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955i Probe gefahren und nicht gekauft


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Hallo zusammen,

am Samstag habe ich eine Tiger 955i beim Händler Probe gefahren.

Wollte sie eigentlich gerne kaufen, da der Zustand recht gut wahr mit 43tsd. Km und Bj.2006.

Beim fahren musste ich jedoch feststellen, dass sich die Gänge sehr knochig schalten ließen.

Ähnliches habe ich auch schon bei einer Explorer festgestellt.

Frage:  Ist das Schalten generelle bei Triumpf etwas derb ?

Laut Aussage des Händlers ist das normal so :-( .

Gibt es einen Grund dafür, den man beheben kann ?

Hätte das Motorrad schon gerne, gerade für längere Etappen, denn sonst war ich zufrieden damit.

 

Ratlose Grüße

Helmut

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Moin Helmut,

 

das Getriebe der 955er Tiger ist immer etwas knochig, ist dafür bei korrekter Betätigung sehr haltbar. Bei meiner damals ließ sich das Getriebe bis 40 TKm nur mit Nachdruck schalten (geht der Gang nicht rein, ist der Stiefel zu weich) und ab 80 TKm war das Schalten fast schon japanisch weich. Es bessert sich mit der Laufleistung. Ebenfalls spielt der Ölstand eine Rolle. Ist dieser abgesunken, schaltet es sich deutlich schwerer.

Das Getriebe der Explorer ist da ganz anders. Das läßt sich ja schon im Neuzustand leicht schalten.

 

Also mit dem Getriebe bei der Probefahrt ist alles normal, man sollte nur mal den Ölstand prüfen.

 

Schöne Grüße

Jens

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Hallo

 

ich sag mal etwas hakelig 

 

Was man merkt ist wenn das Motoröl älter ist so plus 10 tsd Km , und wenn das Mopped dann schon länger gestanden hat bei den derzeitigen Temperaturen sollte man das beim schalten merken 

Und mal schauen ob der Kupplungshebel richtig eingestellt ist .

Der original Kupplungshebel ist so ein riesen Oschi und wenn man kleine Hände hat ist der schon mal mit zu viel Spiel eingestellt. 

Fahr doch mal ne andere 955 zum vergleich 

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Mein Getriebe (und auch das der Daytona 955i black die ich Mal hatte) schaltet sich knochig trocken, eben typisch europäisch.

Es funktioniert, für eine etwas betagtere Entwicklung, dennoch sehr präzise.

Ich hatte die beiden letzten Saisons (ca 20000 Km) keinen einzigen Schaltvorgang der nicht funktionierte oder gar (wie öfters bei meiner Husky 701) in einem "falschen Leerlauf" zwischen den Gängen landet.

Ob es mit zu niedrigem Ölpegel schlechter schaltet kann ich nicht sagen, da ich immer genug Öl gefahren bin. 

Ich merke eher das zu altes Öl zu erhöhtem Ölverbrauch führt und wechsel es ca alle 7000 Km.

Edited by tc500
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Nimm das harte Knochen Verhalten recht locker was eine 955i angeht @helmes. Mein Tigertier braucht auch bei 92000 einen herzhaften Schaltimpuls und ist sehr robust am klingen dabei. Wie das bei anderen Typen wieder 12er ist kann ich allerdings nicht sagen

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Das Ölstand Thema kann ich bestätigen, ebenfalls Öltemperatur. Allerdings nur bei kälter Witterung.

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Hallo Helmut,

 

was Du beschreibst, war für mich der größte Schwachpunkt meiner 955i. Das war letztlich auch mit ein Grund für die Trennung. Mich hat es vor allem im Alltagsverkehr und auf kürzeren Strecken genervt, wo man vergleichsweise viel schaltet. Bei mir war es aber vollkommen unabhängig vom Ölstand, bzw. der Ölqualität.

Bei den 955ern ist es wohl Standard, typisch für Triumph allgemein aber nicht. Die neueren Modelle schalten sich normal bis butterweich.

 

Gruß

Jürgen

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habe jetzt in "Suche" mal aufgerufen mir eine gute 955i anzubieten.

In den gängigen Plattformen fand ich nichts was meinen Vorstellungen entsprechen konnte

und so leicht wollte ich mich nicht geschlagen geben.

Mal sehen was sich ergibt.

Gruß

Helmut

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Ich habe vor vier Wochen eine zweite 955i über ebay Kleinanzeigen für meinen Vater gekauft. 2001er Speiche, alle Inspektionen, 70000 Km, Reifen 2000Km, Antrieb 7000Km, Kofferträger für Hepco, Sturzbügel, sieht aus wie neu für 2000,-€.

Wenn man den Markt gerade beobachtet gibt es zum jetzigen Zeitpunkt, meiner Meinung nach, nur zu teure Bikes.

Mußt Du etwas Geduld haben und schnell entschlossen sein, wenn Dir etwas vor die Flinte läuft.

Edited by tc500
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vor 4 Stunden schrieb tc500:

 

Wenn man den Markt gerade beobachtet gibt es zum jetzigen Zeitpunkt, meiner Meinung nach, nur zu teure Bikes.

 

Da muss ich Dir sowas von recht geben. Teilweise eine Frechheit was da aufgerufen wird. Auch wenn man im Endeffekt davon ausgeht das die Preise eh nicht bezahlt werden. Nur verwässert so ein Angebot den gesamten Markt in meinen Augen.  

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vor 16 Stunden schrieb Einzylinder:

Hallo Helmut,

 

was Du beschreibst, war für mich der größte Schwachpunkt meiner 955i. Das war letztlich auch mit ein Grund für die Trennung. Mich hat es vor allem im Alltagsverkehr und auf kürzeren Strecken genervt, wo man vergleichsweise viel schaltet. Bei mir war es aber vollkommen unabhängig vom Ölstand, bzw. der Ölqualität.

Bei den 955ern ist es wohl Standard, typisch für Triumph allgemein aber nicht. Die neueren Modelle schalten sich normal bis butterweich.

 

Gruß

Jürgen

Die 885er schaltet sich auch butterweich, scheint ein "Problem" der 955er Baureihe zu sein

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vor 8 Stunden schrieb Tiggi:

Da muss ich Dir sowas von recht geben. Teilweise eine Frechheit was da aufgerufen wird. Auch wenn man im Endeffekt davon ausgeht das die Preise eh nicht bezahlt werden. Nur verwässert so ein Angebot den gesamten Markt in meinen Augen.  

Schon immer mein Reden: im Winter sind die Preise zu hoch.

Und dieses Jahr dank Corona erst recht.

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Am 28.1.2021 um 22:30 schrieb Einzylinder:

   ...   typisch für Triumph allgemein aber nicht. Die neueren Modelle schalten sich normal bis butterweich.   ...  

 

Hallo Namensvetter,

 

hast du schon mal eine 1050er gefahren. Butterweich ist ganz anders. Wenn ich nicht von meiner alten Q solches Schalten gekannt hätte, würde ich das Teil nicht mehr fahren. Im Laufe der Zeit ist es etwas besser geworden, aber selbst nach 100.000 km ist sie weit von butterweich entfernt. Meine DR 650, die ließ sich butterweich schalten!

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vor 22 Stunden schrieb Tiggi:

Da muss ich Dir sowas von recht geben. Teilweise eine Frechheit was da aufgerufen wird. Auch wenn man im Endeffekt davon ausgeht das die Preise eh nicht bezahlt werden. Nur verwässert so ein Angebot den gesamten Markt in meinen Augen.  

Nun, jeder hängt mehr oder weniger an seinem Tiger. Dementsprechend fallen die Preise unterschiedlich aus. Man fragt sich nur manchmal ob die Besitzer ihre Bikes wirklich verkaufen wollen.

In ebay Kleinanzeigen geistern Tiger herum, die schon vor zwei Jahren angeboten wurden als ich meinen schwarzen gekauft habe. Wer läßt sich zwei Jahre Zeit um seinen Tiger zu verkaufen??? Besser wird der davon nicht und schon gar nicht mehr wert!!

Ich würde für eine gute 955er Tiger irgendwo zwischen 2500 u. 3000€ ausgeben. Über 3000 muß sie super sein und ab 3500 würde ich eher etwas drauflegen und mir eine 800er Tiger kaufen.

Des Weiteren von Verkäufern gerne nicht erwähnt und von Käufern oft übersehen, sind die doch nicht unerheblichen Kosten für einen großen Service (alle 20000Km). Ventildeckeldichtung, Luftfilter, Kerzen, Motoröl u. Filter, Gabelöl, Kühl-u. Bremsflüssigkeit, ggf. Benzinfilter und Benzinpumpendichtung, Thermostatgehäuse usw ... da kommen ja nur Teile schnell 250-300€ zusammen. Meistens gehen dabei 4-6 Std. ins Land oder es kommen dementsprechend Werstattkosten hinzu. Und wenn die Km Leistung über 50000Km liegt kann man fast noch einen neuen Stoßdämpfer einkalkulieren. 

Sachen wie Originalkoffer, Topcase, Heizgriffe, hohe Scheibe sind für mich zur Preisgestaltung nebensächlich. Für mich wichtiger wäre, Wilbers oder Öhlins, Motek Stator, verstärktes Thermostatgehäuse oder Radialbremspumpe.

 

Edited by tc500
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vor 1 Stunde schrieb tc500:

Nun, jeder hängt mehr oder weniger an seinem Tiger.

Stimmt, wer verkauft die schon gern?

vor 1 Stunde schrieb tc500:

Des Weiteren von Verkäufern gerne nicht erwähnt und von Käufern oft übersehen, sind die doch nicht unerheblichen Kosten für einen großen Service (alle 20000Km). Ventildeckeldichtung, Luftfilter, Kerzen, Motoröl u. Filter, Gabelöl, Kühl-u. Bremsflüssigkeit, ggf. Benzinfilter und Benzinpumpendichtung, Thermostatgehäuse usw ... da kommen ja nur Teile schnell 250-300€ zusammen. Meistens gehen dabei 4-6 Std. ins Land oder es kommen dementsprechend Werstattkosten hinzu. Und wenn die Km Leistung über 50000Km liegt kann man fast noch einen neuen Stoßdämpfer einkalkulieren.

Das sind Kosten, die bei jedem Gebrauchtmopped anfallen, mal mehr, mal weniger.

Man muss einfach einen klaren Strich ziehen, wieviel man für etwas ausgeben will.

Weitere Kosten wie Versicherung, Steuern und was so anfällt, sind sowieso extra.

Und wahrscheinlich würde jeder für sein Motorrad weniger bezahlen als haben wollen,

deshalb nicht über zu hohe Preis wundern, kaufen oder lassen, der Markt reguliert´s.

 

Düse

immer noch mit seiner ahl´n Möhre zufrieden

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