoch" mehr vergeben.

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vor einer Stunde schrieb greinsen:

.... Da war es normal das Oma oder Opa dann die Grippe "den Rest gegeben hat"..... Und dieses "normal" das eine Kombination von Erkrankungen nun mal tödlich sein kann muss jetzt im Zuge von Corona unbedingt vermieden werden. Um jeden Preis. Ich weiß nicht,....

 

 

Für den einen ist's Oma oder Opa, die "sowieso fällig waren". 

Für den anderen ist's der 67-jährige, der gerade in Rente gegangen ist, sich das langersehnte Wohnmobil gegönnt hat, und jetzt kein Anrecht auf Schutz mehr hat, weil er ja schon ein paar Jahre Diabetiker ist und auch ein wenig hohen Blutdruck hat...

Ich glaube nicht, dass so einfache Sätze wie der vom Palmer der Situation gerecht werden.

 

Aber ob man "um jeden Preis" alles und jeden schützen... ich möchte es nicht entscheiden müssen!

Edited by Einzylinder
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vor einer Stunde schrieb greinsen:

Da war es normal das Oma oder Opa dann die Grippe "den Rest gegeben hat".

Böse formuliert, aber genau so war das. Hat meine Mutter (76) mir vor ein paar Tagen erst erzählt, der die ganze Panik auf den Keks geht. Lungenentzündung, Grippe, etc. Irgendwann sind Menschen einfach "auf" und dann rafft der nächste "Nachtfrost" sie dahin.

Ironie-An

Natuerlich auch doof für Pflegeheime, die einige Kunden mehr schlecht als Recht am Leben erhalten und plötzlich kippen die alle um wie die Fliegen und die saftigen Einnahmen brechen plötzlich weg. 

Ironie-Aus

 

 

 

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vor 8 Minuten schrieb Einzylinder:

Für den anderen ist's der 67-jährige, der gerade in Rente gegangen ist, sich das langersehnte Wohnmobil gegönnt hat, und jetzt kein Anrecht auf Schutz mehr hat, weil er ja schon ein paar Jahre Diabetiker ist und auch ein wenig hohen Blutdruck hat...

Das gab es aber auch schon immer, dass Menschen mit 60+ bei Anfang Rente mit Krebs, Herzinfarkt, etc. zu kämpfen hatten und es nicht geschafft haben. Sollen auch einige an Langeweile gestorben sein.

Leute, es gibt doch keine Garantie 90+ Jahre alt zu werden? Woher kommt der Anspruch ? Wer alles bis in die Rente aufschiebt, der hat eh vieles falsch gemacht. 

 

 

 

 

 

 

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:wacko: Das traurige daran dass es Menschen gibt die hinterher alles besser wissen und sich öffentlich darüber beklagen dass zB. Impfstoff oder was auch immer fehlt.

 

Würde das Gegenteil der Fall sein, würden sie auch jammern. 

 

Dann höre ich ja in China, da haben sie es geschafft mit der Disziplin,  aber gerade die wären nicht bereit sich strengen Anordnungen zu unterwerfen. (Oder 12 Std für 280,00 € zu Arbeiten.)

 

Bin absolut kein Freund von Beschränkungen, aber warum ist es so schwer Abstand zu halten und 

Ansammlungen und Kontakte zu reduzieren.  Alles muss genau und zeitlich exakt vorgegeben werden und bloß keine Eigenverantwortung.

 

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-

Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

 

 

Edited by silberlocke
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vor 6 Stunden schrieb silberlocke:

Bin absolut kein Freund von Beschränkungen, aber warum ist es so schwer Abstand zu halten und 

Ansammlungen und Kontakte zu reduzieren.  Alles muss genau und zeitlich exakt vorgegeben werden und bloß keine Eigenverantwortung.

 Das verstehe ich auch nicht. Beim mir im Kollegenkreis wurde auch schon die Familie durchgezählt, wen man wann über Weihnachten treffen kann und wer bei wem im Auto sitzen darf um nicht gegen die "Empfehlungen" zu verstossen. Es werden immer Schlupflöcher gesucht. 

Am Ende ist es ein Spiel von den Leuten, die finanziell von Corona überhaupt nicht betroffen sind und ein "Aufstand" der Leute, die es richtig hart getroffen hat. 

However, jedenfalls sind die Konsequenzen zu lasch, als das sich viele daran halten würden. Wenn es in China oder Israel heisst 1km Bewegungsradius dann hält man sich daran oder bleibt am besten ganz zu Haus. Wer hat schon Lust auf einen Urlaub in der Mongolei. 

Der Grossteil der Menschen sieht den Virus nicht als gefährlich an obwohl den meisten davon bewusst ist, das einige wenige Menschen (global gesehen) daran sterben. Kollateralschaden! Es muss aber irgendwie weitergehen. 

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Hier geht es einfach um das Abwägen von Risiken. Das ist Privasache, nicht Staatsräson. Leben ist Risiko. Irgendwas lauert immer was dir das Leben kosten kann. Wir Menschen sind biologische Kreaturen und deshalb gewissen Gefahren ausgesetzt. Niemanden wurde bis dato verboten z.Bsp. nach Afrika oder sonstwo hin zu reisen wo fiese Krankheiten lauern können. Bis Corona hat das in der Politik keine Rolle gespielt. Von dem bisschen Malariaprophylaxe mal abgesehen ... Es werden einige Menschen daran sterben. Ist das traurig?  Im einzelnen ja, global gesehen egal. 

 

Ich darf mal die Band Wizo aus dem Album mit dem Pferd zitieren:

"Und noch immer sterben Kinder weil sie nix zu fressen ham, 

Doch wehe dem der nicht an deine Lügen glaubt"

Das ist von 1994, beschreibt den politischen Zustand aber perfekt, heute und in 100 Jahren.

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vor 50 Minuten schrieb greinsen:

Hier geht es einfach um das Abwägen von Risiken. Das ist Privasache, nicht Staatsräson. Leben ist Risiko...

Nach dieser Logik wäre es auch Privatsache mit 200 km/h durch eine 30er Zone zu fahren. Ist ja schließlich mein Problem wenn ich dabei das Auto und mich zu Schrott fahre...

Edited by Einzylinder
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Was bei dem Thema oft vergessen wird sind  die Kolleteralschäden.

Gerade die ärmsten Regionen der Welt werden eine massiv erhöhte Kindersterblichkeit durch Corona haben. Die ganzen Zahlungen durch Tagelöhner, die bisher ihre Familien unterstützt haben sind weggefallen. Die Impfaktionen gegen Maleria etc. werden extrem zurück geworfen.  Und, und und

Wer es nicht glaubt, einfach mal auf den Webseiten der Welthungerhilfe etc. vorbei schauen.

 

Auch wir hier in D gibt es diese Auswirkungen, wenn auch nicht so drastisch. Aber seit Monaten warnen die Krebs und Herz Ärzte, dass deren Patienten aufgrund der Sperren der Kliniken eine deutlich höhere Todesrate haben.

 

Und wartet mal was da in Zukunft noch alles auf uns zukommt. Die Subventionen müssen ja durch Steuern wieder rein kommen und die Pleitewellen fangen erst an.  

 

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vor 6 Minuten schrieb wernerz:

Was bei dem Thema oft vergessen wird sind  die Kolleteralschäden.

 

Jepp, das sehe ich auch so.. und nicht einmal so dramatisch bzgl. Sterbefälle... Ich sehe momentan das echt große Problem, eben auch bei uns, das wir zur Zeit ganz viele junge Talente verlieren! Viele junge Menschen die wir durch konsequentes NICHT investieren in Bildung, und ja hier meine ich den sinnvollen Ausbau von digitalen Strukturen die Schüler*innen, Student*innen und Lehrer*innen eben sinnvoll in Ihrem tun unterstützen!

 

vor 6 Minuten schrieb wernerz:

 

Auch wir hier in D gibt es diese Auswirkungen, wenn auch nicht so drastisch. Aber seit Monaten warnen die Krebs und Herz Ärzte, dass deren Patienten aufgrund der Sperren der Kliniken eine deutlich höhere Todesrate haben.

 

Ja, vielleicht sollte man diese Leute auch mit in die Statistik einfliessen lassen die, mehr oder minder, eben nicht durch, aber MIT Corona das zeitliche gesegnet haben... Ich denke das würde vielen dann auch mal die Augen öffnen wie weit diese Pandemie in unser Leben eingreifen kann!

 

vor 6 Minuten schrieb wernerz:

Und wartet mal was da in Zukunft noch alles auf uns zukommt. Die Subventionen müssen ja durch Steuern wieder rein kommen und die Pleitewellen fangen erst an.  

 

 

Na wer zweifelt denn da noch ernsthaft das Corona etwas einzigartiges sei... Mich persönlich wundert es eher das wir die Pandemien der Vergangenheit in unser globalisierten Welt grade in den letzten 2 Jahrzehnten so dramatisch vernachläßigt haben! Klar ist es immer wieder nett wenn man sich mittlerweile mit einem relativ geringen zeitlichen Aufwand sich an jedem beliebigen Ort unseres tollen Erdenballs befinden kann... Nur in einem Zeitalter in dem wir genau damit leben, sollte man sich auch immer bewußt sein das man ein Teil dazu beitragen kann das sich so ein Scheiß In der Welt ausbreiten kann.

 

Ich will ja auch nicht das wir nur mit Panik darauf schauen, allerdings hätte ein gewisses intensiveres Augenmaß vielleicht einiges verhindern können was grade passiert...

 

Vielleicht sollten wir endlich mal kapieren das wir niemals alleine auf dieser Welt sind und einfach mal wirklich ALLE globalen Ressentiments untereinander beiseite legen und uns als eine Art Einheit MENSCH betrachten und uns mit Waffen jeglicher Art nicht immer wieder das Leben schwer(er) machen! Ich denke das so eine Art zu denken uns viel weiter nach vorne bringen würde. Und vor allem eine ganz besondere Art der Entwicklung der Menschheit. 

OK, ist wird aber wohl ein Traum und Wunsch bleiben, vor allem wenn ich an dem heutigen Tag mal über den großen Teich nach Washington schaut... Erschreckend, oder?

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vor 42 Minuten schrieb wernerz:

Aber seit Monaten warnen die Krebs und Herz Ärzte, dass deren Patienten aufgrund der Sperren der Kliniken eine deutlich höhere Todesrate haben.

Um bei meinem nicht ganz so beliebten Satz mit den 80jährigen mit Vorerkrankung zu bleiben: Der von Werner beschriebene Personenkreis ist in der Regel erheblich jünger - und die rafft es wegen der Rettung "meiner" 80jährigen dahin......und kein Hahn kräht danach. Für mich eine zweifelhafte Logik.

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vor 7 Minuten schrieb joe3l:

Um bei meinem nicht ganz so beliebten Satz mit den 80jährigen mit Vorerkrankung zu bleiben: Der von Werner beschriebene Personenkreis ist in der Regel erheblich jünger - und die rafft es wegen der Rettung "meiner" 80jährigen dahin......und kein Hahn kräht danach. Für mich eine zweifelhafte Logik.

wie kommst Du denn zu dieser Einschätzung? Natürlich „kräht da ein Hahn danach“!

Seit Monaten ist es eines der erklärten  Ziele, die Überlastung unserer Gesundheitssysteme zu verhindern. Und funktionierende Gesundheitssysteme sind für uns alle da (für die von einigen hier gern zitierte Gruppe der älteren Mitbürger genauso, wie für die von Werner genannten - und nicht zuletzt auch für verunfallte Motorradfahrer o. ä.)!

 

Wäre schon blöd, wenn man als Notfall von einer Klinik zur nächsten verwiesen wird, weil keine Betten mehr frei sind oder weil einfach kein Personal mehr einsatzbereit ist.

 

Um dieses Ziel zu erreichen, reicht es halt leider nicht, wenn jeder sein eigenes Risiko selbst einschätzen möchte und denkt, daß die eigenen Grundrechte über allem stehen. Hier ist Solidarität und Gemeinschaftssinn gefragt - und damit meine ich nicht die zweifelhafte Solidarität mit den diversen Flachdenker-Gruppierungen...

 

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