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Tigerhome - ein Heim fĂŒr Tiger (est.1998 by sp)

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weiteres Update...1/4 bei mir, 3/4 beim Gegner đŸ„Ž

....ist ja wie aufm Basar.

 

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bei meinem letzten Rechtsstreit hat mein Anwalt zu mir gesagt:

 

--> sie bekommen nicht Recht, sie bekommen ein Urteil, ob sie das gerecht finden ist eine ganz andere Sache

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Damit meinte er sicher den Unterschied zwischen den Regeln des Gesetzes und der gefĂŒhlten Gerechtigkeit.

Das ist aber nix neues.....

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Moin,

 

wie heißt es so schön: "auf hoher See und von Gericht ist man in Gottes Hand....". Im Recht sein hat nix mit Rrcht bekommen zu tun.

 

Schöne GrĂŒĂŸe

Jens

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Am 26.11.2018 at 09:30 schrieb Mobed:

weiteres Update...1/4 bei mir, 3/4 beim Gegner đŸ„Ž

....ist ja wie aufm Basar.

 

Ich wĂŒrde es akzeptieren und nicht weiterziehen. 

 

Wie ich bereits erwÀhnt habe, den ganzen schwarzen Peter weitergeben wirst Du vermutlich können, da bleibt was bei Dir hÀngen. 

 

Gruss

 

Daniel 

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Es geht ja auch nicht nur um "Schuld" sondern auch um die Betriebsgefahr, die gern mal locker fĂŒr 25% Eigenanteil reicht, auch wenn man sich komplett korrekt verhalten hat und der Kontrahent der einzige ist, der einen Fehler gemacht hat. 

Gruß, Heinz

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Hallo zusammen,

 

ich habe das gesamte Thema gerade mit Interesse gelesen.

Erst mal schön, dass das Kurven-ABS schlimmeres verhindert hat.

 

Jetzt frage ich aber mal laienhaft in die Runde:

Betriebsgefahr bedeutet doch, dass ich weil ich unterwegs bin eine Gefahr fĂŒr andere bin.

Greift das mit Betriebsgefahr nicht nur dann, wenn beide Gegner einen Schaden haben und dann muss jeder auf den hier genannten 25% sitzen bleiben bzw. auf die eigene Vollkasko verschoben? Das ist hier doch mangels Kollision nicht vorhanden.

Oder meinen die damit, dass man sobald man fĂ€hrt, auch unverschuldet damit rechnen muss, dass man verunfallt und dann eben 25% selbst vom Schaden ĂŒbernehmen muss?

Das widerspricht ja total dem Gedanken einer Haftpflicht.

 

Gruß Holger

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Du bist auf der richtigen Spur. Anwendbar sind bei Kfz und AnhĂ€ngern das Pflichtversicherungs-Gesetz (PflichtVersG) und die AKB. Betriebsgefahr bedeutet in der Praxis, dass von versicherungspflichtigen Fahrzeugen im Straßenverkehr grundsĂ€tzlich eine Gefahr ausgeht. Dies nennt man Betriebsgefahr, die wiederum zur Folge hat, dass bereits dann Haftung entsteht, wenn kein Verschulden vorliegt (nennt man GefĂ€hrdungshaftung). Liegt aber Verschulden vor (z.B. Rotlichtfahrer verursacht Unfall) steht die GefĂ€hrdungshaftung zurĂŒck. So gibt es keinesfalls einen 25 % tigen Anteil beim GeschĂ€digten, den dieser selbst tragen muss. Im Gegenteil- die Versicherung des Unfallverursaches hat die Kosten zu tragen, die durch das Verschulden des SchĂ€digenden entstanden sind- also auch Anwaltskosten, GutachtergebĂŒhren und vieles mehr. Der GeschĂ€digte darf andererseits nicht ĂŒbertreiben, denn er hat eine Schadenminderungspflicht.

(Es wĂŒrde erheblichen Aufwand bedeuten, hier noch weiter ins Detail zu gehen. Der Klassiker fĂŒr Studenten ist z.B. der hochgewirbelte Stein oder der Schwerverletzte, dessen Pkw wegen des plötzlich platzenden Reifen des nachweislich gut gewarteten Kfz. im Gegenverkehr frontal gerammt wird).

Also genĂŒgt es, sich zu merken, dass immer dann, wenn es allein durch einen Verkehrsverstoß des SchĂ€digers zu einem Schaden gekommen ist, die Haftpflichtversicherung des SchĂ€digers in vollem Umfang zahlen muss. Anders nur dann, wenn ein Mitverschulden zu erkennen ist. Bei dem vorliegenden Fall fĂ€llt mir absolut nichts, was eine Selbstbeteiligung begrĂŒnden ließe. FĂŒr Experten: Der Schuldvorwurf im Straßenverkehr beginnt bei der einfachen FahrlĂ€ssigkeit- endet aber vor  dem direkten Vorsatz (will die Folge), weil dieser den gefĂ€hrlichen Eingriff begrĂŒnden wĂŒrde.

fredis-garage

 

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super auf den Punkt gebracht, Fredi :bang:

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