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Tigerhome - ein Heim für Tiger (est.1998 by sp)

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Hallo,

ich trage mich mit dem Gedanken einen Öldruckmessinstrument einzubauen, VDO oder ähnlich.

Wer hat sowas schon mal gemacht und/oder kan mir Tips geben für Einbau und Anschluss.

 

Viele Grüsse Charly

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Moin Charly,

 

die T400 hat einen Öldruckschalter, der jedoch nur i.O. ode n.i.O. über die Kontrolllampe ausgibt. Ist doch eigentlich ausreichend oder hast du einen Verdacht wegen Verschleiß oder Defekten?

 

Schöne Grüße

Jens

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Moin Jens,

 

es ist im weiteren Sinne ne technische Spielerei, und ich mag zudem runde analoge Instrumente. ;)

Aber es hat natürlich auch nen gewissen Sinn, denn (lt. meinen bisherigen Infos) schaltet der Öldruckschalter für die Kontrollleuchte schon bei etwa 0,3 Bar und der max. Betriebsöldruck liegt bei um die 5 Bar.

Man kann da auch schön, im Zusammenhang mit der Öltemperatur und der Drehzahl, evtl. Abweichungen von den gewohnten Werten erkennen.

Ölpumpen halten ja auch nicht ewig, wobei ich mich um die Tigerölpumpe noch nicht gekümmert habe, aber es gibts Bauarten bei welchen bei zunehmenden Verschleiss die Leistung sinkt.

Und bei Gleitgelagerten Kurbelwellen ist der Öldruck das A un O. 

 

Schöne Grüße Charly

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Hallo axolotl, 

ein Öldruckmanometer ist aus meiner Sicht eine nette Spielerei ohne ein wirkliche Mehrwert. 

Das begründet sich darin das man es garnicht beurteilen kann im laufenden Betrieb. 

Es gibt Eckwerte wie minimal Druck der nicht unterschritten werden darf im Leerlauf ca. 0,5bar bei Drehzahl glaube ich nicht das der Motorhersteller, wer auch immer es ist, dir entsprechende Daten zur Verfügung stellt bei verschiedenen Drehzahlen und Temperaturen bei unterschiedlichen Viskositäten. 

Das ist auch mit ein Grund warum es bei den Dosen so etwas nicht mehr gibt. 

Bei Motorrädern bestimmt auch nicht. 

Durch solch eine Anzeige wird der Fahrer nur verunsichert und vom Fahren abgelenkt. 

Falls du wirklich einen Druckabfall bemerkst der deutlich ist hast du schon einen Motorschaden. 

Ergo, eine netter Gimmick mehr nicht. 

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Moin

 

Öldruckkontrolle sollte man im Rahmen der Inspektion immer mal mitmachen,

um die Funktion der Ölpumpe zu kontrollieren.

Z.B. muss der Öldruck bei 5000 U/min und 80°C Öltemperatur min. 2,8 Bar betragen,

darüber sollte er immer zwischen 2,8 und 4,8 Bar liegen,

bei 4,8 bar öffbnet das Überdruckventil in der Ölwanne

darunter nicht weniger als 0,4 bis 2,8 Bar, ja nach Drehzahl.

 

 

 

Gruss, Jochen !

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Hey Jochen, 

wie du so schön schreibst "immer mal mitmachen" bei dieser Aussage gehe ich voll mit. 

Ich glaube in keinem Offiziellen Wartungsplan ist Öldruckmessen aufgeführt. 

Ich glaube nach wie vor das solch eine Anzeige einen ambitionierte Fahrer nur verunsichert und die Flöhe husten hört. 

Wieviele Motoren sind denn in dem Forum bekannt die einen Motorschaden erlitten haben welcher nicht auf Ölmangel sondern auf niedrigen Öldruck zurück zu führen sind?  Ich schätze keiner.

Einen Kolben fressen hat für mich nichts mit Öldruck zu tun, sondern eher mit Nachlässigkeiten des Fahrers. Zum. B. kein Ölwechsel, falsches Öl, Vollgas im kalten etc. 

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Hallo Volker Hallo Jochen,

Das ein Wissen um den aktuellen Öldruck, in Abhängigkeit von Drehzahl und Öltemperatur mehr als eine Spielerei ist, daran kann ich keinen Zweifel lassen.

Und ich gehe hier konform mit Jochen, das es bekannte als auch logische Eckwerte gibt welche Aufschluss über den aktuellen Zustand des Ölkreislaufes gibt.

Die Aussage das es noch keine ' bekannten' Motorschäden aufgrund zu geringen Öldrucks gibt , kann ich so nicht unterschreiben da ein Kolbenfresserschaden mit dem Öldruck nicht unbedingt zu tun hat, Rollengelagerte Motoren kommen über das gesamte Drehzahlband mit weniger als 1 Bar aus.

Aber unsre Gleitgelagerten Motoren sind darauf dringend angewiesen!

Wer an der Ampel steht und einen Blick auf den Öldruckmesser riskiert, in Verbindung mit der 

Öltemperatur natürlich, kann, evtl,  schon eine Problematik feststellen.

Die Aussage das hier ein Fahrer vom aktuellen Verkehr abgelenkt werden könnte, kannst du mal nem Taxifahrer  erzählen der über mehr wie 20 Jahre hinweg ein solches Instrument ständig vor Augen hätte.

Mercedes hatte,    als es noch richtige Mercedes gab, sich sogar nicht mal auf die Elektrik verlassen, da wurde ein kleine druckfester Schlauch aus dem Motorraum bis an das Anzeigeunstrument gelegt.

Aber wie gesagt, ich räume ein das ein Öldruckmesser nicht ein präventives Allheilmittel darstellt, sondern nur eine Ergänzung.

Übrigens, das so was, in den heutigen Wartungsplänen nicht auf der Agenda steht, könnte auch daran liegen das heute alles ausgelesen wird.

Aber jeder so wie er will, ich bin mal gespannt was ich hier im Forum lostrete wenn ich um Erfahrungen bzgl. Einer Installation von  Voltmeter und Amperemeter nachsuche. :lol:

 

Liebe Grüsse

Charly 

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Hallo Axolotl,

ich möchte den Öldruckmesser nicht als blödsinn hinstellen er hat schon seine Existensberechtigung.

Ich stehe nur auf dem Standpunkt das einer Interpretation des Öldrucks nur den wenigsten gelingt, und durch diese teilweise bestimmt schlechte Auslegung nur jedemenge Unruhe entsteht.

z.B. Ein Öldruck von 2,9 bar bei 5100 u/min ist das gut oder schlecht? er liegt zwar noch im Normbereich aber ist das jetzt schon ein Anzeichen für einen Motorschaden? Muss ich jetzt schon handeln um schlimmeres zu vermeiden? 

Meiner Ansicht nach macht man sich selbst mehr Angst wie es gut ist, du hast nur die Möglichkeit es zu Ignorieren mit einem schlechten Gefühl, oder du zerlegst den Motor zur Ursachenforschung und Reparierst dann natürlich im größeren Stil also Sachen die in der Nähe der Verschleißgrenze liegen gleich mit.

Nun stellt sich mir die Frage wenn ich weiterfahre ohne Öldruckmessung, dafür nur mit guter Laune, bis ich defekte oder Geräusche bemerke und dann den Motor zerlege um dann wahrscheinlich nicht weniger Aufwand zu betreiben als im ersten Fall, was ist besser?

 

Abschließend möchte ich noch klarstellen jeder wie er will! 

Ich habe auch so meine Macken bei denen ein andere nur den Kopfschüttelt, dass ist ja das schöne das jeder anders ist.

  • Danke 1

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Dann lasst es uns abschließen..... :prosttogether:

Eigentlich  dachte ich ja mehr an Tips , z.B. wo ich am besten den Geber anschliesse .... ;)

 

Das mit der Ladedruckanzeige ist auch keine schlechte Idee... :D

 

So long....

 

Viele Grüße 

Charly

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Nein, ich finde das grundsätzlich schon ok (auch wenn ich das evtl. ein wenig ins Lächerliche gezogen habe). Sorry dafür, Jochen hat mir ein wenig die Augen geöffnet.

Unterm Strich sehe ich das aber schon so wie Volker.

Wenn du Lust auf Zusatzinstrumente hast, dann halte ich z.B. eine Öltemperaturanzeige für sinnvoller. Es ist erstaunlich oder besser erschreckend, wieviel länger das Öl im Gegensatz zum Kühlwasser braucht. Ich habe mein Fahrverhalten da schon ein wenig geändert.

An moderneren Autos hat man so eine Anzeige ja auch drin (danach fahr ich meinen Diesel korrekt warm).

Oder neulich auch diese tolle analoge Uhr hat mir sehr gut gefallen (könnte auch bei facebook gewesen sein).

In diesem Sinne: Optisch schön muss es imho sein und zur T400 passen :)

Schönen Abend

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Hallo Onkel Trude,

Ein Öltemperaturmesser kommt natürlich auch dran, er definitiv sinnvoller als ein Öldruckmesser....

Aber hier hab ich genügend eigene Erfahrungen bzgl. der Installation.....;)

 

Von mir auch noch nenn schönen Abend 

 

Gruß Charly 

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Den Öldruckgeber durch einen mit Druckanzeige zu ersetzen, könnte spannend werden. Ich habe vorein paar Wochen einen getauscht und konnte mir das Spielchen ansehen.

Der Geber liegt in einer kleinen Aussaprung hinter dem Ölfilter , da ist kaum genug Platz für den originale Geber und seinen Kabelstecker, nach hinten liegt gleich die Federbeinumlenkung dahinter. Die mir bekannten Öldruckgeber sind Dosen, die mindestens das dreifache Volumen an Platz benötigen, also gern mal 2-3 dreimal den Durchmesser und gern mal die doppelte Länge haben (VDO).

Außerdem hat der originale Öldruckgeber ein konisch dichtendes Gewinde, sowas findet sich bei Nachrüstteilen auch eher selten.

Abhilfe könnte hier ein angefertigter Druckschlauch zur Verläbgerung und die Verlegung des Öldruckmessers unter den Luftfilterkasten bringen.

Alternativ könnte man einen Geber rechts an die Steigleitung zum Zylinderkopf anbringen. Dazu müsste man aber eine Hohlschraube mit Adapter einsetzen, was auch wieder zu Platzproblemen führen wird. Abgesehen davon, was misst man da? Nur den Druck am Zylinderkopf. Ist der gleichzusetzen mit dem Druck direkt hinter der Pumpe? Ich bin mir da nicht sicher.

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Sinnvoll halte ich immer den Punkt welcher weit weg von der Ölpumpe ist, denn das sollte der am schlechtesten versorgte Fleck am Motor sein.

Oder den Meßpunkt nehmen auf dem sich die vorhandenen Druckwerte beziehen um ein möglichst unverfälschtes Ergebnis zu bekommen.

 

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Moin

 

Relevante Werte für druck und Temperatur bekommt man im Hauptölkanal

und der sitzt hinter dem Waserkasten.

Rechts ist die Steigleitung zum Zylinderkopf, also nimmt man sinnvoller Weise

den Blindstopfen auf der linken Seite raus um dort einen Geber einzusetzen.
An der oberen Schraube der Steigleitung wird der Öldruck mittels Bohrung

in der Hohlschraube bereits verändert, T. gibt daher die Öldruckwerte

für den Hauptölkanal an, nicht für die Steigleitung.

 

Ich persönlich habe die häßliche Digitaluhr gegen ein halbwegs ansehnliches

Temperaturanzeigegerät ausgetauscht, was ich für das Sinnvollste halte.

 

Muss halt jeder selber wissen, was er dranschraubt : Kuckstu !

 

 

Gruss, Jochen !

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vor 6 Minuten schrieb Daytona:

Muss halt jeder selber wissen, was er dranschraubt : Kuckstu !

 

 

So ist schön, so muß es sein. :rolleyes:

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