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Tolles Anhängerbesfestigungssystem


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Und man gurtet gewinkelt, damit der Gurt die Maschine auch bei seitlich wirkenden Kräften, wie Kurvenfahrt oder gar ein Ausweichmanöver, sicher in der senkrechten halten kann.

Senkrechte Gurte können keine Seitenkräfte aufnehmen, das geht dann in dem Fall voll in die Achsen.

Wie Kallebadscher schon schrieb, dafür wurden die Bauteile nie konstruiert.

 

Mache doch einfach mal den Test, wenn du dich traust bzw. davon so überzeugt bist.

Fahre mit 60km/h einen ganz normalen Ausweichhaken, als wenn du einem plötzlich auftretendem Hindernis ausweichen musst.

Wenn du richtig mutig bist, hau dabei noch die Bremse zu.

Ich vermute, irgendwas geht dabei zu Bruch...

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Ich habe das mal gerade an eine kompetente Stelle weitergeleitet. Mal sehen was die antworten, wenn sie antworten.

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vor 5 Stunden schrieb wilmo30:

 

Hallo Tom, die von AXfix benutzen die Teile selber.

Hier das Zitat von AXfix dazu:

 

Wir fahren wirklich Rennen ( Lioncraft Endurance Racing, einfach mal googlen ) mit 1000ern. Wir Transportieren unsere Rennmotorräder seit 8 Jahren mit dem AXfix. Ca. 20 Rennteams in der Deutschen Langstreckenmeisterschaft und der IDM transportieren mit dem AXfix. MotoGP Motorräder werden an den Achsen in ihren Transportboxen gesichert......dort zieht niemand was in die Federn, das machen nur Amateure. Der AXfix wurde bis jetzt zig tausend mal verkauft und uns ist kein solcher Schaden bekannt. Ich selber habe mit meinen Privatmotorräder bis jetzt ca. 20.000 AXfix Transportkilometer hinter mir. Pro Jahr 15 Rennwochenenden und Urlaub

Die Rennmaschinen wiegen aber sicher keine 250kg das Stück;)

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vor 6 Stunden schrieb wilmo30:

 

Hallo Tom, die von AXfix benutzen die Teile selber.

Hier das Zitat von AXfix dazu:

 

Wir fahren wirklich Rennen ( Lioncraft Endurance Racing, einfach mal googlen ) mit 1000ern. Wir Transportieren unsere Rennmotorräder seit 8 Jahren mit dem AXfix. Ca. 20 Rennteams in der Deutschen Langstreckenmeisterschaft und der IDM transportieren mit dem AXfix. MotoGP Motorräder werden an den Achsen in ihren Transportboxen gesichert......dort zieht niemand was in die Federn, das machen nur Amateure. Der AXfix wurde bis jetzt zig tausend mal verkauft und uns ist kein solcher Schaden bekannt. Ich selber habe mit meinen Privatmotorräder bis jetzt ca. 20.000 AXfix Transportkilometer hinter mir. Pro Jahr 15 Rennwochenenden und Urlaub

 

 

Hy

 

ich würde als Händler/Hersteller genau so ne Antwort schreiben.

Aber Erfahrung geht über Händlergeschwafel !

 

Diese Erfahrung und Praxiswissen wurde hier genügend präsentiert......aktzeptieren musst du...wir zwingen dich aber nicht !

 

 

 

Gruss

Tom

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vor 14 Stunden schrieb wilmo30:

 

Oben muss nichts hin.....das ist Humbug und 45 Grad ist auch Humbug, beim niederzurren gilt, je steiler desto besser. Denn bei 0 Grad wirken 100% der Vorspannkraft senkrecht nach unten wo sie auch hin müssen. Bei 45 Grad sind es nur noch 50 % und die anderen 50% verpuffen nutzlos im Zurrpunkt.

Mehr als auf die Konsequenzen kann man nicht hinweisen. Dann viel Spaß mit diesen, äh, "sicheren haltesystem". 

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Aua! Vorsicht! Ladungssicherung ist schon fast ein Studiengang! Die pauschale Aussage, nur senkrecht bringt 100% der Vorspannkraft ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Das gilt, wenn es darum geht, durch das Verzurren die Reibkraft zu erhöhen und somit die Ladung gegen Verrutschen zu sichern. Vornehmlich bei Holzkisten schön zu praktizieren.

 

Bei einer auf einer dünnen Linie mit Zweipunktauflage stehenden schwammigen Ladung mit hohem Schwerpunkt sind andere Maßnahmen zu treffen und treten andere Gesetze der Physik in den Vordergrund.

 

Eine Verwendung eines derartigen Befestigungssystems für Motorräder würde ich im Falle eines Unfalls als Vorsatz bewerten und entsprechend gegen den Verursacher vorgehen.

 

Gruß joe

Edited by joe3l
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Wenn wie bei meinen Transporten 2 Mopeds nebeneinander stehen, kann man trotz Korrekter Verzurrung beobachten, wie sich die Lenkerenden um cm aufeinander zu bewegen. Sie würden mit dem vorgestellten System gnadenlos aufeinander knallen. Man muss es ja dem offenbar überzeugten Nutzer des Systems nicht nachmachen. 

Fred 

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Die Güte und Zuverlässigkeit dieses "hervorragenden Verzurrsystems" ist für den Themenersteller eigentlich ganz einfach zu untermauern:

---> sie hat sein Geld gekostet, also muss sie auch gut sein.

 

Der Unterricht in der Physik Mittelstufe erklärt und verdeutlicht das völlig anders,

bzgl. Kraft- und Lastwirkungen in einem Kräfteparallelogramm, aber das ist eben auch schon seeeehr lange her ;) 

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Ich bin auf die Rezession des Themenstarters gespannt. 

Bestenfalls hat er eine neue Erfahrung gemacht, schlimmstenfalls war er vor der Tour beratungsresistent. 

Ich hoffe sehr, daß er sich zum Thema "Motorradtransportsicherung auf Einachshänger" noch belesen hat. 

Viele Grüße. 

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vor 15 Stunden schrieb DunRobin:

Ich bin auf die Rezession des Themenstarters gespannt. 

Bestenfalls hat er eine neue Erfahrung gemacht, schlimmstenfalls war er vor der Tour beratungsresistent. 

Das glaube ich nicht, dass da noch was sinnvolles kommt. Auf die ganzen fachlich und sachlich guten Hinweise und Ratschläge hat er mit unsinnigen Antworten reagiert. Keine Einsicht, nur blindes Vertrauen in die fraglichen Werbeversprechen seines angehimmelten Produktes! Er wird es auf die harte Tour lernen müssen. 

 

Gruß Andreas.

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Also Leute, ich kann tatsächlich hier die negative Kritik von den meisten nicht nachvollziehen, ärgere mich auch schon ein wenig, das ich hier etwas vorstellen wollte, was auf so harte Kritik stößt.

 

Es gibt 2 ähnliche Systeme auf dem Markt. Das was ich jetzt habe von AXfix, sowie ein ähnliches mit gleicher Funktionsweise von Eil-Zurr.

 

Beide Systeme sind schon seit Jahren erfolgreich am Markt. Werden auch beispielsweise unter anderem von Louis vertreiben. 

 

Schaut euch doch auch mal die Bewertungen an. Absolut positiv bewertet.  Glaubt Ihr ernsthaft, das die Systeme noch am Markt wären, wenn es derartige Probleme gäbe, die hier ohne Ende aufgezählt werden.

 

Man hätte den Firmen längst das Licht ausgeschaltet, wenn die Sache nicht 100% sicher ist. Die dürften das dann mit Sicherheit nicht mehr verkaufen , da die Firmen eine Produkthaftung haben nach der EG-Richtlinie 85/374 EG.   Und schaut euch mal an für wie viele Motorräder das ganze schon gebaut wurde. Unter anderem auch für die "heißgeliebt" GS. Und auch mit dieser ausgiebig getestet. 

 

Ich muss gestehen, es sieht nicht vertrauenswürdig aus, ist es aber. Zur "inneren" Sicherheit werde ich mein Bike jedoch noch zusätzlich mit  Gurten zur Seite hin abspannen. Jedoch kann ich diese Abspannung dann auch ganz anders angehen, brauche das Bike dann überhaupt nicht in die Federn zu ziehen.

 

Ich glaube nur hier herrscht so viel Ablehnung ganz nach dem Motto : Was der Bauer nicht kennt das frisst er nicht.

 

In diesem Sinne hoffe ich nun die Diskussion hier allmählich zu beenden.

 

Beste Biker-grüße aus der Vulkaneifel.    Markus  :biken2: :D

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Am 18.9.2020 um 08:08 schrieb wilmo30:

Also Leute, ich kann tatsächlich hier die negative Kritik von den meisten nicht nachvollziehen, ärgere mich auch schon ein wenig, das ich hier etwas vorstellen wollte, was auf so harte Kritik stößt.

 

Es gibt 2 ähnliche Systeme auf dem Markt. Das was ich jetzt habe von AXfix, sowie ein ähnliches mit gleicher Funktionsweise von Eil-Zurr.

 

Beide Systeme sind schon seit Jahren erfolgreich am Markt. Werden auch beispielsweise unter anderem von Louis vertreiben. 

 

Schaut euch doch auch mal die Bewertungen an. Absolut positiv bewertet.  Glaubt Ihr ernsthaft, das die Systeme noch am Markt wären, wenn es derartige Probleme gäbe, die hier ohne Ende aufgezählt werden.

 

Man hätte den Firmen längst das Licht ausgeschaltet, wenn die Sache nicht 100% sicher ist. Die dürften das dann mit Sicherheit nicht mehr verkaufen , da die Firmen eine Produkthaftung haben nach der EG-Richtlinie 85/374 EG.   Und schaut euch mal an für wie viele Motorräder das ganze schon gebaut wurde. Unter anderem auch für die "heißgeliebt" GS. Und auch mit dieser ausgiebig getestet. 

 

Ich muss gestehen, es sieht nicht vertrauenswürdig aus, ist es aber. Zur "inneren" Sicherheit werde ich mein Bike jedoch noch zusätzlich mit  Gurten zur Seite hin abspannen. Jedoch kann ich diese Abspannung dann auch ganz anders angehen, brauche das Bike dann überhaupt nicht in die Federn zu ziehen.

 

Ich glaube nur hier herrscht so viel Ablehnung ganz nach dem Motto : Was der Bauer nicht kennt das frisst er nicht.

 

In diesem Sinne hoffe ich nun die Diskussion hier allmählich zu beenden.

 

Beste Biker-grüße aus der Vulkaneifel.    Markus  :biken2: :D

im grossen und ganzen stimme ich schon zu. Ich verwende ja bei der MT01 für die Hinterachse ein ähnliches aber selbstgebautes system. Aber eben hauptsächlich zur längssicherung. Ich würde keinen system ALLEINE vertrauen das so ausgeführt wurde. Vorne eben untere Gabelbrücke um seitliche Schwenker besser aufzufangen. Und dazu muss man nicht mal auf Block ziehen. Ich weiss nicht wie viele km ich so abgespult habe, aber es waren einige und viele Kurvige und teilweise schlechte strassen. Auf Autobahn und geraden Bundesstrassen kann das Axfix ja ohne Probleme funktionieren. Aber nicht in meinen Bauchgefühl und meiner 30 Jahren Erfahrung mit Verladung von LKW in Baustellenverkehr. Da muss man auch anderes sichern als im grossteil des Frachtverkehrs.

 

Ach ja. Noch ein Problem bei dem System könnte sein, das die Federelemente hier nach oben in den nicht verhandenen Block schlagen, da ja das Fahrergewicht fehlt. Allerdings habe ich keine fundierten technischen Kentnisse ob das Schäden verursacht. 

In diesen Sinne einfach nur Vor und Nachteile abwägen. Muss jeder für sich selber entscheiden wie er sichert.

Gruss Richard

Edited by wernerz
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vor 52 Minuten schrieb wilmo30:

Ich glaube nur hier herrscht so viel Ablehnung ganz nach dem Motto : Was der Bauer nicht kennt das frisst er nicht.

 

In diesem Sinne hoffe ich nun die Diskussion hier allmählich zu beenden.

 

Beste Biker-grüße aus der Vulkaneifel.    Markus  :biken2: 

 

Kannst ja bitte doch ein Feedback geben wie die Reise war mit dem Befestigungssystem. Bin immer interessiert an neuen Sachen auch wenn sie am Anfang etwas skeptisch sind. Wenn du sie nicht öffentlich geben willst kannst du mir auch eine PN schicken.

 

Gruß Ronny

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vor 1 Stunde schrieb wilmo30:

Ich glaube nur hier herrscht so viel Ablehnung ganz nach dem Motto : Was der Bauer nicht kennt das frisst er nicht.

 

 

......und genau da liegt das Problem:

ich kenn das Zeugs und habe sehr schlechte Erfahrung damit !!

 

Vielleicht sind wir damals wie "Bauern" damit über die Alpen gedonnert und deshalb die Gabeln an den Rennern zerstört worden........

aber egal, ich nutze keinen Hänger mehr 😜

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Ich habe heut mal nach echten Tests gesucht und ...gefunden.

Sowohl für Axfix wie auch für Eil-Zurr.

 

entweder - oder:

- sind hierbei beide Achsen (beim Eil-Zurr) - in Verbindung mit einem zum Motorradreifen formschlüssig passenden Vorderradhalter - schräg zur Seite hin abgespannt worden.

- ist da nur eine Achse vertikal abgespannt worden, die zweite Achse wurde "herkömmlich" und mit gutem Hebel "von weiter oben her" schräg abgespannt.

- ist der "Testbericht" der gespiegelte Wortlaut des Herstellers, also reine Produktwerbung und kein praktischer Erfahrungstest durch Käufer oder renommiertere Testseiten.

- konnte von mir kein paktischer Erfahrungstest hierzu gefunden werden.

 

Ich will das System nicht grundsätzlich in Frage stellen, schließlich muss man es sich nicht gleich auch im Paket für beide Achsen kaufen (warum nicht?).

Was die Produkthaftung nach EG-Richtlinie angeht, ist letztendlich immer noch der Benutzer in der Haftung, seine Ladung sicher zu verzurren.

Das "System" selbst braucht das Moped nur als "Ladung" sicher auf dem Hänger und weg von der Straße halten zu können. Egal ob dies dann für die Ladung auch schadfrei passiert.

Wer die hierbei verwendeten Komponenten/Materialien dann nicht genügend beansprucht bzw. überspannt, der hat dann selbst den Schwarzen Peter.

Kenne ich so z.B. vom vielgeschehenen Anzug der Bremssattelschrauben "nach Gefühl" statt mit dem Drehmomentschlüssel.

 

Federung und Dämpfung werden - aus subjektiver Sicht - bei einem solchen Spannsystem auf längeren Anfahrten sicherlich geschont.

Bzw. es geschieht das andere Extrem, dass die Federung zwar nicht dauerhafter nach unten gezogen wird ("nach unten gezogen" heißt ja nicht gleich auch "auf Block gespannt"), dafür dann mangels Fahrergewicht nach oben ausfedernd hart "auf den anderen Block" knallen können. Dafür sind Federgabeln gewiss auch nicht konstruiert worden.

 

Ob das Vertikal-Spannsystem den Reifen gut tut, so längere Zeit auf einer Stelle eingedrückt verspannt zu sein, kann ich als Nichtreifenfachmann nicht beurteilen.

 

Skepsis: JA, immer noch.

Weil die möglichen Seitenkräfte so um ein Vielfaches erhöht an der Vertikalabspannung reißen müssen. Das ist einfach der Hebelgeometrie geschuldet.

Wobei ein formschlüssig greifender Vorderradhalter / -wippe sicherlich einen Großteil dieser Seitenkräfte aufzufangen weiß

und "Hoppeln" (das oben-unten) auf dem Anhänger eher durch Schlagloch-Durchfahrten als durch Kurvenfahrten entsteht.

Edited by rosenzausel
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vor 4 Stunden schrieb wilmo30:

ärgere mich auch schon ein wenig, das ich hier etwas vorstellen wollte, was auf so harte Kritik stößt.

Was gibt es da zu ärgern? Wenn ich etwas veröffentliche muss ich jederzeit damit rechnen, Widerspruch zu ernten. Möchte ich nur Streicheleinheiten und Kopfnicken haben, muss ich das vorher artikulieren. Wenn es dann doch Kritik hagelt, dann kann ich mich vielleicht ärgern.

 

Die Gegenstimmen waren recht qualifiziert und zivilisiert. Von daher ein für mich interessanter Thread - trotz (noch) ablehnender Haltung zu der vorgestellten Technik.

Gruß joe

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Moin Markus,

 

ich hoffe für dich, daß das System so funktioniert, wie es der Hersteller verspricht.

Die gesetzlich vorgeschriebene Ladungssicherung obliegt dem Fahrer und er haftet auch dafür (Mithaftung des Verladers gibt es auch). Der komplette physikalische Hintergrund ist ja schon diskutiert worden und es gilt, sofern ich nicht formschlüssig laden kann, muß ich schräg abspannen und wegen der geringeren Spannung nach unten dann ggf. mehr Gurte verwenden.

Ein ähnliches System habe ich mal bei einem Tag der offenen Tür bei unserem lokalen BMW-Dealer gesehen. Der Hersteller vor Ort hat meine Frage nach einem Modell für den Tiger verneint. Der Durchlaß durch die Achse hinten ist sehr klein im Durchmesser, sodaß der Bolzen zu dünn ist um die Kräfte beim Bremsen aufzunehmen und daher brechen kann, gerade wenn senkrecht herunter gespannt wird und der Bolzen schon auf starke Biegung belastet wird. Für die GS ist das System hinten stabil genug bei dem riesigen Durchlaß.

Für Vorne sind zusätzliche Gurte auf die untere Gabelbrücke erforderlich mit leichter Zugrichtung nach hinten (Anhängermitte) um die dynamischen Kräfte beim Bremsen aufzunehmen.

 

War für mich sehr interssant.

Also viel Glück auf der Reise.

 

Schöne Grüße

Jens

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Ich bin vor vielen Jahren mal mit dem Zug durch den Kanal nach UK gefahren. Die haben auch die Räder geklemmt, während der Töff mit den Koffern oben von links nach rechts geschwankt hat. Hat mir nicht so gepasst. Das ist nicht der übliche Weg der Krafteinleitung. Hätte lieber eine Möglichkeit gesehen, denn Töff von oben nach unten zu spannen. 

 

Auf diversen Fähren (Orkney, Shetland ... ) wollen sie übrigens nicht in die Federung spannen, sondern wollen den Hauptständer. Hatte mal eine Heimreise, wo mein Töff mit fast einem Dutzend Bänder gezurrt wurde. Da hatten sie auch die Fenster der Fähre mit Stahlplatten abgedeckt.  Ich habe dann mit den Jungs von den Inseln beim Ferry Surfing mitgemacht: Im Bug der Fähre alle Polster der Einrichtung auf den Boden. Dann sich in die Decke katapulieren lassen und sich danach in die Polster schmeissen. G-Force up and down. Nach eine halben Stunde hast du genug. Sind immer noch 12 Stunden bis zum Hafen. 

 

Gruss

 

Daniel 

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Am 18.9.2020 um 08:08 schrieb wilmo30:

Ich glaube nur hier herrscht so viel Ablehnung ganz nach dem Motto : Was der Bauer nicht kennt das frisst er nicht.

In diesem Sinne hoffe ich nun die Diskussion hier allmählich zu beenden.

Beste Biker-grüße aus der Vulkaneifel.    Markus  :biken2: :D

Na ja, du hast Werbung für das System gemacht.

Dann muss man auch damit leben können, dass Leute die Ahnung haben konstruktive Kritik üben, wenn das System eben nicht gut ist. Dafür sind Foren da. Und das ist auch gut so.

 

Ich habe auch schon einiges an Motorrädern auf Anhängern durch die Gegend gekarrt, und dass auch mit durchaus ordentlichen Kurven auf Landstraßen.

Das System hätte ich mir dabei auch nicht angetan.

Physik ist nun mal nicht verhandelbar.

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Die Antwort auf meine Anfrage beim KLSK (Königsberger Ladungssicherungskreis - Berufskraftfahrern sollte das bekannt sein) kam spät, aber sie kam :oldguy2:

 

 

  • "Guten Abend Herr ....
  •  
  • herzlichen Dank für Ihre Anfrage, auf die ich hiermit gerne antworte. Bitte entschuldigen Sie die Verspätung.
  • Aufgrund gesetzlicher Vorgaben ist es nicht gestattet, als Nicht-Juristen rechtliche Auskünfte zu geben. Analog halten wir es mit Auskünften, die in den Bereich der Verladeberatung oder -empfehlung gehen. Am Markt befindet sich eine große Zahl von Personen und Firmen, die diese Dienstleistungen erbringen und davon leben. Daher möchten wir vermeiden, hier eine kostenlose Konkurrenz aufzubauen. Außerdem werden wir aus Gründen der Neutralität keine Bewertung von Produkten vornehmen. 
  •  
  • Trotzdem möchte ich Ihnen einige Gedanken zu Ihren Fragen mitteilen:
  • Es ist immer schwierig, nur anhand von Fotos etwas zu bewerten. Besser ist es immer, das Objekt unmittelbar zu sehen.
  • Grundsätzlich macht es Sinn, bei Fahrzeugtransporten die ungefederten Massen zu sichern. Ob es jedoch gut ist, an Motorrädern im Bereich der Achsen Verlängerungen und daran Niederzurrungen anzubringen ohne damit die Radlager zu schädigen, möchte ich nicht beurteilen.
  • Bei der erkennbaren Verzurrung handelt es sich zweifelsfrei um Niederzurrungen. Geeignete Zurrpunkte für diese Sicherungsart sind am Anhänger erkennbar, werden jedoch nicht genutzt. Ob die zur Niederzurrung verwendeten Rahmen- und Hilfsrahmenteile die erforderlichen Kräfte aufnehmen können, kann nur der Anhängerhersteller beurteilen. Einzig das Vorderrad des verladenen Motorrads ist formschlüssig in alle Richtungen gesichert. Da der Lenker systembedingt beweglich sein muß, sehe ich für den Rest des Motorrades keine formschlüssige Sicherung. Die erkennbaren Niederzurrungen können nach meiner Meinung seitlich auftretende Kräfte, die hinter dem Lenkkopf entstehen, nicht auffangen.
  • Ich würde mein Motorrad anders sichern.
  •  
  • Gerne hören wir wieder von Ihnen, sei es bei Fragen oder Anregungen oder auch bei einer unserer Veranstaltungen.
  •  
  •  
  • Mit freundlichen Grüßen....

 

Damit sollte das Thema ad acta gelegt werden können.

 

Ansonsten weiterhin viel Spaß mit dem tollen Anhängerbefestigungssystem :cry2:

 

Edited by Inge
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Das Thema liegt außerhalb deren Kompetenzbereiches (gewerblicher Güterkraftverkehr). Die Kernaussage ist aber klar erkennbar.

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Eigentlich schreibe ich in keinem Forum mehr weil sich die Zahl der selbsternannten  Besserwisser potenziert hat. Die vorgestellten Verzurrsysteme kenne ich seit Jahren. Da mir die Preise dafür nicht zusagten, habe ich diese Teile passend zu meinen BMW Motorrädern, am Tiger T709 geht es ja nicht, nachgebaut und benutze sie seid einigen Jahren.

Die hier eingewendeten Bedenken kann ich nicht bestätigen, auch Transportschäden an den Motorrädern habe ich nie gehabt, auch nicht bei zwei Krädern nebeneinander. Das war bei der Standardverzurrung ganz anders, öfter mal nachspannen, Hin und Herhüpfen der Motorräder und gegenseitiges Berühren, bis hin zu undichten Gabeldichtringen durch die auf Block Verzurrung. Probleme mit Polizei oder anderen Ordnungseinrichtungen hatte ich noch nie, eher ein Interesse an dieser Art des Motorradtransportes der ja nicht allzusehr verbreitet ist bei Privatfahrern. Im Profibereich sieht das allerdings anders aus, dort werden die Systeme reichlich genutzt.

Dieses System hat sich auf vielen tausend Kilometern für mich bewährt. Man kann anderer Meinung sein, akzeptiert, aber mit Kaffeesatzlesen etwas zu bewerten, dass man nie ausprobiert hat,  lehne ich ab.

In diesem Sinne, oben bleiben.

Kurt

 

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@kurt ist ja interessant.

Mir fehlt aber nach wie vor eine schlüssige Erklärung warum es doch funktionieren sollte und worin der Irrtum besteht der hier demnach so vielfach begangen wird.

Gibt es zu dem gewerblichen Produkt beispielsweise eine Bedienungsanleitung? Die wäre sicher aufschlussreich.

 

Gruß Rheinweiss

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