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Tigerhome - ein Heim für Tiger (est.1998 by sp)

Tigertrail

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About Tigertrail

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    http://tigertrail.ch
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  • Ich fahre
    Tiger 800XC white
  • und
    2x Yamaha XT600Z “Ténéré”
  • Fahrweise
    Mal so, mal so...
  • Geschlecht
    Je nach Aussentemperatur.
  • Wohnbereich
    Schweiz
  • Interessen
    Motorradfahren - Reisen - Foto/Videografie - Multikopter - Bewegung

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  1. tiger xrx Hallo aus Berlin

    Hallo Stefffalk Willkommen im Forum und bei den Tiger Treibern. Schöne Farbe dieses Blau, würde mir auch gefallen. Viel Spass hier und unterwegs mit der Raubkatze. Grüsse aus der Schweiz Pascal
  2. Hallo aus Bocholt

    Hallo Thomas Willkommen im Forum und bei den Tiger Treibern. Viel Spass hier und unterwegs auf deiner 800er. Grüsse aus der Schweiz Pascal
  3. Hallo aus Aachen

    Hallo Heinzanton Willkommen im Tigerhome und speziell bei den XC Treibern. Viel Spass hier im Forum und unterwegs mit deiner Raubkatze. Grüsse aus der Schweiz Pascal
  4. Schottland 2016

    Cooler Bericht mit tollen Bildern garniert. Schottland steht auch schon länger auf unserer Liste und wird wohl nach der Mongolei im nächsten Jahr unser nächstes Ziel. Allen die noch hin fahren oder im Moment dort unterwegs sind wünsche ich viel Spass und möglichst gutes Wetter.
  5. Zwei Tiger in Marokko

    Die Tigerfamilie ist am Montagabend um 18 Uhr nach ca 670 Kilometern Autobahn wohlbehalten zu Hause angekommen. Ursprünglich hatten wir für die Heimfahrt auch zwei Tage eingeplant. Aber nachdem sie uns am Montagmorgen in Sète um 7 Uhr in der Früh von Bord geschmissen haben und wir nach 2 Tagen auf der Fähre wieder mal ein bisschen Action wollten haben wir es durchgezogen was eigentlich keine grosse Sache war. Einzig am Schweizer Zoll in Genf gab noch ein bisschen Wartezeit da viel Volk unterwegs war. Ein paar Daten und unser Fazit zu unserer Reise da der Bericht noch ein bisschen dauern wird. Marokkoreise vom Sa, 23.04.16 - Mo, 16.05.16 Das Google Maps Bild zeigt den ziemlich genauen Routenverlauf an wobei der Verlauf nicht ganz genau stimmt und die Kilometerzahl auf dem Bild auch nicht. Insgesamt haben wir auf unserer Reise von Biberist nach Biberist, Schweiz ziemlich genau 5075 Kilometer zurückgelegt. Drei Tage waren wir in Europa unterwegs, die restlichen 18 (18er Tag Samstagmorgen von Tanger nach Tanger Med 2 zur Fähre) haben wir in Marokko verbracht. Ich habe mehr oder weniger von Tag zu Tag geplant und Hotels gebucht wie ich es eigentlich fast immer mache. Das war, wie sich schon bald herausstellte, die beste Entscheidung da man sich so keinen Stress generiert und machen kann worauf man Lust hat. Wir sind der Meinung dass die Planung so perfekt war und wir das Maximum aus unserer ersten Marokko Reise herausgeholt haben ohne das Gefühl was verpasst zu haben. Unsere Stationen (Hotels) waren: - Tanger (erster und letzter Tag) - Rabat ( 2 Tage) - Souira Kedima (etwas ausserhalb davon, unterhalb von Safi) - Essaouira - Taroudannt - Tahnaout (2 Tage, so geplant wegen Regen) - Demnate (2 Tage, ungeplant wegen Auswirkungen des Regens) - Agdz (2 Tage, geplant waren 3 resp 1 Nacht in der Wüste) - Boumalne Dadès (tolle Offroad Tour über Agoudal nach Tinghir!) - Tinghir - Midelt - Fès - Tanger Durch die zwei Tage, welche wir durch das Unwetter verloren haben ist der geplante Wüstentrip von Mhamid in die Sahara ins Wasser gefallen. Dafür haben wir an den zwei Tagen andere, tolle und abenteurliche Sachen erlebt welche unvergesslich bleiben werden. Überhaupt fanden wir nicht die Sachen am spannensten und schönsten welche zuoberst in den Reiseführern stehen sondern jene ausserhalb. Bestes Beispiel dafür war die Todra Schlucht, resp das bekannte "Tor" mit der engen Felspassage welche wir am Ende unseres Tagestrips durchquert hatten. Nach den anstrengenden, aber absolut unvergesslichen 60 Kilometern Offroad über fast 3000 Meter hohe Gebirgszüge und Hochtäler hatten wir auf den letzten Kilometern der insgesamt ca 210 Kilometer langen Etappe nur ein müdes Lächeln für dieses "Wunder" übrig. Das mag ein wenig überheblich klingen, aber entspricht wirklich der Wahrheit und so erging es uns noch oft in Marokko. Überhaupt haben wir uns immer dort am wohlsten gefühlt wo keine oder fast keine typischen Touristen waren und wir alleine unter Einheimischen waren. Wir haben uns selbst in den entlegensten Gegenden und Ortschaften nie als Fremde gefühlt und wurden (fast) immer warmherzig und freundlich empfangen und begrüsst. Nur an den Orten wo sich fast nie ein Tourist hinwagt oder verirrt wurden wir manchmal etwas skeptischer oder kritischer beäugt, aber nie war eine Spur Feindseligkeit oder Ablehnung zu beobachten. Das Land selbst ist so vielfältig und abwechslungsreich dass man da mit Sicherheit einige Urlaube verbringen kann und immer noch nicht alles gesehen hat. Der eher grüne und in manchen Teilen stark an Mitteleuropa erinnernde Norden, die schön zu fahrenden Küstenstrassen bis nach Agadir, die kargen eindrucksvoll geformten Gebirgszüge des Atlas und der langsam in die Wüste übergehende eher trockene Süden... einfach fantastisch und nie langweilig. Dazu generell die Flora und Fauna wie die wunderschön blühenden, zahlreichen Oleander im Flusslauf des Todra oder die fast schwarzen Dromedare welche wir zum Teil im Atlasgebirge angetroffen haben. Die grossen Städte sind zwar zum Teil mühsam zu durchfahren, aber die Marokkaner sind zum allergrössten Teil sehr rücksichts- und verständnisvoll. Und eine oder zwei der grossen Städte muss man nur schon der Medina (Altstadt) wegen einmal besichtigt haben. Wir haben das in Rabat und Fes gemacht wo wir uns auch einen persönlichen Führer gegönnt haben. Alleine wäre man in den zahlreichen und engen Gassen hoffnungslos verloren, mit einem Führer vor Ort kriegt man erst die interessanten und authentischen Ecken zu sehen. Man sollte jedoch über einen starken Willen verfügen und auch mal klar und deutlich NEIN sagen können falls es einem zu bunt wird. Die Infrastruktur hat mich persönlich am meisten überrascht... und zwar positiv. Ich habe mich im Vorfeld bewusst nicht zu stark mit dem Land befasst da ich gerne überrascht werde. Trotzdem habe ich nicht erwartet so ein fortschrittliches Land anzutreffen was zu grossen Teilen auch für die Bevölkerung gilt. Die Strassen sind meistens in einem guten bis sehr guten Zustand sofern nicht gerade Unwetter oder starker Regen herrschen. In den Hotels, Riads, Kasbahs oder Gasthäusern kriegt man Zimmer oder besser gesagt halbe Appartements für wenig Geld. Natürlich mangelt es hie und da an Luxus wie wir ihn gewohnt sind. So kann es halt mal etwas aus dem Bad stinken oder das Wasser lässt sich nur ungern davon überzeugen die Temperatur zu halten was unter der Dusche manchmal zu lustigen Tänzen führen kann. Aber genau das sind die Sachen welche so einen Urlaub ausmachen und an die man später mit einem Lächeln auf den Lippen zurück denkt. Und dann das Essen... darüber lässt sich alleine ein Bericht schreiben. Das fängt an mit dem "Whiskey Marrocain" (Begrüssungstee, garantiert ohne Alkohol) inkl je nach je mit Datteln, Nüssen oder Gebäck serviert. Dann natürlich die tollen Frühstücksgelage mit dem selbstgebackenen Brot, den verschiedenen pfannkuchenartigen Speisen und hausgemachter Feigenmarmelade. Die verschiedenen Tajine, Couscous oder sonstigen Spezialitäten... einfach nur lecker. Unser Fazit zu Marokko: absolut genial, aussergewöhnlich und unvergesslich. Wir werden mit Sicherheit wieder nach Marokko fahren da wir uns dort so zu Hause und willkommen gefühlt haben wie noch selten irgendwo auf der Welt. Abgesehen davon gibt es noch soviel zu sehen und zu entdecken dass es noch für einige Reisen reichen dürfe. Was die Planung und die Reise selbst angeht würde ich alles nochmal genau so machen. Für den zweiten Besuch werden wir uns definitiv noch ein paar (diesmal geplante) Offroadpassagen aussuchen da uns diese extrem gut gefallen haben und im Nachhinein betrachtet mit den Tigern gut machbar waren. Überhaupt muss ich den beiden Raubkatzen ein Kränzchen widmen... was die beiden Tiger da mitgemacht haben war nicht ohne und das ohne ein einziges Mal zu murren oder zu bocken. Den ausführlichen Bericht, inkl mehr Fotos und Filme, gibt es irgendwann auf meiner Seite.
  6. Zwei Tiger in Marokko

    Eigentlich wäre heute die Idee gewesen die landschaftlich tolle R307 von Demnate nach Ouarzazate zu fahren und richtig zu geniessen. Nachdem wir gestern schon einen Umweg fahren mussten da die Hauptstrasse von Ait Ourir nach Ouarzazate wegen Hangrutsch und Überflutungen gesperrt war dachten wir heute die 170 Kilometer würden ne lockere Geschichte. Falsch gedacht! Nach 3 extrem mühsamen und anstrengenden Stundem mit einigen manchmal hunderte Meter fast knietiefen Schlammdurchfahrten war nach 70 Kilometern endgültig Schluss. Die grossen Räder vom Bagger der die Strasse räumte waren manchmal zu einem Drittel im Schlamm verschwunden. Da schon halb vier am Nachmittag war und wir noch fast doppelt so viel Weg zum endgültigen Ziel vor uns als hinter uns hatten entschloss ich mich umzudrehen und wieder nach Demnate zurück zu fahren. Müde, total schlammverdreckt und kaputt sind wir schliesslich um 18:30 wieder beim Hotel eingetroffen von dem wir heute morgen losgefahren sind. Nach einer Fahrt durch die Waschanlage inkl Kärchereinsatz an Tigern, Kleidern und Stiefeln sowie einer leckeren Tajine sind wir wieder so halbwegs fit. Ich hatte heute definitiv genug Abenteuer für eine ganze Weile!
  7. Zwei Tiger in Marokko

    Heute ist ein Tag an dem nichts nach Plan läuft, zum ersten Mal überhaupt. Aber auch das ist nicht tragisch und stresst uns nicht gross. Nach dem es gestern den ganzen Tag durch und vor allem in der Nacht heftig geregnet und gewittert hat sind wir heute sehr spät losgefahren. Die 2 Kilometer lange Piste zum Hotel welche auch so schon herausfordernd genug ist hat sich auf ca 500 Metern in eine seifige Schlammpiste verwandelt. 500 Meter können ganz schön lang sein wenn man abwechselnd zwei gut beladene Tiger vorsichtig ein paar Meter weit fahren muss. Da die Piste mitten durch ein Dorf führt waren wir natürlich DIE Attraktion bei den Einheimischen was wir ja sonst schon zur Genüge sind. Zu allem Überfluss war dann die Strasse nach Ouazarzate auch noch gesperrt was die sonst schon sportliche Etappe nochmal um ca 70 Kilometer verlängert hat. Irgendwann mussten wir einsehen dass es keinen Sinn macht, zumal die noch offenen Strassen durch den starken Regen ebenfalls in teilweise schlechtem Zustand sind. Wir hätten nach 17:00 Uhr noch eine 150 Kilometer lange Passstrasse über den hohen Atlas bei Nebel und Nieselregen fahren müssen. Mein Bauchgefühl hat mir dann schnell zu verstehen gegeben dass dies keinen Sinn macht da es dort auch so gut wie keine Unterkünfte sowie keinen Mobile Empfang gibt. So haben wir in oberhalb von Demnate in einem schön gelegenen Hotel ein Zimmer bezogen und können morgen die 150 Kilometer lange schöne R307 nach Ouazarzate in Angriff nehmen und sie richtig geniessen. Die Auffahrt zum Hotel, gestern bei trockenem Wetter! Unterwegs nach einer Nacht Regen! Unser Nachtessen :-) LG Pascal und Andrea
  8. Zwei Tiger in Marokko

    Mal wieder ein kleines Statusupdate aus Marokko... Sind mittlerweile in Tahnaout in einem tollen Guesthouse mitten auf dem Land eingetroffen wo wir 2 Tage Halt machen da für heute Regen und Gewitter angesagt sind. So wie es aussieht der einzige Regentag während unseren 18 Tagen Aufenthalt in Marokko. Darum nutze ich die Zeit um ein bisschen meine Gedanken und Fotos zu sortieren. Gestern sind wir von Taroudannt über ein feines, hundertzwanzig Kilometer langes Passträsschen hierher gefahren. Das Guesthouse liegt wie gesagt mitten auf dem Land und wir mussten unsere gut bepackten Tiger zwei Kilometer offroad über eine Piste übelster Sorte scheuchen wo am Schluss noch eine steile Auffahrt mit einer Kurve zum Hotelparkplätzchen wartete. Zum Glück haben wir schon einige Offroadkurse und ähnliche Abenteuer hinter uns. Für mich ist das weniger ein Problem da ich über genügend Kraft und ausreichend lange Beine verfüge. Für Andrea mit ihren 1,67 sieht die Sache anders aus wenn man eine voll beladene 260 Kilo schwere Maschine an einer steilen Auffahrt in einer Kurve abstellen muss. Die anschliessende Teepause haben wir uns auf jeden Fall verdient. Die zwei Tage Aufenthalt in Rabat waren spannend. Am Ruhetag haben wir uns eine Führung für uns zwei alleine durch ganz Rabat gegönnt. Der Guide war ein netter, angenehmer Zeitgenosse der extrem viel über die Stadt wusste und uns überall hin geführt hat. Auch dorthin wo man als normaler Tourist nicht hinkommt. Die Medina von Rabat ist sehenswert und in den alten Häusern haben einige Berühmtheiten gewohnt oder wohnen zum Teil immer noch dort. Nach vier Stunden Führung zu Fuss mussten wir forfait geben und unserem Guide klar machen dass wir nicht mehr weiter können. Er hat das allerdings problemlos akzeptiert und uns zurück zum Hotel geführt... zu Fuss natürlich. :-) Von Rabat gings nach Ouled Salem, kurz nach El Jadida. Und nach einer Nacht Aufenthalt in einem kleinen Riad weiter nach Essaouira. Von dort aus über Agadir nach Taroudannt, einem schönen Städtchen wo wir ebenfalls Halt gemacht und in einem wunderbaren Riad übernachtet haben. Anbei ein paar Impressionen aus Rabat. Bis jetzt haben wir keine einzige negative Erfahrung gemacht, im Gegenteil. Die Leute sind alle extrem freundlich, zuvorkommend und rücksichtsvoll. Natürlich gibts Unterschiede zwischen Stadt und Land. Die Fahrt durch Agadir war relativ stressig und die Fahrweise der Einheimischen agressiver als anderswo, aber in keinem Moment gefährlich oder riskant. In letzter Instanz geben sie immer nach und den Touristen den Vortritt. Dasselbe gilt übrigens für die Sicherheit durch Polizei und Militär. Die Polizei ist omnipräsent, egal ob auf den Strassen oder in den Städten. Und immer wurden wir mit einem freundlichen Lächeln oder einer netten Geste durchgewunken, auch bei der Einreise am Zoll. Kein einziges Mal wurden wir angehalten oder kontrolliert und ich gehe davon aus dass das so bleibt... Inschallah! Das soll's erst mal gewesen sein für den Moment. Morgen geht's nach Agdz von wo aus wir die verschiedenen, bekannten Schluchten durchfahren wollen und einen Abstecher nach Mhamid machen um eine Nacht in der Wüste zu verbringen. Danke für eure netten Kommentare und eure Geduld uns auf dieser Reise zu begleiten. Grüsse aus Marokko Pascal und Andrea
  9. Zwei Tiger in Marokko

    Sind gestern von Tanger nach Rabat gefahren, bis Kenitra auf der toll ausgebauten und wenig frequentierten Autobahn. Unterwegs haben wir auf einer der zahlreichen Raststätten Halt gemacht und was Kleines zu uns genommen. Nach ein paar Minuten Rast fahren eine GS Adventure und eine Harley Sportster vor. Der grossgewachsene GS Fahrer steigt von seiner Maschine und läuft in vollem Ornat inkl aufgesetztem Helm und Sonnenbrille in das Restaurant und würdigt uns mit keinem Blick. Wir denken uns unsere Sache. Nach ein paar Minuten kommt er raus und läuft zu seiner Maschine. Wir denken uns wieder unsere Sache und rechnen damit dass er und sein Kumpel weiter fahren. Da nimmt er seinen Helm ab und ein freundliches marokkanisches Gesicht kommt zum Vorschein. Mit grossen Schritten kommt er auf uns zu, stellt sich höflich vor in dem er uns beiden die Hand gibt und seinen Namen nennt den ich zu meiner grossen Schande nicht mal richtig zur Kenntnis nehme. Er wechselt ein paar freundliche Worte mit uns, wünscht uns eine tolle Reise und heisst uns nochmal herzlich willkommen in Marokko. Danach fährt er mit seinem Kumpel davon und wir schauen etwas sprachlos hinterher. Ausgeruht und entspannt nehmen wir uns heute einen ganzen Tag Zeit um Rabat zu entdecken. Hatte gestern im Hotel Des Oudaias ein Zimmer gebucht und nach einer etwas stressigen Fahrt durch Rabat das Hotel nicht gleich gefunden, resp in einer anderen Ecke vermutet. Nach 2 Minuten rumirren spricht mich ein älterer Herr an was ich denn suchen würde? Als ich den Namen des Hotels nenne nimmt er mich bei der Hand und führt mich zum wenige hundert Meter entfernten Hotel. Nach ein paar Worten mit dem Hotelbesitzer wendet er sich wieder an mich und sagt er wäre der Führer der Kasbah des Oudaias und würde sich freuen wenn wir an einer Führung teilnehmen würden. Mit einem freundlichen Lächeln verabschiedet er sich von mir. So erleben wir die Marokkaner seit wir hier angekommen sind, immer freundlich und hilfsbereit, noch nie aufdringlich und extrem rücksichtsvoll in jeder Situation. Ein paar Impressionen vom Abendessen von gestern in einem unglaublich schönen Restaurant. Köstliches Essen,live Musik...1001 Nacht in Rabat Und noch ein paar Bilder von unserem aktuellen Hotel in welchem Triumph Fahrer speziell willkommen sind ;-) Liebe Grüsse und säläm aus Rabat Andrea und Pascal
  10. Out of Africa...

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    2. Tigertrail

      Tigertrail

      War wohl ein bisschen unglücklich formuliert... eigentlich wollte ich mit meinem Status auf den Film "Out of Africa" hinweisen und auf das Dilemma respektive die Sehnsucht der Autorin nach diesem schönen Land von welchem wir aktuell ein kleines Stück entdecken dürfen. Wie ich gerade anderswo per Zufall mit Erstaunen zur Kenntnis genommen habe könnte man das auch so verstehen als hätte ich etwas gegen das Land oder als wäre das ein politisches Statement. Das Gegenteil ist der Fall... die einzige Politik die mich interessiert ist das persönliche kennen lernen eines "fremden" Landes und vor allem seiner Bewohner. Etwas konsternierte Grüsse aus Essaouira, Marokko...

    3. rosenzausel

      rosenzausel

      ist, denke ich, auch nur so zu verstehen gewesen ;)

      EInmal, weil "out of africa" tatsächlich im Sinne des Ursprungs der Menschheit verstanden wird (siehe Wikipedia hierzu), zum Zweiten und gerade aus dem von dir hier angeführten Zusammenhang mit diesem wunderschönen (mittlerweile alten) Buch "Jenseits von Afrika", im Original "out of africa".

      Was hier im Forum daraus versuchsweise hergeleitet werden könnte oder wollte, entspringt wohl eher nur dem Unwissen um dieses Buch, die Sehnsucht seiner Autorin und einem Mangel an Allgemeinwissen. Also: "alles guut" :D

    4. Ceri

      Ceri

      Ich freue mich schon auf deinen ausführlichen Bericht. Die Sehnsucht nach Afrika kann einen Menschen sein ganzes Leben lang begleiten. Wer einmal dieses Gefühl in sich aufgenommen hat, wird dieses als Pfand mit sich tragen. In Namibia gilt der Spruch; "Wenn du länger als 3 Wochen bleibst, wirst du nicht mehr davon loskommen!"

      Erstaunlich ist es doch das gerade die Menschen die fast nichts haben, dir ungefragt am meisten geben und dich mit Ihrer vorbehaltlosen Gastfreundschaft immer wieder überraschen.

  11. Zwei Tiger in Marokko

    Eine kleine Gute Nacht Geschichte aus Tanger... Sind am Sonntag Abend nach 2 anstrengenden Fahrtagen in Sète angekommen. Am Samstag hats den ganzen Tag geschüttet, zeitweise wie aus Kübeln. Am Sonntag war mühsam wegen Verkehr und Strecke da wir die Autobahn so gut es geht vermeiden. Sind dann froh und stolz aber kaputt in Sète eingetroffen wo wir noch schnell einen Happen essen gegangen sind. Zurück im Hotel hab ich ne SMS von der Fährgesellschaft auf dem Smartphone dass die Fähre ab Sète nach Tanger für Montag früh gecancelt wurde und wir ins 350 Kilometer entfernte Barcelona fahren müssten. 10 Stunden vor der geplanten und seit Monaten kommunizierten Abfahrt am Vorabend um 23 Uhr abends und ohne richtige Begründung. Italienische Mentalität live und in Farbe. Keine weitere Erklärung, kein Grund... nada. Wir haben dann auch nicht lange gefackelt und sind am Montag Morgen gleich los auf die Autobahn und in Rekordzeit in Barcelona eingetroffen. Vor Ort wieder null Informationen und ziemlich ahnungs- und planloses Personal. Wir sind davon ausgegangen dass wir um 19 Uhr auf Schiff dürfen. Hätten wir gewusst dass sich das bis fast Mitternacht zieht hätten wir uns nicht so beeilt. Immerhin konnten wir beim Hafen an der Wärme warten und was essen und trinken. Aber die Informationspolitik der Fährgesellschaft ist echt armselig, wir wissen immer noch nicht was der Grund war warum die Fähre ab Sète gecancelt wurde. Ich vermute zu hohe Kosten wegen zu wenig Leuten welche in Sète zugestiegen wären... aber das ist nur meine persönliche Vermutung. Um ca 23:30 Uhr waren wir schliesslich an Bord und in unserer Kabine und um ca 00:30 Uhr hat die Fähre abgelegt Heute morgen um ca 7 Uhr Ortszeit haben wir in Tanger Med angelegt und sind schnell und unkompliziert durch den Zoll abgefertigt worden. Die Fahrt mit der Fähre von Barcelona nach Tanger war super angenehm, absolut null Wellengang und sehr entspannend. An Bord war nicht viel los, die Fähre war vielleicht zu 20% belegt. Davon waren sicher 95% Marokkaner. Neben uns gab es nur noch zwei weitere Motorradfahrer an Bord, eigentlich war es sogar nur einer der eine Versys fuhr. Der andere war mit einer Art Monkey unterwegs. Wir sind dann ins ca 30 Kilometer entfernte Tanger gefahren wo ich uns für ein Zimmer für eine Nacht im Hotel Rembrandt gebucht habe. Das Hotel ist gut gelegen, hat eine bewachte Garage und nebenan konnten wir gleich Bargeld beziehen sowie 2 marokkanische SIM Karten mit genügend Guthaben für kleines Geld kaufen. Ausserdem haben wir uns ein tolles Frühstück gegönnt da wir auf der Fähre nichts mehr gekriegt haben. Die Leute hier sind alle super freundlich, nett und rücksichtsvoll... und nachsichtig, vor allem auf den Strassen. Morgen geht's weiter Richtung Rabat oder Casablanca, mal schauen. Zumindest eine grosse Stadt möchten wir uns "antun". Ein paar Impressionen von unterwegs... Am Hafen von Sète An Bord der SNAV Sardegna Ankunft bei Sonnenaufgang in Tanger Med Marokkanisches Frühstück in Tanger Blick über den alten Hafen von Tanger Danke für eure Aufmerksamkeit sowie die zahl- und hilfreichen Tipps
  12. Zwei Tiger in Marokko

    Hi Leute vielen Dank für die ganzen netten Kommentare, Wünsche und Tipps. Freut mich sehr. Kleiner Statusbericht: sind gestern bei Regen losgefahren und wurden den ganzen Tag mal mehr, mal weniger von oben bewässert. Zeitweise wars wirklich grenzwertig. Aber dank guter Klamotten und Erfahrung mit Reisen bei Regen sind wir gut vorangekommen und haben auf der Hälfte der Strecke nach Sete ein nettes, ruhiges Hotel gefunden. Heute geht's weiter bis zur Küste wo wir dann morgen früh die Fähre nach Tanger nehmen werden. Papiere habe ich alle vorgängig ausgefüllt, bin gespannt ob ich es richtig gemacht habe. Grüsse
  13. Zwei Tiger in Marokko

    Letzte Handgriffe an unseren beiden Tigern vor der Reise. Neben dem kleinen Service hat Andreas kleine Raubkatze noch mein altes Zumo 660 inklusive Touratech Scheibenverstellerkit mit Navihalterung spendiert bekommen. So bin ich jetzt auf meinem Tiger mit dem Zumo 590 unterwegs und Andrea auf ihrer XC mit dem Garmin 660 und mit alternativem Kartenmaterial.
  14. Zwei Tiger in Marokko

    Ihr dürft hier übrigens auch gerne rein schreiben falls ihr Fragen habt... und vor allem falls ihr Tipps und Hinweise zu Marokko habt. Aber ihr dürft das natürlich auch sehr gerne auf meiner Seite machen. Ich schau hier regelmässig rein und am Schluss kriegt das Forum natürlich auch einen kleinen, zusammengefassten Reisebericht.
  15. Sonntag, 27. März 2016; Vorwort Marokko... ein Name den wohl jeder Weltenbummler und Fernreisende schon mal gehört oder darüber gelesen hat. Das Land im Nordwesten Afrikas ist Tor zu einem Kontinent um den sich unzählige Geschichten und Mythen ranken. In meinen jungen Jahren waren für mich zwei Dinge Sinnbild für Abenteuer und wilde Geschichten... meine Honda XRV750, besser bekannt als die "Africa Twin" und die Rally "Paris-Dakar". Auch wenn die Rally grösstenteils durch andere Länder führte und heute eigentlich gar nichts mehr mit Afrika zu tun hat verbinde ich Paris-Dakar unweigerlich mit Marokko. Das Motorrad ist heute zwar ein anderes, aber nicht weniger tolles Spassgerät als damals. Der Wunsch nach Abenteuer ist derselbe geblieben. So kam in mir vor einigen Jahren die Idee auf mit dem Motorrad von der Schweiz aus nach Marokko zu fahren und dort einige Wochen zu verbringen um Land und Leute kennen zu lernen. Nachdem es letztes Jahr nicht geklappt hatte weil die Mongolei dazwischen "rutschte" (was natürlich ein absoluter Glücksfall und tolles Erlebnis war) war für mich klar dass ich diese Reise 2016 fest einplanen möchte. So haben meine Frau und ich einen vierwöchigen Urlaub für Ende April bis Mitte Mai beantragt. Die Fähre von Sète nach Tanger ist mittlerweile gebucht und in ziemlich genau einem Monat startet unser Abenteuer. Mit der Fähre von Sète nach Tanger... Sonntag, 17. April 2016; Unsere beiden Tiger sind bereit, das Wochenende hab ich an beiden XC's noch ne kleine Inspektion durchgeführt. Nächste Woche kriegt meine XC noch einen Satz neue Reifen und dann kann's los gehen. Nach der Mongolei Reise vom letzten Jahr wird das für uns das nächste grosse Abenteuer. Wer während unserer Reise mit Informationen von unterwegs versorgt werden möchte schaut am besten auf meiner Seite vorbei: http://tigertrail.ch/ontrail/marokko16/ Grüsse aus der aktuell sehr regnerischen und nassen Schweiz Pascal