Jump to content

Tigerhome - ein Heim für Tiger (est.1998 by sp)

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Hasberger Tiger

Vergleich M7RR zu CRA3

Recommended Posts

vor 10 Stunden schrieb volcano:

als Notlösung meinen allerersten Conti überhaupt den CRA3 drauf habe, kann er dem M7 RR Sachen Handling und Spaßfaktor nicht das Wasser reichen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi Marco, das Zitat ist zwar aus einem anderen Bereich, aber kannst Du das bitte etwas genauer beschreiben?

 

Ich fahre seit längerem den M7RR und liebäugel mit dem CRA3, der auch sehr sehr gute Kritiken hat.

Wäre schön, wenn Du da was zu schreiben könntest.

 

Gruß Holger

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 31.7.2017 at 13:49 schrieb Triple xXx:

Nach einer schweizer Pässerunde am Wochenende mit insgesamt 1400 km (davon 500 km Autobahn An- und Abfahrt, der Rest sehr kurviges Geläuf über alle Klassiker) kann ich nun qualifiziertere Aussagen zum Fahrverhalten des Road Attack 3 auf der Tiger 1050 machen (immer im Vergleich zum M7RR) :

 

Handlichkeit / Agilität:

die ersten Eindrücke wie oben beschrieben haben sich bestätigt, wobei gesagt werden muß, daß man sich an das schwerere Einlenkverhalten des Contis ggü. dem Sportreifen gewöhnt und es nicht mehr so negativ auffällt wie am Anfang. Trotzdem bleibt folgendes "Gefühl" verankert:

  --> M7RR: "ich werf die Tiger mal in die Kurve - links, rechts, Wechselkurven - geeeil, handlich, agil, gefühlt wie ein 200 kg Motorrad". Aber auch mal ein "ups" wenn in

                     der Kurve Bodenwellen kommen oder man einen ungeplanten Lenkimpuls gibt - sehr konzentriertes Fahren ist angesagt um einen sauberen Strich hinzubekommen

 --> Conti: "ok - mit erhöhtem Druck in die Kurve einlenken (bei schnellen Wechselkurven auch mit ein wenig Körpereinsatz) und dann den Reifen einfach laufen lassen....

                  Ungeplante Lenkimpulse, Bodenbeschaffenheit sind wurscht - das Ding zieht einfach seine Radius durch so lange man will. Da kann man sich auf alles andere konzentrieren ..."

  --> Habe mir immer noch kein finales Urteil bilden können was mir wirklich besser gefällt - am liebsten hätt ich natürlich beides, aber glaube kaum daß es den Reifen gibt .... falls ja

       - bitte melden ! :rolleyes:.

        Bei schlechten Straßenverhältnissen mit Verwerfungen  (wie das an manchen Pässen so ist) oder bei schönen langen Kurvenradien (z.B. Julierpaß hoch) -

        ganz klar der Conti: keine Unruhe, bzw. mit Volldampf rein und schön die Schräglagengrenzen austesten.

        Bei Bergstrecken mit vielen schnellen Wechselkurven (z.B. Chur nach Arosa): ganz klar der M7RR:  links - rechts - links - links - rechts in sekundenschnelle, da geht nichts über

        Handlichkeit - das wird mit dem Conti anstrengender da mehr Körpereinsatz und deutlich stärkere Lenkimpulse gefragt sind

 

Dämpfung:

Sehr angenehm - harmoniert sehr gut mit meinem sportlichen Fahrwerk - bislang der angenehmste Reifen den ich bisher gefahren habe

 

Haftung:

Beim Conti absolut kein Thema - morgens von Anfang an und selbst bei leicht staubigen Strassen (da hatte ich mit meinem ersten Satz M7RR und auch dem PAGT schon mal Rutscher) absolut souverän ! Mehr Haftung baucht m.E. kein Mensch auf der normalen Strasse. Bei Regen (vorsichtigere Fahrweise) - keinerlei negative Auffälligkeit, alles im grünen Bereich

 

Verschleiß:

Sicher aktuell nur bedingt zu beurteilen.

Vorderreifen: die Sport Attack Prägung ist nach 1400 km in der Mitte immer noch gut zu lesen (ok - ich brems schon eher mal in die Schräglage rein :innocent:). Die Flanken zeigen keinerlei Auffälligkeit bzgl. erhöhtem Verschleiß oder Sägezahnbildung.

Hinterreifen: ich hatte zu Beginn nur die Profiltiefe in der Mitte gemessen - nach 1400 km habe ich ca. 1,5 mm Verschleiß ermittelt, d.h. Reifen für ca. 6000 km gut (grobe Abschätzung / Hochrechnung). Die Seitenflanken zeigen (genauso wie vorne) keinerlei besondere Auffälligkeiten.

Angststreifen hinten: na ja, bei genauem Hinsehen noch ein gaaanz klein bißchen erkennbar :lol:

 

 

Hoffe das hilft anderen bei der Entscheidung weiter.

 

Gruß

 

Rainer

 

 

Am 1.4.2018 at 20:44 schrieb Hasberger Tiger:

Hi Marco, das Zitat ist zwar aus einem anderen Bereich, aber kannst Du das bitte etwas genauer beschreiben?

 

Ich fahre seit längerem den M7RR und liebäugel mit dem CRA3, der auch sehr sehr gute Kritiken hat.

Wäre schön, wenn Du da was zu schreiben könntest.

 

Gruß Holger

 

 

 

 

 

Moin Holger,

 

mache ich doch gerne.

 

Ich habe Rainers super Beschreibung hier noch mal Zitiert.

Kann ich fast alles genauso bestätigen.

 

Als wir im Herbst aus den Pyrenäen wieder kamen brauchten wir schnell neue Reifen Sätze.

Den CRA3 konnte mein Dealer am schnellsten für unsere beide Tiger Organisieren.

So fahren wir jetzt auf Tiger 800 und Tiger 1050 den CRA3

 

Mitte Oktober ging es mit dem CRA3 für 4 Tage in die Dolomiten.

Startpunkt war in der nähe von Bad Tölz.

Am 1. Tag sind wir eine Runde vor Ort gefahren weil Abends noch eine Geburtstagsfeier dort war.

Es ging übern Walchensee, Imst, Hahntennjoch, Namlos, Plansee und zurück. Knapp 200 km.

Und die waren Gruselig.

Kann man gar nicht richtig beschreiben, da Harmonierte irgendwie nichts.

 

Am Abend kam noch ein BMW Fahrer mit einer 1000 RR hinzu und er hatte das gleiche Problem auf den ersten Kilometern gehabt.

Auf seine Empfehlung habe ich den Reifendruck auf 2,3 und 2,6 geändert.

Das liest man in anderen Foren aber auch, das der Conti wohl ne kleine Anlaufphase braucht.

Vielleicht lag es auch an mir, ich glaube den letzten Tourenreifen bin ich vor 4 Jahren gefahren.

Am nächsten Tag ging nach Ritten und es war als ob sie mir über Nacht die Reifen gewechselt hätten.

Am dritten Tag die Sella Runde und am vierten Tag zurück nach Bad Tölz. 

Also auch im ganzen ca. 1400 km.

 

Meine persönlichen Eindrücke.

 

Satte 30€ mehr musste ich im Oktober für den Conti im Vergleich zum M7 RR bezahlen.  

Auf Kilometer umgerechnet sind das schon knapp 1000 km.

Mein Satz Conti hatte dafür aber 0.6 mm mehr Profil wir der M7 RR.

 

Nach dem Aufziehen läuft er einwandfrei. 

Anmerkung dazu, ich habe meine Felgen ohne Reifen gewuchtet, beim M7 RR und jetzt auch beim CRA3 reicht das dann, ein kurze Kontrolle fertig.

Keine Gewichte mehr abknibbeln. :bang: ;)

 

Im direkten Vergleich zum M7 RR ist der CRA3 tatsächlich viel schwer fälliger aber auch gutmütiger.

Du musst auf dem Tiger wieder mehr arbeiten, dafür verzeiht er aber auch mehr.  

 

Geradeaus lauf und Linien treue in Kurven ist Top, Spurrillen stören ihn nicht wirklich.

Die eigendämpfung ist auch sehr gelungen, vermittelt einen guten direkten Kontakt zur Fahrbahn.

 

Der Conti lässt sich leicht auf die Kante fahren.

Auffällig ist dabei aber auch, wenn Du ihn auf der Kante hart ran nimmst, fängt er dort an sich stark zu kräuseln. (Von der Kante aus ca. 5 cm)

Das ganze ist aber auch nur Optisch hat keinen Einfluss auf den Grip. 

Gibt mir aber zu bedenken, wenn man den CRA3 mal auf der Rennstrecken fahren will. 

 

Vom Grip her ist er im ganzen auf Top Niveau, wir sind morgens bei 5 Grad über das Penserjoch ohne Probleme.

Du hast immer ein gutes sicheres Gefühl, selbst wenn Du mal über Bitumen musst.

Im Regen ist der M7 RR ja Top (meine Eigene Erfahrung), den CRA3 bin ich zum Glück noch nicht im Regen gefahren.

 

Zum Verschleiß kann ich natürlich noch nicht viel sagen.

Jetzt steht das SET an, Anfang Mai geht es fast eine Woche mit den Arbeitskollegen in den Schwarzwald, danach werde ich noch mal berichten.

Interessant wird es dann am Ende des Verschleiß, ob er genauso seine Eigenschaften behält wie der M7 RR oder ob er stark abbaut wie die meisten Touren Reifen. 

 

Mein Fazit.

Der CRA3 ist für mich ein Top Reifen.

Und wahrscheinlich von den Touren Reifen der Beste. 

Für mich persönlich wenn ich hier in Deutschland von Oktober bis April oder Mai unterwegs bin perfekt.

Also quasi als Winterreifen.

 

Aber!!!

Der M7 RR macht einfach viel mehr Spaß auf unserem Tiger.

Der Spaßfaktor ist für mich am wichtigsten bei einem Reifen.

Hinzu kommt das ich Reifen mag die sensible reagieren. 

Wenn es im Frühjahr und Herbst wieder in den Süden von Europa geht, wird der M7 RR wieder aufgezogen.

 

 :biken2:

 

P.S.

Auf unserem Tiger 800 hatten wir nicht das komische verhalten am Anfang auf den ersten Kilometern.

Da macht Reifen von Anfang an richtig Spaß.

 

 

 

 

Bearbeitet: von volcano

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 21 Minuten schrieb Meisterjäger:

Ich persönlich finde diesen Hampelmann ja total albern, aber vielleicht hilft es dem Einen oder Anderen.

Aufwändig gemacht sind die Videos auf jeden Fall. Hut ab!

 

Ich kenne die Videos auch schon länger von KurvenradiusTV. 

Da stimme ich Dir zu, er ist halt ne Jüngere Generation.

Aber auch Hut ab für die Videos. 

 

Ich habe mal aus dem Video ein Bild geklaut, wo man sehen kann was ich mit dem Kräuseln meinte,

wenn man den CRA3 härter ran nimmt.

 

 

 

 

CRA3.jpg

Bearbeitet: von volcano

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erst Mal vielen Dank für die Rückmeldungen :prosttogether:!

Ja, die beiden Videos vom Hampelmann habe ich auch gesehen, hat mir aber auch nicht ganz so viel gebracht.

Was mich halt ins grübeln bringt:

 

CRA3.jpg

M7RR.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also die Tabellen vergiß mal ganz schnell....

 

Handling ist wie oben schon zitiert / geschrieben / bestätigt beim M7RR definitiv besser (wenn man darunter leichtes Einlenken versteht). Die Bewertung der Trockenhaftung finde ich sehr schwierig pauschal zu beurteilen - hier muß man m.E. differenzieren ob der Reifen auf "echter Betriebstemperatur" ist bei warmem Asphalt oder ob wir eher über kühlen / wechselnden Zustand sprechen. Warmgefahren ist der M7RR definitiv gut, aber über den gesamten Temperaturbereich (wenn man mal von Rennstreckentempo absieht) inkl. leicht staubiger Strasse, kalter Reifen usw. bietet m.E. der Conti hier die insgesamt besseren Haftungseigenschaften.

Eigendämpfung: zu meinem Fahrwerk finde ich paßt der Conti besser, dämpft angenehmer.

Laufleistung: kann bis dato noch kein finales Urteil abgeben, aber würde dem M7RR mehr als zwei Sterne geben.

 

Ich bleibe bei meinem Urteil: der Conti ist definitiv das bessere Gesamtpaket / Universalmodell (mit sportlicher Ausrichtung !!!) - außer man möchte wirklich bestes Handling (Einlenkverhalten), da ist der M7RR dem Conti spürbar überlegen (inkl. der Nachteile was "Nervosität in Schräglage" angeht). Andere Sportreifen kann ich hier aber nicht vergleichen - hatte lediglich den Metzeler als Sportreifen drauf, denke aber das die durch die Reifenkontur ähnlich sein könnten.

Wenn also jemand nicht das absolute "Handlingwunder" sucht / braucht, würde ich bedenkenlos zum Conti raten..... Bzgl. Laufleistung werde ich dann mal wähen der Saison weiter berichten

 

Gruß

Rainer

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Moin

 

Eure Fahrberichte zum CRA3 kann ich im Trockenen nur Zustimmen. Stimmt für mich soweit alles.

 

Nur habt Ihr im Regen keine Probleme ? Der CRA3 ist für mich im Regen der Schlechteste Reifen den ich bis jetzt hatte. Abgesehen vom Pirelli Diablo Rosso, der bei der Speedy 2015 als Erstausrüster drauf war.

 

Ich habe im Regen immer wieder Rutscher und zucken in Schräglage. Es kommt im Regen kein Vertrauen zu dem Reifen auf. So schlimm war es wie gesagt noch bei keinem Tourenreifen. Ich hatte schon fast alle gefahren. CRA 1 und 2. Metzler Roadtec, Michelin Pilot Road 1 und 2, Dunlop Roadsmart.

 

Keiner war im Regen so schlecht wie der CRA3.

 

Gruß

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dabei verspricht der Herstellt (Conti) doch "Nochmals verbesserter Nässegrip durch optimiertes Compound."

Was eigentlich auch im Reifentest von MOTORRAD in Heft 12 2017 oder auch PS 09 2017 bestätigt wurde. Wenn auch nicht im direkten Vergleich mit dem M7RR und auf einer Suzuki GSX-S 750.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 4 Stunden schrieb Triple-one:

 

Keiner war im Regen so schlecht wie der CRA3.

 

 

Tja, so unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Bin auch schon zig unterschiedliche Reifenhersteller gefahren, aber für mich ist der CRA3 bei nasser Fahrbahn ein top Reifen und im "Gesamtpaket" sowieso die Nummer 1.

Bei Regen konnte es nach meinem empfinden nur noch der MPR4 um einen Hauch besser.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nun denn, ich probiere jetzt den CRA3 einfach mal aus.

Ich hatte eigentlich vor gehabt, noch mal hinten den M7RR zu erneuern, aber da vorne doch nur noch ca. 2,5 mm Restprofil übrig ist lohnt das auch nicht mehr.

Bin wirklich gespannt.

Der M7RR hat mich im abgefahrenen Zustand doch ein wenig geärgert, denn er ist dann zwar immer noch handlich, aber ich benötige Kraft, um ihn konstant in Schräglage zu halten.

Ich hatte letztes Jahr den direkten Vergleich zwischen einem ziemlich abgefahrenen M7RR und einem fast neuen Roadtec01 (kurzer Tausch mit einem Forumskollegen).

Da dachte ich schon "ach wie einfach kann das sein".

Ich berichte dann ;-)

 

Gruß Holger

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 5.4.2018 at 17:42 schrieb Hasberger Tiger:

   ...   Ich hatte letztes Jahr den direkten Vergleich zwischen einem ziemlich abgefahrenen M7RR und einem fast neuen Roadtec01 (kurzer Tausch mit einem Forumskollegen).

Da dachte ich schon "ach wie einfach kann das sein".   ...  

 

Hallo Holger,

 

das macht der Roadtec aber auch, wenn es dem Ende zugeht!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 5.4.2018 at 12:50 schrieb Meisterjäger:

Dabei verspricht der Herstellt (Conti) doch "Nochmals verbesserter Nässegrip durch optimiertes Compound."

Was eigentlich auch im Reifentest von MOTORRAD in Heft 12 2017 oder auch PS 09 2017 bestätigt wurde. Wenn auch nicht im direkten Vergleich mit dem M7RR und auf einer Suzuki GSX-S 750.

 

Moin

 

Ich bin letztes Jahr von Trento im Regen nach Hause gefahren. Zwei Koffer und Gepäckrolle hinten drauf. Dasselbe Gewicht wie mit der Speed Triple vorher. Auf der Speedy hatte ich nie solche Schiss aufs Maul zu fallen wie jetzt mit der Tiger.

Fast jede Kurve bin ich fast Senkrecht durchgefahren, weil es mir wie Schmierseife vorkam. Das waren 4 Stunden Regenfahrt mit Einigen Stoßgebeten zum Himmel. Ich kann das wie gesagt nicht Nachvollziehen.

 

Aber Conti ist ja für Überraschungen gut. Damals auf der Speedy den ersten CRA gekauft und der hielt 4000 km Plus. Geiler Reifen. Dann den zweiten Satz CRA gekauft. Derselbe Reifen nur Neueren Produktions Datums und der Reifen hielt Plötzlich nur noch knappe 2000 km. :blink:

Im T5.net hatten einige dieselbe Erfahrung gemacht. Aber auf Nachfrage bei Conti hatte man nichts geändert. Kein Unterschied an der Mischung. Nein nein da ist nichts anders.

 

Vielleicht hab ich wieder mal nen schlechten Satz erwischt. :(  Muss dieses Jahr sowieso wieder einen Neuen Satz Ordern. Leider geht nun die Sucherei wieder los. 

 

Zitat

Der Vorgänger Evo hatte auf nassen Landstraßen schon zugelegt, der neue Dreier schiebt noch mal ein ordentliches Brikett nach. Gut­mütiger Grenzbereich, klasse Feedback, somit wunderbar einzuschätzen – dieser Conti macht nun auch bei Schlechtwetter richtig gute Laune.

 

Aber vielleicht ist ja genau das mein Problem. Ich merke jeden Mikro Rutscher und Deute das halt falsch.

 

Gruß

 

 

Bearbeitet: von Triple-one

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Habe heute bei tollem Wetter meine erste Runde im Schwarzwald gedreht und muß sagen der Reifen war von Anfang an da und völlig vertraut .... kein Rutschen, kein Schmieren, kein langes warmfahren - einfach nur richtig schön zügig durch die Kurven.

 

Zum Verhalten bei richtig nasser Strasse kann ich noch wenig sagen ....

 

Einfach mal testen Holger - denke du kannst da gar nicht so falsch liegen.

 

Gruß

Rainer

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Moin,

 

mein CRA3 intermezzo ist bereits nach 2800 km wieder beendet. 

Ein Nagel oder Schraube hat es beendet. 

 

Aber er vorher durfte er am Freitag auf meiner Hausstrecke durch das Sauerland zum Edersee, am Samstag beim SET und Sonntag vom Edersee zurück durch das Sauerland zeigen was er kann. 

 

Und er er kann viel. 

Super Grip, Du bringst ihn kaum aus der Ruhe. 

Ich kann da Rainer nur bestätigen. 

 

Auffällig!

Gerade am Sonntag ist im aussen ziemlich heiß geworden. 

 

Laufleistung!

Kann ich nur vermuten. 

Die Profiltiefe (in der Mitte gemessen )ist Vorne auf bereits 3,9 und Hinten auf 4,3 geschrumpft, was hochgerechnet vielleicht knapp 6000 km ergibt. 

 

Also ähnlich wie bei dem M7 RR. 

 

Im Herbst nach den Pyrenäen werde ich ihn wieder aufziehen. 

 

Aber er jetzt geht es bald in den Süden Europas, da bevorzuge ich das Leichtfüßige und Wendige verhalten des M7 RR. 

 

 

1832CAC9-6EE9-482E-959C-B7A9C96D175C.jpeg

4CD4955C-9560-477A-BF4B-C18EEA0B9139.jpeg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Marco,

 

das ist aber mehr als ärgerlich :wacko:

 

Werde mir jetzt auch mal die CRA3 drauf packen. 

Bin ja mal gespannt auf den Vergleich zum Roadtec01

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also den CRA3, wobei das "R" für "Road" und nicht "Race" steht, als Übergangsreifen für Frühjahr und Herbst und den M7RR für den Sommer.

Klingt nach einem guten Plan.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das ist natürlich echt ärgerlich sich da einen Nagel reinzufahren ...

 

Also wenn der CRA3 bei mir 6000 km halten würde dann wäre ich mehr als zufrieden .... im Schwarzwald überleben die bisherigen Tourensportreifen bei mir i.d.R. die 5500 km nicht :unsure:

 

Bin gespannt wo er den höchsten Verschleiß hat (Angle GT war vorne an den Flanken immer kritisch, M7RR ziemlich gleichmäßig vorne und hinten). Für den CRA3 kann ich aktuell noch keine Prognose abgeben ...

 

Gruß

Rainer

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich kann sagen, dass mein CRA3 vorne nun bisher 7000 km gehalten hat und ich denke dass noch legale 500 km möglich sind. Verstehen tue ich es nicht, aber es ist so. Hinterreifen kann ich noch nicht genau sagen, da ich im September vor den Dolomiten wechseln musste. Da hatte er 4000 km runter und sah nicht mehr so gut aus. Würde schätzen, dass er etwa 5000 km schafft legal. Ansonsten genau so geil wie der Vorgänger. Nun teste ich mal die Kombi aus CSA3 vorne und CRA3 hinten ;)

 

Gruß

 

Heiko

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ach manno - ich kann mich einfach nicht entscheiden. CRA3 oder M7RR.

Echt schlimm wenn man die Wahl hat. Preislich geben die sich ja fast nichts.

Fahrspaß bzw. Handling ist wohl der M7RR besser, ausdauernder, dafür weniger handlich der CRA3.

 

Glaub werde morgen beim Händler 'ne Münze werfen.:totlach:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Moin,

 

@Madcow ausdauernder ist der CRA3 auch nicht. 

Ich konnte ihn nicht zu Ende fahren, aber mehr wie 6000 km wären wohl nicht drin gewesen. Da liegen sie auf einem Niveau. 

 

Der M7 RR ist auch im Regen Top. 

Den CRA3 brauchte ich zum Glück nicht im Regen fahren. 

 

Mach es so wie @Meisterjäger und ich. 

Den M7 RR im Sommer und den CRA3 übern Winter. 

 

Neuen Satz Reifen habe ich heute bestellt. 

Bearbeitet: von volcano
  • Danke 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Habe inzwischen ca. 2500 km gefahren und gebe ein erstes Fazit ab.

Verschleiß: Kann ich mit bloßem Auge nicht erkennen, der Reifen sieht vorne wie hinten aus wie im Neuzustand. Werde dieses WE noch mal messen und die Profiltiefe nachreichen.

Handling: Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig nach mehreren M7RR, weil etwas mehr Nachdruck benötigt wird, in die Schräglage zu kommen. Dann aber sehr neutral und unnervös, Linie ist sehr einfach sauber zu halten. Korrekturen sind aber trotzdem sehr einfach möglich.

Haftung / Grip im trockenen: Bei normalen Temperaturen absolut Top Niveau. Mehrfach setzten die Fußrasten auf, und egal ob auf Hoppelstrecke oder ebener Asphalt, jederzeit noch mehr Reserve vorhanden. Jederzeit absolutes Vertrauen.

Haftung / Grip bei Nässe: Da bin ich zwar nicht der Held, aber auch nicht der Überschisser. Rutscher nicht vorhanden, auch nicht durch Gas aufreißen bewusst provoziert im Rahmen meines Mutes. Also auch mehr als ausreichend.

Stabilität: Ich liebe dieses Verhalten. In voller Schräglage Spurrillen, Hubbel, Flicken, Fahrbahnabsätze, alles völlig egal, die Fuhre bleibt ruhig und vertrauenerweckend stabil.

Geradeauslauf: Bei höheren Geschwindigkeiten (BAB) mit vollgeladenen Koffern wird er unruhig und die Fuhre fängt leicht an zu pendeln. Da geht man freiwillig wieder unter die 160er Marke. Ich hatte allerdings das Fahrwerk hinten nicht für das volle Gepäck mehr vorgespannt, vielleicht lags auch daran. Solo ohne Gepäck ist alles gut.

 

Irgendwie fahre ich mit diesem Reifen noch sportlicher als mit dem M7RR, weil er mir noch mehr Vertrauen einflößt.

Ich vermisse den M7RR nicht, der CRA3 ist in Summe absolut sportlich genug für mich. Nächste Woche Samstag geht es für eine Woche in den Thüringer Wald. Da wird er noch mehr gefordert :wistle:.

 

Und dann im August auf der Renne in Mettet (Belgien) ziehe ich einfach einen Supersportler auf, sowas wie den DIABLO SUPERCORSA SP V2.

Ja ich glaube, den nehme ich. Besser als der M7RR auf der Renne (Der hat auf dem Bilster Berg schon heftig mit der weißen Flagge gewunken), braucht aber noch keine Reifenwärmer. Auf so einen Aufwand habe ich keine Lust.

 

Gruß Holger

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hab gestern gemessen.

Nach 2500 km Laufleistung:

Hinten Mitte: 5,5 mm

Hinten Flanke: 4,2 mm

Vorne: Äh, als ich gesehen habe das da noch der Schriftzug von Conti gut zu sehen war hab ich erst garnicht nachgemessen 😁

 

Gruß Holger

 

PS: Luftdruck fahre ich vorne 2,4 und hinten 2,9 Bar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Neuer Stand nach 5000 km Gesamtlaufleistung, mit einer schönen Woche im Thüringer Wald:

Hinten: Flanke ca. 3,8, Mitte 4,0 mm

Vorne: Flanke ca. 3,0, Mitte ca. 3,2 mm

 

Da waren meine bisherigen Reifen aber viel weiter runter gerubbelt nach 5000 km.

Fahrverhalten immer noch wie am ersten Tag, genial.

Grip? Trocken brauchen wir nicht drüber zu reden, die Fußrasten sind wieder ein Stück mehr weggefeilt, kein Rutscher. Richtig dicken Wasserfilm habe ich nicht gehabt, aber Nässe durchaus. Kein Rutscher.

Auch die Kollegen mit MiRo3, 4 und 5 (jede Sorte war dabei) hatten zwar keine Rutscher, aber konnten auch nicht mithalten. Also kann der Reifen bei Nässe mehr als die meisten Fahrer.

 

Bisher der beste Reifen, den ich je hatte.

 

Gruß Holger

  • Danke 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar hinterlassen zu können.

Benutzerkonto erstellen

Erstelle ein eigenes Benutzerkonto im Tigerhome. Es ist ganz einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Hier einloggen

Du hast bereits ein Benutzerkonto erstellt? Dann logge dich einfach ein.

Jetzt einloggen
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

×