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wernerz

Ich hasse Motorradfahrer

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Die meinen Sie müssten zeigen was Sie können, obwohl Sie nichts können. 

 

Ich hatte ja schon zweimal das Vergnügen von Idioten beinahe abgeschossen worden zu sein, nur weil die Arschlöcher meinten, Sie müssten an der Gruppe dran bleiben, obwohl ihre Fahrkünste dies gar nicht erlaubten. 

Ergebnis waren dann geschnittene Kurven und gefährliche Fahrmanöver zu meinen Lasten. 

Inzwischen habe ich mehr Angst vor Gruppen von Motorrad Fahrer, die es krachen lassen, wie vor Autos. 

 

Aber was mir am letzten Freitag passiert ist, war die Krönung der Dummheit. Der Typ hatte Glück, dass meine Restreichweite 13km angezeigt hat, sonst hätte es Ärger gegeben. Ich war auf einer schmalen Straße in einem Tal unterwegs. Die Straße war aber breit genug, dass zwei Autos gut aneinander vorbei kommen. Auf meiner rechten Seite war eine hohe Felswand. Da mir sehr viele Motorrad Fahrer entgegen kamen, habe ich schon langsam gemacht und bin ganz rechts gefahren. 

Ich komme um eine leichte Rechtskurve, kommt so ein volldepp mit hoher Geschwindigkeit genau im Scheitelpunkt der Kurve, auf mich zu. Der hat zwar noch etwas am lenker gewackelt war aber völlig unfähig etwas nach rechts, auf seine Fahrbahn, auszuweichen oder die Geschwindigkeit zu reduzieren. Ich habe es dann irgendwie geschafft soviel Gas zu geben, dass ich noch zwischen ihm und der Feldwand durch komme, bevor er in mich einschlägt. 

Dass ich mir nicht noch die Spiegel an der Felswand verschraddelt habe ist alles. 

 

So knapp bin ich noch nie in meinem Leben einem Unfall davon gekommen. Hätte ich Koffer drauf gehabt oder eine fette Gold wing, glaube nicht, dass es dann noch gereicht hätte. 

 

Aber ich frage mich, wie bescheuert muss man sein um so zu fahren? 

Denn das war kein fahrfehler, der hat ganz bewusst die Kurve geschnitten, was wenn da kein moped sondern ein Auto gekommen wäre? Der wäre ungebremst eingeschlagen. Und wie unfähig kann man als Motorrad Fahrer sein um genau null ausweichreaktion zu schaffen. 

 

Ich kann euch sagen, ich glaube mein Körper hat noch nie soviel Adrinalin in so kurzer Zeit erzeugt wie in dem Moment. 

Ich musste auch nach dem tanken eine Pause machen, so aufgeputscht war mein Körper, hätte in dem Zustand nicht sicher fahren können. 

 

Selbst heute noch muss ich dauernd an die Situation denken. So sehr hat mich noch nie eine Situation im Straßenverkehr beeindruckt. 

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Posted (edited)

Wow ... gut, dass dir nichts passiert ist und du so rasch und sicher reagiert hast. :thumbup:

 

Über dein oben genanntes Erlebnis, vielleicht nicht in so arg ausgeprägter Form, könnte man Bücher füllen.

Ich fahre meistens normal bis eher flott und dies schon seit 4 Jahrzehnten mit pa. 5 .. 10 TS km unfallfrei.... holzklopf :D

 

Und wenn ich jetzt ehrlich bin - es wird nicht unbedingt von Jahr zu Jahr, aber zunehmend schlimmer.

Liegt sicher auch daran, dass sich das Freizeitverhalten geändert hat und auch viele Geld haben um sich ein schönes und auch schnelles Motorrad zu kaufen.

 

Ich bin davon überzeugt, dass ich nicht unbedingt zu den schlechten Motorradfahrern gehöre.

Aber wie manche Motorradkollegen, vor allem in den Alpen fahren, da GRAUST es mir.

Meine pers. Meinung:

Einige, nicht wenige sind mit ihren starken, schnellen Motorrädern einfach überfordert und wenn Überforderung und mangelndes Fahrkönnen aufeinander treffen,

dann passiert genau dass, was Werner beschrieben hat.

 

Werner, fein dass dir nichts passiert ist.

R2R-Grüße vom Bodensee, Klaus

Edited by Gsiberger

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Mein Fahrlehrer hat mir vor 40 Jahren schon erklärt: "Dir gehört nur die rechte Seite der Straße, links ist tabu." 

 

Mir scheint, das wird heute nicht mehr vermittelt.

 

Gruß Andreas

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Serwas Werner

 

Schöne Grüße, auch von mir an         deinen         SCHUTZENGEL.

 

Das traurige an der Geschichte ist, das diese Idioten nicht die Jungen Wilden sind, sondern unsere Generation!  (50++)

Hatte selbst vor ca. 15 Jahren ein ähnliches Erlebnis am Grödner Joch.

Zwei ungefähr 60 Jährige lieferten sich ein Rennen den Pass hoch.

In einer gut ausgebauten Kehre, kamen die zwei auf meiner Seite mir entgegen.

Einer links, der andere rechts an mir vorbei, war knapp, aber ging sich aus.

Da ich eine Gruppe von 8 Motorrädern leitete, wurde der Spielraum für den, der rechts von mir vorbei konnte, beim 3 Motorrad leider zu eng und er stürzte.

 

Zur Rede gestellt, ein paar Fingerabdrücke, im Gesicht des edlen Herren zurück gelassen und später zu neunt mit einem Bier unsere Schutzengel hochleben lassen.

 

 

Fraunz

 

 

 

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salü Werner

 

Gut, dass nichts passiert ist. Kann Dich verstehen. Habe Deine Geschichte 1 : 1 im Schwarzwald im Steinatal letzten Herbst erlebt. Ein erster Biker kam in horrendem Tempo (damit meine ich jenseits des Tempo, bei dem man den Führerschein noch behält) entgegen. Ich bin daraufhin deutlich langsamer und ebenfalls weit rechts auf die nächste, unübersichtliche 90Grad-Kurve zu. Mitten in der Kurve kam mitten auf meiner Strassenseite ein weit über seinem Limit fahrender Hormonbomber entgegen. Der konnte gar nix mehr korrigieren. Ich bin wie Du fast mit dem Spiegel am Felsen geschrappt und hatte dann viel Adrelanin zum Abbauen. Es sind selten die Vordersten einer Gruppe, sondern die Hinteren, welche den Anschluss nicht verpassen wollen und jegliche Vernunft verlieren. Auf bestimmten Strecken im Schwarzwald sind es definitiv die Motorradfahrer, welche Dich beim normalen Kurvenfahren beeinschränken und nicht die Autofahrer. Schade.

Tigergrüsse

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Ob diesen (nicht nur geistigen) Tieffliegern bekannt ist, dass man seinen Mut auch auf einer abgesperrten Übungs- bzw. Rennstrecke kühlen kann? Die dummen Wilden, ähh, jungen Wilden überleben das immer häufiger nicht auf der öffentlichen Straße. Leider werden unschuldige in Mitleidenschaft gezogen.

Vor etwa 5 Jahren waren wir in einer 8er Gruppe eine Woche in den Bergamasker Alpen unterwegs und auf dem Rückweg, die Moppeds vollgeladen mit dem Wochengepäck, Richtung Ötztal überholte uns eine Dreirgruppe mit Brot- und Buttermaschinen. So 500er bis 600er Einsteigermaschinen. Wir waren jetzt nicht überbummelig unterwegs. Ich als Tourguide vorweg. Aber als der letzte mich überholte wäre er fast in den Gegenverkehr geklatscht. Er hat es halt in einer Linkskurve versucht. Anschließend konnte ich mir das Elend noch etwas länger anschauen. Jede Kurve musste über die Maßen geschnitten werden, egal ob übersichtlich oder nicht, egal ob Gegenverkehr oder nicht. Ich konnte mühelos einhändig dran bleiben, dieser Patient war mit dem Speed seiner Kollegen aber sowas von überfordert, dass er nur so dran bleiben konnte.

Ob er heute wohl noch lebt?

 

Glückwunsch, Werner. Jetzt wirst du wohl einige Zeit noch vorsichtiger um die Ecke fahren, oder? Das bleibt länger in den Knochen stecken.

 

Gruß Holger

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Hallo Werner,

das ist ein schlimmes Erlebnis, welches wohl leider einige hier so, oder so ähnlich auch schon mal erleben mussten.

Bin froh, dass Dir (und auch dem engegenkommenden Fahrer) nichts passiert ist, was wohl auch Deiner Besonnenheit und guten Reaktion zu verdanken ist.

Wenn sich Deine Aufregung dann irgendwann wieder einpegelt, kannst Du, als Admin dieses Motorradfahrer-Forums ja noch mal den Titel dieses Threats überdenken ;-)

 

Gruß

Hermann

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vor 2 Stunden schrieb Hasberger Tiger:

Ob diesen (nicht nur geistigen) Tieffliegern bekannt ist, dass man seinen Mut auch auf einer abgesperrten Übungs- bzw. Rennstrecke kühlen kann?


Nein, da würden die nämlich chancenlos versägt und belächelt werden. Und das wissen die.

Schön das niemandem etwas passiert ist - man kann nur hoffen dass die Gegenseite vielleicht die eigene Fahrweise nun mal überdenkt.

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Moin Werner,

 

solche Helden gibt es mit 2 oder 4 oder noch mehr Rädern..... ein Linienbus auf deiner Spur als Geisterfahrer macht jeder Kurve interessant.

Die Kollegen auf 2 Rädern sind halt potentielle Organspende - ich habe da wenig Mitleid.

 

Schöne Grüße

Jens

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Schon was krass. So knapp war’s bei mir auf dem Moped noch nicht. Aber Vögel die Deine Hälfte der Fahrbahn für sich beanspruchen gibt es in der Eifel auch schon mal öfter. Und dann fast immer Mopeds und fast immer innerhalb einer Gruppe.

 Hab schon oft gesehen das jemand mit dem Moped völlig blind in einer Kurve überholt, weil er einfach an seinem Vordermann dran bleibt. Herdentrieb hat wahrscheinlich jeder ein bisschen, aber das so viele dabei komplett den Überlebensinstinkt abschalten, wundert mich auch.
 

Paar Einschläge ins stehende Auto hatte ich schon von träumenden Dosenfahrern. Hätte man auf dem Töff garantiert nicht überlebt.
Obacht geben, länger leben.

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Wer das nicht will muss aus den klassischen Motorradrevieren rausbleiben. Z.B. vor ca. 3 Wochen im Harz, B 81 nähe Netzkater wer das kennt. Kurvige Straße, ich überhole eine Gruppe Radfahrer in gebührendem Abstand. Aber nicht weit genug links, als dass nicht 2 Duc-Fahrer ohne Schalldämpfer noch links von mir vorbei kamen. Wäre da ein Auto entgegen gekommen, wären drei Motorradfahrer und 4 Radfahrer und ein Autofahrer womöglich in ungewollt engen Kontakt geraten. Habs aber aufgegeben, mich darüber aufzuregen. Freue mich wenn's geklappt hat, ändern kann man die Typen nicht, die lernen nur auf der Intensivstation.

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Hallo Werner,

 

schön, dass es dich noch gibt!

 

Auch wenn ich nicht über solche Nahtoderlebnisse schreiben kann, fühle ich mit euch. Und genau diese Typen prägen das Bild der Motorradfahrer! Da kann ich nur versuchen ordentlich und sozialverträglich unterwegs zu sein, um zumindest zu zeigen: Es gibt auch die Vernünftigen.

 

Ich gehe davon aus, dass Ihr alle dazu gehört und freue mich darüber!

 

Ansonsten siehe Fußnote.

 

Gruß Uwe-Peter

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Hallo Werner,

 

erstens freue ich mich, dass Du heil aus der Situation heraus gekommen bist.

 

zweitens habe ich auch den Eindruck, als ob das immer schlimmer wird.  Neulich in einer ähnlichen Situation, schöne Rechtskurve, rechts Fels, Gegenverkehr, ich fahre zügig mit mittlerer Schräglage, kommt eine Multistrada von hinten und fliegt förmlich mit extremer Schräglage links an mir vorbei, z.T. auf der Gegenspur, wohlgemerkt bei null Sicht um die Ecke und bei Gegenverkehr.   So viel Wahnsinn habe ich noch selten erlebt.  Es war sauknapp, und egal wie, hätte es mich in einen Unfall hineingezogen.  Ich habe nicht versucht ihn einzuholen, denn ich hätte wohl vor einem Richter erscheinen müssen, wenn ich ihn erwischt hätte.

 

Mir vergeht langsam der Spaß am Fahren.

 

Grüße

 

tigerjoe (José)

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Töff Fahrer sind die grössten Feinde der Töff Fahrer. 

 

Wie diese belgischen Vollpfosten (und damit meine ich alle Töff Fahrer in diesem Video) 

 

 

 

Gruss

 

Daniel 

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vor 1 Stunde schrieb Buster:

Schon was krass. So knapp war’s bei mir auf dem Moped noch nicht. Aber Vögel die Deine Hälfte der Fahrbahn für sich beanspruchen gibt es in der Eifel auch schon mal öfter. Und dann fast immer Mopeds und fast immer innerhalb einer Gruppe.

 Hab schon oft gesehen das jemand mit dem Moped völlig blind in einer Kurve überholt, weil er einfach an seinem Vordermann dran bleibt. Herdentrieb hat wahrscheinlich jeder ein bisschen, aber das so viele dabei komplett den Überlebensinstinkt abschalten, wundert mich auch.
 

Paar Einschläge ins stehende Auto hatte ich schon von träumenden Dosenfahrern. Hätte man auf dem Töff garantiert nicht überlebt.
Obacht geben, länger leben.

 

Dem muss ich leider zustimmen. Letzten Sonntag war ich mit meiner Frau (Sozia) unterwegs und auf rund 300 km Eifeltour kamen mir extrem viele Mopeds sowie PKW auf meiner Spur entgegen. So viele, dass sich sogar meine tiefentspannte Frau aufregte.  Man hat tatsächlich das Gefühl, dass dieses Verhalten zunimmt. :-(

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Wow, ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Kollegen gibt, die gleiches erlebt haben. Ich meide ja in der Regel die typischen Motorrad Treffpunkte und suche mir eher die ruhigen Ecken aus, daher wohl auch die eher wenigen Begegnungen der dritten Art. 

 

Aber es scheint wirklich so, dass das Verhalten zunimmt. Ich bin ja auch kein Kind von Traurigkeit was den Fahrstil angeht, aber ich habe so das Gefühl, dass es immer mehr Leute gibt, die sich einfach ein fettes Motorrad kaufen und dann meinen, nur weil man 150PS hat sei man der King der Straße. Was dann aber nur geradeaus klappt. 

 

Aber die Aussagen hier bestätigen mich in meinem Verhalten es bei Gruppen seeeehr langsam anzugehen. 

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vor 15 Stunden schrieb alu:

Töff Fahrer sind die grössten Feinde der Töff Fahrer. 

 

Wie diese belgischen Vollpfosten (und damit meine ich alle Töff Fahrer in diesem Video) 

Dieses Video kannte ich bisher nur in gekürzter Version über WhatsApp. Da war es nur der kurze Bereich der "Begegnung" und man konnte den Tacho des filmenden nicht wirklich ablesen wegen der Auflösung. Hier wird ja 1. klar, dass alle eine Vollmeise haben und 2. dass es nicht ohne Unfall ausgegangen ist. Mitleid mit dem gestürzten habe ich nicht.

 

Gruß Holger

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hy

ja, es hat wohl die Meisten unter uns schon mal so erwischt....oder fast erwischt.

 

Ich hab als Andenken den linken Außenspiegel einer 1100er Kawa hier liegen......

in uneinsehbarer Rechtskurve (in meiner Fahrtrichtung) kam auf meiner Seite ne ZZR1100 entgegen

ich konnte mit meiner GL500/Silverwing noch soweit ausweichen, dass "nur" sein Spiegel an meinem Knie einschlug......der Spiegel hat das Visier meiner Frau (Sozia) durchschlagen (zum Glück ohne Verletzung).

Trotz anschliesender Vollbremsung, Wende und Absuchen der Strecke hab ich keine weiteren Teile, geschweige denn Fahrer oder Moped gefunden........auch nicht im angrenzenden und ungesicherten Abgrund der kleinen Abruzzen-Schlucht.

 

Inzwischen hab ich aber ein schlimmeres Erlebniss mit nem BMW-X5 Fahrer:

auf relativ gerader Strecke setzt der Dödel im Gegenverkehr zum Überholen an......mein Rudel Güllepumpen (5 oder 6 Möps) zog bis ins Grün nach rechts.....trotzdem blieb der BMW-Spiegel an meinem Ellbogen hängen (ich hatte noch knapp 40km/h....der BMW wohl über 100)......

Beim Ausrollen sah ich dann im Rückspiegel, dass der X5 gewendet hatte und zurück kam.

Als der Fahrer ausstieg und mich anbrüllte was das soll, ihm den Spiegel abzuschlagen, ihn abzudrängen, und was die scheiss Motorräder überhaupt auf der Straße zu suchen hätten, hat es mir erst mal die Sprache verschlagen....

nach kurzem Durchatmen hab ich dann das Handy raus, 2 Bilder vom Auto gemacht, die Polizei gerufen und Anzeige erstattet..........der BMW verließ fluchtartig den Ort des Geschehens.

Dass dann die eintreffende Polizei "uns" als rasende Motorradfahrer bezeichnete, setzte dem Tag die Krone auf.

 

die anschliesende Dienstaufsichtsbeschwerde lief ebenso wie die Anzeige gegen den BMW Fahrer ins Leere.

 

Gelernt hab ich daraus folgendes:

-lieber etwas zu langsam um dir Kurve

-lieber zu weit rechts

und gegebenenfalls gerne dem Gegenüber erst mal ordentlich aufs Maul hauen um anschließend nicht den Frust mit rumzuschleppen.....

auf inzwischen gut 1,5mio Mopedkilometer war dies nun leider auch bereits mehrfach nötig, bzw ich hatte viele Momente, bei denen ich mich gerne an nen anderen Punkt auf der Erde gewünscht hätte

 

es gibt viele Idioten auf unsren Straßen......drumm fahrt vorsichtig

 

Gruss

Tom

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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vor 20 Stunden schrieb Kallebadscher:

Beim Ausrollen sah ich dann im Rückspiegel, dass der X5 gewendet hatte und zurück kam.

 

Hmmm, was war mit Euch denn los ? "Make Love not War" Aufkleber an den Maschinen ? Kenne das nicht so, dass Aushilfsmanager im geleasten X5 eine Gruppe von Motorradfahrern noch stellt und anscheisst. Bei HD Gruppe mit Kutten hätte er das unter Garantie nicht gemacht. Der hat ja quasi drum gebettelt welche "aufs Maul" zu bekommen.

 

Eine Faust ins Gesicht des Gegners das Schlimmste was man machen kann. In so einer Situation, einfach ignorieren oder verbal platt machen. Das verletzt solche Gockel viel mehr!

 

Gruss,

Udo

 

 

 

 

 

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Hi Werner

Bin froh, dass du es gepackt hast. Ich fahre mittlerweile seit 30 Jahren Motorrad. Anfangs 90er gab es in der Schweiz gefühlt die Hälfte der Motorräder auf der Strasse. Es war eine Gruppe von eingefleischten die Töff fahren nicht als Hobby sondern als Leidenschaft sahen. Der durchschnittliche Fahrer von damals hatte 1. eine Ahnung von der Technik und 2. eine Ahnung vom Fahren. Mittlerweile ist, wie beim Skilaufen, Motorrad fahren ist zum Massenphänomen geworden, jeder kann es und kommt an den Anfang der schwarzen Piste. Wir sind auch nur noch eine repräsentative Gruppe der Gesamtbevölkerung. Dies mit all seinen Vor- und Nachteilen.

Ich kann deine Aussage gut verstehen. Mit einer der Gründe, warum ich an Wochenenden ganz selten aufs Mopped steige und falls überhaupt, bestimmt nicht in den Schwarzwald oder in die Alpen. Da ist einfach zu viel geballter Idiotismus unterwegs. Ich hatte diesbezüglich genug negative Erlebnisse, zu viele haben ihre Maschinen nicht im Griff und sind damit völlig überfordert.

 

Ich wünsche dir weiterhin eine unfallfreie Fahrt und viele schöne Stunden auf und mit dem Töff, Dani

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Zu solchen Kollegen sage ich nur. Wer früher stirbt ist länger Tot.

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vor 1 Minute schrieb Mk3103:

Zu solchen Kollegen sage ich nur. Wer früher stirbt ist länger Tot.

Na dann hoffen wir mal, dass diese Kollegen Dich nicht mit auf ihre letzte Reise nehmen.

 

Gruß Andreas.

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vor einer Stunde schrieb FASchmidt:

Na dann hoffen wir mal, dass diese Kollegen Dich nicht mit auf ihre letzte Reise nehmen.

 

Gruß Andreas.

 

....genau das ist aber leider oft (zu oft) der Fall

oder wie hier in der Gegend im vergangenen Spätjahr passiert, dass der Verursacher fast keinen Kratzer hatte, aber zwei junge Leute den Krasch nicht überlebten....

 

Gruss Tom

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vor 3 Stunden schrieb Dani:

Der durchschnittliche Fahrer von damals.......

 

Jaja..

Damals™ war alles besser, sogar die Zukunft und vor allem waren die Frauen jünger

 

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Ja, die von euch beschriebenen Situationen kenne ich nur zu gut. Vom sportlichen Autofahrer mit 2 Rädern auf meiner Spur oder Mal gerade am Radfahrer überholen bis zu Motorrad Kollegen die nicht wissen, daß die Straße keine Rennstrecke ist. Die Liste lässt sich bestimmt noch weiter führen. Ich bin auch jedesmal dankbar dass es mich nicht erwischt hat.

 

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Posted (edited)
Am 15.6.2020 um 12:00 schrieb FASchmidt:

Mein Fahrlehrer hat mir vor 40 Jahren schon erklärt: "Dir gehört nur die rechte Seite der Straße, links ist tabu." 

 

Mir scheint, das wird heute nicht mehr vermittelt.

 

Gruß Andreas

Hallo Andreas, den Eindruck, das heute vieles nicht mehr gelehrt wird, was vor 30 Jahren noch Standard war. Habe ich auch immer wieder. Gefühlt ist das Bewußtsein, dass man auf der Straße nicht allein unterwegs ist, zwischenzeitlich fast gleich 0.

Edited by Olfuchs

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Nach mittlerweile 38 Jahre Moped fahren, kann ich auch nur bestätigen das die meisten heute mit ihren Ps-Monster überfordert sind. Habe auch letztes Jahr  nach 10 Jahren wieder mal in Südtirol  feststellen müssen, es sind zu viele Leute mit dem Motorrad unterwegs die keine Ahnung haben vom fahren. Besonders schlimm sind wirklich bei Gruppe die letzten die nur mit Mühe und Not daran bleiben können. 

Hatte da 2x letztes Jahr so eine Situation, mit einer Gruppe wo die letzten beiden uns auf der rechten Seite entgegen gekommen sind und wir nur noch übers Bankett ausweichen konnten. Mit Frau und Gepäck eine ziemlich gefährliche Situation. 

 

Euch allen noch viele unfallfreie Km ohne solche Begegnungen! 

LG Nick 

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Das Thema hat viel mit Fahrroutine zu tun, die den meisten fehlt.

 

Leider muss ich in das gleiche Horn stossen, denn gerade diejenigen die kaum Fahrpraxis haben, kaufen sich Untersätze, die sie technisch ablenken, anstatt erstmal zu lernen einen gescheiten Strich zu fahren.

 

Ist auch nichts gegen zu sagen ( gemeint das Kaufen eines hochmodernen , elektronisch überfrachtetetn Bikes ) , aber erstmal ab auf den Übungsplatz, ein Fahrsicherheitstraining machen und seinen Untersatz im Grenzbereich kennenlernen.

 

Und wenn nur 2 hier im Forum darüber nachdenken, hat sich das Geschreibsel am Sonntag morgen doch gelohnt :)

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Ja und dann kommen die Fahrer, die 20 Jahre Fahrverbot von Mutti hatten, damit Haus abbezahlt und Kinder gross werden können ohne den Ernährer zu verlieren. Dann mit Mitte 50, die biologische Pflicht ist erfüllt, dürfen die wieder. Geld ist auch genug da und man geht zum freundlichen BMW Händler und bestellt einmal ALLES. Maschine, Helm, Klamotten, Navi. 

Aus meiner Sicht sind das die gefährlichsten Fahrer. Entweder schlimm langsam oder viel zu schnell. Aber wenigstens gut am NEONGRUEN zu erkennen. 

Gerade hier in München und Umgebung häufig zu beobachten. 

 

Gruss,

Udo

 

 

 

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Posted (edited)
vor 3 Stunden schrieb udo_muc:

Ja und dann kommen die Fahrer, die 20 Jahre Fahrverbot von Mutti hatten, damit Haus abbezahlt und Kinder gross werden können ohne den Ernährer zu verlieren. Dann mit Mitte 50, die biologische Pflicht ist erfüllt, dürfen die wieder. Geld ist auch genug da und man geht zum freundlichen BMW Händler und bestellt einmal ALLES. Maschine, Helm, Klamotten, Navi. 

...

 

Habe mal an einem Töff geschaubt, als ein 40 km/h Fahrzeug bei der Garage hielt und mit viel Mühe ein älterer Herr ausstieg. Was ich da mache? Ja Vergaserbatterie ausbauen, da der Gaszug gerissen war.

 

Er sei auch ein Töff Fahrer, aber er hätte erst einige Jahre nach der Pensionierung wieder Töff fahren dürfen und sich dann einen Jugendtraum erfüllt, eine GSX-R. Ich meinte ziemlich schnelles Ding. Er meinte schlechte Qualität.In der ersten Woche nach dem Kauf wollte er aus der Tiefgarage ausfahren, dabei sei beim neuen Töff das Gas hängen geblieben, er wollte noch bremsen, aber er sei frontal in die Mauer rein. Er hätte sich ungefähr alle Knochen gebrochen, welche nicht überlebensnotwendig sind. Nun geht er für die nächsten Jahre an Krücken und fährt ein spezielles Behindertenfahrzeug.

 

ich dachte nur, mmh, neuer Töff vom Händler und Gas hängen geblieben?

 

Gruss

 

Daniel

 

Nachtrag: Ich hatte mir damals überlegt ob ich ihn auf das Thema Kupplung, Drehzahlbegrenzer und Kill Schalter ansprechen soll. Aber der ältere Herr tat mir so leid. Ich dachte nur, warum kaufst Du Dir einen solchen Rennhobel mit Null Erfahrung. Vermutlich vor Jahren eine 580 Condor mit 20 PS im Militär gefahren, aber nun auf Top Speed. 

Edited by alu

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Genau das meine ich. Ich bin der letzte, der älteren Menschen das Motorradfahren verbieten möchte. Aber es gehört einfach eine gewissen Routine dazu. Nach 20+ Jahren ohne Fahrpraxis ist die aber komplett weg und kann wahrscheinlich auch nur sehr schwer wieder erworben werden.

Und da gilt kein blöder Spruch "Ist wie Fahrrad-Fahren, verlernt man nie!" 

Die heutigen komplexen Fahrzeuge im dichteren Verkehr benötigen ständiges Training der Fahrer. Das gild für Auto und Motorrad. Daher halte ich auch Abstand zu den ganzen Gelegenheitsfahrern, die sich 1x im Jahr ein Auto vom CarSharing Anbieter holen, um zum IKEA zu fahren. 

 

Udo

 

 

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Ich glaube viele können so ähnliche Erlebnisse erzählen und sind froh, dass sie selbst mit auf die Anderen aufpassen.

Hier zwei „harmlose“ Ereignisse.

Auffahrt zum Stilfser Joch, ich bin auf eine GS aufgefahren, die Linkskehre ging noch so, danach hat er den Hahn aufgerissen, also hinterher, ups jetzt kommt einE Rechtskehre, wie war das nochmal? Weit links anfahren! Leider hat er vergessen zu schauen. Es kamen einige entgegen, die gut reagiert haben. Der GSler hat seine Kiste abgelegt. Wir Anderen unsere schön abgestellt und geholfen. Mensch war sein Kopf rot ;)
 

Ein anderes Mal kam auf einer schönen kurvigen, aber nicht übersichtlichen Strecke eine Gruppe entgegen. Der Erste hat die Linie noch einigermaßen eingehalten, der „Schwanz“ nicht mehr. Zum Glück fahre ich lebensbejahend auf meiner Seite. Immerhin haben alle fröhlich freundlich gegrüßt.

Grüße Ernst

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Bin ja erst in meinem vierten Jahr als Gespannfahrer, doch es ist immer wieder interessant, wie die Augen von Kurvenabkürzern immer grösser werden können.

 

Vor allem dann, wenn sie feststellen, dass sie auf ein Gespann zu halten, das sich nun mal nicht schlänker machen kann.

 

Irgendwann werde ich wohl einen Einschlag haben und hoffe einfach, dass ich meine Contenance bewahren kann. :unsure:

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vor 34 Minuten schrieb mistoffelees:

dass ich meine Contenance

Erst mal das Leben/Gesundheit behalten........dann erst um die Contenance kümmern.....

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vor 13 Stunden schrieb enduro_drive:

Das Thema hat viel mit Fahrroutine zu tun, die den meisten fehlt.

 

Dann müsste man aber alle Verkehrsteilnehmer mit einbeziehen.

Die Liste der Fehler ,,der Anderen,, ist

Immer länger als die der Eigenen.

 

VG.Friedrich

 

 

 

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vor 1 Stunde schrieb udo_muc:

Daher halte ich auch Abstand zu den ganzen Gelegenheitsfahrern, die sich 1x im Jahr ein Auto vom CarSharing Anbieter holen, um zum IKEA zu fahren.

 

Tja, aber wie die Gelegenheitsfahrer erkennen, die sich nur 1x ein Auto vom CarSharing holen ?

 

Ich z.B. habe auch kein eigenes Auto mehr, da ich es schlicht nicht brauche.

Mein letztes stand öfters mal 3-4 Wochen rum, die Fahrten waren dann oft Mitleids-Ausfahrten ;-)

Benötige ich jetzt ein Auto .. bin Mitglied bei Mobility, ein grosser Schweizer CarSharing Anbieter.

 

Fuhr früher Rennen, Turniere, Weiss wo das Auto aufhört. Und Einparken kann ich ohne Hilfe ...

Also nur weil man ein CarSharing Auto fährt heist noch lange nicht, dass man es nicht kann ....

 

Aber back to Topic.

 

Wir schauen gerne auf die anderen, aber wer von uns "braucht" ein Motorrad grösser 100PS und beherrscht es zu 100% ?

 

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