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Welle

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About Welle

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    Beteiligt sich
  • Birthday 10/24/1953

Profile Information

  • Ich fahre
    Tiger 955 i 709 EN
  • Fahrweise
    gern zügig, meistens regelkonform
  • Geschlecht
    Ja, ist bekannt.
  • Wohnbereich
    Nähe Freiburg

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  1. Danke Jens, sehr hilfreich die Tabelle. Zum Thema Drosslklappensynchronisation: Voraussetzung ist, wie gesagt, dass das Ventilspiel korrekt ist. Ich habe mir einen Scheuerlein Synchrontester (ca. 50 €) zugelegt . Damit lässt sich nach Entfernen der Luftfilterbox durch Anpressen auf die Ansaugstutzen der Unterdruck messen. Vorteil gegenüber Unterdruckuhren ist, dass die kleinen geriffelten Schläuche nicht vom Leerlaufregeler entfernt werden müssen und das Standgas erhalten bleibt. Habe nur die einfache Ausführung ( es gibt auch doppelte), so dass ich den Messvorgang wechselweise vornehmen muss. Reicht aber völlig aus. Ist natürlich, wie hier beschrieben, etwas Fingerspitzengefühle beim Einstellen gefragt, damit man die gleichen Werte hinkriegt. Funktioniert aber wunderbar und der Motor läuft smooth und ohne Konstandgafhrruckeln (racemap 10121 von 2001 mit doppelflutigem Blueflame) und mit Top Leistung und Verbrauch. Grüße euch Willi
  2. Nun geb ich meinen Senf auch noch dazu. Mein Tiger hat inzwischen über 120000 fast störungsfreie Kilometer hinter sich, davon über 2/3 bei mir mit gemischter Fahrweise. Der Ölverbrauch liegt bei maximal 0,5 Liter/1000 Km. Habe fast ausschließlich vollsynthetisches Öl verwendet. Bestätigen kann ich, dass das Getriebe bei sinkendem Ölstand schwerer schaltet (kommt bei meiner nur selten vor.). Offensichtlich ist auch, dass in den meisten Fällen die Ventilschaftdichtungen dafür verantwortlich sind, wenn Öl beim Hinterherfahren sichtbar oder riechbar ist. Die alten 02er BMW's waren da das beste Beispiel. Jedes Mal, wenn vor dem Schaltvorgang das Gas weggenommen wurde, kam ein schönes blaues Wölkchen aus dem Auspuff. Das liegt daran, dass die Drosselklappen zu sind und der Motor dann durch die verschlissenen Schaftdichtungen Öl aus dem Kopf ansaugt und verbrennt. Kleine Ursache, große Wirkung. Nicht weiter schlimm, aber je nach Ausmaß ziemlich lästig. Wenn sonst mechanisch alles funktioniert, lohnt es sich meines Erachtens durchaus, den Kopf zu überholen. Sollten dabei andere Schäden sichtbar werden, wie Riefen im Zylinder oder Ausbrüche an den Kolben, wird es natürlich eine größere Nummer. Halte ich allerdings für eher unwahrscheinlich, wenn der Motor sich gesund anhört. Sicher schadet es nicht, nach einer erfolgten Reparatur des Kopfes inklusive Ventilsitzüberarbeitung die Maschine nicht gnadenlos zu bewegen. Schließlich sind die übrigen Bauteile nicht mehr neu und die Lager von Pleueln und Kurbelwelle müssen nun wieder mit der vollen Kompression und Leistung klar kommen. Ölmarke und -sorte (bei richtiger Viskosität) ist eher nachrangig zu sehen, Motorreiniger o.ä. bringen in diesen Fällen nichts. Fahrweise und Wechselintervall spielen eine Rolle. Jedenfalls sollte ein Motorrad artgerecht bewegt werden dürfen, ohne dass ständig Öl nachgefüllt werden muss. Grüße euch Willi
  3. Nach sehr mäßigen Erfahrungen mit verschiedenen billigen Typen unterschiedlicher Hersteller (MF-Säure Batterie von HiQ war zu schwach (Polo), Gel-Batterien von Power Road und Siga (Internetangebote) hielten nur 2 Jahre bzw. noch kürzer) bin ich nun ebenfalls wieder bei der klassischen YUASA (meines Wissens Erstausrüster unserer 955er) gelandet, die letztlich mit 89 € (Polo) wohl doch preiswert ist. Eine gute Batterie lernt man besondern schätzen, wenn es keinen Ausfall am Vorabend einer Urlaubstour gibt, wie ich ihn kürzlich hatte. Aus reinem Bauchgefühlt nach zweiwöchiger Standzeit einen Probestart gemacht, der den Zusammenbruch der Siga-Gelbatterie (keine 2 Jahre alt) offenbarte (war kurz vorher noch am Ladegerät). Glücklicherweise hatte Polo eine lange Öffnungszeit und die YUASA auf Lager. Über Nacht aufgeladen und eine problemlose Rundreise im Trentino absolviert. Resümee: Wer billig kauftm kauft (mind.) zweimal. Grüße Willi
  4. Hi Harry, die Schlauchschellen auf keinen Fall mit Gewalt anziehen, dann drückst du die Plastikhälse des Themostatgehäuses platt, sofern du nicht die von Crazy erwähnten Messinghülsen eingebaut hast. Bisher habe ich die nicht benötigt. Meine 2001er hat inzwischen ca. 120000 Km auf dem Buckel und läuft nach wie vor genial. Als ich sie mit 38000 kaufte, tropfte sie ebenfalls aus dem Thermostatgehäuse (aus dem dicken gekrümmten Schlauch). Ich hatte ihn damals abgezogen und den Anschlussstutzen leicht mit Hylomar (nichtaushärtende Dichtpaste) bestrichen. Hylomar ist an dieser Stelle wohl etwas unkonventionell, hält aber bisher tadellos. Viel Spaß mit deiner Katze. Gruß Willi
  5. ergänzend zu oben: War letzte Woche bei der DEKRA und hatte einen CO Wert von 1,3. Wie erwartet läuft die 2001er mit der 10121 Map und zweiflutigem Blueflame eindeutig abnahmefreundlicher. Mit der 10173 Map lag ich vor zwei Jahren deutlich über dem Grenzwert von 4,5 und erhielt die Plakette nur dank eines toleranten Prüfers. ("Sie sind sicher nur eine kurze Strecke bis hierher gefahren?" - "Jaaaah, genau, da haben sie Recht".) Die Strecke war in diesem Jahr keineswegs weiter, sondern genau wieder ziemlich lange 20 Kilometer. Auf jeden Fall genug, um die Betriebstemperatur zu erreichen. Grüße euch Willi
  6. Kurze Ergänzung: Inzwischen sind auch ausgiebige Regenfahrten hinzugekommen. Bei meiner eher vorsichtigen Fahrweise im Regen verhielt sich der Reifen völlig unauffällig. Ich hatte keinerlei unangenehme Situationen wie Rutscher o.ä. Auch lange Autobahnetappen waren problemlos, das Abrollgeräusch ist nach ein paar tausend Kilometern deutlich weniger geworden. Bei Matsch und kleinen Flussdurchfahrten schien der Gripp aber nicht überwältigend zu sein im Vergleich zu den mehr straßenorientierten Scorpion Trail 2, die allerdings bei zügiger Landstraßenfahrt deutlich handlicher waren und absolut vertrauenerweckend. Grüße Willi
  7. Welches Baujahr ist dein Tiger? Und welches Mapping hast du drauf? Habe ein Modell 2001. Hatte letztes Jahr dasselbe Problem und einen viel zu hohen co-Wert, nachdem ich die 10173 map für aftermarket Endschalldämpfer der Gußradtiger aufgespielt hatte (K&N, zweiflutiger Blueflame mit dt. ABE). (Glücklicherweise sah es der Prüfer nicht so eng und ließ mich passieren.) Zudem war der Verbrauch spürbar höher als zuvor und die Auslassrohre dunkel verrußt. Habe alles hier angeführte probiert, inlusive Wechsel Lambdasonde. Ohne Erfolg. Inzwischen habe ich wieder meine alte 10121 map für die Triumph Racecan drauf. Fazit: Verbrennung offensichtlich weniger fett (kein Ruß mehr an den Endrohrer) und spürbar geringerer Verbrauch (schätze mal mind. 0,3 Liter/100 Km). Leistungsmäßig scheint mir kein großer Unterschied zu bestehen. Die Mieze läuft besser als je zuvor mit fast 120 000 Km. Gruß Willi
  8. Welle

    Welle

  9. Hallo, Habe mir (vor allem der Optik wegen und aus Neugierde) im letzten Herbst den Karoo Sreet montiert. Zuvor hatte ich super Erfahrungen mit dem Pirelli Scorpion Trail 2. Erste Erfahrungen mit dem Metzeler nach etwa 2000 Km: Abrollgeräusch bis etwa 100 deutlich hörbar (nicht ganz so laut wie beim Heidenau K60 Scout) kippt sehr schnell in enge Kurven, am Anfang für mich echt gewöhnungsbedürftig. Musste fast gegenlenken, inzwischen aber kein Thema mehr. Entweder hat es sich verloren oder ich habe meinen Fahrstil unmerklich angepasst. Trockenhaftung gut und unauffällig, wobei ich noch nicht in den Alpen war. Nasshaftung: noch nicht geprüft, da ich wenig im Regen unterwegs war. Laufleistung: noch nicht absehbar. Werde berichten, wenn der nächste Wechsel ansteht. Offroad: in meinem Fall höchstens mal ein Feldweg. Noch nicht probiert. Optik: für mich nach wie vor klasse. Alternative wäre der Scorpian Rallye aus gleichem Hause. Resümee: Die Tiger macht auf der Straße einfach zuviel Spaß, um Kompromisse einzugehen. Deshalb werde ich anschließend wohl wieder die Scorpian Trail 2 aufziehen. Grüße Willi
  10. Hallo, habe im letzten Jahr den hinteren Bremssattel überholt und keinerlei Problem mit der Entlüftung gehabt. Ist die Bremspumpe/Hauptbremszylinder okay? Meines Wissens sollte der Bremshebel beim Entlüften nicht ganz durchgedrückt werden, sonst kann eine Manschette oder Membran? in der Pumpe beschädigt werden und es baut sich kein Druck mehr auf. Gruß Willi
  11. danke dir, dann werd ich es bei Gelegenheit nochmal probieren.
  12. Hallo, hab bei der Gelegenheit gleich eine weitere Frage. Bei mir lässt sich der kleine runde Motordeckel (der mit dem Sechskant), durch den man die Kurbelwellenmarkierung inspizieren kann, nicht lösen. Hab es schon mal mit reichlich Kraft probiert, aber Sorge, dass ich was kaputt breche. Oder gibt es da eine Ausführung, die sich gar nicht lösen lässt, so dass ich den kompletten Deckel mit den vielen Schrauben lösen muss? Grüße Willi
  13. Habe ebenfalls beste Erfahrungen mit den Coolride Patronen. Habe einen alten Superbike-Lenker verbaut, der eine optimale Ergonomie bietet. Die Griffe heitzen etwas verzögert, die zweite Stufe ist eher nur zum Anheizen und sonst zu warm. Habe die einfache Variante mitv einem einfachen doppelten Kippschalter verbaut. Großer Vorteil ist für mich, dass die originalen Griffgummis verwendet werden können. Die liegen einfach besser in der Hand als die dickeren Varianten der meisten Zubehörgriffheizungen. Das Coolride-System kommt wohl aus dem Bereich der Snowmobile. Gruß Willi
  14. Hab meine Sitzbankn vor Jahren bei Jungbluth "Alles für'n Arsch" neu polstern lassen. Der Sitzkomfort ist einfach gut und stundenlange bzw. tagelange Etappen absolut kein Problem. Gruß Willi
  15. dasselbe Problem hatte ich vor Jahren auch. Nach dem Umbau auf BF 1 Sicherung, wie von Jens beschrieben, war Ruhe. Bis heute und hoffentlich noch lange. Gruß Willi
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