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Willkommen in der Triumph Tiger Community.

Tigerhome - ein Heim für Tiger (est.1998 by sp)

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Hallo Tigerfreunde,

 

was soll  ich sagen, war mit Freunden eine Woche im Schwarzwald und am letzen Tag bleibt die EX ohne Vortieb wieder liegen.

Siehe hier den Beitrag aus Mai 2015 "Kein Vortrieb - Getriebschaden?"

Letztes Mal war der Kardan hin und das sieht jetzt schon wieder danach aus.

Die Ex hat 50000 auf der Uhr. Bin allein ohne jegliches Gepäck oder Sozia gefahren und auf Grund Regens

auch ruhig und besinnlich. Einfach so kein Vortrieb und ein schlagendes Geräusch aus

dem Kardantunnel - Zwangspause mit ADAC Transport..

 

Der neue Kardan hat 20.000 gehalten und ich bin echt angefressen. Bin gespannt

was mein Dealer und Triumph sagen. Werde weiter berichten.

 

PS: der ADAC Fritze sagte, ich wäre nicht die einzige Triumph die er diese Jahr

mit so einem "Fehlerbild" abgeschleppt hat. Evtl. gibt es hier den einen oder andern.

 

 

  • Traurig 1

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Oha...

 

Meine ist bei was über 66tkm und bisher alles schick bis auf einmal Simmerring vom Endantrieb.

 

Berichte mal, was es war und was Triumph dazu sagt.

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Na da hoffe ich mal,

 

dass die Angelegenheit glimpflich für Dich und Deinen Tiger ausgeht... 

 

Es scheint wohl auch neue Modelle zu treffen, ich hoffe sehr, dass ich mit meiner XRT von solchem Unbill verschont bleiben möge. 😳 Hier hat es einen aus GB erwischt, sieht man ab 1:10 ganz gut, den Rest vom Video kann man sich schenken.

 

 

Schaut das Schadensbild bei Dir genau so aus?

 

Die Linke zum Gruß 

 

Marc

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Nein ich habe Geräusche auch dem Kardangehäuse. Die Welle schlägt gegen das Gehäuse und somit sieht das anders aus.
Aber die Nummer im Video macht einem Angst :(

 

Beim letzten Mal stellte sich der Fehler gleich dar und sah so aus:

 

13.thumb.jpg.f962d328572383b83d321cd6854b0c69.jpg

 

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Hi,

 

wie ist denn da normalerweise der Kraftschluß? Doch nicht etwa über das dünne Blech?

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vor 2 Stunden schrieb Mobed:

Sieht aus als wäre die Welle abgerissen...ist das so?

 

Genau so sieht es aus :wacko:

 

Scheint wohl ein Bearbeitungsfehler oder auch ein Konstruktionsfehler zu sein. Evtl. ist der Übergang von der Welle zur Gelenkgabel zu scharfkantig ausgeführt, was sich in der Produktion leicht ändern ließe. Die zweite Möglichkeit, es wird ungeeignetes Material verwendet oder die Welle ist zu schwach dimensioniert.

Alle zwei Möglichkeiten machen mir Sorge, da es dann bei jedem passieren kann, aber nicht zwangsläufig muss.

 

Der Fehler im Video ist ein offenbarer Lagerschaden - auch das macht keinen guten Eindruck und sieht dazu nicht gerade ungefährlich aus. :o

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Das Blech sieht eher nach einem Schutzmantel für den Dämpfer aus, der Kraftschluss muss doch über die Welle erfolgen.....und die ist ja abgerissen. Oder liege ich jetzt ganz falsch - gut möglich, da von Kardan null Ahnung.....

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Deswegen frage ich ja nach dem Kraftschluß. Bei meiner alten BMW ist das mit einer federbelasteten schiefen Ebene realisiert. Oder sind das bei der TEX vier sogenannte Silentblöcke, die dann Schläge in der Kardanwelle aufnimmt? Wäre schön, wenn einer das weiß und erklären kann.  :thx1:

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Die Kardanwelle ist grundsätzlich ein Teil, welches an seinen Enden über sogenannte Kreuzgelenke mit dem Getriebe vorn und mit dem Endantrieb hinten verbunden ist. Die Kreuzgelenke sorgen durch ihre Verzahnung auf der Welle selbst für den Längenausgleich beim Ein- oder Ausfedern und durch die Gelenke für den "Knickausgleich". Zusätzlich sind Torrosionselemente (sind unter dem Blech, das nur eine Schutzfunktion hat) aus einer speziellen Gummimischung Teil der Welle und und sowohl zur Schwingungs- als auch zur Ruckdämpfung notwendig. Das gibt es in ähnlicher Weise auch im Pkw-Sektor in der Kraftübertragung. Sogenannte Hardyscheiben haben dort  ähnliche Aufgaben- sie sorgen auch für einen geringen Knickausgleich. Defekte sind von der Konstruktion her nur zu erwarten, wenn sie fehlerhaft ausgeführt ist. Die Kardanwelle der Explorer ist stark genug ausgelegt- die Schäden sind da eher an den Simmeringen vorn und hinten zu erwarten- wie bei BMW (ich hatte jüngst das Vergnügen bei einer GS mit ca. 44.000 km). Meine 2tge Explorer hat nun schon wieder fast 64.000 fehlerfreie km hinter sich und weigert sich, Defekte zu haben (ganz anders als das erste Exemplar).

fredis-garage

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So sollte die Welle aussehen, wenn sie noch gut ist.

 

Welle.thumb.jpg.73f1d96c1ade99de289e7c479fd23253.jpg

 

Der Kraftschluss efolgt schon 

vor 10 Stunden schrieb Gummikuhfan:

über das dünne Blech

 

in dem Fall ein Blechrohr kraftschlüssig verbunden mit dem vorderen Gelenk (sieht man schön die Schweißnaht). Welchen Sinn sollten die Gummiteile denn sonst haben, wenn die Kraft über die Welle geht und die Gummis nur dran hängen?

 

Die Kraft kommt vom vorderen Gelenk auf das Blechrohr, da drin sind die Gummis eingepresst, in denen wird dann die Welle gehalten, die die Kraft weiter leitet. So dämpfen die Gummis ruckartige Belastungen durch Torsion und wirken auch als Vibrationsdämpfer.

 

Problemstelle ist effektiv der Übergang des soliden Gelenks auf das dünne Rohr, da kann sehr schnell bei nicht optimaler Bearbeitung eine Sollbruchstelle entstehen und die braucht dann eben ein paar 1000 km bis es "knirscht". Ich tippe auf Materialfehler, nicht auf konstruktiven Mangel.

 

Aber blöd ist das schon - bei der ollen GS ist mir nur der Winkeltrieb gestorben, der kostet aber auch gleich richtig Geld :unsure:

 

 

Bearbeitet: von Ralph
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Hi Ralph,

 

dann kann man sich die Welle mit den Gummis und das Rohr wie eine geschlossene Kupplung vorstellen? Und nur, wenn die Kraft zu groß wird, verdreht sich die Welle mit den Gummis gegen das Rohr und dämpft so den "Ruck"? Also ist bei der Welle oben nicht das Kreuzgelenk abgeschert sondern "nur" das Rohr geplatzt?

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Ich denke eher das Rohr wurde nachträglich aufgeschnitten und der Defekt war das "abgescherte Rohr an der Schweißnaht am Kreuzgelenk".

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vor 2 Stunden schrieb Ralph:

Aber blöd ist das schon - bei der ollen GS ist mir nur der Winkeltrieb gestorben, der kostet aber auch gleich richtig Geld :unsure:

 

Bei T genau so! 1738,64 € plus Versand für die Bevel Box (hinten), hab ich gerade gegoggelt. :o

Da sehnt man sich nach Radlagern für 12€ zurück. 

 

vor 2 Stunden schrieb Ralph:

in dem Fall ein Blechrohr kraftschlüssig verbunden mit dem vorderen Gelenk (sieht man schön die Schweißnaht). Welchen Sinn sollten die Gummiteile denn sonst haben, wenn die Kraft über die Welle geht und die Gummis nur dran hängen?

 

Hört sich ja schlüssig an, sieht aber nicht so aus!

Hab das Foto vergrößert wie ich nur konnte, ich erkenne nicht wie das ne Kupplung sein soll. 

Dem Blech traue ich es nicht zu und wie soll das mit den Gummis verbunden/verzahnt sein? 

Wenn das Blech aber nur die Kapsel ist: Gleich vier!! drehelastische Kupplungen hintereinander? Hab ich noch nicht gesehen.

Ich raff es nicht. :wacko:

 

Gruß Rheinweiss

 

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vor 17 Minuten schrieb Rheinweiss:

Bei T genau so! 1738,64 €

 

Na da ist ja weiß-blau mit 1200.- schon fast ein Schnäppchen :rolleyes:

 

vor 20 Minuten schrieb Rheinweiss:

Wenn das Blech aber nur die Kapsel ist: Gleich vier!! drehelastische Kupplungen hintereinander? Hab ich noch nicht gesehen.

 

Anders kann ich mir den Aufbau nicht erklären, und die vier Ringe sind wahrscheinlich elastischer als ein durchgehender Gummiklotz.

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Ich glaube eher, dass die 4 Gummielemente in der Blechhülse nur einen Dämpfer gegen Drehschwingungen darstellen.

Ansonsten dürften das vordere und hintere Kreuzgelenk kraftschlüssig verbunden sein.

Die Blechhülse kann in meinen Augen nicht zur Übertragung der Antriebskräfte geeignet sein.

 

Gruß Eugen

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@hoppi

 

kannst du mal ein bild vom wellenende frontal machen, wenn ich in dein bild reinzoome gehe sehe ich keine rißkanten am wellenende?

 

nach ein bisschen googeln gehe ich auch davon aus dass die kraft von der welle über die gummis auf die am kreuzgelenk verschweißte hülse ("blechrohr") geht, das ganze also sowohl einem schwingungsdämpfer, torsionsdämpfer als auch (in grenzen) längenausgleich der welle (bewegung innerhalb des blechrohres) entspricht (welcher bei korrekter dimensionierung und konstruktion des kardans eigentlich nicht benötigt wird)

 

also eigentlich auch nichts anderes als ein schubgelenk mit gummikupplung wie man es auch hier bei wikipedia sehen kann

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Motorrad#Kardanwelle

 

large.Cardan-joint_spline-shaft_topview_transparent_animated.gif.8811b1de6e0945319b5c808905181fee.gif

© Silberwolf @ wikimedia.org, CC BY-SA 2.5

 

gleichen aufbau findet man auf bildern zu den blau-weißen kardans, bei yamaha scheint man (zumindest bei den gefundenen bildern äterer modelle) auf einen wartungsfreundlicheren massiven gummiblock. bei neueren blau-weißen modellen wird dies (wenn ich mich recht erinnere) wie auch bei moto guzzi (lt. gefundenen bildern) über eine stabile feder gelöst

 

Bearbeitet: von merkosh

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Also das Bild zeigt meinen ersten Schaden aus 06/2015. Ich denke das sich der jetztige genauso darstellen wird.

Letztes mal hieß es, dass die Scheißnaht aufgegangen wäre und somit die Gummis die Kraft nicht mehr abgeben konnten.

Ob das so richtig ist, entzieht sich meiner Fachkenntnis. Da verlasse ich mich auf den Dealer. Aber wenn das Fehlerbild

jetzt ein zweitesmal auftaucht und sich evtl. genauso darstellt, muss doch etwas nicht stimmen.

 

Ich werde weiter berichten. Im Moment ist mein EX noch im Zulauf zu Dealer aus dem Schwarzwald. Also etwas Geduld bitte.

 

Bearbeitet: von hoppi

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Dann warten wir mal ab, was sich so herausstellt. Die Welle allein kostet nach ETK € 363,53 - schmerzhaft,  aber der Ärger drumrum, insbesondere wenn das mitten im Urlaub passiert,  ist fast größer.

 

Ich schau mal ob meine Kardanwelle ab morgen Livigno und zurück mit ein paar Umwegen hoffentlich aushält ;)

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vor 11 Stunden schrieb hoppi:

Also das Bild zeigt meinen ersten Schaden aus 06/2015. Ich denke das sich der jetztige genauso darstellen wird.

Letztes mal hieß es, dass die Scheißnaht aufgegangen wäre und somit die Gummis die Kraft nicht mehr abgeben konnten.

Ob das so richtig ist, entzieht sich meiner Fachkenntnis. Da verlasse ich mich auf den Dealer. Aber wenn das Fehlerbild

jetzt ein zweitesmal auftaucht und sich evtl. genauso darstellt, muss doch etwas nicht stimmen.

 

Ich werde weiter berichten. Im Moment ist mein EX noch im Zulauf zu Dealer aus dem Schwarzwald. Also etwas Geduld bitte.

 

 

wenn solche Fehler öfters trotz Reparatur am selben Teil auftreten, dann muss häufig gar nicht das Teil selbst daran schuld sein.

 

Hier ist dann öfter der Fall dass das Teil durch Schwingungen kaputt gerüttelt wurde.

 

Gründe dafür können größere Unwuchten der drehenden Teile sein.

 

Diese können z.B. auch durch nicht zentrische Lagerung entstehen.

 

Es reicht aber auch schon ein schlecht ausgewuchteter Kardan.

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Am 4.9.2017 at 12:28 schrieb Pat65:

Genau so sieht es aus :wacko:

 

Scheint wohl ein Bearbeitungsfehler oder auch ein Konstruktionsfehler zu sein. Evtl. ist der Übergang von der Welle zur Gelenkgabel zu scharfkantig ausgeführt, was sich in der Produktion leicht ändern ließe. Die zweite Möglichkeit, es wird ungeeignetes Material verwendet oder die Welle ist zu schwach dimensioniert.

Alle zwei Möglichkeiten machen mir Sorge, da es dann bei jedem passieren kann, aber nicht zwangsläufig muss.

 

Der Fehler im Video ist ein offenbarer Lagerschaden - auch das macht keinen guten Eindruck und sieht dazu nicht gerade ungefährlich aus. :o

Hallo zusammen,

 

fahre eine XCA 2017, sprechen wir hier von den neuen Modellen? Das wäre ja äußerst gefährlich, prinzipiell fühle ich ich bei Triumph sehr gut aufgehoben ich fahre mittlerweile das Vierte Triumph Motorrad und hatte nie große Probleme, einzig die Blackbox war einmal defekt sodass die Zündung nicht korrekt lief, das war aber ein Modell 2006.

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Hallo zusammen,

 

wenn es diesmal wieder das gleiche Schadensbild sein sollte, ist das wirklich außergewöhnlich und könnte andere Ursachen haben, die nicht in der Konstruktion oder Qualität der Welle zu suchen wären.

 

Triumph scheint keine größeren Auffälligkeiten bei der Welle zu haben, da die Ersatzteilnummer für alle Modelle (2012 bis heute....) die gleiche ist.  Was mich allerdings nicht wirklich beruhigt :unsure:

 

Ich bin sehr gespannt was nun genau festgestellt wird und wünsche Dir, Hoppi, dass Du ein dauerhaft funktionierendes Töff zurückbekommst.

 

Gruß

Christian

 

 

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vor einer Stunde schrieb Martin:

fahre eine XCA 2017, sprechen wir hier von den neuen Modellen?

 

da sein erster schaden in 2015 war und er das motorrad wohl nicht gewechselt hat sprechen wir von der alten explorer ...

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Ob alt oder neu ist da grundsätzlich egal, da sich am Kardan offiziell nichts geändert hat.

Offiziell deswegen, weil inoffiziell Änderungen in der Serie immer wieder vollzogen werden können.

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es kann aber auch verarbeitungs- / materialfehler geben haben welche dann durchaus auf einen bestimmten zeitraum beschränkt sein können, insofern ist es schon wichtig zu wissen von welchem modell, modelljahr bzw. herstellungsmonat  wir reden ... auch wenn sich an dem teil bis heute "offiziell nichts" geändert hat inkl. der teilenummer ...

 

allerdings ist er (wenn ich mich erinnere) der einzige der bisher von solch einem schadensbild berichtet und da dieser gleich zweimal aufgetreten ist denke auch ich dass hier eine andere ursache vorliegt !

 

Bearbeitet: von merkosh

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vor 5 Stunden schrieb merkosh:

allerdings ist er (wenn ich mich erinnere) der einzige der bisher von solch einem schadensbild berichtet und da dieser gleich zweimal aufgetreten ist denke auch ich dass hier eine andere ursache vorliegt !

 

Ich hab mal bei den GS'en gestöbert. (Die Gelenkwelle ist sehr ähnlich.)

Die Silentgummis sollen dort empfindlich auf austretendes Kardanöl reagieren.  

Wenn da was wahres dran ist und man den Kardantunnel nicht vor dem Tausch vernünftig abdichtet, kann man Welle-wecksel-dich spielen bis die Hölle einfriert. :wistle:

 

Gruß Rheinweiss

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Hi,

 

kann nur etwas zu den alten Boxern sagen. Meine Q hat eine starre Kardanwelle ohne jeden Ruckdämpfer, dafür läuft die Welle komplett in Öl. Die letzten Zweiventiler haben den oben beschriebenen Ruckdämpfer mit der schiefen Ebene. Da gibt es keine Gummis. Die Schiebeverzahnung muss alle paar tausend Kilometer gefettet werden. Von den neueren weiß ich nichts.

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Die Ex ist seit gestern beim Dealer und bereits auf der Bühne.

Erste Diagnose:

Das vordere Kreuzgelenk liegt zerbrochen im Kardangehäuse. Es braucht also mindestens eine neue Welle .
Der Motor sieht auf den ersten Blick gut aus, dreht frei und das Längsgewinde ist intakt.

Na dann ....

 

PS: Mein dealer hat mir gesteckt, dass ich nicht der einzige wäre der Kardanprobleme hätte, allerdings sind wohl
die neueren Modell mehr betroffen. Ist die Welle evtl. zu schach demensioniert für die Drehmomentkraft?

Mal sehen wasa Triumph sagt.

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Am 6.9.2017 at 23:38 schrieb Gummikuhfan:

Hi,

 

kann nur etwas zu den alten Boxern sagen. Meine Q hat eine starre Kardanwelle ohne jeden Ruckdämpfer, dafür läuft die Welle komplett in Öl. Die letzten Zweiventiler haben den oben beschriebenen Ruckdämpfer mit der schiefen Ebene. Da gibt es keine Gummis. Die Schiebeverzahnung muss alle paar tausend Kilometer gefettet werden. Von den neueren weiß ich nichts.

 

Nabend miteinander,

 

meine R 75/6 hatte auf 260.000 km nie Porbleme mit dem Kardan.

 

Die Kunden verlangen keinerlei Momente um die Längsachse. Daher werden Ruckdämpfer und Längenausgleiche usw...eingebaut.

Diese Technik ist eben anfällig !

Hinzu kommen bei einigen Modellen lange Federwege die zu Längenausdehnungen im Kardan und erhöhten Knickmomenten führt.

Die Zweiten in denen ein Kardan mehrere 100t km haltren sind wohl vorbei

 

Grüßle Werner

 

 

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Soll das heißen:

Man kan wie folgt zusammenfassen

- Hält nicht mehr lange

- ist sau schwer

- irre teuer

- kann man nur schwerlich selbst richten

????????????????????????????????

was bleibt denn dann noch als Vorteil übrig, der Pflegeaufwand?

 

Ist mein erstes und letztes Moped mit Kardan auch wenn ich bislang keine Probleme mit der Welle habe (18000km)

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Warum ziehst du ein negatives Resümee, wenn dein Kardan völlig in Ordnung ist? Es gibt auch genügend Fahrer mit schlechter Kettenerfahrung. Kette kommt somit für dich auch nicht in Frage.

Bleibt nur noch der Düsenantrieb? ;)

Alle Systeme haben ihre Schwachstellen aber auch Vorteile.

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vor 3 Stunden schrieb joe3l:

Alle Systeme haben ihre Schwachstellen aber auch Vorteile.

 

Nee nee, wenn allein die Dichtungen für den Kardanantrieb doppelt so teuer sind als ein nagelneuer Kettensatz,  dann steht das alles nicht mehr in Relation.

Siehe "Kardanschaden".

 

Gruß Rheinweiss

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Man sollte den Kardan nicht Grundsätzlich schlecht reden. Mir sind die allseits bekannten Vorzüge schon lieber. Hier melden sich nur die mit Problemen, welche für die Betroffenen natürlich sehr ärgerlich sind. Würde mir genauso gehen. Hier wäre mal eine Statistik interessant.  Ich denke die Mehrheit hat keine Probleme. 

 

Gruß Holger 

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Klamo's Bedenken kann ich nachvollziehen....vor allem, da es, wie Holger02 erwähnt, keine offiziellen Statistiken gibt und unsere Händler sicher nicht mit Defekten hausieren gehen.

 

Wenn man bedenkt, dass die Explorer sich nicht gerade wie geschnitten Brot verkauft und die Gesamtstückzahlen überschaubar sind, verunsichern mich verschiedene Berichte,

die Defekte der  Antriebseinheit betreffen, doch sehr.

 

Gerade das "lose" Hinterrad scheint nicht auf Einzelfälle begrenzt.

(Mein Hinterrad hat übrigens bisher, nach 8000 km, noch keinerlei  seitliches Spiel).

 

Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass die Explorer eine solide Konstruktion darstellt und hoffe, dass es keine größeren Probleme gibt.

Ich habe mich kürzlich mit einem mir gut bekannten Zweiradmechaniker-Meister wegen generellen Kardanproblemen unterhalten.

Sein Tenor war im Grunde, dass er mit dieser Technik durch ist......zu viele negative Erfahrungen mit BMW.

 

Ich persönlich habe mich für den Kardanantrieb entschieden, da ich langlebigkeit und weitgehende wartungsfreiheit erwartet habe.

Diese beiden Punkte sind scheinbar nicht zwingend gegeben.

 

Selbst wenn man eine Kette nur sporadisch pflegt (z.B. alle 2 bis 3 tkm abwischen und leicht schmieren), hält ein Komplettsatz ca. 20 000 km. (Zumindest, wenn man nicht permanent offroad oder im Regen unterwegs ist)

200.- mal 5 = 1000.- Euro auf 100 000 km.

Da ist ein Kardanschaden mit defektem Endantrieb und/oder Winkelgetriebe vorne definitiv fast ein wirtschaftlicher Totalschaden.

 

Evtl. tritt bei der neuen EX ein zerbröseltes Gelenk oder defektes Winkelgetriebe (Eingangsseitig) nicht mehr soooo leicht auf, da die Anti-Hopping-Kupplung u.U. die größten Belastungen auffängt.

 

Auch "richtiges" Schalten mit einem kräftigen Gasstoß beim Runterschalten reduziert Momentankräfte.

 

Langsames Gezuckel  in großen Gängen, wenn sich das Moped nicht zwischen Schiebe- und Zugbetrieb entscheiden kann und das vordere Winkelgetriebe inkl. Kardan dabei munter klackert und schlägt, vermeide ich inzwischen.

Lieber einen Gang runter und schieben lassen mit gelegentlichem Gasgeben. Das schont den Antrieb.

 

Aber genau DIESE Gedanken möchte ich mir beim Motorradfahren wirklich nicht machen müssen!!

 

Naja, ich hab erstmal noch fast vier volle Jahre Garantie. Danach sehe ich weiter. Fakt ist: Wenn die Karre übermäßig zickt und unüberschaubare Kosten erahnen lässt, war es das für mich.

 

Allen Betroffenen wünsche ich eine dauerhaft erfolgreiche Reparatur und wieder viel Spaß an diesem eigentlich doch genialem Motorrad.

Bearbeitet: von Mobed
  • Cool 1

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Gerade Rückmeldung vom Dealer - nix Kulanz!

Nächste Woche erst einmal Feststellung des Gesamtschadens und dann

abwägen wie es weiter geht.

 

Da ich eine andere Ex schon komplett zerlegt habe, dass Werkzeug bei dem betreffenden Freund

vorhanden ist, würde ich das selber in die Hand nehmen, um die Kosten überschaubar zu halten.

 

Mehr  in der nächsten Woche.

 

PS: und redet euch nicht zu heiß hier :)

 

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Sorry Triumph, das ist ein Armutszeugnis an Kundenumgang! Ein Mopped mit 50tkm und dem 2. Kardanschaden, wobei der 2. erst 20tkm runter hat.  Da würde ich auch eine Kulanz zumindest auf die Teile zu 75% erwarten. 

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